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	<title>brunsbuettel-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-11-14T09:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-wiki Header.jpg|900px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrer Mittelschule-ca. 1950-Namen.jpg|550px|rechts|thumb|Unsere beliebtesten Seiten für ehemalige Mitschüler/innen: [[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt-2025.jpg|550px|rechts|thumb|Brunsbüttel-Kalender 2025. Erhältlich in der Buchhandlung Schopf '''([[Sammlung Uwe Möller]])''']]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattopedia.jpg|550px|rechts|thumb|'''NEU''': Das Brunsbüttel-Wiki beherbergt ab sofort ebenfalls das verlorengegangene ''Archiv'' der städtischen Großveranstaltung &amp;quot;[[Wattolümpiade]]&amp;quot; und des damit zusammenhängenden Engagements [[STARK gegen KREBS]]]]&lt;br /&gt;
'''Begrüßungstext'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten dieses regionale Online-Lexikon für die Bürger der Schleusenstadt Brunsbüttel ehrenamtlich und somit kostenlos. Wer uns dabei mit Wissen oder wirtschaftlicher Unterstützung helfen möchte, ist uns herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
Unser Anliegen: Die interessante Geschichte dieser Stadt auf eine zeitgemäße Weise zu dokumentieren und zu archivieren. Vieles ist es wert, nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jens Rusch]], [[Sammlung Uwe Möller|Uwe Möller]], Wolfgang Dugnus und Heiko Hahn im Oktober des Corona-Jahres 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das virtuelle Gedächtnis Brunsbüttels'''==&lt;br /&gt;
Beispielsseiten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Header-Sammlung.jpg|[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Volksfest-1.JPG|[[Volksfest Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttel ist überall.jpg|[[Mole 2 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Planung Schöpfwerk Alten Hafen-1.JPG|[[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto F.-1952.jpg|[[Der Brunsbüttelkooger Otto F.Söhl]]&lt;br /&gt;
Datei:Header-Tankstellen.JPG|[[Tanksäulen und Tankstellen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:003_(KS)_Am_Fleth-BS.jpg|[[Litfaßsäulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Internierte.JPG|[[Ankunft der Internierten in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
File:UD1-E001 Mühle.jpg|[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
File:Header-Bürgermeister.jpg|[[Die Bürgermeister Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
Datei:Header Schulstraße.jpg|[[Die Schulstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Samter 1.jpg|[[Franz Samter]]&lt;br /&gt;
Datei:Braakebrücke-ca.1965.jpg|[[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
File:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|[[Willi H. Lippert]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttelkoog-E.Koch.jpg|[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Datei:SL1-E015 Sösmenhusen.jpg|[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
Datei:Kautzstr.-Spar-und Bauverein -14,1.9.1909.jpg|[[Das Rössl in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:Titan+Kohlenlager-Rusch.jpg|[[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:2016-073-HJ.JPG|[[Gymnasium_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:KaliChemie-1981-07.jpg|[[Die_Kali-Chemie_in_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:SH101330.JPG|[[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
Bild:Krabbenschuppen-Buschhaus-1.jpg|[[Der Krabbenschuppen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Werft-Farb.jpg|[[Ebsen-Werft Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:12-Kautzstr.-Paulus-1960er.jpg|[[Die Kautzstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoren und Vernetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo.jpg|mini|links|https://hahncomputer.de/]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Wikivoyage-Logo-v3-en.svg.png|200px|Wikivoyage|thumb|[[Wikivoyage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sponsoren sind willkommen und können wie beim Beispiel [https://hahncomputer.de/ Hahn Computer] in der linken Navigation präsentiert und verlinkt werden. Wir bedanken uns bei Heiko Hahn und seinen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dieses Lexikon verdient mehr Unterstützung. es ist nicht nur das Gedächtnis dieser Stadt, es beherbergt auch wertvolle Bildersammlungen und Aufzeichnungen, die der nächsten Generation nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Es ist ein Irrtum, dass das Internet niemals vergessen würde. Es vergisst eben auch nur die Dokumente, mit denen man es zuvor gefüttert hatte. Wie könnte das auch anders sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen es aus leidvoller Geschichte: Uber mehr als ein Dutzend Jahre wurde von vielen Beiträgern, von denen einige schon nicht mehr leben ein großartiges &amp;quot;Dithmarschen-Wiki&amp;quot; erstellt und mühsam finanziert. Viele dringende Apelle an den kreis Dithmarschen, für die Zukunftsfähigkeit des Dithmarschen-Wikis zu sorgen, wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellte Host-Europe sein System um und das war mit Media-Wiki leider nicht mehr kompatibel. Über 5000 mühsamst erstellte Seiten mit der fast zehnfachen Menge an Fotodokumenten verschwanden von einem Tag auf den Anderen. Uwe Möller und Jens Rusch bemühten sich tagelang, möglichst viele Daten zu retten und konzentrierten sich zunächst auf die Daten ihrer Heimatstadt Brunsbüttel. Alle anderen Daten gingen unwiederbringlich verloren. Sie sind auch nicht mehr im WWW aufzufinden. Es stimmt also wirklich nicht, dass das Internet niemals vergessen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgt bitte mit dafür, dass dieses Brunsbüttel-Wiki auch für kommende Generationen erhalten bleibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Wolfgang Dugnus und Uwe Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. 11. 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Wattopedia'''. Das virtuelle Gedächtnis der Wattolümpiade==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattikan2016.jpg|999px|zentriert|thumb|Der Wattikan und seine Mitstreiter/Innen 2016.]]&lt;br /&gt;
Beispielsseiten. Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.''' (Wenn sie denn endlich fertiggestellt sind. Aber das ist noch unendlich viel Arbeit.) &lt;br /&gt;
Nach der Löschung unseres sehr umfangreichen &amp;quot;Wattopedia&amp;quot;-Archives , dem Gedächtnis unseres Engagements, sind uns unendlich viele wertvolle Daten verloren gegangen. Meine jahrelange Arbeit war plötzlich nicht mehr vorhanden. So etwas kann passieren, wenn ein Hosting und media-wiki nicht mehr kompatibel sind. Von wegen &amp;quot;Das Internet vergisst nie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich - und darin sehe ich mehr als nur einen Kompromiss - im gut funktionierenden Brunsbüttel-Wiki, das uns Heiko Hahn dankenswerterweise zur Verfügung stellt, entsprechende Rubriken eingerichtet, die ich nach und nach mit Inhalten zu füllen gedenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich zunächst einen (verifizierbaren) Rohbau eingerichtet.   ''Jens Rusch am 2. Nov. 2022''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wichtige Bitte an Euch: Schaut in Eurem eigenen Archiv nach oder googelt im Internet nach folgenden Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Programme und Rollups der Krebs-Informationstage&lt;br /&gt;
2. Fotos von Scheckübergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Titele-Entwurf.jpg|[[2o Jahre Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:HeinHoop.jpg|[[Die Ursprünge]]&lt;br /&gt;
File:Matthias.jpg|[[Der Wattikan]]&lt;br /&gt;
File:01a LOGO.jpg|[[Logos und Werbung]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf 29.jpg|[[Einläufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattlet.jpg|[[Wattleten]]&lt;br /&gt;
Datei:Bjarne2.jpg|[[Promis am Deich]]&lt;br /&gt;
File:0 zelt.jpg|[[Wattstock]]&lt;br /&gt;
File:Plakat 2014.jpg|[[Wattolümpiade-Plakate]]&lt;br /&gt;
File:Foto_Beate_Meißner_4.jpg|[[Pressespiegel Regional]]&lt;br /&gt;
File:Weltpresse Kompilation.jpg|[[Pressespiegel überregional]]&lt;br /&gt;
File:Unforgättables.jpg|[[Nachrufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf.jpg|Wattograf [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
File:Zuschauer.jpg|[[Publikum]]&lt;br /&gt;
File:Wattfussball 1.jpg|[[Wattsportarten]]&lt;br /&gt;
File:Schlickschlittenrennen 1.jpg|[[Schlickschlittenrennen]]&lt;br /&gt;
File:Erste Hilfe.jpg|[[Sicherheit am Deich]]&lt;br /&gt;
File:Erlöse.jpg|[[Erlöse der Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:Eddy 2018.jpg|[[Wattgottesdienst]]&lt;br /&gt;
File:WattSportcasino.jpg|[[Backstage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''STARK gegen KREBS''' Das Engagement hinter der Wattolümpiade ==&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Petra.jpg|[[Leitung des Krebsberatungszentrums]] &lt;br /&gt;
File:Baender2020.jpg|[[Mitstreiter/Innen]]&lt;br /&gt;
File:Image (2).jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
File:Image (7).jpg|[[Stammzellen-Typisierungen]]&lt;br /&gt;
File:Plakette.jpg|[[Anschaffungen für unsere Kliniken]]&lt;br /&gt;
File:Hanse-Tour.jpg|[[Unterstützer]]&lt;br /&gt;
File:Grundsteinlegung.png|[[Unterstützte Organisationen und Projekte]]&lt;br /&gt;
File:Maltherapie2.jpg|[[Maltherapie]]&lt;br /&gt;
File:Krebs-Allianz.jpg|[[Krebs-Allianz]]&lt;br /&gt;
File:Focus Jenni.jpg|[[Solidarität]]&lt;br /&gt;
File:Logo KI.jpg|[[Krebs-Informationstage]]&lt;br /&gt;
File:Scheckuebergabe2007.jpg|[[Scheck-Übergaben]]&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtnerei-Thode A.jpg|mini|links|Die Gärtnerei Thode bietet den Brunsbüttelern ein besuchbares Pflanzenparadies direkt vor der Haustür.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Brb-Ort.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Ort]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbüttel.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttel ist überall|Das Forum für dieses Lexikon findet Ihr auf FACEBOOK: [[Brunsbüttel ist überall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Laeden1.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Nord]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanalzeitungslogo.jpg|mini|links|[[Kanal-Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Suedseite.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Süd]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Brbkooger Zeitung.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttelkooger Zeitung|[[Brunsbüttelkooger Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Monarchen 1.jpg|mini|rechts|[[Sammelseite Kanalbau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Schulen.jpg|mini|links|[[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil gerahmt.jpg|mini|rechts|[[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koog sloten.JPG|mini|links|[[Brunsbüttel]], [[Brunsbüttelkoog]] und [[Brunsbüttelhafen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SH1-E041 (1914).jpg|mini|rechts|[[Gastronomie Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:O7 1975 (1535)-Condea.jpg|mini|links|[[Unternehmen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* [[Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung 1949]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Gebäude auf der Neuen Schleuse]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel-Panoramen]]&lt;br /&gt;
* [[Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Wattstock]]&lt;br /&gt;
* [[Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
* [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
* [[Schleusen-Symposion]]&lt;br /&gt;
* [[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
* [[Kanalbau]]&lt;br /&gt;
* [[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Ort]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenviertel Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[KiKaKo in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Straßennamen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Gastronomie Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Kanal-Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Pauluskirche Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähren in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhöfe Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-Wappen.png|mini|links|[https://www.brunsbuettel.de/startseite.phtml Offizielle Website der Stadt Brunsbüttel]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenamtliche Mitarbeiter der Redaktion:'''&lt;br /&gt;
* Uwe Möller&lt;br /&gt;
* Jens Rusch&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dugnus Bearbeitung Stadtarchiv Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erarbeiten dieses Online-Lexikon für die Bewohner der Schleusenstadt Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratschläge für Mitarbeiter auf der Seite''' [[Hilfe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social-Media ==&lt;br /&gt;
*[https://www.facebook.com/groups/brunsbuettelistueberall/ Facebook-Gruppe &amp;quot;Brunsbüttel ist überall&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbütteler Vereine ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://www.bvb-nord.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.brunsbuetteler-buergerverein.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.seemannsmission-brunsbuettel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://ffu-brunsbüttel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://herzkissenaktionwestkueste.blogspot.com/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;MediaWiki wurde installiert.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/mediawiki-announce Mailingliste neuer MediaWiki-Versionen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-11-14T09:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-wiki Header.jpg|900px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrer Mittelschule-ca. 1950-Namen.jpg|550px|rechts|thumb|Unsere beliebtesten Seiten für ehemalige Mitschüler/innen: [[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt-2025.jpg|550px|rechts|thumb|Brunsbüttel-Kalender 2025. Erhältlich in der Buchhandlung Schopf '''([[Sammlung Uwe Möller]])''']]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattopedia.jpg|550px|rechts|thumb|'''NEU''': Das Brunsbüttel-Wiki beherbergt ab sofort ebenfalls das verlorengegangene ''Archiv'' der städtischen Großveranstaltung &amp;quot;[[Wattolümpiade]]&amp;quot; und des damit zusammenhängenden Engagements [[STARK gegen KREBS]]]]&lt;br /&gt;
'''Begrüßungstext'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten dieses regionale Online-Lexikon für die Bürger der Schleusenstadt Brunsbüttel ehrenamtlich und somit kostenlos. Wer uns dabei mit Wissen oder wirtschaftlicher Unterstützung helfen möchte, ist uns herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
Unser Anliegen: Die interessante Geschichte dieser Stadt auf eine zeitgemäße Weise zu dokumentieren und zu archivieren. Vieles ist es wert, nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, [[Sammlung Uwe Möller|Uwe Möller]], Wolfgang Dugnus und Heiko Hahn im Oktober des Corona-Jahres 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das virtuelle Gedächtnis Brunsbüttels'''==&lt;br /&gt;
Beispielsseiten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Header-Sammlung.jpg|[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Volksfest-1.JPG|[[Volksfest Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttel ist überall.jpg|[[Mole 2 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Planung Schöpfwerk Alten Hafen-1.JPG|[[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto F.-1952.jpg|[[Der Brunsbüttelkooger Otto F.Söhl]]&lt;br /&gt;
Datei:Header-Tankstellen.JPG|[[Tanksäulen und Tankstellen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:003_(KS)_Am_Fleth-BS.jpg|[[Litfaßsäulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Internierte.JPG|[[Ankunft der Internierten in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
File:UD1-E001 Mühle.jpg|[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
File:Header-Bürgermeister.jpg|[[Die Bürgermeister Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
Datei:Header Schulstraße.jpg|[[Die Schulstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Samter 1.jpg|[[Franz Samter]]&lt;br /&gt;
Datei:Braakebrücke-ca.1965.jpg|[[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
File:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|[[Willi H. Lippert]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttelkoog-E.Koch.jpg|[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Datei:SL1-E015 Sösmenhusen.jpg|[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
Datei:Kautzstr.-Spar-und Bauverein -14,1.9.1909.jpg|[[Das Rössl in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:Titan+Kohlenlager-Rusch.jpg|[[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:2016-073-HJ.JPG|[[Gymnasium_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:KaliChemie-1981-07.jpg|[[Die_Kali-Chemie_in_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:SH101330.JPG|[[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
Bild:Krabbenschuppen-Buschhaus-1.jpg|[[Der Krabbenschuppen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Werft-Farb.jpg|[[Ebsen-Werft Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:12-Kautzstr.-Paulus-1960er.jpg|[[Die Kautzstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoren und Vernetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo.jpg|mini|links|https://hahncomputer.de/]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Wikivoyage-Logo-v3-en.svg.png|200px|Wikivoyage|thumb|[[Wikivoyage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sponsoren sind willkommen und können wie beim Beispiel [https://hahncomputer.de/ Hahn Computer] in der linken Navigation präsentiert und verlinkt werden. Wir bedanken uns bei Heiko Hahn und seinen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dieses Lexikon verdient mehr Unterstützung. es ist nicht nur das Gedächtnis dieser Stadt, es beherbergt auch wertvolle Bildersammlungen und Aufzeichnungen, die der nächsten Generation nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Es ist ein Irrtum, dass das Internet niemals vergessen würde. Es vergisst eben auch nur die Dokumente, mit denen man es zuvor gefüttert hatte. Wie könnte das auch anders sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen es aus leidvoller Geschichte: Uber mehr als ein Dutzend Jahre wurde von vielen Beiträgern, von denen einige schon nicht mehr leben ein großartiges &amp;quot;Dithmarschen-Wiki&amp;quot; erstellt und mühsam finanziert. Viele dringende Apelle an den kreis Dithmarschen, für die Zukunftsfähigkeit des Dithmarschen-Wikis zu sorgen, wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellte Host-Europe sein System um und das war mit Media-Wiki leider nicht mehr kompatibel. Über 5000 mühsamst erstellte Seiten mit der fast zehnfachen Menge an Fotodokumenten verschwanden von einem Tag auf den Anderen. Uwe Möller und Jens Rusch bemühten sich tagelang, möglichst viele Daten zu retten und konzentrierten sich zunächst auf die Daten ihrer Heimatstadt Brunsbüttel. Alle anderen Daten gingen unwiederbringlich verloren. Sie sind auch nicht mehr im WWW aufzufinden. Es stimmt also wirklich nicht, dass das Internet niemals vergessen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgt bitte mit dafür, dass dieses Brunsbüttel-Wiki auch für kommende Generationen erhalten bleibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Wolfgang Dugnus und Uwe Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. 11. 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Wattopedia'''. Das virtuelle Gedächtnis der Wattolümpiade==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattikan2016.jpg|999px|zentriert|thumb|Der Wattikan und seine Mitstreiter/Innen 2016.]]&lt;br /&gt;
Beispielsseiten. Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.''' (Wenn sie denn endlich fertiggestellt sind. Aber das ist noch unendlich viel Arbeit.) &lt;br /&gt;
Nach der Löschung unseres sehr umfangreichen &amp;quot;Wattopedia&amp;quot;-Archives , dem Gedächtnis unseres Engagements, sind uns unendlich viele wertvolle Daten verloren gegangen. Meine jahrelange Arbeit war plötzlich nicht mehr vorhanden. So etwas kann passieren, wenn ein Hosting und media-wiki nicht mehr kompatibel sind. Von wegen &amp;quot;Das Internet vergisst nie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich - und darin sehe ich mehr als nur einen Kompromiss - im gut funktionierenden Brunsbüttel-Wiki, das uns Heiko Hahn dankenswerterweise zur Verfügung stellt, entsprechende Rubriken eingerichtet, die ich nach und nach mit Inhalten zu füllen gedenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich zunächst einen (verifizierbaren) Rohbau eingerichtet.   ''Jens Rusch am 2. Nov. 2022''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wichtige Bitte an Euch: Schaut in Eurem eigenen Archiv nach oder googelt im Internet nach folgenden Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Programme und Rollups der Krebs-Informationstage&lt;br /&gt;
2. Fotos von Scheckübergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Titele-Entwurf.jpg|[[2o Jahre Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:HeinHoop.jpg|[[Die Ursprünge]]&lt;br /&gt;
File:Matthias.jpg|[[Der Wattikan]]&lt;br /&gt;
File:01a LOGO.jpg|[[Logos und Werbung]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf 29.jpg|[[Einläufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattlet.jpg|[[Wattleten]]&lt;br /&gt;
Datei:Bjarne2.jpg|[[Promis am Deich]]&lt;br /&gt;
File:0 zelt.jpg|[[Wattstock]]&lt;br /&gt;
File:Plakat 2014.jpg|[[Wattolümpiade-Plakate]]&lt;br /&gt;
File:Foto_Beate_Meißner_4.jpg|[[Pressespiegel Regional]]&lt;br /&gt;
File:Weltpresse Kompilation.jpg|[[Pressespiegel überregional]]&lt;br /&gt;
File:Unforgättables.jpg|[[Nachrufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf.jpg|Wattograf [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
File:Zuschauer.jpg|[[Publikum]]&lt;br /&gt;
File:Wattfussball 1.jpg|[[Wattsportarten]]&lt;br /&gt;
File:Schlickschlittenrennen 1.jpg|[[Schlickschlittenrennen]]&lt;br /&gt;
File:Erste Hilfe.jpg|[[Sicherheit am Deich]]&lt;br /&gt;
File:Erlöse.jpg|[[Erlöse der Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:Eddy 2018.jpg|[[Wattgottesdienst]]&lt;br /&gt;
File:WattSportcasino.jpg|[[Backstage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''STARK gegen KREBS''' Das Engagement hinter der Wattolümpiade ==&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Petra.jpg|[[Leitung des Krebsberatungszentrums]] &lt;br /&gt;
File:Baender2020.jpg|[[Mitstreiter/Innen]]&lt;br /&gt;
File:Image (2).jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
File:Image (7).jpg|[[Stammzellen-Typisierungen]]&lt;br /&gt;
File:Plakette.jpg|[[Anschaffungen für unsere Kliniken]]&lt;br /&gt;
File:Hanse-Tour.jpg|[[Unterstützer]]&lt;br /&gt;
File:Grundsteinlegung.png|[[Unterstützte Organisationen und Projekte]]&lt;br /&gt;
File:Maltherapie2.jpg|[[Maltherapie]]&lt;br /&gt;
File:Krebs-Allianz.jpg|[[Krebs-Allianz]]&lt;br /&gt;
File:Focus Jenni.jpg|[[Solidarität]]&lt;br /&gt;
File:Logo KI.jpg|[[Krebs-Informationstage]]&lt;br /&gt;
File:Scheckuebergabe2007.jpg|[[Scheck-Übergaben]]&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtnerei-Thode A.jpg|mini|links|Die Gärtnerei Thode bietet den Brunsbüttelern ein besuchbares Pflanzenparadies direkt vor der Haustür.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Brb-Ort.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Ort]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbüttel.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttel ist überall|Das Forum für dieses Lexikon findet Ihr auf FACEBOOK: [[Brunsbüttel ist überall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Laeden1.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Nord]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanalzeitungslogo.jpg|mini|links|[[Kanal-Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Suedseite.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Süd]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Brbkooger Zeitung.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttelkooger Zeitung|[[Brunsbüttelkooger Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Monarchen 1.jpg|mini|rechts|[[Sammelseite Kanalbau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Schulen.jpg|mini|links|[[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil gerahmt.jpg|mini|rechts|[[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koog sloten.JPG|mini|links|[[Brunsbüttel]], [[Brunsbüttelkoog]] und [[Brunsbüttelhafen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SH1-E041 (1914).jpg|mini|rechts|[[Gastronomie Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:O7 1975 (1535)-Condea.jpg|mini|links|[[Unternehmen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* [[Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung 1949]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Gebäude auf der Neuen Schleuse]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel-Panoramen]]&lt;br /&gt;
* [[Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Wattstock]]&lt;br /&gt;
* [[Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
* [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
* [[Schleusen-Symposion]]&lt;br /&gt;
* [[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
* [[Kanalbau]]&lt;br /&gt;
* [[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Ort]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenviertel Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[KiKaKo in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Straßennamen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Gastronomie Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Kanal-Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Pauluskirche Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähren in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhöfe Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-Wappen.png|mini|links|[https://www.brunsbuettel.de/startseite.phtml Offizielle Website der Stadt Brunsbüttel]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenamtliche Mitarbeiter der Redaktion:'''&lt;br /&gt;
* Uwe Möller&lt;br /&gt;
* Jens Rusch&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dugnus Bearbeitung Stadtarchiv Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erarbeiten dieses Online-Lexikon für die Bewohner der Schleusenstadt Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratschläge für Mitarbeiter auf der Seite''' [[Hilfe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social-Media ==&lt;br /&gt;
*[https://www.facebook.com/groups/brunsbuettelistueberall/ Facebook-Gruppe &amp;quot;Brunsbüttel ist überall&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbütteler Vereine ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://www.bvb-nord.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.brunsbuetteler-buergerverein.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.seemannsmission-brunsbuettel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://ffu-brunsbüttel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://herzkissenaktionwestkueste.blogspot.com/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;MediaWiki wurde installiert.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/mediawiki-announce Mailingliste neuer MediaWiki-Versionen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46585</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46585"/>
		<updated>2024-11-14T09:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-wiki Header.jpg|900px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrer Mittelschule-ca. 1950-Namen.jpg|550px|rechts|thumb|Unsere beliebtesten Seiten für ehemalige Mitschüler/innen: [[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt-2025.jpg|550px|rechts|thumb|Brunsbüttel-Kalender 2025. Erhältlich in der Buchhandlung Schopf '''([[Sammlung Uwe Möller]])''']]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattopedia.jpg|550px|rechts|thumb|'''NEU''': Das Brunsbüttel-Wiki beherbergt ab sofort ebenfalls das verlorengegangene ''Archiv'' der städtischen Großveranstaltung &amp;quot;[[Wattolümpiade]]&amp;quot; und des damit zusammenhängenden Engagements [[STARK gegen KREBS]]]]&lt;br /&gt;
'''Begrüßungstext'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten dieses regionale Online-Lexikon für die Bürger der Schleusenstadt Brunsbüttel ehrenamtlich und somit kostenlos. Wer uns dabei mit Wissen oder wirtschaftlicher Unterstützung helfen möchte, ist uns herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
Unser Anliegen: Die interessante Geschichte dieser Stadt auf eine zeitgemäße Weise zu dokumentieren und zu archivieren. Vieles ist es wert, nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Uwe Möller, Wolfgang Dugnus und Heiko Hahn im Oktober des Corona-Jahres 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das virtuelle Gedächtnis Brunsbüttels'''==&lt;br /&gt;
Beispielsseiten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Header-Sammlung.jpg|[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Volksfest-1.JPG|[[Volksfest Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttel ist überall.jpg|[[Mole 2 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Planung Schöpfwerk Alten Hafen-1.JPG|[[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto F.-1952.jpg|[[Der Brunsbüttelkooger Otto F.Söhl]]&lt;br /&gt;
Datei:Header-Tankstellen.JPG|[[Tanksäulen und Tankstellen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:003_(KS)_Am_Fleth-BS.jpg|[[Litfaßsäulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Internierte.JPG|[[Ankunft der Internierten in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
File:UD1-E001 Mühle.jpg|[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
File:Header-Bürgermeister.jpg|[[Die Bürgermeister Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
Datei:Header Schulstraße.jpg|[[Die Schulstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Samter 1.jpg|[[Franz Samter]]&lt;br /&gt;
Datei:Braakebrücke-ca.1965.jpg|[[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
File:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|[[Willi H. Lippert]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttelkoog-E.Koch.jpg|[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Datei:SL1-E015 Sösmenhusen.jpg|[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
Datei:Kautzstr.-Spar-und Bauverein -14,1.9.1909.jpg|[[Das Rössl in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:Titan+Kohlenlager-Rusch.jpg|[[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:2016-073-HJ.JPG|[[Gymnasium_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:KaliChemie-1981-07.jpg|[[Die_Kali-Chemie_in_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:SH101330.JPG|[[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
Bild:Krabbenschuppen-Buschhaus-1.jpg|[[Der Krabbenschuppen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Werft-Farb.jpg|[[Ebsen-Werft Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:12-Kautzstr.-Paulus-1960er.jpg|[[Die Kautzstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoren und Vernetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo.jpg|mini|links|https://hahncomputer.de/]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Wikivoyage-Logo-v3-en.svg.png|200px|Wikivoyage|thumb|[[Wikivoyage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sponsoren sind willkommen und können wie beim Beispiel [https://hahncomputer.de/ Hahn Computer] in der linken Navigation präsentiert und verlinkt werden. Wir bedanken uns bei Heiko Hahn und seinen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dieses Lexikon verdient mehr Unterstützung. es ist nicht nur das Gedächtnis dieser Stadt, es beherbergt auch wertvolle Bildersammlungen und Aufzeichnungen, die der nächsten Generation nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Es ist ein Irrtum, dass das Internet niemals vergessen würde. Es vergisst eben auch nur die Dokumente, mit denen man es zuvor gefüttert hatte. Wie könnte das auch anders sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen es aus leidvoller Geschichte: Uber mehr als ein Dutzend Jahre wurde von vielen Beiträgern, von denen einige schon nicht mehr leben ein großartiges &amp;quot;Dithmarschen-Wiki&amp;quot; erstellt und mühsam finanziert. Viele dringende Apelle an den kreis Dithmarschen, für die Zukunftsfähigkeit des Dithmarschen-Wikis zu sorgen, wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellte Host-Europe sein System um und das war mit Media-Wiki leider nicht mehr kompatibel. Über 5000 mühsamst erstellte Seiten mit der fast zehnfachen Menge an Fotodokumenten verschwanden von einem Tag auf den Anderen. Uwe Möller und Jens Rusch bemühten sich tagelang, möglichst viele Daten zu retten und konzentrierten sich zunächst auf die Daten ihrer Heimatstadt Brunsbüttel. Alle anderen Daten gingen unwiederbringlich verloren. Sie sind auch nicht mehr im WWW aufzufinden. Es stimmt also wirklich nicht, dass das Internet niemals vergessen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgt bitte mit dafür, dass dieses Brunsbüttel-Wiki auch für kommende Generationen erhalten bleibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Wolfgang Dugnus und Uwe Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. 11. 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Wattopedia'''. Das virtuelle Gedächtnis der Wattolümpiade==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattikan2016.jpg|999px|zentriert|thumb|Der Wattikan und seine Mitstreiter/Innen 2016.]]&lt;br /&gt;
Beispielsseiten. Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.''' (Wenn sie denn endlich fertiggestellt sind. Aber das ist noch unendlich viel Arbeit.) &lt;br /&gt;
Nach der Löschung unseres sehr umfangreichen &amp;quot;Wattopedia&amp;quot;-Archives , dem Gedächtnis unseres Engagements, sind uns unendlich viele wertvolle Daten verloren gegangen. Meine jahrelange Arbeit war plötzlich nicht mehr vorhanden. So etwas kann passieren, wenn ein Hosting und media-wiki nicht mehr kompatibel sind. Von wegen &amp;quot;Das Internet vergisst nie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich - und darin sehe ich mehr als nur einen Kompromiss - im gut funktionierenden Brunsbüttel-Wiki, das uns Heiko Hahn dankenswerterweise zur Verfügung stellt, entsprechende Rubriken eingerichtet, die ich nach und nach mit Inhalten zu füllen gedenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich zunächst einen (verifizierbaren) Rohbau eingerichtet.   ''Jens Rusch am 2. Nov. 2022''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wichtige Bitte an Euch: Schaut in Eurem eigenen Archiv nach oder googelt im Internet nach folgenden Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Programme und Rollups der Krebs-Informationstage&lt;br /&gt;
2. Fotos von Scheckübergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Titele-Entwurf.jpg|[[2o Jahre Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:HeinHoop.jpg|[[Die Ursprünge]]&lt;br /&gt;
File:Matthias.jpg|[[Der Wattikan]]&lt;br /&gt;
File:01a LOGO.jpg|[[Logos und Werbung]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf 29.jpg|[[Einläufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattlet.jpg|[[Wattleten]]&lt;br /&gt;
Datei:Bjarne2.jpg|[[Promis am Deich]]&lt;br /&gt;
File:0 zelt.jpg|[[Wattstock]]&lt;br /&gt;
File:Plakat 2014.jpg|[[Wattolümpiade-Plakate]]&lt;br /&gt;
File:Foto_Beate_Meißner_4.jpg|[[Pressespiegel Regional]]&lt;br /&gt;
File:Weltpresse Kompilation.jpg|[[Pressespiegel überregional]]&lt;br /&gt;
File:Unforgättables.jpg|[[Nachrufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf.jpg|Wattograf [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
File:Zuschauer.jpg|[[Publikum]]&lt;br /&gt;
File:Wattfussball 1.jpg|[[Wattsportarten]]&lt;br /&gt;
File:Schlickschlittenrennen 1.jpg|[[Schlickschlittenrennen]]&lt;br /&gt;
File:Erste Hilfe.jpg|[[Sicherheit am Deich]]&lt;br /&gt;
File:Erlöse.jpg|[[Erlöse der Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:Eddy 2018.jpg|[[Wattgottesdienst]]&lt;br /&gt;
File:WattSportcasino.jpg|[[Backstage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''STARK gegen KREBS''' Das Engagement hinter der Wattolümpiade ==&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Petra.jpg|[[Leitung des Krebsberatungszentrums]] &lt;br /&gt;
File:Baender2020.jpg|[[Mitstreiter/Innen]]&lt;br /&gt;
File:Image (2).jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
File:Image (7).jpg|[[Stammzellen-Typisierungen]]&lt;br /&gt;
File:Plakette.jpg|[[Anschaffungen für unsere Kliniken]]&lt;br /&gt;
File:Hanse-Tour.jpg|[[Unterstützer]]&lt;br /&gt;
File:Grundsteinlegung.png|[[Unterstützte Organisationen und Projekte]]&lt;br /&gt;
File:Maltherapie2.jpg|[[Maltherapie]]&lt;br /&gt;
File:Krebs-Allianz.jpg|[[Krebs-Allianz]]&lt;br /&gt;
File:Focus Jenni.jpg|[[Solidarität]]&lt;br /&gt;
File:Logo KI.jpg|[[Krebs-Informationstage]]&lt;br /&gt;
File:Scheckuebergabe2007.jpg|[[Scheck-Übergaben]]&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
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File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtnerei-Thode A.jpg|mini|links|Die Gärtnerei Thode bietet den Brunsbüttelern ein besuchbares Pflanzenparadies direkt vor der Haustür.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Brb-Ort.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Ort]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbüttel.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttel ist überall|Das Forum für dieses Lexikon findet Ihr auf FACEBOOK: [[Brunsbüttel ist überall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Laeden1.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Nord]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanalzeitungslogo.jpg|mini|links|[[Kanal-Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Suedseite.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Süd]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Brbkooger Zeitung.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttelkooger Zeitung|[[Brunsbüttelkooger Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Monarchen 1.jpg|mini|rechts|[[Sammelseite Kanalbau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Schulen.jpg|mini|links|[[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil gerahmt.jpg|mini|rechts|[[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koog sloten.JPG|mini|links|[[Brunsbüttel]], [[Brunsbüttelkoog]] und [[Brunsbüttelhafen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SH1-E041 (1914).jpg|mini|rechts|[[Gastronomie Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:O7 1975 (1535)-Condea.jpg|mini|links|[[Unternehmen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* [[Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung 1949]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Gebäude auf der Neuen Schleuse]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel-Panoramen]]&lt;br /&gt;
* [[Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Wattstock]]&lt;br /&gt;
* [[Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
* [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
* [[Schleusen-Symposion]]&lt;br /&gt;
* [[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
* [[Kanalbau]]&lt;br /&gt;
* [[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Ort]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenviertel Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[KiKaKo in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Straßennamen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Gastronomie Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Kanal-Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Pauluskirche Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähren in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhöfe Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-Wappen.png|mini|links|[https://www.brunsbuettel.de/startseite.phtml Offizielle Website der Stadt Brunsbüttel]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenamtliche Mitarbeiter der Redaktion:'''&lt;br /&gt;
* Uwe Möller&lt;br /&gt;
* Jens Rusch&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dugnus Bearbeitung Stadtarchiv Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erarbeiten dieses Online-Lexikon für die Bewohner der Schleusenstadt Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratschläge für Mitarbeiter auf der Seite''' [[Hilfe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social-Media ==&lt;br /&gt;
*[https://www.facebook.com/groups/brunsbuettelistueberall/ Facebook-Gruppe &amp;quot;Brunsbüttel ist überall&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbütteler Vereine ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://www.bvb-nord.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.brunsbuetteler-buergerverein.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.seemannsmission-brunsbuettel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://ffu-brunsbüttel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://herzkissenaktionwestkueste.blogspot.com/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;MediaWiki wurde installiert.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
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* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46584</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46584"/>
		<updated>2024-11-14T09:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-wiki Header.jpg|900px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrer Mittelschule-ca. 1950-Namen.jpg|550px|rechts|thumb|Unsere beliebtesten Seiten für ehemalige Mitschüler/innen: [[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt-2025.jpg|550px|rechts|thumb|Brunsbüttel-Kalender 2025. Erhältlich in der Buchhandlung Schopf '''([[Sammlung Uwe Möller]])''']]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattopedia.jpg|550px|rechts|thumb|'''NEU''': Das Brunsbüttel-Wiki beherbergt ab sofort ebenfalls das verlorengegangene ''Archiv'' der städtischen Großveranstaltung &amp;quot;[[Wattolümpiade]]&amp;quot; und des damit zusammenhängenden Engagements [[STARK gegen KREBS]].]]&lt;br /&gt;
'''Begrüßungstext'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten dieses regionale Online-Lexikon für die Bürger der Schleusenstadt Brunsbüttel ehrenamtlich und somit kostenlos. Wer uns dabei mit Wissen oder wirtschaftlicher Unterstützung helfen möchte, ist uns herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
Unser Anliegen: Die interessante Geschichte dieser Stadt auf eine zeitgemäße Weise zu dokumentieren und zu archivieren. Vieles ist es wert, nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Uwe Möller, Wolfgang Dugnus und Heiko Hahn im Oktober des Corona-Jahres 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das virtuelle Gedächtnis Brunsbüttels'''==&lt;br /&gt;
Beispielsseiten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Header-Sammlung.jpg|[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Volksfest-1.JPG|[[Volksfest Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttel ist überall.jpg|[[Mole 2 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Planung Schöpfwerk Alten Hafen-1.JPG|[[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto F.-1952.jpg|[[Der Brunsbüttelkooger Otto F.Söhl]]&lt;br /&gt;
Datei:Header-Tankstellen.JPG|[[Tanksäulen und Tankstellen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:003_(KS)_Am_Fleth-BS.jpg|[[Litfaßsäulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Internierte.JPG|[[Ankunft der Internierten in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
File:UD1-E001 Mühle.jpg|[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
File:Header-Bürgermeister.jpg|[[Die Bürgermeister Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
Datei:Header Schulstraße.jpg|[[Die Schulstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Samter 1.jpg|[[Franz Samter]]&lt;br /&gt;
Datei:Braakebrücke-ca.1965.jpg|[[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
File:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|[[Willi H. Lippert]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttelkoog-E.Koch.jpg|[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Datei:SL1-E015 Sösmenhusen.jpg|[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
Datei:Kautzstr.-Spar-und Bauverein -14,1.9.1909.jpg|[[Das Rössl in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:Titan+Kohlenlager-Rusch.jpg|[[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:2016-073-HJ.JPG|[[Gymnasium_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:KaliChemie-1981-07.jpg|[[Die_Kali-Chemie_in_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:SH101330.JPG|[[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
Bild:Krabbenschuppen-Buschhaus-1.jpg|[[Der Krabbenschuppen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Werft-Farb.jpg|[[Ebsen-Werft Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:12-Kautzstr.-Paulus-1960er.jpg|[[Die Kautzstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoren und Vernetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo.jpg|mini|links|https://hahncomputer.de/]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Wikivoyage-Logo-v3-en.svg.png|200px|Wikivoyage|thumb|[[Wikivoyage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sponsoren sind willkommen und können wie beim Beispiel [https://hahncomputer.de/ Hahn Computer] in der linken Navigation präsentiert und verlinkt werden. Wir bedanken uns bei Heiko Hahn und seinen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dieses Lexikon verdient mehr Unterstützung. es ist nicht nur das Gedächtnis dieser Stadt, es beherbergt auch wertvolle Bildersammlungen und Aufzeichnungen, die der nächsten Generation nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Es ist ein Irrtum, dass das Internet niemals vergessen würde. Es vergisst eben auch nur die Dokumente, mit denen man es zuvor gefüttert hatte. Wie könnte das auch anders sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen es aus leidvoller Geschichte: Uber mehr als ein Dutzend Jahre wurde von vielen Beiträgern, von denen einige schon nicht mehr leben ein großartiges &amp;quot;Dithmarschen-Wiki&amp;quot; erstellt und mühsam finanziert. Viele dringende Apelle an den kreis Dithmarschen, für die Zukunftsfähigkeit des Dithmarschen-Wikis zu sorgen, wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellte Host-Europe sein System um und das war mit Media-Wiki leider nicht mehr kompatibel. Über 5000 mühsamst erstellte Seiten mit der fast zehnfachen Menge an Fotodokumenten verschwanden von einem Tag auf den Anderen. Uwe Möller und Jens Rusch bemühten sich tagelang, möglichst viele Daten zu retten und konzentrierten sich zunächst auf die Daten ihrer Heimatstadt Brunsbüttel. Alle anderen Daten gingen unwiederbringlich verloren. Sie sind auch nicht mehr im WWW aufzufinden. Es stimmt also wirklich nicht, dass das Internet niemals vergessen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgt bitte mit dafür, dass dieses Brunsbüttel-Wiki auch für kommende Generationen erhalten bleibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Wolfgang Dugnus und Uwe Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. 11. 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Wattopedia'''. Das virtuelle Gedächtnis der Wattolümpiade==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattikan2016.jpg|999px|zentriert|thumb|Der Wattikan und seine Mitstreiter/Innen 2016.]]&lt;br /&gt;
Beispielsseiten. Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.''' (Wenn sie denn endlich fertiggestellt sind. Aber das ist noch unendlich viel Arbeit.) &lt;br /&gt;
Nach der Löschung unseres sehr umfangreichen &amp;quot;Wattopedia&amp;quot;-Archives , dem Gedächtnis unseres Engagements, sind uns unendlich viele wertvolle Daten verloren gegangen. Meine jahrelange Arbeit war plötzlich nicht mehr vorhanden. So etwas kann passieren, wenn ein Hosting und media-wiki nicht mehr kompatibel sind. Von wegen &amp;quot;Das Internet vergisst nie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich - und darin sehe ich mehr als nur einen Kompromiss - im gut funktionierenden Brunsbüttel-Wiki, das uns Heiko Hahn dankenswerterweise zur Verfügung stellt, entsprechende Rubriken eingerichtet, die ich nach und nach mit Inhalten zu füllen gedenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich zunächst einen (verifizierbaren) Rohbau eingerichtet.   ''Jens Rusch am 2. Nov. 2022''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wichtige Bitte an Euch: Schaut in Eurem eigenen Archiv nach oder googelt im Internet nach folgenden Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Programme und Rollups der Krebs-Informationstage&lt;br /&gt;
2. Fotos von Scheckübergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Titele-Entwurf.jpg|[[2o Jahre Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:HeinHoop.jpg|[[Die Ursprünge]]&lt;br /&gt;
File:Matthias.jpg|[[Der Wattikan]]&lt;br /&gt;
File:01a LOGO.jpg|[[Logos und Werbung]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf 29.jpg|[[Einläufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattlet.jpg|[[Wattleten]]&lt;br /&gt;
Datei:Bjarne2.jpg|[[Promis am Deich]]&lt;br /&gt;
File:0 zelt.jpg|[[Wattstock]]&lt;br /&gt;
File:Plakat 2014.jpg|[[Wattolümpiade-Plakate]]&lt;br /&gt;
File:Foto_Beate_Meißner_4.jpg|[[Pressespiegel Regional]]&lt;br /&gt;
File:Weltpresse Kompilation.jpg|[[Pressespiegel überregional]]&lt;br /&gt;
File:Unforgättables.jpg|[[Nachrufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf.jpg|Wattograf [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
File:Zuschauer.jpg|[[Publikum]]&lt;br /&gt;
File:Wattfussball 1.jpg|[[Wattsportarten]]&lt;br /&gt;
File:Schlickschlittenrennen 1.jpg|[[Schlickschlittenrennen]]&lt;br /&gt;
File:Erste Hilfe.jpg|[[Sicherheit am Deich]]&lt;br /&gt;
File:Erlöse.jpg|[[Erlöse der Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:Eddy 2018.jpg|[[Wattgottesdienst]]&lt;br /&gt;
File:WattSportcasino.jpg|[[Backstage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''STARK gegen KREBS''' Das Engagement hinter der Wattolümpiade ==&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Petra.jpg|[[Leitung des Krebsberatungszentrums]] &lt;br /&gt;
File:Baender2020.jpg|[[Mitstreiter/Innen]]&lt;br /&gt;
File:Image (2).jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
File:Image (7).jpg|[[Stammzellen-Typisierungen]]&lt;br /&gt;
File:Plakette.jpg|[[Anschaffungen für unsere Kliniken]]&lt;br /&gt;
File:Hanse-Tour.jpg|[[Unterstützer]]&lt;br /&gt;
File:Grundsteinlegung.png|[[Unterstützte Organisationen und Projekte]]&lt;br /&gt;
File:Maltherapie2.jpg|[[Maltherapie]]&lt;br /&gt;
File:Krebs-Allianz.jpg|[[Krebs-Allianz]]&lt;br /&gt;
File:Focus Jenni.jpg|[[Solidarität]]&lt;br /&gt;
File:Logo KI.jpg|[[Krebs-Informationstage]]&lt;br /&gt;
File:Scheckuebergabe2007.jpg|[[Scheck-Übergaben]]&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
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File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtnerei-Thode A.jpg|mini|links|Die Gärtnerei Thode bietet den Brunsbüttelern ein besuchbares Pflanzenparadies direkt vor der Haustür.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Brb-Ort.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Ort]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbüttel.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttel ist überall|Das Forum für dieses Lexikon findet Ihr auf FACEBOOK: [[Brunsbüttel ist überall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Laeden1.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Nord]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanalzeitungslogo.jpg|mini|links|[[Kanal-Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Suedseite.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Süd]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Brbkooger Zeitung.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttelkooger Zeitung|[[Brunsbüttelkooger Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Monarchen 1.jpg|mini|rechts|[[Sammelseite Kanalbau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Schulen.jpg|mini|links|[[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil gerahmt.jpg|mini|rechts|[[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koog sloten.JPG|mini|links|[[Brunsbüttel]], [[Brunsbüttelkoog]] und [[Brunsbüttelhafen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SH1-E041 (1914).jpg|mini|rechts|[[Gastronomie Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:O7 1975 (1535)-Condea.jpg|mini|links|[[Unternehmen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* [[Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung 1949]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Gebäude auf der Neuen Schleuse]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel-Panoramen]]&lt;br /&gt;
* [[Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Wattstock]]&lt;br /&gt;
* [[Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
* [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
* [[Schleusen-Symposion]]&lt;br /&gt;
* [[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
* [[Kanalbau]]&lt;br /&gt;
* [[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Ort]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenviertel Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[KiKaKo in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Straßennamen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Gastronomie Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Kanal-Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Pauluskirche Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähren in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhöfe Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-Wappen.png|mini|links|[https://www.brunsbuettel.de/startseite.phtml Offizielle Website der Stadt Brunsbüttel]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenamtliche Mitarbeiter der Redaktion:'''&lt;br /&gt;
* Uwe Möller&lt;br /&gt;
* Jens Rusch&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dugnus Bearbeitung Stadtarchiv Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erarbeiten dieses Online-Lexikon für die Bewohner der Schleusenstadt Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratschläge für Mitarbeiter auf der Seite''' [[Hilfe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social-Media ==&lt;br /&gt;
*[https://www.facebook.com/groups/brunsbuettelistueberall/ Facebook-Gruppe &amp;quot;Brunsbüttel ist überall&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbütteler Vereine ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://www.bvb-nord.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.brunsbuetteler-buergerverein.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.seemannsmission-brunsbuettel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://ffu-brunsbüttel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://herzkissenaktionwestkueste.blogspot.com/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;MediaWiki wurde installiert.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/mediawiki-announce Mailingliste neuer MediaWiki-Versionen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46583</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46583"/>
		<updated>2024-11-14T09:11:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-wiki Header.jpg|900px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrer Mittelschule-ca. 1950-Namen.jpg|550px|rechts|thumb|Unsere beliebtesten Seiten für ehemalige Mitschüler/innen: [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt-2025.jpg|550px|rechts|thumb|Brunsbüttel-Kalender 2025. Erhältlich in der Buchhandlung Schopf '''([[Sammlung Uwe Möller]])''']]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattopedia.jpg|550px|rechts|thumb|'''NEU''': Das Brunsbüttel-Wiki beherbergt ab sofort ebenfalls das verlorengegangene ''Archiv'' der städtischen Großveranstaltung &amp;quot;[[Wattolümpiade]]&amp;quot; und des damit zusammenhängenden Engagements [[STARK gegen KREBS]].]]&lt;br /&gt;
'''Begrüßungstext'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten dieses regionale Online-Lexikon für die Bürger der Schleusenstadt Brunsbüttel ehrenamtlich und somit kostenlos. Wer uns dabei mit Wissen oder wirtschaftlicher Unterstützung helfen möchte, ist uns herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
Unser Anliegen: Die interessante Geschichte dieser Stadt auf eine zeitgemäße Weise zu dokumentieren und zu archivieren. Vieles ist es wert, nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Uwe Möller, Wolfgang Dugnus und Heiko Hahn im Oktober des Corona-Jahres 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das virtuelle Gedächtnis Brunsbüttels'''==&lt;br /&gt;
Beispielsseiten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Header-Sammlung.jpg|[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Volksfest-1.JPG|[[Volksfest Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttel ist überall.jpg|[[Mole 2 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Planung Schöpfwerk Alten Hafen-1.JPG|[[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto F.-1952.jpg|[[Der Brunsbüttelkooger Otto F.Söhl]]&lt;br /&gt;
Datei:Header-Tankstellen.JPG|[[Tanksäulen und Tankstellen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:003_(KS)_Am_Fleth-BS.jpg|[[Litfaßsäulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Internierte.JPG|[[Ankunft der Internierten in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
File:UD1-E001 Mühle.jpg|[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
File:Header-Bürgermeister.jpg|[[Die Bürgermeister Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
Datei:Header Schulstraße.jpg|[[Die Schulstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Samter 1.jpg|[[Franz Samter]]&lt;br /&gt;
Datei:Braakebrücke-ca.1965.jpg|[[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
File:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|[[Willi H. Lippert]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttelkoog-E.Koch.jpg|[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Datei:SL1-E015 Sösmenhusen.jpg|[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
Datei:Kautzstr.-Spar-und Bauverein -14,1.9.1909.jpg|[[Das Rössl in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:Titan+Kohlenlager-Rusch.jpg|[[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:2016-073-HJ.JPG|[[Gymnasium_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:KaliChemie-1981-07.jpg|[[Die_Kali-Chemie_in_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:SH101330.JPG|[[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
Bild:Krabbenschuppen-Buschhaus-1.jpg|[[Der Krabbenschuppen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Werft-Farb.jpg|[[Ebsen-Werft Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:12-Kautzstr.-Paulus-1960er.jpg|[[Die Kautzstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoren und Vernetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo.jpg|mini|links|https://hahncomputer.de/]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Wikivoyage-Logo-v3-en.svg.png|200px|Wikivoyage|thumb|[[Wikivoyage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sponsoren sind willkommen und können wie beim Beispiel [https://hahncomputer.de/ Hahn Computer] in der linken Navigation präsentiert und verlinkt werden. Wir bedanken uns bei Heiko Hahn und seinen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dieses Lexikon verdient mehr Unterstützung. es ist nicht nur das Gedächtnis dieser Stadt, es beherbergt auch wertvolle Bildersammlungen und Aufzeichnungen, die der nächsten Generation nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Es ist ein Irrtum, dass das Internet niemals vergessen würde. Es vergisst eben auch nur die Dokumente, mit denen man es zuvor gefüttert hatte. Wie könnte das auch anders sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen es aus leidvoller Geschichte: Uber mehr als ein Dutzend Jahre wurde von vielen Beiträgern, von denen einige schon nicht mehr leben ein großartiges &amp;quot;Dithmarschen-Wiki&amp;quot; erstellt und mühsam finanziert. Viele dringende Apelle an den kreis Dithmarschen, für die Zukunftsfähigkeit des Dithmarschen-Wikis zu sorgen, wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellte Host-Europe sein System um und das war mit Media-Wiki leider nicht mehr kompatibel. Über 5000 mühsamst erstellte Seiten mit der fast zehnfachen Menge an Fotodokumenten verschwanden von einem Tag auf den Anderen. Uwe Möller und Jens Rusch bemühten sich tagelang, möglichst viele Daten zu retten und konzentrierten sich zunächst auf die Daten ihrer Heimatstadt Brunsbüttel. Alle anderen Daten gingen unwiederbringlich verloren. Sie sind auch nicht mehr im WWW aufzufinden. Es stimmt also wirklich nicht, dass das Internet niemals vergessen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgt bitte mit dafür, dass dieses Brunsbüttel-Wiki auch für kommende Generationen erhalten bleibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Wolfgang Dugnus und Uwe Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. 11. 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Wattopedia'''. Das virtuelle Gedächtnis der Wattolümpiade==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattikan2016.jpg|999px|zentriert|thumb|Der Wattikan und seine Mitstreiter/Innen 2016.]]&lt;br /&gt;
Beispielsseiten. Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.''' (Wenn sie denn endlich fertiggestellt sind. Aber das ist noch unendlich viel Arbeit.) &lt;br /&gt;
Nach der Löschung unseres sehr umfangreichen &amp;quot;Wattopedia&amp;quot;-Archives , dem Gedächtnis unseres Engagements, sind uns unendlich viele wertvolle Daten verloren gegangen. Meine jahrelange Arbeit war plötzlich nicht mehr vorhanden. So etwas kann passieren, wenn ein Hosting und media-wiki nicht mehr kompatibel sind. Von wegen &amp;quot;Das Internet vergisst nie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich - und darin sehe ich mehr als nur einen Kompromiss - im gut funktionierenden Brunsbüttel-Wiki, das uns Heiko Hahn dankenswerterweise zur Verfügung stellt, entsprechende Rubriken eingerichtet, die ich nach und nach mit Inhalten zu füllen gedenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich zunächst einen (verifizierbaren) Rohbau eingerichtet.   ''Jens Rusch am 2. Nov. 2022''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wichtige Bitte an Euch: Schaut in Eurem eigenen Archiv nach oder googelt im Internet nach folgenden Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Programme und Rollups der Krebs-Informationstage&lt;br /&gt;
2. Fotos von Scheckübergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Titele-Entwurf.jpg|[[2o Jahre Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:HeinHoop.jpg|[[Die Ursprünge]]&lt;br /&gt;
File:Matthias.jpg|[[Der Wattikan]]&lt;br /&gt;
File:01a LOGO.jpg|[[Logos und Werbung]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf 29.jpg|[[Einläufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattlet.jpg|[[Wattleten]]&lt;br /&gt;
Datei:Bjarne2.jpg|[[Promis am Deich]]&lt;br /&gt;
File:0 zelt.jpg|[[Wattstock]]&lt;br /&gt;
File:Plakat 2014.jpg|[[Wattolümpiade-Plakate]]&lt;br /&gt;
File:Foto_Beate_Meißner_4.jpg|[[Pressespiegel Regional]]&lt;br /&gt;
File:Weltpresse Kompilation.jpg|[[Pressespiegel überregional]]&lt;br /&gt;
File:Unforgättables.jpg|[[Nachrufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf.jpg|Wattograf [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
File:Zuschauer.jpg|[[Publikum]]&lt;br /&gt;
File:Wattfussball 1.jpg|[[Wattsportarten]]&lt;br /&gt;
File:Schlickschlittenrennen 1.jpg|[[Schlickschlittenrennen]]&lt;br /&gt;
File:Erste Hilfe.jpg|[[Sicherheit am Deich]]&lt;br /&gt;
File:Erlöse.jpg|[[Erlöse der Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:Eddy 2018.jpg|[[Wattgottesdienst]]&lt;br /&gt;
File:WattSportcasino.jpg|[[Backstage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''STARK gegen KREBS''' Das Engagement hinter der Wattolümpiade ==&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Petra.jpg|[[Leitung des Krebsberatungszentrums]] &lt;br /&gt;
File:Baender2020.jpg|[[Mitstreiter/Innen]]&lt;br /&gt;
File:Image (2).jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
File:Image (7).jpg|[[Stammzellen-Typisierungen]]&lt;br /&gt;
File:Plakette.jpg|[[Anschaffungen für unsere Kliniken]]&lt;br /&gt;
File:Hanse-Tour.jpg|[[Unterstützer]]&lt;br /&gt;
File:Grundsteinlegung.png|[[Unterstützte Organisationen und Projekte]]&lt;br /&gt;
File:Maltherapie2.jpg|[[Maltherapie]]&lt;br /&gt;
File:Krebs-Allianz.jpg|[[Krebs-Allianz]]&lt;br /&gt;
File:Focus Jenni.jpg|[[Solidarität]]&lt;br /&gt;
File:Logo KI.jpg|[[Krebs-Informationstage]]&lt;br /&gt;
File:Scheckuebergabe2007.jpg|[[Scheck-Übergaben]]&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtnerei-Thode A.jpg|mini|links|Die Gärtnerei Thode bietet den Brunsbüttelern ein besuchbares Pflanzenparadies direkt vor der Haustür.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Brb-Ort.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Ort]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbüttel.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttel ist überall|Das Forum für dieses Lexikon findet Ihr auf FACEBOOK: [[Brunsbüttel ist überall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Laeden1.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Nord]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanalzeitungslogo.jpg|mini|links|[[Kanal-Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Suedseite.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Süd]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Brbkooger Zeitung.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttelkooger Zeitung|[[Brunsbüttelkooger Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Monarchen 1.jpg|mini|rechts|[[Sammelseite Kanalbau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Schulen.jpg|mini|links|[[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil gerahmt.jpg|mini|rechts|[[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koog sloten.JPG|mini|links|[[Brunsbüttel]], [[Brunsbüttelkoog]] und [[Brunsbüttelhafen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SH1-E041 (1914).jpg|mini|rechts|[[Gastronomie Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:O7 1975 (1535)-Condea.jpg|mini|links|[[Unternehmen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* [[Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung 1949]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Gebäude auf der Neuen Schleuse]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel-Panoramen]]&lt;br /&gt;
* [[Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Wattstock]]&lt;br /&gt;
* [[Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
* [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
* [[Schleusen-Symposion]]&lt;br /&gt;
* [[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
* [[Kanalbau]]&lt;br /&gt;
* [[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Ort]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenviertel Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[KiKaKo in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Straßennamen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Gastronomie Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Kanal-Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Pauluskirche Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähren in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhöfe Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-Wappen.png|mini|links|[https://www.brunsbuettel.de/startseite.phtml Offizielle Website der Stadt Brunsbüttel]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenamtliche Mitarbeiter der Redaktion:'''&lt;br /&gt;
* Uwe Möller&lt;br /&gt;
* Jens Rusch&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dugnus Bearbeitung Stadtarchiv Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erarbeiten dieses Online-Lexikon für die Bewohner der Schleusenstadt Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratschläge für Mitarbeiter auf der Seite''' [[Hilfe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social-Media ==&lt;br /&gt;
*[https://www.facebook.com/groups/brunsbuettelistueberall/ Facebook-Gruppe &amp;quot;Brunsbüttel ist überall&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbütteler Vereine ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://www.bvb-nord.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.brunsbuetteler-buergerverein.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.seemannsmission-brunsbuettel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://ffu-brunsbüttel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://herzkissenaktionwestkueste.blogspot.com/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;MediaWiki wurde installiert.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
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* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46582</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-11-14T09:10:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-wiki Header.jpg|900px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrer Mittelschule-ca. 1950-Namen.jpg|550px|rechts|thumb|Unsere beliebtesten Seiten für ehemalige Mitschüler/innen: [[Schulen in Brunsbüttel]][[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt-2025.jpg|550px|rechts|thumb|Brunsbüttel-Kalender 2025. Erhältlich in der Buchhandlung Schopf '''([[Sammlung Uwe Möller]])''']]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattopedia.jpg|550px|rechts|thumb|'''NEU''': Das Brunsbüttel-Wiki beherbergt ab sofort ebenfalls das verlorengegangene ''Archiv'' der städtischen Großveranstaltung &amp;quot;[[Wattolümpiade]]&amp;quot; und des damit zusammenhängenden Engagements [[STARK gegen KREBS]].]]&lt;br /&gt;
'''Begrüßungstext'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten dieses regionale Online-Lexikon für die Bürger der Schleusenstadt Brunsbüttel ehrenamtlich und somit kostenlos. Wer uns dabei mit Wissen oder wirtschaftlicher Unterstützung helfen möchte, ist uns herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
Unser Anliegen: Die interessante Geschichte dieser Stadt auf eine zeitgemäße Weise zu dokumentieren und zu archivieren. Vieles ist es wert, nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Uwe Möller, Wolfgang Dugnus und Heiko Hahn im Oktober des Corona-Jahres 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das virtuelle Gedächtnis Brunsbüttels'''==&lt;br /&gt;
Beispielsseiten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Header-Sammlung.jpg|[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Volksfest-1.JPG|[[Volksfest Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttel ist überall.jpg|[[Mole 2 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Planung Schöpfwerk Alten Hafen-1.JPG|[[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto F.-1952.jpg|[[Der Brunsbüttelkooger Otto F.Söhl]]&lt;br /&gt;
Datei:Header-Tankstellen.JPG|[[Tanksäulen und Tankstellen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:003_(KS)_Am_Fleth-BS.jpg|[[Litfaßsäulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Internierte.JPG|[[Ankunft der Internierten in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
File:UD1-E001 Mühle.jpg|[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
File:Header-Bürgermeister.jpg|[[Die Bürgermeister Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
Datei:Header Schulstraße.jpg|[[Die Schulstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Samter 1.jpg|[[Franz Samter]]&lt;br /&gt;
Datei:Braakebrücke-ca.1965.jpg|[[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
File:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|[[Willi H. Lippert]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttelkoog-E.Koch.jpg|[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Datei:SL1-E015 Sösmenhusen.jpg|[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
Datei:Kautzstr.-Spar-und Bauverein -14,1.9.1909.jpg|[[Das Rössl in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:Titan+Kohlenlager-Rusch.jpg|[[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:2016-073-HJ.JPG|[[Gymnasium_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:KaliChemie-1981-07.jpg|[[Die_Kali-Chemie_in_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:SH101330.JPG|[[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
Bild:Krabbenschuppen-Buschhaus-1.jpg|[[Der Krabbenschuppen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Werft-Farb.jpg|[[Ebsen-Werft Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:12-Kautzstr.-Paulus-1960er.jpg|[[Die Kautzstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoren und Vernetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo.jpg|mini|links|https://hahncomputer.de/]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Wikivoyage-Logo-v3-en.svg.png|200px|Wikivoyage|thumb|[[Wikivoyage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sponsoren sind willkommen und können wie beim Beispiel [https://hahncomputer.de/ Hahn Computer] in der linken Navigation präsentiert und verlinkt werden. Wir bedanken uns bei Heiko Hahn und seinen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dieses Lexikon verdient mehr Unterstützung. es ist nicht nur das Gedächtnis dieser Stadt, es beherbergt auch wertvolle Bildersammlungen und Aufzeichnungen, die der nächsten Generation nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Es ist ein Irrtum, dass das Internet niemals vergessen würde. Es vergisst eben auch nur die Dokumente, mit denen man es zuvor gefüttert hatte. Wie könnte das auch anders sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen es aus leidvoller Geschichte: Uber mehr als ein Dutzend Jahre wurde von vielen Beiträgern, von denen einige schon nicht mehr leben ein großartiges &amp;quot;Dithmarschen-Wiki&amp;quot; erstellt und mühsam finanziert. Viele dringende Apelle an den kreis Dithmarschen, für die Zukunftsfähigkeit des Dithmarschen-Wikis zu sorgen, wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellte Host-Europe sein System um und das war mit Media-Wiki leider nicht mehr kompatibel. Über 5000 mühsamst erstellte Seiten mit der fast zehnfachen Menge an Fotodokumenten verschwanden von einem Tag auf den Anderen. Uwe Möller und Jens Rusch bemühten sich tagelang, möglichst viele Daten zu retten und konzentrierten sich zunächst auf die Daten ihrer Heimatstadt Brunsbüttel. Alle anderen Daten gingen unwiederbringlich verloren. Sie sind auch nicht mehr im WWW aufzufinden. Es stimmt also wirklich nicht, dass das Internet niemals vergessen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgt bitte mit dafür, dass dieses Brunsbüttel-Wiki auch für kommende Generationen erhalten bleibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Wolfgang Dugnus und Uwe Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. 11. 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Wattopedia'''. Das virtuelle Gedächtnis der Wattolümpiade==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattikan2016.jpg|999px|zentriert|thumb|Der Wattikan und seine Mitstreiter/Innen 2016.]]&lt;br /&gt;
Beispielsseiten. Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.''' (Wenn sie denn endlich fertiggestellt sind. Aber das ist noch unendlich viel Arbeit.) &lt;br /&gt;
Nach der Löschung unseres sehr umfangreichen &amp;quot;Wattopedia&amp;quot;-Archives , dem Gedächtnis unseres Engagements, sind uns unendlich viele wertvolle Daten verloren gegangen. Meine jahrelange Arbeit war plötzlich nicht mehr vorhanden. So etwas kann passieren, wenn ein Hosting und media-wiki nicht mehr kompatibel sind. Von wegen &amp;quot;Das Internet vergisst nie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich - und darin sehe ich mehr als nur einen Kompromiss - im gut funktionierenden Brunsbüttel-Wiki, das uns Heiko Hahn dankenswerterweise zur Verfügung stellt, entsprechende Rubriken eingerichtet, die ich nach und nach mit Inhalten zu füllen gedenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich zunächst einen (verifizierbaren) Rohbau eingerichtet.   ''Jens Rusch am 2. Nov. 2022''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wichtige Bitte an Euch: Schaut in Eurem eigenen Archiv nach oder googelt im Internet nach folgenden Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Programme und Rollups der Krebs-Informationstage&lt;br /&gt;
2. Fotos von Scheckübergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Titele-Entwurf.jpg|[[2o Jahre Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:HeinHoop.jpg|[[Die Ursprünge]]&lt;br /&gt;
File:Matthias.jpg|[[Der Wattikan]]&lt;br /&gt;
File:01a LOGO.jpg|[[Logos und Werbung]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf 29.jpg|[[Einläufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattlet.jpg|[[Wattleten]]&lt;br /&gt;
Datei:Bjarne2.jpg|[[Promis am Deich]]&lt;br /&gt;
File:0 zelt.jpg|[[Wattstock]]&lt;br /&gt;
File:Plakat 2014.jpg|[[Wattolümpiade-Plakate]]&lt;br /&gt;
File:Foto_Beate_Meißner_4.jpg|[[Pressespiegel Regional]]&lt;br /&gt;
File:Weltpresse Kompilation.jpg|[[Pressespiegel überregional]]&lt;br /&gt;
File:Unforgättables.jpg|[[Nachrufe]]&lt;br /&gt;
File:Wattograf.jpg|Wattograf [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
File:Zuschauer.jpg|[[Publikum]]&lt;br /&gt;
File:Wattfussball 1.jpg|[[Wattsportarten]]&lt;br /&gt;
File:Schlickschlittenrennen 1.jpg|[[Schlickschlittenrennen]]&lt;br /&gt;
File:Erste Hilfe.jpg|[[Sicherheit am Deich]]&lt;br /&gt;
File:Erlöse.jpg|[[Erlöse der Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
File:Eddy 2018.jpg|[[Wattgottesdienst]]&lt;br /&gt;
File:WattSportcasino.jpg|[[Backstage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''STARK gegen KREBS''' Das Engagement hinter der Wattolümpiade ==&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Petra.jpg|[[Leitung des Krebsberatungszentrums]] &lt;br /&gt;
File:Baender2020.jpg|[[Mitstreiter/Innen]]&lt;br /&gt;
File:Image (2).jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
File:Image (7).jpg|[[Stammzellen-Typisierungen]]&lt;br /&gt;
File:Plakette.jpg|[[Anschaffungen für unsere Kliniken]]&lt;br /&gt;
File:Hanse-Tour.jpg|[[Unterstützer]]&lt;br /&gt;
File:Grundsteinlegung.png|[[Unterstützte Organisationen und Projekte]]&lt;br /&gt;
File:Maltherapie2.jpg|[[Maltherapie]]&lt;br /&gt;
File:Krebs-Allianz.jpg|[[Krebs-Allianz]]&lt;br /&gt;
File:Focus Jenni.jpg|[[Solidarität]]&lt;br /&gt;
File:Logo KI.jpg|[[Krebs-Informationstage]]&lt;br /&gt;
File:Scheckuebergabe2007.jpg|[[Scheck-Übergaben]]&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
File:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtnerei-Thode A.jpg|mini|links|Die Gärtnerei Thode bietet den Brunsbüttelern ein besuchbares Pflanzenparadies direkt vor der Haustür.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Brb-Ort.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Ort]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbüttel.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttel ist überall|Das Forum für dieses Lexikon findet Ihr auf FACEBOOK: [[Brunsbüttel ist überall]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Laeden1.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Nord]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanalzeitungslogo.jpg|mini|links|[[Kanal-Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Suedseite.jpg|mini|rechts|[[Läden in Brunsbüttel-Süd]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Brbkooger Zeitung.jpg|mini|links|alternativtext=Brunsbüttelkooger Zeitung|[[Brunsbüttelkooger Zeitung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Monarchen 1.jpg|mini|rechts|[[Sammelseite Kanalbau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Header-Schulen.jpg|mini|links|[[Schulen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil gerahmt.jpg|mini|rechts|[[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koog sloten.JPG|mini|links|[[Brunsbüttel]], [[Brunsbüttelkoog]] und [[Brunsbüttelhafen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SH1-E041 (1914).jpg|mini|rechts|[[Gastronomie Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:O7 1975 (1535)-Condea.jpg|mini|links|[[Unternehmen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* [[Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung 1949]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Gebäude auf der Neuen Schleuse]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel-Panoramen]]&lt;br /&gt;
* [[Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Wattstock]]&lt;br /&gt;
* [[Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
* [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
* [[Schleusen-Symposion]]&lt;br /&gt;
* [[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
* [[Kanalbau]]&lt;br /&gt;
* [[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Ort]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenviertel Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[KiKaKo in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Straßennamen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Gastronomie Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Kanal-Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Pauluskirche Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähren in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhöfe Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-Wappen.png|mini|links|[https://www.brunsbuettel.de/startseite.phtml Offizielle Website der Stadt Brunsbüttel]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenamtliche Mitarbeiter der Redaktion:'''&lt;br /&gt;
* Uwe Möller&lt;br /&gt;
* Jens Rusch&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dugnus Bearbeitung Stadtarchiv Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erarbeiten dieses Online-Lexikon für die Bewohner der Schleusenstadt Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratschläge für Mitarbeiter auf der Seite''' [[Hilfe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Social-Media ==&lt;br /&gt;
*[https://www.facebook.com/groups/brunsbuettelistueberall/ Facebook-Gruppe &amp;quot;Brunsbüttel ist überall&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbütteler Vereine ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://www.bvb-nord.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.brunsbuetteler-buergerverein.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://www.seemannsmission-brunsbuettel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''http://ffu-brunsbüttel.de/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''https://herzkissenaktionwestkueste.blogspot.com/'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv ==&lt;br /&gt;
Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;strong&amp;gt;MediaWiki wurde installiert.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/mediawiki-announce Mailingliste neuer MediaWiki-Versionen]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46581</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=46581"/>
		<updated>2024-11-14T09:09:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-wiki Header.jpg|900px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehrer Mittelschule-ca. 1950-Namen.jpg|550px|rechts|thumb|alternativtext=[[Schulen in Brunsbüttel]]|Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt-2025.jpg|550px|rechts|thumb|Brunsbüttel-Kalender 2025. Erhältlich in der Buchhandlung Schopf '''([[Sammlung Uwe Möller]])''']]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattopedia.jpg|550px|rechts|thumb|'''NEU''': Das Brunsbüttel-Wiki beherbergt ab sofort ebenfalls das verlorengegangene ''Archiv'' der städtischen Großveranstaltung &amp;quot;[[Wattolümpiade]]&amp;quot; und des damit zusammenhängenden Engagements [[STARK gegen KREBS]].]]&lt;br /&gt;
'''Begrüßungstext'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gestalten dieses regionale Online-Lexikon für die Bürger der Schleusenstadt Brunsbüttel ehrenamtlich und somit kostenlos. Wer uns dabei mit Wissen oder wirtschaftlicher Unterstützung helfen möchte, ist uns herzlich willkommen.&lt;br /&gt;
Unser Anliegen: Die interessante Geschichte dieser Stadt auf eine zeitgemäße Weise zu dokumentieren und zu archivieren. Vieles ist es wert, nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Uwe Möller, Wolfgang Dugnus und Heiko Hahn im Oktober des Corona-Jahres 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das virtuelle Gedächtnis Brunsbüttels'''==&lt;br /&gt;
Beispielsseiten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Header-Sammlung.jpg|[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Volksfest-1.JPG|[[Volksfest Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttel ist überall.jpg|[[Mole 2 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Planung Schöpfwerk Alten Hafen-1.JPG|[[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto F.-1952.jpg|[[Der Brunsbüttelkooger Otto F.Söhl]]&lt;br /&gt;
Datei:Header-Tankstellen.JPG|[[Tanksäulen und Tankstellen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:003_(KS)_Am_Fleth-BS.jpg|[[Litfaßsäulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:header-Internierte.JPG|[[Ankunft der Internierten in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
File:UD1-E001 Mühle.jpg|[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
File:Header-Bürgermeister.jpg|[[Die Bürgermeister Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
Datei:Header Schulstraße.jpg|[[Die Schulstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Samter 1.jpg|[[Franz Samter]]&lt;br /&gt;
Datei:Braakebrücke-ca.1965.jpg|[[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
File:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|[[Willi H. Lippert]]&lt;br /&gt;
Datei:Brunsbüttelkoog-E.Koch.jpg|[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Datei:SL1-E015 Sösmenhusen.jpg|[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
Datei:Kautzstr.-Spar-und Bauverein -14,1.9.1909.jpg|[[Das Rössl in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:Titan+Kohlenlager-Rusch.jpg|[[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:2016-073-HJ.JPG|[[Gymnasium_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:KaliChemie-1981-07.jpg|[[Die_Kali-Chemie_in_Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Bild:SH101330.JPG|[[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
Bild:Krabbenschuppen-Buschhaus-1.jpg|[[Der Krabbenschuppen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:Werft-Farb.jpg|[[Ebsen-Werft Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
Datei:12-Kautzstr.-Paulus-1960er.jpg|[[Die Kautzstraße in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoren und Vernetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo.jpg|mini|links|https://hahncomputer.de/]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Wikivoyage-Logo-v3-en.svg.png|200px|Wikivoyage|thumb|[[Wikivoyage]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sponsoren sind willkommen und können wie beim Beispiel [https://hahncomputer.de/ Hahn Computer] in der linken Navigation präsentiert und verlinkt werden. Wir bedanken uns bei Heiko Hahn und seinen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dieses Lexikon verdient mehr Unterstützung. es ist nicht nur das Gedächtnis dieser Stadt, es beherbergt auch wertvolle Bildersammlungen und Aufzeichnungen, die der nächsten Generation nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Es ist ein Irrtum, dass das Internet niemals vergessen würde. Es vergisst eben auch nur die Dokumente, mit denen man es zuvor gefüttert hatte. Wie könnte das auch anders sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kennen es aus leidvoller Geschichte: Uber mehr als ein Dutzend Jahre wurde von vielen Beiträgern, von denen einige schon nicht mehr leben ein großartiges &amp;quot;Dithmarschen-Wiki&amp;quot; erstellt und mühsam finanziert. Viele dringende Apelle an den kreis Dithmarschen, für die Zukunftsfähigkeit des Dithmarschen-Wikis zu sorgen, wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellte Host-Europe sein System um und das war mit Media-Wiki leider nicht mehr kompatibel. Über 5000 mühsamst erstellte Seiten mit der fast zehnfachen Menge an Fotodokumenten verschwanden von einem Tag auf den Anderen. Uwe Möller und Jens Rusch bemühten sich tagelang, möglichst viele Daten zu retten und konzentrierten sich zunächst auf die Daten ihrer Heimatstadt Brunsbüttel. Alle anderen Daten gingen unwiederbringlich verloren. Sie sind auch nicht mehr im WWW aufzufinden. Es stimmt also wirklich nicht, dass das Internet niemals vergessen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgt bitte mit dafür, dass dieses Brunsbüttel-Wiki auch für kommende Generationen erhalten bleibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch, Wolfgang Dugnus und Uwe Möller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. 11. 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Wattopedia'''. Das virtuelle Gedächtnis der Wattolümpiade==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wattikan2016.jpg|999px|zentriert|thumb|Der Wattikan und seine Mitstreiter/Innen 2016.]]&lt;br /&gt;
Beispielsseiten. Benutzen Sie bitte auch die Suchfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klicken auf die Titel unter den Bildern führt auf die Themenseite.''' (Wenn sie denn endlich fertiggestellt sind. Aber das ist noch unendlich viel Arbeit.) &lt;br /&gt;
Nach der Löschung unseres sehr umfangreichen &amp;quot;Wattopedia&amp;quot;-Archives , dem Gedächtnis unseres Engagements, sind uns unendlich viele wertvolle Daten verloren gegangen. Meine jahrelange Arbeit war plötzlich nicht mehr vorhanden. So etwas kann passieren, wenn ein Hosting und media-wiki nicht mehr kompatibel sind. Von wegen &amp;quot;Das Internet vergisst nie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich - und darin sehe ich mehr als nur einen Kompromiss - im gut funktionierenden Brunsbüttel-Wiki, das uns Heiko Hahn dankenswerterweise zur Verfügung stellt, entsprechende Rubriken eingerichtet, die ich nach und nach mit Inhalten zu füllen gedenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich zunächst einen (verifizierbaren) Rohbau eingerichtet.   ''Jens Rusch am 2. Nov. 2022''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine wichtige Bitte an Euch: Schaut in Eurem eigenen Archiv nach oder googelt im Internet nach folgenden Fotos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Programme und Rollups der Krebs-Informationstage&lt;br /&gt;
2. Fotos von Scheckübergaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;230&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Titele-Entwurf.jpg|[[2o Jahre Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Aktuelle Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtnerei-Thode A.jpg|mini|links|Die Gärtnerei Thode bietet den Brunsbüttelern ein besuchbares Pflanzenparadies direkt vor der Haustür.]]&lt;br /&gt;
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[[Bild:O7 1975 (1535)-Condea.jpg|mini|links|[[Unternehmen in Brunsbüttel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
* [[Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehr Brunsbüttel-1]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung 1949]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Gebäude auf der Neuen Schleuse]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel-Panoramen]]&lt;br /&gt;
* [[Bunker]]&lt;br /&gt;
* [[Wattstock]]&lt;br /&gt;
* [[Wattolümpiade]]&lt;br /&gt;
* [[Dirk Wehrsig]]&lt;br /&gt;
* [[Schleusen-Symposion]]&lt;br /&gt;
* [[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
* [[Kanalbau]]&lt;br /&gt;
* [[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Nord]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
* [[Läden in Brunsbüttel-Ort]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenviertel Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten Brunsbüttels]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[KiKaKo in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Straßennamen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Gastronomie Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Kanal-Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Brunsbüttelkooger Zeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Pauluskirche Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
* [[Braake-Brücke Koogstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähren in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schulen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhöfe Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
* [[Schöpfwerk Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunsbuettel-Wappen.png|mini|links|[https://www.brunsbuettel.de/startseite.phtml Offizielle Website der Stadt Brunsbüttel]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenamtliche Mitarbeiter der Redaktion:'''&lt;br /&gt;
* Uwe Möller&lt;br /&gt;
* Jens Rusch&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dugnus Bearbeitung Stadtarchiv Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erarbeiten dieses Online-Lexikon für die Bewohner der Schleusenstadt Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratschläge für Mitarbeiter auf der Seite''' [[Hilfe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Wir stellen diese Seite für Vereinszwecke kostenlos zur Verfügung.&lt;br /&gt;
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== Stadtarchiv ==&lt;br /&gt;
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Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
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== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
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* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42226</id>
		<title>Ditmarsia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42226"/>
		<updated>2024-02-09T08:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ditmarsia.jpg|mini|das heutige Logenhaus in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mielke.jpg|mini|Altstuhlmeister Bruder Klaus-Dieter Mielke]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shz Ditmarsia.jpg|888px|gerahmt|links|Einmalige Spende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait &amp;quot;August Emil Hansen &amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|Rahmen|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42225</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T08:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ditmarsia.jpg|mini|das heutige Logenhaus in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mielke.jpg|mini|Altstuhlmeister Bruder Klaus-Dieter Mielke]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shz Ditmarsia.jpg|888px|gerahmt|links|Einmalige Spende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait &amp;quot;August Emil Hansen &amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|Rahmen|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:Mielke.jpg&amp;diff=42224</id>
		<title>Datei:Mielke.jpg</title>
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		<updated>2024-02-09T07:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42223</id>
		<title>Ditmarsia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42223"/>
		<updated>2024-02-09T07:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ditmarsia.jpg|mini|das heutige Logenhaus in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shz Ditmarsia.jpg|888px|gerahmt|links|Einmalige Spende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait &amp;quot;August Emil Hansen &amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|Rahmen|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42222</id>
		<title>Ditmarsia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42222"/>
		<updated>2024-02-09T07:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Das Logenmeister-Portrait */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ditmarsia.jpg|mini|das heutige Logenhaus in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shz Ditmarsia.jpg|888px|gerahmt|links|Einmalige Spende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait &amp;quot;August Emil Hansen &amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|Rahmen|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42221</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Galerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ditmarsia.jpg|mini|das heutige Logenhaus in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shz Ditmarsia.jpg|888px|gerahmt|links|Einmalige Spende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|Rahmen|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:Shz_Ditmarsia.jpg&amp;diff=42220</id>
		<title>Datei:Shz Ditmarsia.jpg</title>
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		<updated>2024-02-09T07:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42219</id>
		<title>Ditmarsia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42219"/>
		<updated>2024-02-09T07:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ditmarsia.jpg|mini|das heutige Logenhaus in Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|Rahmen|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:Ditmarsia.jpg&amp;diff=42218</id>
		<title>Datei:Ditmarsia.jpg</title>
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		<updated>2024-02-09T07:52:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Das Logenmeister-Portrait */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|Rahmen|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42216</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:50:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Das Logenmeister-Portrait */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait==&lt;br /&gt;
[[Datei:101 4213.JPG|600px|links|das Logenmeister-Portrait, gemalt von Hans Gross]]&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:101_4213.JPG&amp;diff=42215</id>
		<title>Datei:101 4213.JPG</title>
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		<updated>2024-02-09T07:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: Gross-Stiftung Birmingham Alabama&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gross-Stiftung Birmingham Alabama&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42214</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:48:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Das Logenmeister-Portrait */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42213</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:47:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Logenmeister-Portrait==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch würdiger Meister,&lt;br /&gt;
würdige und geliebte Brüder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor wir gleich dieses wertvolle Gemälde, das dort noch verhüllt auf der Staffelei steht, für den Verbleib in den Räumen der JL Ditmarsia freigeben werden, möchte ich Sie zu einer kurzen, aber wichtigen Zeitreise einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, zu wissen, auf welchem Nährboden – in welchem geistigen, wirtschaftlichen und ideologischen Umfeld ein Kunstwerk entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist bei diesem Gemälde vielleicht zweitrangig, denn es stellt primär eine private, eine familiäre Würdigung des Malers Hans Gross an seinen Schwiegervater&lt;br /&gt;
August Emil Hansen, unseren Mitbruder dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber durchaus auch eine Auftragsarbeit gewesen sein, denn es ist bekannt,&lt;br /&gt;
dass August Emil Hansen seinem Schwiegersohn hin und wieder unter die Arme griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Bruder Mark Riemann, der in Marne lebt, genau wie seinerzeit der dargestellte Bruder August Emil Hansen, jetzt bitten, einige kurze Informationen zur Person einzubringen und das Bild zu enthüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke Ihnen, mein lieber Bruder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden im Anschluss an diese Festarbeit diese Szene kurz für ein Foto wiederholen, dass wir dann der großzügigen Spenderin, &lt;br /&gt;
der Enkelin des Dargestellten Frau Frauken Grohs-Collinson nach Birmingham / Alabama  mit unserem Dank senden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gemälde entstand 1926&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeit, die mit unserer heutigen Saturiertheit wohl kaum zu vergleichen ist. Deshalb fällt es uns auch schwer, nachzuvollziehen, zu welchen Konzessionen, zu welchen Kompromissen die Menschen, die unaufhaltsam ins sogenannte „Dritte Reich“ steuerten, genötigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst heute, im reichen Deutschland, im Frieden und im Wohlstand, gelingt es lediglich zwei Prozent der Kunststudenten, in ihrem Künstlerberuf ein Auskommen zu finden. Sie landen in Designerberufen oder werden Kunsterzieher oder Pädagogen,&lt;br /&gt;
sogennante „künstlerische Berater“ oder heiraten eine Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler haben heute immer noch das gleiche Berufsrisiko wie Bergsteiger oder Tiefseetaucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich bitte nicht täuschen von den Meldungen über Riesensummen, die Gemälde auf Auktionen erzielen. Diese Künstler sind alle tot – und für das Publikum besonders wertvoll, wenn sie verhungert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um also nicht zu verhungern, machten Künstler in schweren Zeiten das, was sie heute ebenfalls machen: Sie malten für Brot und Suppe – besonders, wenn sie eine Familie zu ernähren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Impetus muss dabei häufig den Vorstellungen des Empfängers angeglichen werden, oft sogar völlig weichen. Sehr zum Leidwesen des Künstlers – und glauben Sie mir bitte, meine lieben Brüder – ich weiss sehr genau, wovon ich hier rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss auch, wovon ich rede, wenn ich über die existentiellen Zwänge der Künstler rede, die versuchten, sich und ihre Familien über die schweren Zeiten im dritten Reich hinweg zu retten.&lt;br /&gt;
Ich musste mich dieser Frage stellen, als ich von der Gustav-Gründgens-Hoffotografin Frau Rosemarie Clausen unveröffentlichte Fotos erbat, und ich muss mich ständig damit auseinandersetzen, wenn ich mich um eine realistische und faire Darstellung des Werkes von Hans Gross bemühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Künstler ist, dass sie Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
Und noch schlimmer: Dass sie interpretierbare Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie freimütig künstlerische Arbeiten interpretiert werden, und wie unkorrigiert und salopp sie auch heute noch falsch interpretiert werden dürfen, können wir tagtäglich miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie einfach ist es da erst, einen künstlerischen Nachlass in einem beliebigen Lichte erscheinen zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Gross lebte in Dithmarschen inmitten eines flächendeckenden Modellversuches. Man nannte es „Neuland“, berief sich auf Goethes Schluss-Szenen in Faust II, wo er in einem „freien Volk auf freien Boden“ das Idealbild des Altersfausts entwickelte und schuf das Bauernideal vom sogenannten „Reichsnährstand“. Ein längst eingedeichter Koog erhielt den Namen „Adolf Hitler-Koog“ und für die allgegenwärtige Indoktrination wurde ein Seminargebäude namens „Neulandhalle“ gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dithmarschen war begeistert – und ich wage zu spekulieren, dass das heute nicht viel anders sein würde. Es gab keine Arbeitslosen mehr, denn der „Reichsarbeitsdienst“, bei dem auch mein Vater mitschuftete, wurde beim Deichbau und als Erntehelfer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wusste ja niemand von Kriegsvorbereitungen und Konzentrationslager, man konnte nichts anderes wahrnehmen, als eben diese augenscheinlich willkommenen Errungenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese flächendeckende Volksbewegung – und nirgendwo war sie flächendeckender als in Dithmarschen – integrierte man auch Regionalkünstler.&lt;br /&gt;
Das war irgendwie logisch und wird auch heute nicht anders gemacht, auch wenn es sich nur um harmlose touristische und städteplanerische Projekte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Graba schuf für die Neulandhalle Deichbau-Wandgemälde und Hans Gross&lt;br /&gt;
freute sich über Aufträge für Plastiken und ein Titelblatt für die Zeitschrift Dithmarschen. Das bedeutete Brot für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kindern gehörte nun auch bereits Tochter Frauken, die ihren Vater Hans Gross als einen sensiblen, mitfühlsamen Menschen charakterisiert, als intellektuellen Künstler eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau so habe auch ich ihn in Erinnerung. Bei meinem Freund Rainer Schmidt, der in seiner Nachbarschaft in Heide wohnte, lernte ich Hans Gross als einen wohlwollenden, sanften Hochbegabten kennen, aber auch als einen leidgeprüften Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die dunkle Zeit einem neuen Licht gewichen, aber die bildenden Künstler hatten andere Spuren hinterlassen, als die Heerscharen von Mittläufern im sogenannten „Reichsnährstand“ Dithmarschens. Deren Ernte war längst eingefahren&lt;br /&gt;
und ernährt auch heute noch unkommentiert so manchen Enkel. &lt;br /&gt;
Aber über Kraut und Rüben redet man halt weniger, als über ein Hakenkreuz in einer Titelillustration und so mag es denn während der Zeit der „Entnazifisierung“ bisweilen hochwillkommen gewesen sein, von der eigenen Schuld abzulenken indem man den Finger an Andere legte.&lt;br /&gt;
Bei Schriftstellern war das besonders leicht, denn ihre textlichen Hinterlassenschaften konnte man als schriftgewordene Schuldbekenntnisse interpretieren – ganz gleich, ob es sich um literarische Schöpfungen handelte oder ideologische Manifeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hans Gross wurde in Dithmarschen niemals rehabilitiert.&lt;br /&gt;
Eine Ausstellung im Dithmarscher Landesmuseum glich im Tenor einer Anklage&lt;br /&gt;
gegen die sich der inzwischen verstorbene Künstler nicht mehr wehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Intervention der Tochter hat daran wenig ändern können&lt;br /&gt;
und genau aus diesem Grunde bemühe ich mich an dieser Stelle und bei jeder anderen Gelegenheit um eine tolerantere, eine realistischere Bewertung,&lt;br /&gt;
die als höchstes Maß&lt;br /&gt;
die künstlerische Qualität bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait unseres Bruders August Emil Hansen&lt;br /&gt;
hat einen langen, einen sehr langen Weg hinter sich, meine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt befindet es sich dort, wo es hingehört,&lt;br /&gt;
dort wo sich der Dargestellte 1926 geborgen und unter Seinesgleichen fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portrait ist vergleichsweise realistisch angelegt, aber die expressive Ausdruckskraft der Arbeitsweise eines Hans Gross, der mit Emil Nolde befreundet war und Anerkennung im Bauhaus-Umfeld fand, ermöglicht ein Empfinden für&lt;br /&gt;
den Charakter und das Wesen des gezeigten Bruders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güte und Milde wird ihm in den Schilderungen seiner Enkelin zugesprochen&lt;br /&gt;
Und das sind zutiefst freimaurerische Wesenszüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit übergebe ich dieses wertvolle Gemälde zunächst als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
der Bruderschaft der Ditmarsia. Nach meinem Ableben, so verfüge ich testamentarisch, geht es in den Besitz der Loge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschehe also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Jens Rusch&lt;br /&gt;
Johannisfest 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42212</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DLZ.jpg|600px|links|Zur Geschichte der Brunsbütteler Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42209</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:26:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. Die &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; hat zur Zeit über 30 Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Ditmarsia&amp;diff=42208</id>
		<title>Ditmarsia</title>
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		<updated>2024-02-09T07:25:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Die dunkle Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus2 3.jpg|mini|links|Von den Nazis beschlagnahmt.]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. Die &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; hat zur Zeit über 30 Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Logenhaus1.jpg|mini|Logenhaus in Marne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditmarsia-Bijou.jpg|mini|thumb| Das Bijou der Loge Ditmarsia, entworfen von [[Jens Rusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1929 04 27-Freimaurer.jpg|thumb|right|mini|27.04.1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlogenmeister.jpg|mini|right|thumb|Vier Altstuhlmeister, darunter die Brunsbütteler Willi Hansen, Wolfgang Dahme und Siegfried Baumann]]&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Loge ==&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Freimaurerei in Dithmarschen in der 1796 in Altona gegründeten Loge &amp;quot;Carl zum Felsen&amp;quot;. Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 Mitglieder, die zum Teil weite Anreisen in Kauf nehmen mussten und so den Wunsch entwickelten, eigene Logen zu gründen. Deshalb stifteten Felsenbrüder zunächst 1867 die Loge „Wilhelm zum gekrönten Anker“ in Glückstadt (heute in Itzehoe). Hieraus entstand 1881 die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Marne, aus ihr wiederum 1930 die Loge &amp;quot;Georg zur Dithmarscher Treue&amp;quot; in Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dunkle Zeit ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der nationalsozialistischen &amp;quot;Politik&amp;quot; mussten dann 1935 allerdings alle Logen in Deutschland geschlossen werden. Bekennende Freimaurer waren politischer Verfolgung ausgesetzt. Erst im Jahre 1948 wurde die Heider Loge dann wiedereröffnet. Sie besteht aktuell aus knapp vierzig Mitgliedern, die sich regelmäßig zu rituellen Arbeiten im Logenhaus treffen. Hier arbeiten sie daran, altes freimaurerisches Gedankengut zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 wurde dann in Heide in der Feldstraße zusammen mit der dortigen &amp;quot;Druidenloge&amp;quot; das Logenhaus erbaut, zum großen Teil durch die Selbsthilfe der Brüder.&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; ist eine Festschrift herausgegeben worden, die hier heruntergeladen werden kann: → Festschrift zum 125ten Stiftungsfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textauszug aus der Festschrift: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitläufe, die wir uns in Bezug auf eine unausgesetzte Logentätigkeit als ideal vorstellen, kann man sicherlich ohne Abstriche als &amp;quot;erwünschte Kontinuität&amp;quot; bezeichnen. Über Jahrhunderte hinweg wäre das aber ganz sicher ein Novum und würde kaum einem natürlichen Kriterium entsprechen. Unsere Welt wird durch ständige Anpassungen an veränderte Situationen und Grundbedingungen bestimmt. Das Yin und Yang fernöstlicher Philosophien entspricht auf wunderbare Weise dem Pulsschlag von Ebbe und Flut in unserer Küstenregion - entspricht dem Pendelschlag des Werdens und Vergehens im gesamten Kosmos.&lt;br /&gt;
Zum 125jährigen Bestehen der Johannisloge DITMARSIA Das hat die Geopsyche der Menschen hier so sehr geprägt, daß hanseatische Kaufleute daraus sogar eine ihrer markigen Philosophien entlehnten: &amp;quot;Kaufmannsgut kennt Ebbe und Flut&amp;quot;. Der Gezeitenwandel als Miniaturkonzept eines kosmischen Werdens und Vergehens hat als Urprinzip große Religionen geprägt, das Yin und Yang des Buddhismus ebenso, wie den Dualismus der Katharer und Waldenser. Für das Logenleben würde das im schlechtesten Sinne ebenfalls ein Auf und Ab bedeuten. Eine naturgewollte Diskontinuität- in Bezug auf Mitgliederzahlen, wirtschaftliche Stabilität oder Motivation der Mitglieder vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grußwort Logenmeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine lieben Brüder“,&lt;br /&gt;
am 18. Februar 2006 begehen wir feierlich den Gründungstag unserer Johannisloge „Ditmarsia“, die am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet wurde. Bei dem Rückblick, zu dem ein 125. Stiftungsfest ein verpflichtender Anlass ist, gedenken wir in Dankbarkeit aller Brüder der Freimaurerloge „Ditmarsia“ die auch in schwierigen Zeiten den Bestand unserer geliebten Johannisloge über eine so lange Zeit erhalten haben. Damit dieses auch für die Zukunft so bleiben wird, wünschen wir der Loge weiterhin den Geist der Liebe, der Eintracht und des Friedens. Werden wir nicht müde in dem Streben nach den Idealen in der Freimaurerei, denn wir alle wissen, dass wir der Freimaurerei nicht nur den stillen Raum des Tempels verdanken, in dem wir für die unruhigen Forderungen unseres Alltages Ruhe gewinnen und Kräfte sammeln können, sondern wir verdanken ihr auch die von uns allen so gewünschte herzliche Brüderlichkeit. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die uns so reich beschenken können, wie die stillen Räume in unseren Tempeln. Nutzen wir weiterhin die Loge, als Werkstatt unseres drf.gr. Baumeisters d. g. Welt, um das ein jeder auf seine Art als Mitarbeiter oder nur als Handlanger dazu beiträgt, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden.&lt;br /&gt;
Wenn wir uns außerdem darauf besinnen, was insbesondere der christliche Zweig der Freimaurerei uns geben kann, dann werden wir feststellen, dass in erster Linie die christliche Einstellung das Fundament für unsere Arbeit am rauen Stein ist. Die Loge ist ein Bauplatz Gottes, aber gewiss nicht der einzige. Die Kirche und die Kunst, die Wissenschaft und die Kultur, die Weltgeschichte und die persönlichen Schicksale sind Orte, wo er wirkt. Aber auch wir haben den Glauben und die Zuversicht, dass unsere Loge durchaus in die Reihe dieser Lebenswerte gezählt werden darf. Eine Rangordnung wollen wir aber nicht aufstellen, nur daran uns dankbar freuen, das die Johannisloge „Ditmarsia“ zwar einerseits geschichtliche Stiftung, aber auch anderseits Bauplatz Gottes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Mielke&lt;br /&gt;
Alt-Logenmeister&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
*http://www.ditmarsia.com/kontakt/&lt;br /&gt;
*[http://www.ditmarsia.com/arbeitsplan/ Arbeitsplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loge &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot;, zunächst in Marne begründet, wurde nach der &amp;quot;dunklen Zeit&amp;quot; am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet, wo sie bis heute besteht. 2003 bezogen die &amp;quot;Ditmarsen&amp;quot; ihr schönes, neues Logenhaus am Theodor-Heuss-Ring 7 in Brunsbüttel. Die &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; hat zur Zeit über 30 Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Loge existiert sieben Kilometer von der &amp;quot;Ditmarsia&amp;quot; in Brunsbüttel entfernt, die Johannisloge &amp;quot;St. Michael&amp;quot; in St. Michaelisdonn.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<updated>2024-02-09T07:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<title>Mole 1 Brunsbüttel</title>
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		<updated>2023-11-05T12:33:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Header Mole1.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mole1-Rusch-1979.jpg|right|350px]]Eine Mole dient als Wellenbrecher und als Hafenmauer, die auf der geschützten Innenseite auch als Anlegestelle für Boote und Schiffe ausgebaut sein kann. Sie ist oft Teil eines Hafens oder einer Kanaleinfahrt. Auf dem Molenkopf kann sich zusätzlich ein Leuchtturm (Leuchtfeuer) befinden. Man spricht dann von einem Molenfeuer. Dieses dient als Orientierungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt. '' (Wikipedia)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molen in Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Textquellen: WSA-Brunsbüttel, „Aus Leuchtfeuer 41“, Brunsbütteler Rundschau, Brunsbütteler Zeitung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brunsbütteler Seite des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s (früher auch [[Kaiser-Wilhelm-Kanal]] genannt) befinden sich vier Molen, deren Leuchtfeuer die Zufahrt zu den Vorhäfen bzw. Schleusen markieren, '''davon existieren zwei (Molen 1 + 2) bereits seit 1895'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lage der Molen-1.jpg|thumb|left|350px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lageplan Schleusen 1895-1.jpg|thumb|395px|Lage der Molen 1+2 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Molen 1 und 2 bilden seit 1895 die elbseitige Begrenzung der Zufahrt zu der Alten Schleuse des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s in Brunsbüttel. Die Molen 3 und 4 ([[Mole 4 Brunsbüttel]]) begrenzen seit 1914 die Zufahrt zur Neuen Schleuse. Auf jedem Molenkopf befindet sich als Ansteuerungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt ein Leuchtfeuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die heute unter Denkmalschutz stehenden, baugleichen Leuchtfeuer der Molen 1 und 2 sind trotz umfänglicher Sanierungsarbeiten in ihrer ursprünglichen Bauweise seit 1895 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Allerdings erhielten sie '''ca. 1914 eine zusätzliche Galerie in der Mitte'''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Während des 1. Weltkrieges befanden sich zu ihren Füßen Geschütze, die aber später wieder abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weiße Leuchtfeuerträger Mole 1 ruht mit seinem 8-eckigen Galerieturm auf einem Sockel aus Granitsteinmauerwerk. Die in schwarz gefaßten Galerien bestehen aus gußeisernen Kragarmen, die mit Hilfe von Winkelprofilen untereinander verbunden sind. Das kuppelartige, weiße Dach, gefertigt aus Kupferblech, ist mit einer reichverzierten Wetterfahne bestückt. Die noch betriebstüchtige Wetterfahne enthält das Erstellungsdatum von 1895.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turminnenraum beherbergt neben dem eigentlichen Leuchtfeuer weitere betriebstechnische Einrichtungen für Nebelfeuer, Objektanstrahlung der Mole, Kameras für die Beobachtung des Schiffsverkehrs und für die Lautsprechereinrichtung. Über eine gußeiserne Wendeltreppe mit Ornamenten des Jugendstils gelangt man zum Leuchtfeuer in der Turmspitze.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Eigentümer des Turmes ist die Bundesrepublik Deutschland, Wasser- und Schiffahrtsverwaltung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turm ist für Fußgänger über das Deck der Vorhafenkaje zu erreichen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Der Innenraum ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LF Mole-Optik.JPG|thumb|Gürtellinse und Glühlampen-Wechselvorrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gürtellinse.jpg|thumb|Gürtellinse]]&lt;br /&gt;
'''Die Optik des Molenfeuers''' besteht aus einer Gürtellinse mit Glühlampe und Wechseleinrichtung. Mittels grüner Vorsteckscheiben wird der Schiffahrt ein grüner Leitsektor als Festfeuer gezeigt. Dieser Leitsektor wird von weißen Begrenzungssektoren eingeschlossen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mit einer Brennweite der Optik von 185 mm (neu 250 mm) wird eine Lichtstärke von 1932 (neu 2500) Candela und die Nenntragweite von 10 / 6,66 sm erreicht. Die Energieversorgung erfolgt über Transformatoren aus dem Betriebsnetz mit 1 KV / 220V (neu 230 V).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Über das Betriebsnetz ist eine dieselbetriebene Notstromversorgung gewährleistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtfeuer von Mole 1 und 2 sind mit Fresnelschen Linsen-Apparaten V. Ordnung ausgestattet und von Beginn an elektrisch betrieben. Als Lichtquelle dienten seinerzeit  Glühlampen mit einer Lichtstärke von 36 NK (Normalkerze oder auch Hefner-Kerze, wobei eine Normalkerze etwa 1,2 Hefner-Kerzen entspricht).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Fresnel-Linsen (Gürtellinsen) werden vorwiegend in Leuchtfeuern wegen der großen Tragweite des Lichts benutzt. Sie sorgen dafür, daß das Licht nur in der Horizontalen abgestrahlt wird (siehe Grafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leuchtfeuertechnische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intern.No. B 1444 Deutsches Lfv. Nr. 08775&lt;br /&gt;
* Position                           53°53‘19“N     9° 8‘38“O &lt;br /&gt;
* Kennung                          F.w/gn&lt;br /&gt;
* Feuerhöhe über MTHW / MW   -  13,5 m&lt;br /&gt;
* Tragweite                        10 / 6 sm&lt;br /&gt;
* Optik                               Gürtellinse&lt;br /&gt;
* Baujahr                            1894/1895&lt;br /&gt;
* Brennweite                      185 mm ( neu 250 mm)&lt;br /&gt;
* Höhe                                46 cm&lt;br /&gt;
* Lichtquelle                       Osram-Birne, 110 V/ 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtquelle ab 02/76         220 V / 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle l          1942,56 cd&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle 2         1932 cd (neu 2500 cd)&lt;br /&gt;
* Leuchtdichte  -  107,25 cd/cm²&lt;br /&gt;
* Leuchte  -  geschliffene Gürtellinse, Spannwinkel 184°, Diopter D 5, Kata-Diopter Ko 3 Ku 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Daten des Turms'''&lt;br /&gt;
* Weißer Turm mit weißem Dach und schwarzer Galerie&lt;br /&gt;
* Turm: Gußeisenkonstruktion&lt;br /&gt;
* Sockel: Granitsteinmauerwerk&lt;br /&gt;
* Höhe des Turms über Molendeck 13,4 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Quelle: WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau der Molen ==&lt;br /&gt;
''Textquelle: J.Fülscher „Der Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Entwurf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstliche Mole (Mole 1) verlief parallel zur Schleusenachse, sie hatte einschließließlch des 19 m langen Kopfes eine Länge von 131,44 m und war soweit in die Elbe hinein geführt, daß ihr Kopf mit der Tiefenlinie zusammenfiel, die 5 m unter dem Niedrigwasser der Elbe lag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Bei Aufstellung des Entwurfes für den Bau der Molen wurde zuerst eine Bauweise in Aussicht genommen, die bei den preußischen Ostseehäfen mehrfach zur Anwendung gekommen war und von Hagen in seinem Seeufer- und Hafenbau, dritter Band, § 57, sehr empfohlen wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zwischen zwei unter sich verankerten Pfahlwänden, die bis zur Höhe des mittleren Wasserstandes hinaufreichen, eine Steinschüttung und darüber eine aus Mauerwerk hergestellte Krone.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Gegen diese Bauweise erhoben sich aber bei den in Brunsbüttel vorliegenden Verhältnissen erhebliche Bedenken, die dazu geführt hatten, den ursprünglichen Plan dahin abzuändern, daß zwar die Pfahlwände und der obere Mauerkörper beibehalten wurden, sodaß der Bau sich äußerlich von dem ursprünglichen Entwurf nicht unterschied, daß aber erstlich zur Ausfüllung zwischen den Pfahlwänden nicht ausschließlich Steine, sondern Faschinensenkstücke und Steine, zum Teil auch Senkfaschinen vorgesehen wurden, ferner, daß der obere Mauerkörper auf einen Pfahlrost gestellt und dadurch von den Bewegungen des Füllmaterials zwischen den Pfahlwänden unabhängig gemacht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umschließung von Hafendämmen mit Pfahlwänden wurde damals ziemlich allgemein als eine sichere und in vielen Fällen auch als die zweckmäßigste und billigste Bauart angesehen. Dagegen gingen die Meinungen auseinander bezüglich der Frage, mit welchem Material der Raum zwischen den Pfahlwänden ausgefüllt werden soll. Nach diesseitigem Dafürhalten lag die Sache so, daß hierauf eine allgemeingültige Antwort nicht gegeben werden konnte, die Frage vielmehr für jeden einzelnen Fall besonders geprüft und entschieden werden mußte. Hierbei waren in der Regel die Lage des Dammes, die Höhe desselben und die Beschaffenheit des Baugrundes ausschlaggebend. Übermauerte Steinschüttungen zwischen Pfahlwänden waren nach dem vorher angeführten Kapitel in Hagens Seeufer- und Hafenbau zuerst in Stolpmünde, später auch in Swinemünde, Rügenwaldermünde und in Pillau ausgeführt worden. Die so hergestellten Hafendämme vor Stolpmünde stürzten - angeblich wegen der großen Übereilung des Baues und ungenügender Verankerung der Pfahlwände - während eines heftigen Sturmes teilweise ein, bei den späteren Bauten dagegen waren derartige Unfälle nicht vorgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen hielt es nach den Erfahrungen in Stolpmünde für ein unbedingtes Erfordernis, die fertige Schüttung einige Jahre hindurch liegen zu lassen, bevor mit der Übermauerung begonnen wird, damit einesteils der Wellenschlag bei starken Stürmen die einzelnen Steine so lange bewegt, bis sie eine feste Lage annehmen, vorzugsweise aber, damit die durch den Damm veranlaßten Änderungen in den Strömungen zur vollen Wirksamkeit kommen und neben dem Damm sich diejenigen Vertiefungen dauernd oder vorübergehend eingestellt haben, die ein tieferes Herabsinken der Steine in den Untergrund veranlassen könnten. Aber selbst, wenn diese Vorsicht nicht außer acht gelassen worden wäre, so waren doch die Verhältnisse bei Brunsbüttel in mehrfacher Beziehung so wesentlich andere, als bei den genannten Ostseehäfen, daß es immer noch sehr gewagt gewesen sein würde, eine Bauart, die sich dort als haltbar bewährt hatte, hierher zu übertragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Schon der Umstand, daß der Untergrund bei Brunsbüttel aus Kleiboden bestand, der eine wesentlich geringere Festigkeit hatte, als der sandige Meeresgrund vor den genannten Ostseehäfen, ließ eine lose Steinschüttung als Unterlage für einen Mauerkörper bedenklich erscheinen. Denn wenn man auch annehmen wollte, daß eine solche Steinschüttung sich nach und nach so tief in den Grund hineindrücken und so fest ablagern würde, daß keine weiteren Bewegungen zu erwarten wären, so würde doch diese Ablagerung eine sehr geraume Zeit erfordern und der Ruhezustand nur so lange dauern, als keine neuen Belastungen hinzuträten. Die Zunahme der Belastung durch das über der Schüttung herzustellende Mauerwerk würde jedenfalls neue und vielleicht sehr ungleichmäßige Bewegungen zur Folge haben, erhebliche Risse und Zerstörungen im Mauerwerk würden demnach unausbleiblich gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fernere Schwierigkeit sowohl für den Bau als auch für die Unterhaltung eines solchen Hafendammes würde bei Brunsbüttel daraus erwachsen, daß die Zwischenräume zwischen den geschütteten Steinen sich bei der großen Schlickhaltigkeit des Elbwassers in kürzester Zeit mit einer weichen Schlickmasse ausfüllen würden, die fast so glatt war wie Seife und die Wirkung haben würde, den ohnehin schon starken Druck der Steine auf die Pfahlwände noch zu erhöhen. Keinesfalls würde es für die Größe dieses Druckes ohne Bedeutung gewesen sein, ob die Zwischenräume mit reinem Meeressand, wie an den Ostseehäfen, oder mit weichem Schlick ausgefüllt sind. Um bei gleicher Höhe und Breite des Dammes auch den gleichen Grad von Sicherheit zu erzielen, würden also sowohl die Pfahlwände als auch deren Verankerungen bei Brunsbüttel entsprechend stärker angeordnet werden müssen, als bei den Ostseehäfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zunahme des Druckes gegen die Pfahlwände wachsen aber zugleich die Schwierigkeiten und Kosten einer Ausbesserung des Dammes für den Fall, daß das Pfahlwerk beschädigt wird. Und diese Schwierigkeiten waren, wie Hagen in seinem vorerwähnten Handbuche mitteilte, schon bei der Wiederherstellung der beschädigten Stolpmünder Dämme sehr erheblich gewesen. Zur Vermehrung der vorerwähnten Schwierigkeiten würde auch noch der Umstand beitragen, daß die Brunsbütteler Hafendämme höher waren, als an den Ostseehäfen. Die ersteren lagen mit der Oberkante der Pfahlwände  11 m über der Hafensohle, die Hafendämme bei Stolpmünde, bei Swinemünde und Rügenwaldermünde nur 6 bis 7 m, bei Pillau 9 bis 10 m.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Übermauerung war, abgesehen von den Brustmauern, bei Brunsbüttel reichlich 4 m hoch, in den vorgenannten Ostseehäfen 2 bis 3 m. Endlich war noch hervorzuheben, daß ein Zusammenrütteln der Steine durch das Gegenschlagen der Wellen, worauf Hagen ein besonderes Gewicht legte, bei Brunsbüttel völlig ausgeschlossen war. Hagen sagte, beim Gegenschlagen der Wellen wird die Schüttung so lange in Bewegung gesetzt, bis sie eine geschlossene Lage angenommen hat. Das mag für die Ostseeküste richtig gewesen sein, traf aber für Brunsbüttel nicht zu. Denn erstens war die Wellenbewegung in der Elbe bei Brunsbüttel nicht so stark, als an der offenen Ostsee, und zweitens bildeten sich bei Brunsbüttel größere Wellen nur bei den durch außerordentliche Stürme erzeugten Hochfluten, dann aber würde die nur bis auf  l m über das gewöhnliche Niedrigwasser hinaufgeführte Schüttung so tief unter der Wasseroberfläche liegen, daß sie von der Wellenbewegung gar nicht berührt würde. Es würde deshalb bei Brunsbüttel kaum jemals ein Stein, geschweige denn die ganze Schüttung durch den Wellenschlag in Bewegung gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den besten Beweis hierfür gaben die an dem Brunsbütteler Elbufer zahlreich vorhandenen Buhnen, die alle mit einer Lage lose zusammengelegter Steine abgedeckt und zum Teil ebensoweit, wie die in Rede stehenden Hafendämme, in das Strombett der Elbe hineingebaut waren. Von diesen Decksteinen wurde im Winter bei Eisgang oft ein Teil herunter geschoben, die Wellen aber gingen selbst bei den schwersten Stürmen in der Regel spurlos über sie hinweg. Demnach mußte angenommen werden, daß die zwischen Pfahlwänden geschütteten Steine bei Brunsbüttel in demselben losen Zusammenhang, den sie unmittelbar nach der Schüttung haben, so lange liegenbleiben würden, bis sie einmal durch ein anfahrendes oder gegentreibendes Schiff in Bewegung gesetzt werden. Selbst wenn dabei die Pfahlwand nicht beschädigt würde, so läge doch die Gefahr sehr nahe, daß die lose zusammenliegenden, zum Teil in weichem Schlick eingebetteten, im übrigen mit einer dünnen glatten Schlickhaut überzogenen Steine infolge der Erschütterung sich verschieben und in der Schüttung teilweise Senkungen eintreten würden. Ein Nachsinken des oberen Mauerwerks würde dann nicht lange ausbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ringdeich für Molen.jpg|thumb|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Schwierigkeiten und Gefahren würden umgangen, wenn, wie nach dem zur Ausführung gekommenen Entwurfe, die Steinschüttung durch eine Faschinenpackung ersetzt und die Übermauerung auf einen Pfahlrost gestellt wird. Der Faschinenkörper übt gegen die umschließenden Pfahlwände fast gar keinen Druck aus, es wurde also jede Gefahr für die Haltbarkeit der Pfähle und der Verankerungen damit beseitigt. Wurde die Pfahlwand einmal von außen derart beschädigt, daß einzelne Pfähle durch neue ersetzt werden mußten, so war diese Auswechslung ohne jede Schwierigkeit und mit geringen Kosten zu bewerkstelligen. Es war dabei weder ein Nachstürzen des Füllmaterials noch eine Beschädigung des oberen Mauerkörpers zu befürchten. Die Faschinenpackung hatte gegenüber der Steinschüttung noch den Vorzug, daß sie weit dichter war als diese und daher den Hafen gegen seitliche&lt;br /&gt;
Durchströmungen vollständiger abschloß und daß sie nach den Materialpreisen an der Unterelbe etwa um die Hälfte billiger wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als einen Mangel der Faschinenpackung pflegte man wohl anzuführen, daß sie einer allmählichen Zusammenpressung unterliegt und daher zur Erhaltung ihrer Höhe hin und wieder mit einer neuen Decklage versehen werden muß. Aber das war immer nur nach einer längeren Reihe von Jahren nötig und in der Regel weder schwierig noch kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei den Brunsbütteler Hafendämmen die Krone der Faschinenpackung überall zugänglich zu machen, war der Mauerwerkskörper im unteren Teil aus zwei in der Längsrichtung der Molen verlaufenden getrennten Mauern gebildet, deren 4 m breiter Zwischenraum durch ein Gewölbe überspannt wurde. Von den so hergestellten Hohlräumen aus konnte die Aufhöhung des Faschinenkörpers ohne sonderliche Schwierigkeiten bewerkstelligt werden. Zugänglich waren diese Hohlräume durch mehrere die Gewölbe durchdringende Einsteigeschächte, die in der Molenkrone mittels gitterförmiger Platten abgedeckt waren und zugleich dazu dienten, bei steigendem Wasser die Luft aus den Hohlräumen entweichen und bei fallendem Wasser wieder eintreten zu lassen. Die Pfähle der den Faschinenkörper umschließenden Pfahlreihen hatten in der Längsrichtung der Molen einen Abstand von 0,5 m von Mitte zu Mitte. In dem Pfahlrost, der das Mauerwerk trug, betrug der Abstand der in der Querrichtung durchgehenden Joche 1,25 m. Die Pfähle waren im übrigen so angeordnet, daß jeder mit höchstens 4,5 cbm Mauerwerk, also mit etwa 9 t belastet wurde. Die Verankerungen zwischen den beiden äußeren Pfahlwänden waren in Abständen von 5 zu 5 m eingelegt und schlossen sich den in ganzer Breite des Mauerwerks durchgehenden Querholmen des Pfahlrostes an. In betreff der Verankerung dieser Wände, soweit sie die Köpfe der Molen einschließen, ist aus der unteren Abbildung alles Nähere zu ersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundriss-Mole1.jpg|thumb|center|800px|Grundriß und Oberansicht der Ostmole (Mole 1)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß an die Ufermauern des Vorhafens wurden die Molen auf  kürzeren Strecken hinterfüllt, ihr Unterbau mußte hier derartig ausgebildet werden, daß er dem recht beträchtlichen Erddruck Widerstand leisten konnte. Aus der oberen ist zu ersehen, wie diese Aufgabe gelöst wurde. Bei der südöstlichen Mole war die dementsprechend ausgebildete Molenstrecke 28 m lang. Die Krone der Molen lag im Mittel + 23,5 und die Oberkante der 1,5 m starken Brüstungsmauer auf + 24,7, also 3,41 m über dem gewöhnlichen Hochwasser der Elbe und etwa 2,4 m über dem höchsten Elbewasserstand, bei dem das Einlaufen von Schiffen in den Vorhafen und die Schleusen noch als statthaft angenommen wurde. Die Ansichtsflächen der Molen wurden mit Basaltsäulen durchschnittlich 40 cm stark verblendet. Vor den Molen standen je 8 m voneinander entfernte, kräftige Streichpfähle, die mit den Gurthölzern der Schrägpfahlwände verbunden wurden, bis + 23,0 hinaufreichten und mit halbkugelförmigen, verzinkten, gußeisernen Kappen abgedeckt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bauausführung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-a.jpg|thumb|left|372px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-b.jpg|thumb|372px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostmole-Bagger-4.1893.jpg|thumb|350px]]&lt;br /&gt;
Mit der Ausführung der Molen wurde im April 1893 begonnen und zwar zunächst an der Südostmole (Mole 1). Nachdem die Sohle der Baugrube durch einen Naßbagger in 15 m Breite auf + 11,0 hergestellt worden war, wurden zunächst die beiden mittleren Jochpfähle des Pfahlrostes der Mauer durch zwei unmittelbar wirkende Dampframmen von 1400 kg Bärgewicht und 1,4 m Hub, die gemeinsam auf einem Prahm in der planmäßigen Entfernung von 4,30 m aufgestellt waren, gerammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfähle waren 2 m länger beschafft worden, als für den fertiggestellten Bau nötig gewesen wären, und ragten deshalb, da sie nur bis zur planmäßigen Tiefe niedergeschlagen waren, mit ihren Köpfen bis + 21,3, schnitten also mit dem gewöhnlichen Hochwasser ab. Sobald diese Pfähle gerammt waren, wurde auch mit dem Herstellen und Versenken der den größten Teil des Faschinenkörpers bildenden Sinkstücke begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Sinkstücke waren zumeist 20 m lang, zwischen 8 und 9 m breit und 1,5 m hoch, sodaß zur Herstellung der vollen Höhe des Faschinenkörpers fünf Lagen Sinkstücke übereinander nötig waren. An den Molenköpfen wo die Breite des Faschinenkörpers bis zu 13 m beträgt, wurden auch die Sinkstücke entsprechend verbreitert. Angefertigt wurden die Sinkstücke auf einem an den schon gerammten beiden Pfahlreihen aufgehängten Gerüst. Dieses wurde für jedes einzelne Stück besonders hergestellt und zwar in der Weise, daß zur Ebbezeit, nachdem das Wasser bis auf ungefähr 1,5 m unter die Pfahlköpfe abgefallen war, sogenannte Schlitten zwischen die in der Längsrichtung der Molen um 1,25 m voneinander entfernten Jochpfähle geflößt und in genau gleicher Höhenlage an vier eisernen Klammern aufgehängt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Rammgerüst.jpg|Rammgerüst&lt;br /&gt;
Bild:Arbeiter-Sinkstück.jpg|Arbeiter stellen ein Sinkstück her&lt;br /&gt;
Bild:Herausziehen der Schlitten-17.7.1893a.jpg|17.7.1893-Herausziehen der Schlitten&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-17.7.1893.jpg|17.7.1893-Faschinen setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlitten bestanden aus je vier miteinander verbundenen, 20 cm hohen und 15 cm breiten Balken, deren Länge reichlich so groß war, wie die untere Breite der Sinkstücke. Die Klammern wurden im Hirnholz der gerammten Pfähle befestigt. Jede Trosse war mit der einen Klammer fest verbunden, während sie an der anderen einen leicht zu lösenden Knoten hatte. Auf dem so hergestellten Gerüst wurde zunächst der untere Rost des Sinkstückes angefertigt. Zu demselben wurden nicht, wie meist üblich, Faschinenwürste verwandt, sondern Eisenbänder, die aus zwei Drähten von je 3 ½  mm Durchmesser zusammengeflochten wurden. Statt der Luntleinen wurde 1 ½ mm starker, geglühter und verzinkter Draht gebraucht. Sobald der untere Rost fertig war, wurde mit dem Aufbringen der Faschinen begonnen. Diese Arbeit, sowie die Herstellung des oberen Rostes und das Verbinden der beiden Roste mußte derartig beschleunigt werden, daß das Sinkstück vor Eintritt des nächsten Hochwassers versenkt werden konnte, da es sonst die zwischen den Rammpfählen angebrachten Verbindungshölzer abgerissen hätte, bei größeren Hochfluten auch wohl über die Rammpfähle hinweggehoben und fortgetrieben wäre. Die Abbildung 158 läßt einen Einblick in den Verlauf der Arbeiten gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sinkstück-Mole1.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
Die schnelle Herstellung der Sinkstücke wurde dadurch begünstigt, daß die Schiffe mit dem erforderlichen Buschwerk und den Belastungssteinen dicht neben dem Sinkstück liegen konnten, sodaß alle Materialien unmittelbar zur Hand waren. Der obere Rost wurde genauso hergestellt wie der untere. Sobald das Sinkstück fertig gebunden war, wurde an dem äußeren Rande entlang eine Faschinenwurst befestigt, um das Herunterfallen der Beschwerungssteine zu verhüten, und nunmehr war das Stück für das Versenken bereit. Im allgemeinen nahmen die Arbeiten soviel Zeit in Anspruch, daß bereits wieder die Flut eingetreten war und das fertiggestellte Sinkstück zu schwimmen begann. Vor dem Aufbringen der Beschwerungssteine wurden sämtliche lösbaren Knoten der Trossen, in denen die Schlitten hingen, auf einmal gelöst und dann die Schlitten unter dem Sinkstück seitwärts herausgezogen. Dieses gelang stets ohne große Mühe, die Schlitten wurden zwischen die Pfahljoche geflößt, wo das nächste Sinkstück hergestellt werden sollte, und nunmehr mit dem Absenken des fertigen Stückes begonnen. In dieser Weise waren bei der Südost-Mole 35, bei der Nordwestmole 77 Sinkstücke hergestellt und versenkt worden. Der Inhalt der Sinkstücke betrug zusammen 32.000 cbm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau.jpg|thumb|left|250px]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Sinkstücke für eine Molenstrecke vollständig fertiggestellt waren, wurde mit den weiteren Rammarbeiten begonnen. Dazu wurden die bisher gerammten Pfähle verholmt und auf den Holmen ein Gleis verlegt, auf dem eine Doppelramme lief. Dieselbe schlug zunächst die beiden senkrechten Pfahlreihen für den Unterbau des Molenmauerwerks. Diese Pfähle mußten durch die 7,5 bis 8 m starken Buschkörper hindurchgerammt werden. Dadurch wurde die Arbeit verlangsamt, weitere Schwierigkeiten entstanden jedoch nicht, nicht einmal die Verwendung von eisernen Schuhen oder sonstiger Hilfsmittel wurde notwendig. Der Doppelramme, die zuerst die senkrechten Pfähle rammte, folgte eine zweite Doppelramme für die Schrägpfähle des Pfahlrostes und dieser endlich eine dritte für die beiden äußeren Schrägpfahlwände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molen-Pfahlreihen.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die letztere Ramme hatte Bären von 1800 kg Gewicht bei 1,7 m Fallhöhe und war ebenso wie die übrigen Rammen unmittelbar wirkend. Nach Beendigung dieser Rammarbeiten wurden noch die beiden mittleren Pfahlreihen mit ihren Köpfen auf dieselbe Höhe niedergeschlagen, wie all die übrigen Pfähle des Pfahlrostes, sie steckten also 2 m tiefer im Boden als diese und als im Entwurf vorgesehen war. Bei der Südostmole waren die Arbeiten bis zum August 1893 so weit fortgeschritten, daß in der Mitte dieses Monats mit dem Verholmen der Pfähle und demnächst mit dem Aufbringen des Rostbelages begonnen werden konnte. Bei der Nordwestmole geschah dieses erst im Anfang März des Jahres 1894. Das Verholmen zog sich sehr in die Länge, da es nur bei Niedrigwasser zur Zeit der Ebbe und auch dann nur bei günstigen Winden vorgenommen werden konnte; es gelang jedoch, an der Südostmole am Ende des März 1894 und bei der Nordwestmole Anfang Mai mit den Maurerarbeiten zu beginnen und dieselben in allen wesentlichen Teilen vor Eintritt des Winters 1894/95 zu vollenden. Während der Verholmungsarbeiten sollte auch der Zwischenraum zwischen den Sinkstücken und den Schrägpfahlwänden mit Senkfaschinen und Steinen ausgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses konnte jedoch nicht geschehen, weil beide Molen an der Hinterseite bis etwa zur Höhe + 19,0 vollständig verschlickt waren. Auch an der Vorderseite der Molen war mit Ausnahme einer kurzen Strecke am Westmolenkopf eine so starke Schlickablagerung eingetreten, daß selbst nach erfolgter Baggerung und trotz heftiger, durch die Schraubenflügel eines Dampfers erzeugter Wasserbewegung der zwischen der Pfahlwand und dem Sinkstück abgelagerte Schlick nicht herausfallen wollte. Es blieb nichts übrig, als den Schlick durch Verstürzen von Steinen nach Möglichkeit zu verdrängen und auf diese Steine die Senkfaschinen zu packen und kräftig zu belasten. Der für dieses Mauerwerk verwandte Mörtel bestand aus l Raumteil Zement, l Teil Traß, 2/3 Teilen Kalkbrei und 4 Teilen Sand. Er hat sich ganz besonders dort bewährt, wo das Mauerwerk in Tidearbeit hochgeführt und bald nach seiner Fertigstellung überflutet wurde. Ein Ausspülen der Fugen kam nicht sehr häufig vor und auch dann nur an der Oberfläche. Bei starkem Wellengang wurden allerdings nicht unbeträchtliche Mengen neu hergestellten Mauerwerks zerstört. Ein Abdecken desselben durch mit Steinen und Eisenbahnschienen beschwerte Persenninge hatte sich nicht bewährt, da die schweren Persenninge durch ihre unvermeidlichen Bewegungen den Zusammenhang der einzelnen Ziegelsteine lockerten. Bessere Erfolge wurden durch eine dichte Abdeckung des frischen Mauerwerks mit Ziegelsteinen erzielt, und zwar war diese Maßnahme dann besonders wirksam, wenn die Kraft der Wellenbewegung durch schwimmende, in der Nähe der Molen verankerte Fender ermäßigt wurde. Die vollständige Fertigstellung der Molen erfolgte im Frühjahr 1895. Bald danach zeigten sich in der nordwestlichen Mole drei feine Querrisse und in der südöstlichen ein Riß, die sämtlich nur im hafenseitigen Teil des Mauerquerschnittes sichtbar waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden diese Risse auf innere Spannungen des Mauerwerks infolge der Wärmeunterschiede während der Bauausführung zurückgeführt. Da die Risse allmählich an Breite zunahmen und überdies die Wahrnehmung gemacht wurde, daß sie sich bei Hochwasser schlossen, während sie bei Niedrigwasser größer wurden, so mußte ihr Entstehen der starken Aufschlickung zugeschrieben werden, die hinter den Molen im Schutze derselben stattgefunden hatte. Es war hier ein Watt entstanden, dessen Oberfläche allmählich bis auf + 20,5 angewachsen war. Eine genauere Untersuchung des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk ergab, daß sich die Querholme von den beiden nach dem Vorhafen zu gelegenen, senkrechten Pfählen an mehreren Stellen abgehoben hatten und, nur noch auf dem Schrägpfahl aufliegend, daselbst mehr oder weniger beschädigt waren. Hieraus mußte gefolgert werden, daß die Molen unter der Einwirkung des von der Schlickablagerung erzeugten, nach dem Vorhafen zu gerichteten, waagerechten Schubes in Bewegung geraten seien. Hierbei mußte der hafenseitige Schrägpfahl des Pfahlrostes unter dem Mauerwerk aus seiner geneigten Lage in eine mehr der Lotrechten sich nähernde Stellung gekommen sein und den Querholm von den senkrechten Pfählen abgehoben haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Weitere Beobachtungen der Molen bestätigten diese Anschauung und ergaben, daß die Molen sich unter der Einwirkung der wechselnden Wasserstände ständig in Bewegung befanden. Bei Ebbe neigten sich die Molen etwas über, bei Flut richteten sie sich wieder auf. Um diesem Übelstande abzuhelfen, wurde die unten dargestellte Verankerung eingelegt. Es wurden hinter der Südostmole 11, hinter der Nordwestmole 24 solche Verankerungen hergestellt, die hinter den Molenteilen, wo die Risse entstanden und die Bewegungen der Mole am lebhaftesten waren, 4 m, in den zwischen liegenden und anschließenden Strecken 8 m Entfernung von einander hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verankerung-Molen-Fülscher.jpg|thumb|center|800px|Verankerung der Molen (Quelle:J.Fülscher)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Verankerung bestand aus einem Bock, der aus zwei 13 m langen, senkrechten und zwei 15 m langen, mit der Neigung 2 :  l eingerammten, kiefernen Pfählen von 35 cm Durchmesser hergestellt wurde. Von dem Kopf dieser Böcke führte je ein 6 cm starker schmiedeeiserner, verzinkter Anker, der mit einem Spannschloß versehen war, nach einem Querholm des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk. Diese Verankerungen wurden im Winter 1895/96 hergestellt, und seitdem sind weitere Bewegungen der Molen nicht mehr beobachtet worden. Die Bewegungen hätten durch eine zweckentsprechende Anordnung von Schrägpfählen unter dem Pfahlrost der Molen verhindert werden können. Bei der Entwurfbearbeitung wurde in Hinblick auf die große Breite des Faschinenkörpers eine solche Maßnahme gegen eine seitliche Verschiebung nicht für nötig erachtet. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß unter ähnlichen Verhältnissen wie hier, wo durch den weichen Schlick, der sich in kurzer Zeit und bis zu großer Höhe hinter den Molen ablagerte, ein sehr starker einseitiger Druck gegen den Faschinenkörper ausgeübt wurde, eine Aussteifung durch Schrägpfähle, wie bei Pfahlrosten unter Ufermauern, sehr zu empfehlen war. &lt;br /&gt;
Vor dem Kopf der nordwestlichen Mole zeigten sich zuerst im Frühjahr 1895 Auskolkungen, die bei weiterer Zunahme eine Unterspülung des Faschinenkörpers und der Rostpfähle befürchten ließen. Es wurde deshalb die zur Sicherung des Molenfußes planmäßig hergestellte Steinschüttung an dieser Stelle soweit verstärkt, als nötig war, um eine weitere Annäherung der Tiefe an den Molenkopf zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Weitere Bilder vom Molenbau'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Molenarbeiten-2.jpg|Arbeiten am Molenkörper&lt;br /&gt;
Bild:Pfahlgründung u.Rammarbeiten.JPG|Pfahlgründung und Rammarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-vor 1993 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Fotos Paul Ausborm, Sammlung BS-Hamburg, WSA-Brunsbüttel, Doris Ambronn''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:An der Mole-18.6.1899.jpg|18.6.1899-Eine illustre Gesellschaft beobachtet einige interessante Schiffe&lt;br /&gt;
Bild:009-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:011-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:019-Molen1+2.jpg|Ansicht vom Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot; auf die Molen 1+2&lt;br /&gt;
Bild:366-Bagger Krüger.jpg|Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot;, 50er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-DA.jpg|Molenfeuer 1, 60er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:054-Alter Vorhafen Hochwasser.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre bei Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:014-Mole1.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre&lt;br /&gt;
Bild:O5 Januar 72 (169).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; Januar 1972 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 1.-3. 76 (24).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; März 1976 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (4).jpg|Touristenbusse Elbefähre (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (14).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:O3 7.3.10 (477).jpg|Einfahrt in die Alte Schleuse (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (62).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-WSA-02.jpg|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:O3 8.3.10 (328).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O3 11.3.10 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (452).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:2.2-175.JPG|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:7.1-050.JPG|Elblotsenhaus, [[Die Kali-Chemie in Brunsbüttel]], Kernkraftwerk und Elbehafen&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1c-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:15.5-27-70er.JPG|Molen 1 bis 3, 70er Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischen 1993 und 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein halbes Jahrhundert war es 1993 her, daß ein Schiff in die Mole 1 gefahren war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;In den ersten Jahren  nach der Instandsetzung wurden keine Schäden entdeckt. Erst 1991 stellten Mitarbeiter des WSA einen Riß im Molenkopf fest.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mitte Mai 1993 wurde es dann kritisch. Der Turm drohte in die Elbe zu fallen, da innerhalb einer Nacht die Risse um 16 Zentimeter und in der nächsten Nacht bereits um 45 Zentimeter gewachsen waren. Er konnte aber buchstäblich im letzten Moment mit Hilfe eines Krans gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15./16. Mai 1993 wurde er abgebaut und auf der Schleuseninsel zwischengelagert. Auf der Mole wurde ein Ersatzfeuer aufgestellt und die Reparatur des Kopfes begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 22.05.1995 wurde von der Fa. Voß aus Cuxhaven im Auftrag der Fa. Peters-Bau der Turm wieder aufgestellt, so daß das WSA-Brunsbüttel rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des NOK die Inbetriebnahme verkünden konnte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der freistehende Leuchtturm hatte bei der Sanierung eine separate Pfahl-Gründung bekommen, da dem WSA-Brunsbüttel die finanziellen Mittel für die Sanierung des Molenkopfes fehlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Fotos von der Sanierung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos von Egbert Koch und dem WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_008-E.Koch(1993).jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_007-E.koch-1993.jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:2.2-219-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:2.2-220-09.1993.JPG|WSA-Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:2.2-221-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel 2 1042.jpg|Das Ersatzfeuer&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_009-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0010-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0011-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0012-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_003-E.Koch.jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_005-E.Koch(1997).jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_006-E.Koch-10.97.jpg|1997-Der Ersatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 mußte dann der alte Turm erneut entfernt werden, damit der neue Molenkopf endgültig fertiggestellt werden konnte. So stand von Oktober bis Dezember 1997 wieder ein Ersatzfeuer, ein Stahlrohrgerüst mit grünem Rechteck, auf Mole 1. Beim Neubau der Mole und dem Molenkopf entstand zwischen der Molenkonstruktion und dem Turm eine Pufferzone, wodurch der Turm bei künftigen Havarien besser geschützt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitungsartikel 1993 – 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1993.05.25.jpg|BZ vom 25.05.1993&lt;br /&gt;
Bild:BR-Mole 1-1994.jpg|Brb-Rundschau 1994&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1995.03.10.jpg|BZ vom 10.03.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-24.05.1995.jpg|BZ vom 24.05.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1997.jpg|Brb-Rundschau 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-nach 1997 ==&lt;br /&gt;
''Fotos Egbert Koch, G.Liedke, Helga Jungklaus, Jochen Sass, Carla Baaß, Holger Koppelmann, B.Schramm, WSA-Brunsbüttel, [[Sammlung Uwe Möller]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:IMG_5-HK.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20031014_003.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20050831_021.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_502-B.Schramm.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_505-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_506-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_507-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole1+Kircheiss.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1b-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-CB.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-HJ.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Jochen Sass.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3a-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Kapitän Jürs-E.Koch.jpg|Foto aus dem Jahr 2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Zeichnungen der Mole 1 ==&lt;br /&gt;
Der Leuchtfeuerturm ist nicht nur ein Fotoobjekt, sondern auch ein beliebtes Motiv für Künstler aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Leuchturm Mole.jpg|[[Jens Rusch]] 1976&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Rusch-Bilderbogen.jpg|[[Jens Rusch]] Bilderbogen&lt;br /&gt;
Bild:Leuchtturm Mole 1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann-1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell 20x30&lt;br /&gt;
Bild:Skandia.JPG|[[Marinemaler Holger Koppelmann]],&amp;quot;Skandia&amp;quot; vor Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:001-12 (95)-WG.jpg|Garagentorbild (''Foto Wolfgang Girke'')&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Zeichnung [[Willi Horst Lippert]]&lt;br /&gt;
Bild:051-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Hafenleuchte bei Brunsbüttel.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_2.jpg|Christel Hudemann-Schwarz&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-3.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Georg Piehl.jpg|Georg Piehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten vor 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-0( Holzstich).jpg|Holzstich von [[Fritz Stoltenberg]]&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E018 Mole mit Fünfmaster Preußen.jpg|Mole 1 mit Fünfmaster „Preußen“&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E015 Meteor zur Regatta (1900).jpg|Kaiseryacht „Meteor“, Karte von [[Thomas Backens]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole2-31.jpg|Postkarten durften derzeit nur auf der Bildseite beschrieben werden&lt;br /&gt;
Bild:SL1-K004 Mole 1.jpg|Das Geschütz ist deutlich erkennbar&lt;br /&gt;
Bild:Nikolaus_in_Kanalmuendung-1907.jpg|Mole und Saugbagger „Nikolaus“ [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole-01.jpg|Einfahrt eines Frachters&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E005.jpg|Mole 1 mit Geschütz&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E036 Schiff, Zeppelin.jpg|Gleiches Bild-nur ohne Geschütz, dafür mit Luftschiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten nach 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:SS2-K036 'Imperator' Riesendampfer (1914).jpg|Riesendampfer „Imperator“-1914&lt;br /&gt;
Bild:SL3-E003 Versetzung bei Sturm.jpg|Lotsen-Versetzung&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E023 Mole mit Dampfer.jpg|Britischer Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E010 Mole, BUNTE KUH'.jpg|Die „Bunte Kuh“ an der Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E015 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E016 Mole 1 &amp;amp; 4.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E017 Mole 1 &amp;amp; 2.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E018 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Folgende Angaben zum britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; von Holger Koppelmann:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt den britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; der &lt;br /&gt;
Royal Mail Lines, 25689 BRT auf der Fahrt von der&lt;br /&gt;
Neuen Schleuse nach Hamburg. In der Zeit von 1957&lt;br /&gt;
bis 1959 war die &amp;quot;Andes&amp;quot; für Kreuzfahrten von Dover&lt;br /&gt;
in die Ostsee eingesetzt und passierte auf der Rück-&lt;br /&gt;
fahrt immer den NOK in Richtung Hamburg. Damals&lt;br /&gt;
noch mit dem schwarzen Rumpf. Der Dampfer war&lt;br /&gt;
damals immer das größte Schiff im Kanal. 1959 wurde&lt;br /&gt;
der Dampfer gründlich umgebaut und erhielt einen weißen&lt;br /&gt;
Außenbordanstrich. Auch in den sechziger Jahren &lt;br /&gt;
passierte die &amp;quot;Andes&amp;quot; regelmäßig den Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stempel und Briefmarke ==&lt;br /&gt;
[[Bild:S12 (1995-06-16) 6.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Anläßlich einer Briefmarkenschau im September 1965 wurde das alte Molenfeuer auf einem Sonderumschlag, zusammen mit einem einlaufenden Schiff abgebildet, herausgegeben durch die Jugendgruppe des Briefmarkensammlervereins Brunsbüttelkoog,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zur 100-Jahrfeier des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s veranstalteten die Jungphilatelisten Brunsbüttel am 16.6.1995 erneut eine Briefmarkenwerbeschau und es wurde dazu ein Postsonderstempel verwendet, welcher das Motiv des Sonderumschlages von 1965 wiederholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:S14 (2001-09-22) 1.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Jährlich werden im September die Brunsbütteler Kohl-Tage veranstaltet.&lt;br /&gt;
2001 wurde ein Sonderstempel verwendet und das Molenfeuer l als Stempelmotiv ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 2005 war es soweit: die nächsten zwei Motive der Sonderbriefmarkenserie „Leuchttürme&amp;quot; der Deutschen Post kamen an die Schalter. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das Molenfeuer 1 Brunsbüttel an der Einfahrt zur Alten Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals wurde als Motiv der Marke zu 45 cent ausgewählt, als Portostufe für Postkarten, in einer Auflage von 15 Mio.Stück. Für den Briefportowert von 55 cent (Auflage 16,5 Mio. Stück) wählte man Deutschlands wohl bekanntesten Turm Westerheversand aus. In Berlin und Bonn kamen Ersttagsstempel zum Einsatz, welche mit Leuchtturmdarstellungen illustriert waren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Ausgabetag 7.7.2005 wurden die Marken in Brunsbüttel gebührend gefeiert. Im dortigen Rathaus war ein Sonderpostamt eingerichtet worden und es wurde ein Postsonderstempel zu diesem Anlaß verwendet, der das Molenfeuer 1 zeigte. Durch die Post wurde auch ein spezieller Sonderumschlag ausgegeben, der als Motivzudruck ebenfalls das Molenfeuer 1 zeigte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Von der Stadt und dem Wasser- und Schiffahrtsamt Brunsbüttel gab es außerdem direkt an der Mole noch eine Feierstunde zur Übergabe der Brunsbüttel Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Briefmarke der Mole 1'''&lt;br /&gt;
''Quelle: Gert Fehling''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Leuchttürme-2005-01.jpg|Ersttagsbrief mit Ersttagsstempel 07.07.2005&lt;br /&gt;
Bild: Leuchttürme-2005-02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S15 (2005-07-07) 2.jpg|Karte mit Motiv und der Briefmarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Alte Zentrale und Schleusenkraftwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals]]&lt;br /&gt;
*[[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Leuchtturm Schulstrasse]]&lt;br /&gt;
*[[Mole 4 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Nord-Ostsee-Kanal,Briefe und Karten]]&lt;br /&gt;
*[[Medaillen von Kaiser und Kanal]]&lt;br /&gt;
*[[Hermann Vering-Erbauer der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Mole_1_Brunsb%C3%BCttel&amp;diff=40749</id>
		<title>Mole 1 Brunsbüttel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Mole_1_Brunsb%C3%BCttel&amp;diff=40749"/>
		<updated>2023-11-05T12:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Bilder und Zeichnungen der Mole 1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Header Mole1.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mole1-Rusch-1979.jpg|right|450px]]Eine Mole dient als Wellenbrecher und als Hafenmauer, die auf der geschützten Innenseite auch als Anlegestelle für Boote und Schiffe ausgebaut sein kann. Sie ist oft Teil eines Hafens oder einer Kanaleinfahrt. Auf dem Molenkopf kann sich zusätzlich ein Leuchtturm (Leuchtfeuer) befinden. Man spricht dann von einem Molenfeuer. Dieses dient als Orientierungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt. '' (Wikipedia)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molen in Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Textquellen: WSA-Brunsbüttel, „Aus Leuchtfeuer 41“, Brunsbütteler Rundschau, Brunsbütteler Zeitung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brunsbütteler Seite des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s (früher auch [[Kaiser-Wilhelm-Kanal]] genannt) befinden sich vier Molen, deren Leuchtfeuer die Zufahrt zu den Vorhäfen bzw. Schleusen markieren, '''davon existieren zwei (Molen 1 + 2) bereits seit 1895'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lage der Molen-1.jpg|thumb|left|350px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lageplan Schleusen 1895-1.jpg|thumb|395px|Lage der Molen 1+2 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Molen 1 und 2 bilden seit 1895 die elbseitige Begrenzung der Zufahrt zu der Alten Schleuse des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s in Brunsbüttel. Die Molen 3 und 4 ([[Mole 4 Brunsbüttel]]) begrenzen seit 1914 die Zufahrt zur Neuen Schleuse. Auf jedem Molenkopf befindet sich als Ansteuerungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt ein Leuchtfeuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die heute unter Denkmalschutz stehenden, baugleichen Leuchtfeuer der Molen 1 und 2 sind trotz umfänglicher Sanierungsarbeiten in ihrer ursprünglichen Bauweise seit 1895 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Allerdings erhielten sie '''ca. 1914 eine zusätzliche Galerie in der Mitte'''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Während des 1. Weltkrieges befanden sich zu ihren Füßen Geschütze, die aber später wieder abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weiße Leuchtfeuerträger Mole 1 ruht mit seinem 8-eckigen Galerieturm auf einem Sockel aus Granitsteinmauerwerk. Die in schwarz gefaßten Galerien bestehen aus gußeisernen Kragarmen, die mit Hilfe von Winkelprofilen untereinander verbunden sind. Das kuppelartige, weiße Dach, gefertigt aus Kupferblech, ist mit einer reichverzierten Wetterfahne bestückt. Die noch betriebstüchtige Wetterfahne enthält das Erstellungsdatum von 1895.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turminnenraum beherbergt neben dem eigentlichen Leuchtfeuer weitere betriebstechnische Einrichtungen für Nebelfeuer, Objektanstrahlung der Mole, Kameras für die Beobachtung des Schiffsverkehrs und für die Lautsprechereinrichtung. Über eine gußeiserne Wendeltreppe mit Ornamenten des Jugendstils gelangt man zum Leuchtfeuer in der Turmspitze.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Eigentümer des Turmes ist die Bundesrepublik Deutschland, Wasser- und Schiffahrtsverwaltung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turm ist für Fußgänger über das Deck der Vorhafenkaje zu erreichen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Der Innenraum ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LF Mole-Optik.JPG|thumb|Gürtellinse und Glühlampen-Wechselvorrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gürtellinse.jpg|thumb|Gürtellinse]]&lt;br /&gt;
'''Die Optik des Molenfeuers''' besteht aus einer Gürtellinse mit Glühlampe und Wechseleinrichtung. Mittels grüner Vorsteckscheiben wird der Schiffahrt ein grüner Leitsektor als Festfeuer gezeigt. Dieser Leitsektor wird von weißen Begrenzungssektoren eingeschlossen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mit einer Brennweite der Optik von 185 mm (neu 250 mm) wird eine Lichtstärke von 1932 (neu 2500) Candela und die Nenntragweite von 10 / 6,66 sm erreicht. Die Energieversorgung erfolgt über Transformatoren aus dem Betriebsnetz mit 1 KV / 220V (neu 230 V).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Über das Betriebsnetz ist eine dieselbetriebene Notstromversorgung gewährleistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtfeuer von Mole 1 und 2 sind mit Fresnelschen Linsen-Apparaten V. Ordnung ausgestattet und von Beginn an elektrisch betrieben. Als Lichtquelle dienten seinerzeit  Glühlampen mit einer Lichtstärke von 36 NK (Normalkerze oder auch Hefner-Kerze, wobei eine Normalkerze etwa 1,2 Hefner-Kerzen entspricht).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Fresnel-Linsen (Gürtellinsen) werden vorwiegend in Leuchtfeuern wegen der großen Tragweite des Lichts benutzt. Sie sorgen dafür, daß das Licht nur in der Horizontalen abgestrahlt wird (siehe Grafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leuchtfeuertechnische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intern.No. B 1444 Deutsches Lfv. Nr. 08775&lt;br /&gt;
* Position                           53°53‘19“N     9° 8‘38“O &lt;br /&gt;
* Kennung                          F.w/gn&lt;br /&gt;
* Feuerhöhe über MTHW / MW   -  13,5 m&lt;br /&gt;
* Tragweite                        10 / 6 sm&lt;br /&gt;
* Optik                               Gürtellinse&lt;br /&gt;
* Baujahr                            1894/1895&lt;br /&gt;
* Brennweite                      185 mm ( neu 250 mm)&lt;br /&gt;
* Höhe                                46 cm&lt;br /&gt;
* Lichtquelle                       Osram-Birne, 110 V/ 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtquelle ab 02/76         220 V / 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle l          1942,56 cd&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle 2         1932 cd (neu 2500 cd)&lt;br /&gt;
* Leuchtdichte  -  107,25 cd/cm²&lt;br /&gt;
* Leuchte  -  geschliffene Gürtellinse, Spannwinkel 184°, Diopter D 5, Kata-Diopter Ko 3 Ku 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Daten des Turms'''&lt;br /&gt;
* Weißer Turm mit weißem Dach und schwarzer Galerie&lt;br /&gt;
* Turm: Gußeisenkonstruktion&lt;br /&gt;
* Sockel: Granitsteinmauerwerk&lt;br /&gt;
* Höhe des Turms über Molendeck 13,4 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Quelle: WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau der Molen ==&lt;br /&gt;
''Textquelle: J.Fülscher „Der Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Entwurf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstliche Mole (Mole 1) verlief parallel zur Schleusenachse, sie hatte einschließließlch des 19 m langen Kopfes eine Länge von 131,44 m und war soweit in die Elbe hinein geführt, daß ihr Kopf mit der Tiefenlinie zusammenfiel, die 5 m unter dem Niedrigwasser der Elbe lag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Bei Aufstellung des Entwurfes für den Bau der Molen wurde zuerst eine Bauweise in Aussicht genommen, die bei den preußischen Ostseehäfen mehrfach zur Anwendung gekommen war und von Hagen in seinem Seeufer- und Hafenbau, dritter Band, § 57, sehr empfohlen wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zwischen zwei unter sich verankerten Pfahlwänden, die bis zur Höhe des mittleren Wasserstandes hinaufreichen, eine Steinschüttung und darüber eine aus Mauerwerk hergestellte Krone.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Gegen diese Bauweise erhoben sich aber bei den in Brunsbüttel vorliegenden Verhältnissen erhebliche Bedenken, die dazu geführt hatten, den ursprünglichen Plan dahin abzuändern, daß zwar die Pfahlwände und der obere Mauerkörper beibehalten wurden, sodaß der Bau sich äußerlich von dem ursprünglichen Entwurf nicht unterschied, daß aber erstlich zur Ausfüllung zwischen den Pfahlwänden nicht ausschließlich Steine, sondern Faschinensenkstücke und Steine, zum Teil auch Senkfaschinen vorgesehen wurden, ferner, daß der obere Mauerkörper auf einen Pfahlrost gestellt und dadurch von den Bewegungen des Füllmaterials zwischen den Pfahlwänden unabhängig gemacht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umschließung von Hafendämmen mit Pfahlwänden wurde damals ziemlich allgemein als eine sichere und in vielen Fällen auch als die zweckmäßigste und billigste Bauart angesehen. Dagegen gingen die Meinungen auseinander bezüglich der Frage, mit welchem Material der Raum zwischen den Pfahlwänden ausgefüllt werden soll. Nach diesseitigem Dafürhalten lag die Sache so, daß hierauf eine allgemeingültige Antwort nicht gegeben werden konnte, die Frage vielmehr für jeden einzelnen Fall besonders geprüft und entschieden werden mußte. Hierbei waren in der Regel die Lage des Dammes, die Höhe desselben und die Beschaffenheit des Baugrundes ausschlaggebend. Übermauerte Steinschüttungen zwischen Pfahlwänden waren nach dem vorher angeführten Kapitel in Hagens Seeufer- und Hafenbau zuerst in Stolpmünde, später auch in Swinemünde, Rügenwaldermünde und in Pillau ausgeführt worden. Die so hergestellten Hafendämme vor Stolpmünde stürzten - angeblich wegen der großen Übereilung des Baues und ungenügender Verankerung der Pfahlwände - während eines heftigen Sturmes teilweise ein, bei den späteren Bauten dagegen waren derartige Unfälle nicht vorgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen hielt es nach den Erfahrungen in Stolpmünde für ein unbedingtes Erfordernis, die fertige Schüttung einige Jahre hindurch liegen zu lassen, bevor mit der Übermauerung begonnen wird, damit einesteils der Wellenschlag bei starken Stürmen die einzelnen Steine so lange bewegt, bis sie eine feste Lage annehmen, vorzugsweise aber, damit die durch den Damm veranlaßten Änderungen in den Strömungen zur vollen Wirksamkeit kommen und neben dem Damm sich diejenigen Vertiefungen dauernd oder vorübergehend eingestellt haben, die ein tieferes Herabsinken der Steine in den Untergrund veranlassen könnten. Aber selbst, wenn diese Vorsicht nicht außer acht gelassen worden wäre, so waren doch die Verhältnisse bei Brunsbüttel in mehrfacher Beziehung so wesentlich andere, als bei den genannten Ostseehäfen, daß es immer noch sehr gewagt gewesen sein würde, eine Bauart, die sich dort als haltbar bewährt hatte, hierher zu übertragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Schon der Umstand, daß der Untergrund bei Brunsbüttel aus Kleiboden bestand, der eine wesentlich geringere Festigkeit hatte, als der sandige Meeresgrund vor den genannten Ostseehäfen, ließ eine lose Steinschüttung als Unterlage für einen Mauerkörper bedenklich erscheinen. Denn wenn man auch annehmen wollte, daß eine solche Steinschüttung sich nach und nach so tief in den Grund hineindrücken und so fest ablagern würde, daß keine weiteren Bewegungen zu erwarten wären, so würde doch diese Ablagerung eine sehr geraume Zeit erfordern und der Ruhezustand nur so lange dauern, als keine neuen Belastungen hinzuträten. Die Zunahme der Belastung durch das über der Schüttung herzustellende Mauerwerk würde jedenfalls neue und vielleicht sehr ungleichmäßige Bewegungen zur Folge haben, erhebliche Risse und Zerstörungen im Mauerwerk würden demnach unausbleiblich gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fernere Schwierigkeit sowohl für den Bau als auch für die Unterhaltung eines solchen Hafendammes würde bei Brunsbüttel daraus erwachsen, daß die Zwischenräume zwischen den geschütteten Steinen sich bei der großen Schlickhaltigkeit des Elbwassers in kürzester Zeit mit einer weichen Schlickmasse ausfüllen würden, die fast so glatt war wie Seife und die Wirkung haben würde, den ohnehin schon starken Druck der Steine auf die Pfahlwände noch zu erhöhen. Keinesfalls würde es für die Größe dieses Druckes ohne Bedeutung gewesen sein, ob die Zwischenräume mit reinem Meeressand, wie an den Ostseehäfen, oder mit weichem Schlick ausgefüllt sind. Um bei gleicher Höhe und Breite des Dammes auch den gleichen Grad von Sicherheit zu erzielen, würden also sowohl die Pfahlwände als auch deren Verankerungen bei Brunsbüttel entsprechend stärker angeordnet werden müssen, als bei den Ostseehäfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zunahme des Druckes gegen die Pfahlwände wachsen aber zugleich die Schwierigkeiten und Kosten einer Ausbesserung des Dammes für den Fall, daß das Pfahlwerk beschädigt wird. Und diese Schwierigkeiten waren, wie Hagen in seinem vorerwähnten Handbuche mitteilte, schon bei der Wiederherstellung der beschädigten Stolpmünder Dämme sehr erheblich gewesen. Zur Vermehrung der vorerwähnten Schwierigkeiten würde auch noch der Umstand beitragen, daß die Brunsbütteler Hafendämme höher waren, als an den Ostseehäfen. Die ersteren lagen mit der Oberkante der Pfahlwände  11 m über der Hafensohle, die Hafendämme bei Stolpmünde, bei Swinemünde und Rügenwaldermünde nur 6 bis 7 m, bei Pillau 9 bis 10 m.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Übermauerung war, abgesehen von den Brustmauern, bei Brunsbüttel reichlich 4 m hoch, in den vorgenannten Ostseehäfen 2 bis 3 m. Endlich war noch hervorzuheben, daß ein Zusammenrütteln der Steine durch das Gegenschlagen der Wellen, worauf Hagen ein besonderes Gewicht legte, bei Brunsbüttel völlig ausgeschlossen war. Hagen sagte, beim Gegenschlagen der Wellen wird die Schüttung so lange in Bewegung gesetzt, bis sie eine geschlossene Lage angenommen hat. Das mag für die Ostseeküste richtig gewesen sein, traf aber für Brunsbüttel nicht zu. Denn erstens war die Wellenbewegung in der Elbe bei Brunsbüttel nicht so stark, als an der offenen Ostsee, und zweitens bildeten sich bei Brunsbüttel größere Wellen nur bei den durch außerordentliche Stürme erzeugten Hochfluten, dann aber würde die nur bis auf  l m über das gewöhnliche Niedrigwasser hinaufgeführte Schüttung so tief unter der Wasseroberfläche liegen, daß sie von der Wellenbewegung gar nicht berührt würde. Es würde deshalb bei Brunsbüttel kaum jemals ein Stein, geschweige denn die ganze Schüttung durch den Wellenschlag in Bewegung gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den besten Beweis hierfür gaben die an dem Brunsbütteler Elbufer zahlreich vorhandenen Buhnen, die alle mit einer Lage lose zusammengelegter Steine abgedeckt und zum Teil ebensoweit, wie die in Rede stehenden Hafendämme, in das Strombett der Elbe hineingebaut waren. Von diesen Decksteinen wurde im Winter bei Eisgang oft ein Teil herunter geschoben, die Wellen aber gingen selbst bei den schwersten Stürmen in der Regel spurlos über sie hinweg. Demnach mußte angenommen werden, daß die zwischen Pfahlwänden geschütteten Steine bei Brunsbüttel in demselben losen Zusammenhang, den sie unmittelbar nach der Schüttung haben, so lange liegenbleiben würden, bis sie einmal durch ein anfahrendes oder gegentreibendes Schiff in Bewegung gesetzt werden. Selbst wenn dabei die Pfahlwand nicht beschädigt würde, so läge doch die Gefahr sehr nahe, daß die lose zusammenliegenden, zum Teil in weichem Schlick eingebetteten, im übrigen mit einer dünnen glatten Schlickhaut überzogenen Steine infolge der Erschütterung sich verschieben und in der Schüttung teilweise Senkungen eintreten würden. Ein Nachsinken des oberen Mauerwerks würde dann nicht lange ausbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ringdeich für Molen.jpg|thumb|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Schwierigkeiten und Gefahren würden umgangen, wenn, wie nach dem zur Ausführung gekommenen Entwurfe, die Steinschüttung durch eine Faschinenpackung ersetzt und die Übermauerung auf einen Pfahlrost gestellt wird. Der Faschinenkörper übt gegen die umschließenden Pfahlwände fast gar keinen Druck aus, es wurde also jede Gefahr für die Haltbarkeit der Pfähle und der Verankerungen damit beseitigt. Wurde die Pfahlwand einmal von außen derart beschädigt, daß einzelne Pfähle durch neue ersetzt werden mußten, so war diese Auswechslung ohne jede Schwierigkeit und mit geringen Kosten zu bewerkstelligen. Es war dabei weder ein Nachstürzen des Füllmaterials noch eine Beschädigung des oberen Mauerkörpers zu befürchten. Die Faschinenpackung hatte gegenüber der Steinschüttung noch den Vorzug, daß sie weit dichter war als diese und daher den Hafen gegen seitliche&lt;br /&gt;
Durchströmungen vollständiger abschloß und daß sie nach den Materialpreisen an der Unterelbe etwa um die Hälfte billiger wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als einen Mangel der Faschinenpackung pflegte man wohl anzuführen, daß sie einer allmählichen Zusammenpressung unterliegt und daher zur Erhaltung ihrer Höhe hin und wieder mit einer neuen Decklage versehen werden muß. Aber das war immer nur nach einer längeren Reihe von Jahren nötig und in der Regel weder schwierig noch kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei den Brunsbütteler Hafendämmen die Krone der Faschinenpackung überall zugänglich zu machen, war der Mauerwerkskörper im unteren Teil aus zwei in der Längsrichtung der Molen verlaufenden getrennten Mauern gebildet, deren 4 m breiter Zwischenraum durch ein Gewölbe überspannt wurde. Von den so hergestellten Hohlräumen aus konnte die Aufhöhung des Faschinenkörpers ohne sonderliche Schwierigkeiten bewerkstelligt werden. Zugänglich waren diese Hohlräume durch mehrere die Gewölbe durchdringende Einsteigeschächte, die in der Molenkrone mittels gitterförmiger Platten abgedeckt waren und zugleich dazu dienten, bei steigendem Wasser die Luft aus den Hohlräumen entweichen und bei fallendem Wasser wieder eintreten zu lassen. Die Pfähle der den Faschinenkörper umschließenden Pfahlreihen hatten in der Längsrichtung der Molen einen Abstand von 0,5 m von Mitte zu Mitte. In dem Pfahlrost, der das Mauerwerk trug, betrug der Abstand der in der Querrichtung durchgehenden Joche 1,25 m. Die Pfähle waren im übrigen so angeordnet, daß jeder mit höchstens 4,5 cbm Mauerwerk, also mit etwa 9 t belastet wurde. Die Verankerungen zwischen den beiden äußeren Pfahlwänden waren in Abständen von 5 zu 5 m eingelegt und schlossen sich den in ganzer Breite des Mauerwerks durchgehenden Querholmen des Pfahlrostes an. In betreff der Verankerung dieser Wände, soweit sie die Köpfe der Molen einschließen, ist aus der unteren Abbildung alles Nähere zu ersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundriss-Mole1.jpg|thumb|center|800px|Grundriß und Oberansicht der Ostmole (Mole 1)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß an die Ufermauern des Vorhafens wurden die Molen auf  kürzeren Strecken hinterfüllt, ihr Unterbau mußte hier derartig ausgebildet werden, daß er dem recht beträchtlichen Erddruck Widerstand leisten konnte. Aus der oberen ist zu ersehen, wie diese Aufgabe gelöst wurde. Bei der südöstlichen Mole war die dementsprechend ausgebildete Molenstrecke 28 m lang. Die Krone der Molen lag im Mittel + 23,5 und die Oberkante der 1,5 m starken Brüstungsmauer auf + 24,7, also 3,41 m über dem gewöhnlichen Hochwasser der Elbe und etwa 2,4 m über dem höchsten Elbewasserstand, bei dem das Einlaufen von Schiffen in den Vorhafen und die Schleusen noch als statthaft angenommen wurde. Die Ansichtsflächen der Molen wurden mit Basaltsäulen durchschnittlich 40 cm stark verblendet. Vor den Molen standen je 8 m voneinander entfernte, kräftige Streichpfähle, die mit den Gurthölzern der Schrägpfahlwände verbunden wurden, bis + 23,0 hinaufreichten und mit halbkugelförmigen, verzinkten, gußeisernen Kappen abgedeckt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bauausführung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-a.jpg|thumb|left|372px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-b.jpg|thumb|372px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostmole-Bagger-4.1893.jpg|thumb|350px]]&lt;br /&gt;
Mit der Ausführung der Molen wurde im April 1893 begonnen und zwar zunächst an der Südostmole (Mole 1). Nachdem die Sohle der Baugrube durch einen Naßbagger in 15 m Breite auf + 11,0 hergestellt worden war, wurden zunächst die beiden mittleren Jochpfähle des Pfahlrostes der Mauer durch zwei unmittelbar wirkende Dampframmen von 1400 kg Bärgewicht und 1,4 m Hub, die gemeinsam auf einem Prahm in der planmäßigen Entfernung von 4,30 m aufgestellt waren, gerammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfähle waren 2 m länger beschafft worden, als für den fertiggestellten Bau nötig gewesen wären, und ragten deshalb, da sie nur bis zur planmäßigen Tiefe niedergeschlagen waren, mit ihren Köpfen bis + 21,3, schnitten also mit dem gewöhnlichen Hochwasser ab. Sobald diese Pfähle gerammt waren, wurde auch mit dem Herstellen und Versenken der den größten Teil des Faschinenkörpers bildenden Sinkstücke begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Sinkstücke waren zumeist 20 m lang, zwischen 8 und 9 m breit und 1,5 m hoch, sodaß zur Herstellung der vollen Höhe des Faschinenkörpers fünf Lagen Sinkstücke übereinander nötig waren. An den Molenköpfen wo die Breite des Faschinenkörpers bis zu 13 m beträgt, wurden auch die Sinkstücke entsprechend verbreitert. Angefertigt wurden die Sinkstücke auf einem an den schon gerammten beiden Pfahlreihen aufgehängten Gerüst. Dieses wurde für jedes einzelne Stück besonders hergestellt und zwar in der Weise, daß zur Ebbezeit, nachdem das Wasser bis auf ungefähr 1,5 m unter die Pfahlköpfe abgefallen war, sogenannte Schlitten zwischen die in der Längsrichtung der Molen um 1,25 m voneinander entfernten Jochpfähle geflößt und in genau gleicher Höhenlage an vier eisernen Klammern aufgehängt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Rammgerüst.jpg|Rammgerüst&lt;br /&gt;
Bild:Arbeiter-Sinkstück.jpg|Arbeiter stellen ein Sinkstück her&lt;br /&gt;
Bild:Herausziehen der Schlitten-17.7.1893a.jpg|17.7.1893-Herausziehen der Schlitten&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-17.7.1893.jpg|17.7.1893-Faschinen setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlitten bestanden aus je vier miteinander verbundenen, 20 cm hohen und 15 cm breiten Balken, deren Länge reichlich so groß war, wie die untere Breite der Sinkstücke. Die Klammern wurden im Hirnholz der gerammten Pfähle befestigt. Jede Trosse war mit der einen Klammer fest verbunden, während sie an der anderen einen leicht zu lösenden Knoten hatte. Auf dem so hergestellten Gerüst wurde zunächst der untere Rost des Sinkstückes angefertigt. Zu demselben wurden nicht, wie meist üblich, Faschinenwürste verwandt, sondern Eisenbänder, die aus zwei Drähten von je 3 ½  mm Durchmesser zusammengeflochten wurden. Statt der Luntleinen wurde 1 ½ mm starker, geglühter und verzinkter Draht gebraucht. Sobald der untere Rost fertig war, wurde mit dem Aufbringen der Faschinen begonnen. Diese Arbeit, sowie die Herstellung des oberen Rostes und das Verbinden der beiden Roste mußte derartig beschleunigt werden, daß das Sinkstück vor Eintritt des nächsten Hochwassers versenkt werden konnte, da es sonst die zwischen den Rammpfählen angebrachten Verbindungshölzer abgerissen hätte, bei größeren Hochfluten auch wohl über die Rammpfähle hinweggehoben und fortgetrieben wäre. Die Abbildung 158 läßt einen Einblick in den Verlauf der Arbeiten gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sinkstück-Mole1.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
Die schnelle Herstellung der Sinkstücke wurde dadurch begünstigt, daß die Schiffe mit dem erforderlichen Buschwerk und den Belastungssteinen dicht neben dem Sinkstück liegen konnten, sodaß alle Materialien unmittelbar zur Hand waren. Der obere Rost wurde genauso hergestellt wie der untere. Sobald das Sinkstück fertig gebunden war, wurde an dem äußeren Rande entlang eine Faschinenwurst befestigt, um das Herunterfallen der Beschwerungssteine zu verhüten, und nunmehr war das Stück für das Versenken bereit. Im allgemeinen nahmen die Arbeiten soviel Zeit in Anspruch, daß bereits wieder die Flut eingetreten war und das fertiggestellte Sinkstück zu schwimmen begann. Vor dem Aufbringen der Beschwerungssteine wurden sämtliche lösbaren Knoten der Trossen, in denen die Schlitten hingen, auf einmal gelöst und dann die Schlitten unter dem Sinkstück seitwärts herausgezogen. Dieses gelang stets ohne große Mühe, die Schlitten wurden zwischen die Pfahljoche geflößt, wo das nächste Sinkstück hergestellt werden sollte, und nunmehr mit dem Absenken des fertigen Stückes begonnen. In dieser Weise waren bei der Südost-Mole 35, bei der Nordwestmole 77 Sinkstücke hergestellt und versenkt worden. Der Inhalt der Sinkstücke betrug zusammen 32.000 cbm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau.jpg|thumb|left|250px]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Sinkstücke für eine Molenstrecke vollständig fertiggestellt waren, wurde mit den weiteren Rammarbeiten begonnen. Dazu wurden die bisher gerammten Pfähle verholmt und auf den Holmen ein Gleis verlegt, auf dem eine Doppelramme lief. Dieselbe schlug zunächst die beiden senkrechten Pfahlreihen für den Unterbau des Molenmauerwerks. Diese Pfähle mußten durch die 7,5 bis 8 m starken Buschkörper hindurchgerammt werden. Dadurch wurde die Arbeit verlangsamt, weitere Schwierigkeiten entstanden jedoch nicht, nicht einmal die Verwendung von eisernen Schuhen oder sonstiger Hilfsmittel wurde notwendig. Der Doppelramme, die zuerst die senkrechten Pfähle rammte, folgte eine zweite Doppelramme für die Schrägpfähle des Pfahlrostes und dieser endlich eine dritte für die beiden äußeren Schrägpfahlwände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molen-Pfahlreihen.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die letztere Ramme hatte Bären von 1800 kg Gewicht bei 1,7 m Fallhöhe und war ebenso wie die übrigen Rammen unmittelbar wirkend. Nach Beendigung dieser Rammarbeiten wurden noch die beiden mittleren Pfahlreihen mit ihren Köpfen auf dieselbe Höhe niedergeschlagen, wie all die übrigen Pfähle des Pfahlrostes, sie steckten also 2 m tiefer im Boden als diese und als im Entwurf vorgesehen war. Bei der Südostmole waren die Arbeiten bis zum August 1893 so weit fortgeschritten, daß in der Mitte dieses Monats mit dem Verholmen der Pfähle und demnächst mit dem Aufbringen des Rostbelages begonnen werden konnte. Bei der Nordwestmole geschah dieses erst im Anfang März des Jahres 1894. Das Verholmen zog sich sehr in die Länge, da es nur bei Niedrigwasser zur Zeit der Ebbe und auch dann nur bei günstigen Winden vorgenommen werden konnte; es gelang jedoch, an der Südostmole am Ende des März 1894 und bei der Nordwestmole Anfang Mai mit den Maurerarbeiten zu beginnen und dieselben in allen wesentlichen Teilen vor Eintritt des Winters 1894/95 zu vollenden. Während der Verholmungsarbeiten sollte auch der Zwischenraum zwischen den Sinkstücken und den Schrägpfahlwänden mit Senkfaschinen und Steinen ausgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses konnte jedoch nicht geschehen, weil beide Molen an der Hinterseite bis etwa zur Höhe + 19,0 vollständig verschlickt waren. Auch an der Vorderseite der Molen war mit Ausnahme einer kurzen Strecke am Westmolenkopf eine so starke Schlickablagerung eingetreten, daß selbst nach erfolgter Baggerung und trotz heftiger, durch die Schraubenflügel eines Dampfers erzeugter Wasserbewegung der zwischen der Pfahlwand und dem Sinkstück abgelagerte Schlick nicht herausfallen wollte. Es blieb nichts übrig, als den Schlick durch Verstürzen von Steinen nach Möglichkeit zu verdrängen und auf diese Steine die Senkfaschinen zu packen und kräftig zu belasten. Der für dieses Mauerwerk verwandte Mörtel bestand aus l Raumteil Zement, l Teil Traß, 2/3 Teilen Kalkbrei und 4 Teilen Sand. Er hat sich ganz besonders dort bewährt, wo das Mauerwerk in Tidearbeit hochgeführt und bald nach seiner Fertigstellung überflutet wurde. Ein Ausspülen der Fugen kam nicht sehr häufig vor und auch dann nur an der Oberfläche. Bei starkem Wellengang wurden allerdings nicht unbeträchtliche Mengen neu hergestellten Mauerwerks zerstört. Ein Abdecken desselben durch mit Steinen und Eisenbahnschienen beschwerte Persenninge hatte sich nicht bewährt, da die schweren Persenninge durch ihre unvermeidlichen Bewegungen den Zusammenhang der einzelnen Ziegelsteine lockerten. Bessere Erfolge wurden durch eine dichte Abdeckung des frischen Mauerwerks mit Ziegelsteinen erzielt, und zwar war diese Maßnahme dann besonders wirksam, wenn die Kraft der Wellenbewegung durch schwimmende, in der Nähe der Molen verankerte Fender ermäßigt wurde. Die vollständige Fertigstellung der Molen erfolgte im Frühjahr 1895. Bald danach zeigten sich in der nordwestlichen Mole drei feine Querrisse und in der südöstlichen ein Riß, die sämtlich nur im hafenseitigen Teil des Mauerquerschnittes sichtbar waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden diese Risse auf innere Spannungen des Mauerwerks infolge der Wärmeunterschiede während der Bauausführung zurückgeführt. Da die Risse allmählich an Breite zunahmen und überdies die Wahrnehmung gemacht wurde, daß sie sich bei Hochwasser schlossen, während sie bei Niedrigwasser größer wurden, so mußte ihr Entstehen der starken Aufschlickung zugeschrieben werden, die hinter den Molen im Schutze derselben stattgefunden hatte. Es war hier ein Watt entstanden, dessen Oberfläche allmählich bis auf + 20,5 angewachsen war. Eine genauere Untersuchung des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk ergab, daß sich die Querholme von den beiden nach dem Vorhafen zu gelegenen, senkrechten Pfählen an mehreren Stellen abgehoben hatten und, nur noch auf dem Schrägpfahl aufliegend, daselbst mehr oder weniger beschädigt waren. Hieraus mußte gefolgert werden, daß die Molen unter der Einwirkung des von der Schlickablagerung erzeugten, nach dem Vorhafen zu gerichteten, waagerechten Schubes in Bewegung geraten seien. Hierbei mußte der hafenseitige Schrägpfahl des Pfahlrostes unter dem Mauerwerk aus seiner geneigten Lage in eine mehr der Lotrechten sich nähernde Stellung gekommen sein und den Querholm von den senkrechten Pfählen abgehoben haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Weitere Beobachtungen der Molen bestätigten diese Anschauung und ergaben, daß die Molen sich unter der Einwirkung der wechselnden Wasserstände ständig in Bewegung befanden. Bei Ebbe neigten sich die Molen etwas über, bei Flut richteten sie sich wieder auf. Um diesem Übelstande abzuhelfen, wurde die unten dargestellte Verankerung eingelegt. Es wurden hinter der Südostmole 11, hinter der Nordwestmole 24 solche Verankerungen hergestellt, die hinter den Molenteilen, wo die Risse entstanden und die Bewegungen der Mole am lebhaftesten waren, 4 m, in den zwischen liegenden und anschließenden Strecken 8 m Entfernung von einander hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verankerung-Molen-Fülscher.jpg|thumb|center|800px|Verankerung der Molen (Quelle:J.Fülscher)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Verankerung bestand aus einem Bock, der aus zwei 13 m langen, senkrechten und zwei 15 m langen, mit der Neigung 2 :  l eingerammten, kiefernen Pfählen von 35 cm Durchmesser hergestellt wurde. Von dem Kopf dieser Böcke führte je ein 6 cm starker schmiedeeiserner, verzinkter Anker, der mit einem Spannschloß versehen war, nach einem Querholm des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk. Diese Verankerungen wurden im Winter 1895/96 hergestellt, und seitdem sind weitere Bewegungen der Molen nicht mehr beobachtet worden. Die Bewegungen hätten durch eine zweckentsprechende Anordnung von Schrägpfählen unter dem Pfahlrost der Molen verhindert werden können. Bei der Entwurfbearbeitung wurde in Hinblick auf die große Breite des Faschinenkörpers eine solche Maßnahme gegen eine seitliche Verschiebung nicht für nötig erachtet. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß unter ähnlichen Verhältnissen wie hier, wo durch den weichen Schlick, der sich in kurzer Zeit und bis zu großer Höhe hinter den Molen ablagerte, ein sehr starker einseitiger Druck gegen den Faschinenkörper ausgeübt wurde, eine Aussteifung durch Schrägpfähle, wie bei Pfahlrosten unter Ufermauern, sehr zu empfehlen war. &lt;br /&gt;
Vor dem Kopf der nordwestlichen Mole zeigten sich zuerst im Frühjahr 1895 Auskolkungen, die bei weiterer Zunahme eine Unterspülung des Faschinenkörpers und der Rostpfähle befürchten ließen. Es wurde deshalb die zur Sicherung des Molenfußes planmäßig hergestellte Steinschüttung an dieser Stelle soweit verstärkt, als nötig war, um eine weitere Annäherung der Tiefe an den Molenkopf zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Weitere Bilder vom Molenbau'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Molenarbeiten-2.jpg|Arbeiten am Molenkörper&lt;br /&gt;
Bild:Pfahlgründung u.Rammarbeiten.JPG|Pfahlgründung und Rammarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-vor 1993 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Fotos Paul Ausborm, Sammlung BS-Hamburg, WSA-Brunsbüttel, Doris Ambronn''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:An der Mole-18.6.1899.jpg|18.6.1899-Eine illustre Gesellschaft beobachtet einige interessante Schiffe&lt;br /&gt;
Bild:009-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:011-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:019-Molen1+2.jpg|Ansicht vom Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot; auf die Molen 1+2&lt;br /&gt;
Bild:366-Bagger Krüger.jpg|Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot;, 50er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-DA.jpg|Molenfeuer 1, 60er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:054-Alter Vorhafen Hochwasser.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre bei Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:014-Mole1.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre&lt;br /&gt;
Bild:O5 Januar 72 (169).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; Januar 1972 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 1.-3. 76 (24).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; März 1976 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (4).jpg|Touristenbusse Elbefähre (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (14).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:O3 7.3.10 (477).jpg|Einfahrt in die Alte Schleuse (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (62).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-WSA-02.jpg|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:O3 8.3.10 (328).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O3 11.3.10 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (452).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:2.2-175.JPG|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:7.1-050.JPG|Elblotsenhaus, [[Die Kali-Chemie in Brunsbüttel]], Kernkraftwerk und Elbehafen&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1c-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:15.5-27-70er.JPG|Molen 1 bis 3, 70er Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischen 1993 und 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein halbes Jahrhundert war es 1993 her, daß ein Schiff in die Mole 1 gefahren war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;In den ersten Jahren  nach der Instandsetzung wurden keine Schäden entdeckt. Erst 1991 stellten Mitarbeiter des WSA einen Riß im Molenkopf fest.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mitte Mai 1993 wurde es dann kritisch. Der Turm drohte in die Elbe zu fallen, da innerhalb einer Nacht die Risse um 16 Zentimeter und in der nächsten Nacht bereits um 45 Zentimeter gewachsen waren. Er konnte aber buchstäblich im letzten Moment mit Hilfe eines Krans gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15./16. Mai 1993 wurde er abgebaut und auf der Schleuseninsel zwischengelagert. Auf der Mole wurde ein Ersatzfeuer aufgestellt und die Reparatur des Kopfes begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 22.05.1995 wurde von der Fa. Voß aus Cuxhaven im Auftrag der Fa. Peters-Bau der Turm wieder aufgestellt, so daß das WSA-Brunsbüttel rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des NOK die Inbetriebnahme verkünden konnte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der freistehende Leuchtturm hatte bei der Sanierung eine separate Pfahl-Gründung bekommen, da dem WSA-Brunsbüttel die finanziellen Mittel für die Sanierung des Molenkopfes fehlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Fotos von der Sanierung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos von Egbert Koch und dem WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_008-E.Koch(1993).jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_007-E.koch-1993.jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:2.2-219-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:2.2-220-09.1993.JPG|WSA-Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:2.2-221-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel 2 1042.jpg|Das Ersatzfeuer&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_009-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0010-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0011-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0012-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_003-E.Koch.jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_005-E.Koch(1997).jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_006-E.Koch-10.97.jpg|1997-Der Ersatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 mußte dann der alte Turm erneut entfernt werden, damit der neue Molenkopf endgültig fertiggestellt werden konnte. So stand von Oktober bis Dezember 1997 wieder ein Ersatzfeuer, ein Stahlrohrgerüst mit grünem Rechteck, auf Mole 1. Beim Neubau der Mole und dem Molenkopf entstand zwischen der Molenkonstruktion und dem Turm eine Pufferzone, wodurch der Turm bei künftigen Havarien besser geschützt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitungsartikel 1993 – 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1993.05.25.jpg|BZ vom 25.05.1993&lt;br /&gt;
Bild:BR-Mole 1-1994.jpg|Brb-Rundschau 1994&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1995.03.10.jpg|BZ vom 10.03.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-24.05.1995.jpg|BZ vom 24.05.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1997.jpg|Brb-Rundschau 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-nach 1997 ==&lt;br /&gt;
''Fotos Egbert Koch, G.Liedke, Helga Jungklaus, Jochen Sass, Carla Baaß, Holger Koppelmann, B.Schramm, WSA-Brunsbüttel, [[Sammlung Uwe Möller]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:IMG_5-HK.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20031014_003.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20050831_021.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_502-B.Schramm.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_505-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_506-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_507-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole1+Kircheiss.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1b-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-CB.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-HJ.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Jochen Sass.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3a-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Kapitän Jürs-E.Koch.jpg|Foto aus dem Jahr 2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Zeichnungen der Mole 1 ==&lt;br /&gt;
Der Leuchtfeuerturm ist nicht nur ein Fotoobjekt, sondern auch ein beliebtes Motiv für Künstler aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Leuchturm Mole.jpg|[[Jens Rusch]] 1976&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Rusch-Bilderbogen.jpg|[[Jens Rusch]] Bilderbogen&lt;br /&gt;
Bild:Leuchtturm Mole 1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann-1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell 20x30&lt;br /&gt;
Bild:Skandia.JPG|[[Marinemaler Holger Koppelmann]],&amp;quot;Skandia&amp;quot; vor Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:001-12 (95)-WG.jpg|Garagentorbild (''Foto Wolfgang Girke'')&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Zeichnung [[Willi Horst Lippert]]&lt;br /&gt;
Bild:051-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Hafenleuchte bei Brunsbüttel.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_2.jpg|Christel Hudemann-Schwarz&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-3.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Georg Piehl.jpg|Georg Piehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten vor 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-0( Holzstich).jpg|Holzstich von [[Fritz Stoltenberg]]&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E018 Mole mit Fünfmaster Preußen.jpg|Mole 1 mit Fünfmaster „Preußen“&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E015 Meteor zur Regatta (1900).jpg|Kaiseryacht „Meteor“, Karte von [[Thomas Backens]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole2-31.jpg|Postkarten durften derzeit nur auf der Bildseite beschrieben werden&lt;br /&gt;
Bild:SL1-K004 Mole 1.jpg|Das Geschütz ist deutlich erkennbar&lt;br /&gt;
Bild:Nikolaus_in_Kanalmuendung-1907.jpg|Mole und Saugbagger „Nikolaus“ [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole-01.jpg|Einfahrt eines Frachters&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E005.jpg|Mole 1 mit Geschütz&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E036 Schiff, Zeppelin.jpg|Gleiches Bild-nur ohne Geschütz, dafür mit Luftschiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten nach 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:SS2-K036 'Imperator' Riesendampfer (1914).jpg|Riesendampfer „Imperator“-1914&lt;br /&gt;
Bild:SL3-E003 Versetzung bei Sturm.jpg|Lotsen-Versetzung&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E023 Mole mit Dampfer.jpg|Britischer Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E010 Mole, BUNTE KUH'.jpg|Die „Bunte Kuh“ an der Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E015 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E016 Mole 1 &amp;amp; 4.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E017 Mole 1 &amp;amp; 2.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E018 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Folgende Angaben zum britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; von Holger Koppelmann:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt den britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; der &lt;br /&gt;
Royal Mail Lines, 25689 BRT auf der Fahrt von der&lt;br /&gt;
Neuen Schleuse nach Hamburg. In der Zeit von 1957&lt;br /&gt;
bis 1959 war die &amp;quot;Andes&amp;quot; für Kreuzfahrten von Dover&lt;br /&gt;
in die Ostsee eingesetzt und passierte auf der Rück-&lt;br /&gt;
fahrt immer den NOK in Richtung Hamburg. Damals&lt;br /&gt;
noch mit dem schwarzen Rumpf. Der Dampfer war&lt;br /&gt;
damals immer das größte Schiff im Kanal. 1959 wurde&lt;br /&gt;
der Dampfer gründlich umgebaut und erhielt einen weißen&lt;br /&gt;
Außenbordanstrich. Auch in den sechziger Jahren &lt;br /&gt;
passierte die &amp;quot;Andes&amp;quot; regelmäßig den Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stempel und Briefmarke ==&lt;br /&gt;
[[Bild:S12 (1995-06-16) 6.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Anläßlich einer Briefmarkenschau im September 1965 wurde das alte Molenfeuer auf einem Sonderumschlag, zusammen mit einem einlaufenden Schiff abgebildet, herausgegeben durch die Jugendgruppe des Briefmarkensammlervereins Brunsbüttelkoog,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zur 100-Jahrfeier des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s veranstalteten die Jungphilatelisten Brunsbüttel am 16.6.1995 erneut eine Briefmarkenwerbeschau und es wurde dazu ein Postsonderstempel verwendet, welcher das Motiv des Sonderumschlages von 1965 wiederholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:S14 (2001-09-22) 1.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Jährlich werden im September die Brunsbütteler Kohl-Tage veranstaltet.&lt;br /&gt;
2001 wurde ein Sonderstempel verwendet und das Molenfeuer l als Stempelmotiv ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 2005 war es soweit: die nächsten zwei Motive der Sonderbriefmarkenserie „Leuchttürme&amp;quot; der Deutschen Post kamen an die Schalter. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das Molenfeuer 1 Brunsbüttel an der Einfahrt zur Alten Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals wurde als Motiv der Marke zu 45 cent ausgewählt, als Portostufe für Postkarten, in einer Auflage von 15 Mio.Stück. Für den Briefportowert von 55 cent (Auflage 16,5 Mio. Stück) wählte man Deutschlands wohl bekanntesten Turm Westerheversand aus. In Berlin und Bonn kamen Ersttagsstempel zum Einsatz, welche mit Leuchtturmdarstellungen illustriert waren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Ausgabetag 7.7.2005 wurden die Marken in Brunsbüttel gebührend gefeiert. Im dortigen Rathaus war ein Sonderpostamt eingerichtet worden und es wurde ein Postsonderstempel zu diesem Anlaß verwendet, der das Molenfeuer 1 zeigte. Durch die Post wurde auch ein spezieller Sonderumschlag ausgegeben, der als Motivzudruck ebenfalls das Molenfeuer 1 zeigte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Von der Stadt und dem Wasser- und Schiffahrtsamt Brunsbüttel gab es außerdem direkt an der Mole noch eine Feierstunde zur Übergabe der Brunsbüttel Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Briefmarke der Mole 1'''&lt;br /&gt;
''Quelle: Gert Fehling''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Leuchttürme-2005-01.jpg|Ersttagsbrief mit Ersttagsstempel 07.07.2005&lt;br /&gt;
Bild: Leuchttürme-2005-02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S15 (2005-07-07) 2.jpg|Karte mit Motiv und der Briefmarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Alte Zentrale und Schleusenkraftwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals]]&lt;br /&gt;
*[[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Leuchtturm Schulstrasse]]&lt;br /&gt;
*[[Mole 4 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Nord-Ostsee-Kanal,Briefe und Karten]]&lt;br /&gt;
*[[Medaillen von Kaiser und Kanal]]&lt;br /&gt;
*[[Hermann Vering-Erbauer der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Mole_1_Brunsb%C3%BCttel&amp;diff=40748</id>
		<title>Mole 1 Brunsbüttel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Mole_1_Brunsb%C3%BCttel&amp;diff=40748"/>
		<updated>2023-11-05T12:32:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Header Mole1.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mole1-Rusch-1979.jpg|right|450px]]Eine Mole dient als Wellenbrecher und als Hafenmauer, die auf der geschützten Innenseite auch als Anlegestelle für Boote und Schiffe ausgebaut sein kann. Sie ist oft Teil eines Hafens oder einer Kanaleinfahrt. Auf dem Molenkopf kann sich zusätzlich ein Leuchtturm (Leuchtfeuer) befinden. Man spricht dann von einem Molenfeuer. Dieses dient als Orientierungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt. '' (Wikipedia)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molen in Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Textquellen: WSA-Brunsbüttel, „Aus Leuchtfeuer 41“, Brunsbütteler Rundschau, Brunsbütteler Zeitung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brunsbütteler Seite des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s (früher auch [[Kaiser-Wilhelm-Kanal]] genannt) befinden sich vier Molen, deren Leuchtfeuer die Zufahrt zu den Vorhäfen bzw. Schleusen markieren, '''davon existieren zwei (Molen 1 + 2) bereits seit 1895'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lage der Molen-1.jpg|thumb|left|350px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lageplan Schleusen 1895-1.jpg|thumb|395px|Lage der Molen 1+2 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Molen 1 und 2 bilden seit 1895 die elbseitige Begrenzung der Zufahrt zu der Alten Schleuse des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s in Brunsbüttel. Die Molen 3 und 4 ([[Mole 4 Brunsbüttel]]) begrenzen seit 1914 die Zufahrt zur Neuen Schleuse. Auf jedem Molenkopf befindet sich als Ansteuerungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt ein Leuchtfeuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die heute unter Denkmalschutz stehenden, baugleichen Leuchtfeuer der Molen 1 und 2 sind trotz umfänglicher Sanierungsarbeiten in ihrer ursprünglichen Bauweise seit 1895 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Allerdings erhielten sie '''ca. 1914 eine zusätzliche Galerie in der Mitte'''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Während des 1. Weltkrieges befanden sich zu ihren Füßen Geschütze, die aber später wieder abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weiße Leuchtfeuerträger Mole 1 ruht mit seinem 8-eckigen Galerieturm auf einem Sockel aus Granitsteinmauerwerk. Die in schwarz gefaßten Galerien bestehen aus gußeisernen Kragarmen, die mit Hilfe von Winkelprofilen untereinander verbunden sind. Das kuppelartige, weiße Dach, gefertigt aus Kupferblech, ist mit einer reichverzierten Wetterfahne bestückt. Die noch betriebstüchtige Wetterfahne enthält das Erstellungsdatum von 1895.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turminnenraum beherbergt neben dem eigentlichen Leuchtfeuer weitere betriebstechnische Einrichtungen für Nebelfeuer, Objektanstrahlung der Mole, Kameras für die Beobachtung des Schiffsverkehrs und für die Lautsprechereinrichtung. Über eine gußeiserne Wendeltreppe mit Ornamenten des Jugendstils gelangt man zum Leuchtfeuer in der Turmspitze.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Eigentümer des Turmes ist die Bundesrepublik Deutschland, Wasser- und Schiffahrtsverwaltung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turm ist für Fußgänger über das Deck der Vorhafenkaje zu erreichen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Der Innenraum ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LF Mole-Optik.JPG|thumb|Gürtellinse und Glühlampen-Wechselvorrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gürtellinse.jpg|thumb|Gürtellinse]]&lt;br /&gt;
'''Die Optik des Molenfeuers''' besteht aus einer Gürtellinse mit Glühlampe und Wechseleinrichtung. Mittels grüner Vorsteckscheiben wird der Schiffahrt ein grüner Leitsektor als Festfeuer gezeigt. Dieser Leitsektor wird von weißen Begrenzungssektoren eingeschlossen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mit einer Brennweite der Optik von 185 mm (neu 250 mm) wird eine Lichtstärke von 1932 (neu 2500) Candela und die Nenntragweite von 10 / 6,66 sm erreicht. Die Energieversorgung erfolgt über Transformatoren aus dem Betriebsnetz mit 1 KV / 220V (neu 230 V).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Über das Betriebsnetz ist eine dieselbetriebene Notstromversorgung gewährleistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtfeuer von Mole 1 und 2 sind mit Fresnelschen Linsen-Apparaten V. Ordnung ausgestattet und von Beginn an elektrisch betrieben. Als Lichtquelle dienten seinerzeit  Glühlampen mit einer Lichtstärke von 36 NK (Normalkerze oder auch Hefner-Kerze, wobei eine Normalkerze etwa 1,2 Hefner-Kerzen entspricht).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Fresnel-Linsen (Gürtellinsen) werden vorwiegend in Leuchtfeuern wegen der großen Tragweite des Lichts benutzt. Sie sorgen dafür, daß das Licht nur in der Horizontalen abgestrahlt wird (siehe Grafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leuchtfeuertechnische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intern.No. B 1444 Deutsches Lfv. Nr. 08775&lt;br /&gt;
* Position                           53°53‘19“N     9° 8‘38“O &lt;br /&gt;
* Kennung                          F.w/gn&lt;br /&gt;
* Feuerhöhe über MTHW / MW   -  13,5 m&lt;br /&gt;
* Tragweite                        10 / 6 sm&lt;br /&gt;
* Optik                               Gürtellinse&lt;br /&gt;
* Baujahr                            1894/1895&lt;br /&gt;
* Brennweite                      185 mm ( neu 250 mm)&lt;br /&gt;
* Höhe                                46 cm&lt;br /&gt;
* Lichtquelle                       Osram-Birne, 110 V/ 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtquelle ab 02/76         220 V / 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle l          1942,56 cd&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle 2         1932 cd (neu 2500 cd)&lt;br /&gt;
* Leuchtdichte  -  107,25 cd/cm²&lt;br /&gt;
* Leuchte  -  geschliffene Gürtellinse, Spannwinkel 184°, Diopter D 5, Kata-Diopter Ko 3 Ku 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Daten des Turms'''&lt;br /&gt;
* Weißer Turm mit weißem Dach und schwarzer Galerie&lt;br /&gt;
* Turm: Gußeisenkonstruktion&lt;br /&gt;
* Sockel: Granitsteinmauerwerk&lt;br /&gt;
* Höhe des Turms über Molendeck 13,4 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Quelle: WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau der Molen ==&lt;br /&gt;
''Textquelle: J.Fülscher „Der Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Entwurf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstliche Mole (Mole 1) verlief parallel zur Schleusenachse, sie hatte einschließließlch des 19 m langen Kopfes eine Länge von 131,44 m und war soweit in die Elbe hinein geführt, daß ihr Kopf mit der Tiefenlinie zusammenfiel, die 5 m unter dem Niedrigwasser der Elbe lag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Bei Aufstellung des Entwurfes für den Bau der Molen wurde zuerst eine Bauweise in Aussicht genommen, die bei den preußischen Ostseehäfen mehrfach zur Anwendung gekommen war und von Hagen in seinem Seeufer- und Hafenbau, dritter Band, § 57, sehr empfohlen wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zwischen zwei unter sich verankerten Pfahlwänden, die bis zur Höhe des mittleren Wasserstandes hinaufreichen, eine Steinschüttung und darüber eine aus Mauerwerk hergestellte Krone.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Gegen diese Bauweise erhoben sich aber bei den in Brunsbüttel vorliegenden Verhältnissen erhebliche Bedenken, die dazu geführt hatten, den ursprünglichen Plan dahin abzuändern, daß zwar die Pfahlwände und der obere Mauerkörper beibehalten wurden, sodaß der Bau sich äußerlich von dem ursprünglichen Entwurf nicht unterschied, daß aber erstlich zur Ausfüllung zwischen den Pfahlwänden nicht ausschließlich Steine, sondern Faschinensenkstücke und Steine, zum Teil auch Senkfaschinen vorgesehen wurden, ferner, daß der obere Mauerkörper auf einen Pfahlrost gestellt und dadurch von den Bewegungen des Füllmaterials zwischen den Pfahlwänden unabhängig gemacht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umschließung von Hafendämmen mit Pfahlwänden wurde damals ziemlich allgemein als eine sichere und in vielen Fällen auch als die zweckmäßigste und billigste Bauart angesehen. Dagegen gingen die Meinungen auseinander bezüglich der Frage, mit welchem Material der Raum zwischen den Pfahlwänden ausgefüllt werden soll. Nach diesseitigem Dafürhalten lag die Sache so, daß hierauf eine allgemeingültige Antwort nicht gegeben werden konnte, die Frage vielmehr für jeden einzelnen Fall besonders geprüft und entschieden werden mußte. Hierbei waren in der Regel die Lage des Dammes, die Höhe desselben und die Beschaffenheit des Baugrundes ausschlaggebend. Übermauerte Steinschüttungen zwischen Pfahlwänden waren nach dem vorher angeführten Kapitel in Hagens Seeufer- und Hafenbau zuerst in Stolpmünde, später auch in Swinemünde, Rügenwaldermünde und in Pillau ausgeführt worden. Die so hergestellten Hafendämme vor Stolpmünde stürzten - angeblich wegen der großen Übereilung des Baues und ungenügender Verankerung der Pfahlwände - während eines heftigen Sturmes teilweise ein, bei den späteren Bauten dagegen waren derartige Unfälle nicht vorgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen hielt es nach den Erfahrungen in Stolpmünde für ein unbedingtes Erfordernis, die fertige Schüttung einige Jahre hindurch liegen zu lassen, bevor mit der Übermauerung begonnen wird, damit einesteils der Wellenschlag bei starken Stürmen die einzelnen Steine so lange bewegt, bis sie eine feste Lage annehmen, vorzugsweise aber, damit die durch den Damm veranlaßten Änderungen in den Strömungen zur vollen Wirksamkeit kommen und neben dem Damm sich diejenigen Vertiefungen dauernd oder vorübergehend eingestellt haben, die ein tieferes Herabsinken der Steine in den Untergrund veranlassen könnten. Aber selbst, wenn diese Vorsicht nicht außer acht gelassen worden wäre, so waren doch die Verhältnisse bei Brunsbüttel in mehrfacher Beziehung so wesentlich andere, als bei den genannten Ostseehäfen, daß es immer noch sehr gewagt gewesen sein würde, eine Bauart, die sich dort als haltbar bewährt hatte, hierher zu übertragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Schon der Umstand, daß der Untergrund bei Brunsbüttel aus Kleiboden bestand, der eine wesentlich geringere Festigkeit hatte, als der sandige Meeresgrund vor den genannten Ostseehäfen, ließ eine lose Steinschüttung als Unterlage für einen Mauerkörper bedenklich erscheinen. Denn wenn man auch annehmen wollte, daß eine solche Steinschüttung sich nach und nach so tief in den Grund hineindrücken und so fest ablagern würde, daß keine weiteren Bewegungen zu erwarten wären, so würde doch diese Ablagerung eine sehr geraume Zeit erfordern und der Ruhezustand nur so lange dauern, als keine neuen Belastungen hinzuträten. Die Zunahme der Belastung durch das über der Schüttung herzustellende Mauerwerk würde jedenfalls neue und vielleicht sehr ungleichmäßige Bewegungen zur Folge haben, erhebliche Risse und Zerstörungen im Mauerwerk würden demnach unausbleiblich gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fernere Schwierigkeit sowohl für den Bau als auch für die Unterhaltung eines solchen Hafendammes würde bei Brunsbüttel daraus erwachsen, daß die Zwischenräume zwischen den geschütteten Steinen sich bei der großen Schlickhaltigkeit des Elbwassers in kürzester Zeit mit einer weichen Schlickmasse ausfüllen würden, die fast so glatt war wie Seife und die Wirkung haben würde, den ohnehin schon starken Druck der Steine auf die Pfahlwände noch zu erhöhen. Keinesfalls würde es für die Größe dieses Druckes ohne Bedeutung gewesen sein, ob die Zwischenräume mit reinem Meeressand, wie an den Ostseehäfen, oder mit weichem Schlick ausgefüllt sind. Um bei gleicher Höhe und Breite des Dammes auch den gleichen Grad von Sicherheit zu erzielen, würden also sowohl die Pfahlwände als auch deren Verankerungen bei Brunsbüttel entsprechend stärker angeordnet werden müssen, als bei den Ostseehäfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zunahme des Druckes gegen die Pfahlwände wachsen aber zugleich die Schwierigkeiten und Kosten einer Ausbesserung des Dammes für den Fall, daß das Pfahlwerk beschädigt wird. Und diese Schwierigkeiten waren, wie Hagen in seinem vorerwähnten Handbuche mitteilte, schon bei der Wiederherstellung der beschädigten Stolpmünder Dämme sehr erheblich gewesen. Zur Vermehrung der vorerwähnten Schwierigkeiten würde auch noch der Umstand beitragen, daß die Brunsbütteler Hafendämme höher waren, als an den Ostseehäfen. Die ersteren lagen mit der Oberkante der Pfahlwände  11 m über der Hafensohle, die Hafendämme bei Stolpmünde, bei Swinemünde und Rügenwaldermünde nur 6 bis 7 m, bei Pillau 9 bis 10 m.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Übermauerung war, abgesehen von den Brustmauern, bei Brunsbüttel reichlich 4 m hoch, in den vorgenannten Ostseehäfen 2 bis 3 m. Endlich war noch hervorzuheben, daß ein Zusammenrütteln der Steine durch das Gegenschlagen der Wellen, worauf Hagen ein besonderes Gewicht legte, bei Brunsbüttel völlig ausgeschlossen war. Hagen sagte, beim Gegenschlagen der Wellen wird die Schüttung so lange in Bewegung gesetzt, bis sie eine geschlossene Lage angenommen hat. Das mag für die Ostseeküste richtig gewesen sein, traf aber für Brunsbüttel nicht zu. Denn erstens war die Wellenbewegung in der Elbe bei Brunsbüttel nicht so stark, als an der offenen Ostsee, und zweitens bildeten sich bei Brunsbüttel größere Wellen nur bei den durch außerordentliche Stürme erzeugten Hochfluten, dann aber würde die nur bis auf  l m über das gewöhnliche Niedrigwasser hinaufgeführte Schüttung so tief unter der Wasseroberfläche liegen, daß sie von der Wellenbewegung gar nicht berührt würde. Es würde deshalb bei Brunsbüttel kaum jemals ein Stein, geschweige denn die ganze Schüttung durch den Wellenschlag in Bewegung gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den besten Beweis hierfür gaben die an dem Brunsbütteler Elbufer zahlreich vorhandenen Buhnen, die alle mit einer Lage lose zusammengelegter Steine abgedeckt und zum Teil ebensoweit, wie die in Rede stehenden Hafendämme, in das Strombett der Elbe hineingebaut waren. Von diesen Decksteinen wurde im Winter bei Eisgang oft ein Teil herunter geschoben, die Wellen aber gingen selbst bei den schwersten Stürmen in der Regel spurlos über sie hinweg. Demnach mußte angenommen werden, daß die zwischen Pfahlwänden geschütteten Steine bei Brunsbüttel in demselben losen Zusammenhang, den sie unmittelbar nach der Schüttung haben, so lange liegenbleiben würden, bis sie einmal durch ein anfahrendes oder gegentreibendes Schiff in Bewegung gesetzt werden. Selbst wenn dabei die Pfahlwand nicht beschädigt würde, so läge doch die Gefahr sehr nahe, daß die lose zusammenliegenden, zum Teil in weichem Schlick eingebetteten, im übrigen mit einer dünnen glatten Schlickhaut überzogenen Steine infolge der Erschütterung sich verschieben und in der Schüttung teilweise Senkungen eintreten würden. Ein Nachsinken des oberen Mauerwerks würde dann nicht lange ausbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ringdeich für Molen.jpg|thumb|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Schwierigkeiten und Gefahren würden umgangen, wenn, wie nach dem zur Ausführung gekommenen Entwurfe, die Steinschüttung durch eine Faschinenpackung ersetzt und die Übermauerung auf einen Pfahlrost gestellt wird. Der Faschinenkörper übt gegen die umschließenden Pfahlwände fast gar keinen Druck aus, es wurde also jede Gefahr für die Haltbarkeit der Pfähle und der Verankerungen damit beseitigt. Wurde die Pfahlwand einmal von außen derart beschädigt, daß einzelne Pfähle durch neue ersetzt werden mußten, so war diese Auswechslung ohne jede Schwierigkeit und mit geringen Kosten zu bewerkstelligen. Es war dabei weder ein Nachstürzen des Füllmaterials noch eine Beschädigung des oberen Mauerkörpers zu befürchten. Die Faschinenpackung hatte gegenüber der Steinschüttung noch den Vorzug, daß sie weit dichter war als diese und daher den Hafen gegen seitliche&lt;br /&gt;
Durchströmungen vollständiger abschloß und daß sie nach den Materialpreisen an der Unterelbe etwa um die Hälfte billiger wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als einen Mangel der Faschinenpackung pflegte man wohl anzuführen, daß sie einer allmählichen Zusammenpressung unterliegt und daher zur Erhaltung ihrer Höhe hin und wieder mit einer neuen Decklage versehen werden muß. Aber das war immer nur nach einer längeren Reihe von Jahren nötig und in der Regel weder schwierig noch kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei den Brunsbütteler Hafendämmen die Krone der Faschinenpackung überall zugänglich zu machen, war der Mauerwerkskörper im unteren Teil aus zwei in der Längsrichtung der Molen verlaufenden getrennten Mauern gebildet, deren 4 m breiter Zwischenraum durch ein Gewölbe überspannt wurde. Von den so hergestellten Hohlräumen aus konnte die Aufhöhung des Faschinenkörpers ohne sonderliche Schwierigkeiten bewerkstelligt werden. Zugänglich waren diese Hohlräume durch mehrere die Gewölbe durchdringende Einsteigeschächte, die in der Molenkrone mittels gitterförmiger Platten abgedeckt waren und zugleich dazu dienten, bei steigendem Wasser die Luft aus den Hohlräumen entweichen und bei fallendem Wasser wieder eintreten zu lassen. Die Pfähle der den Faschinenkörper umschließenden Pfahlreihen hatten in der Längsrichtung der Molen einen Abstand von 0,5 m von Mitte zu Mitte. In dem Pfahlrost, der das Mauerwerk trug, betrug der Abstand der in der Querrichtung durchgehenden Joche 1,25 m. Die Pfähle waren im übrigen so angeordnet, daß jeder mit höchstens 4,5 cbm Mauerwerk, also mit etwa 9 t belastet wurde. Die Verankerungen zwischen den beiden äußeren Pfahlwänden waren in Abständen von 5 zu 5 m eingelegt und schlossen sich den in ganzer Breite des Mauerwerks durchgehenden Querholmen des Pfahlrostes an. In betreff der Verankerung dieser Wände, soweit sie die Köpfe der Molen einschließen, ist aus der unteren Abbildung alles Nähere zu ersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundriss-Mole1.jpg|thumb|center|800px|Grundriß und Oberansicht der Ostmole (Mole 1)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß an die Ufermauern des Vorhafens wurden die Molen auf  kürzeren Strecken hinterfüllt, ihr Unterbau mußte hier derartig ausgebildet werden, daß er dem recht beträchtlichen Erddruck Widerstand leisten konnte. Aus der oberen ist zu ersehen, wie diese Aufgabe gelöst wurde. Bei der südöstlichen Mole war die dementsprechend ausgebildete Molenstrecke 28 m lang. Die Krone der Molen lag im Mittel + 23,5 und die Oberkante der 1,5 m starken Brüstungsmauer auf + 24,7, also 3,41 m über dem gewöhnlichen Hochwasser der Elbe und etwa 2,4 m über dem höchsten Elbewasserstand, bei dem das Einlaufen von Schiffen in den Vorhafen und die Schleusen noch als statthaft angenommen wurde. Die Ansichtsflächen der Molen wurden mit Basaltsäulen durchschnittlich 40 cm stark verblendet. Vor den Molen standen je 8 m voneinander entfernte, kräftige Streichpfähle, die mit den Gurthölzern der Schrägpfahlwände verbunden wurden, bis + 23,0 hinaufreichten und mit halbkugelförmigen, verzinkten, gußeisernen Kappen abgedeckt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bauausführung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-a.jpg|thumb|left|372px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-b.jpg|thumb|372px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostmole-Bagger-4.1893.jpg|thumb|350px]]&lt;br /&gt;
Mit der Ausführung der Molen wurde im April 1893 begonnen und zwar zunächst an der Südostmole (Mole 1). Nachdem die Sohle der Baugrube durch einen Naßbagger in 15 m Breite auf + 11,0 hergestellt worden war, wurden zunächst die beiden mittleren Jochpfähle des Pfahlrostes der Mauer durch zwei unmittelbar wirkende Dampframmen von 1400 kg Bärgewicht und 1,4 m Hub, die gemeinsam auf einem Prahm in der planmäßigen Entfernung von 4,30 m aufgestellt waren, gerammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfähle waren 2 m länger beschafft worden, als für den fertiggestellten Bau nötig gewesen wären, und ragten deshalb, da sie nur bis zur planmäßigen Tiefe niedergeschlagen waren, mit ihren Köpfen bis + 21,3, schnitten also mit dem gewöhnlichen Hochwasser ab. Sobald diese Pfähle gerammt waren, wurde auch mit dem Herstellen und Versenken der den größten Teil des Faschinenkörpers bildenden Sinkstücke begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Sinkstücke waren zumeist 20 m lang, zwischen 8 und 9 m breit und 1,5 m hoch, sodaß zur Herstellung der vollen Höhe des Faschinenkörpers fünf Lagen Sinkstücke übereinander nötig waren. An den Molenköpfen wo die Breite des Faschinenkörpers bis zu 13 m beträgt, wurden auch die Sinkstücke entsprechend verbreitert. Angefertigt wurden die Sinkstücke auf einem an den schon gerammten beiden Pfahlreihen aufgehängten Gerüst. Dieses wurde für jedes einzelne Stück besonders hergestellt und zwar in der Weise, daß zur Ebbezeit, nachdem das Wasser bis auf ungefähr 1,5 m unter die Pfahlköpfe abgefallen war, sogenannte Schlitten zwischen die in der Längsrichtung der Molen um 1,25 m voneinander entfernten Jochpfähle geflößt und in genau gleicher Höhenlage an vier eisernen Klammern aufgehängt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Rammgerüst.jpg|Rammgerüst&lt;br /&gt;
Bild:Arbeiter-Sinkstück.jpg|Arbeiter stellen ein Sinkstück her&lt;br /&gt;
Bild:Herausziehen der Schlitten-17.7.1893a.jpg|17.7.1893-Herausziehen der Schlitten&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-17.7.1893.jpg|17.7.1893-Faschinen setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlitten bestanden aus je vier miteinander verbundenen, 20 cm hohen und 15 cm breiten Balken, deren Länge reichlich so groß war, wie die untere Breite der Sinkstücke. Die Klammern wurden im Hirnholz der gerammten Pfähle befestigt. Jede Trosse war mit der einen Klammer fest verbunden, während sie an der anderen einen leicht zu lösenden Knoten hatte. Auf dem so hergestellten Gerüst wurde zunächst der untere Rost des Sinkstückes angefertigt. Zu demselben wurden nicht, wie meist üblich, Faschinenwürste verwandt, sondern Eisenbänder, die aus zwei Drähten von je 3 ½  mm Durchmesser zusammengeflochten wurden. Statt der Luntleinen wurde 1 ½ mm starker, geglühter und verzinkter Draht gebraucht. Sobald der untere Rost fertig war, wurde mit dem Aufbringen der Faschinen begonnen. Diese Arbeit, sowie die Herstellung des oberen Rostes und das Verbinden der beiden Roste mußte derartig beschleunigt werden, daß das Sinkstück vor Eintritt des nächsten Hochwassers versenkt werden konnte, da es sonst die zwischen den Rammpfählen angebrachten Verbindungshölzer abgerissen hätte, bei größeren Hochfluten auch wohl über die Rammpfähle hinweggehoben und fortgetrieben wäre. Die Abbildung 158 läßt einen Einblick in den Verlauf der Arbeiten gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sinkstück-Mole1.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
Die schnelle Herstellung der Sinkstücke wurde dadurch begünstigt, daß die Schiffe mit dem erforderlichen Buschwerk und den Belastungssteinen dicht neben dem Sinkstück liegen konnten, sodaß alle Materialien unmittelbar zur Hand waren. Der obere Rost wurde genauso hergestellt wie der untere. Sobald das Sinkstück fertig gebunden war, wurde an dem äußeren Rande entlang eine Faschinenwurst befestigt, um das Herunterfallen der Beschwerungssteine zu verhüten, und nunmehr war das Stück für das Versenken bereit. Im allgemeinen nahmen die Arbeiten soviel Zeit in Anspruch, daß bereits wieder die Flut eingetreten war und das fertiggestellte Sinkstück zu schwimmen begann. Vor dem Aufbringen der Beschwerungssteine wurden sämtliche lösbaren Knoten der Trossen, in denen die Schlitten hingen, auf einmal gelöst und dann die Schlitten unter dem Sinkstück seitwärts herausgezogen. Dieses gelang stets ohne große Mühe, die Schlitten wurden zwischen die Pfahljoche geflößt, wo das nächste Sinkstück hergestellt werden sollte, und nunmehr mit dem Absenken des fertigen Stückes begonnen. In dieser Weise waren bei der Südost-Mole 35, bei der Nordwestmole 77 Sinkstücke hergestellt und versenkt worden. Der Inhalt der Sinkstücke betrug zusammen 32.000 cbm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau.jpg|thumb|left|250px]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Sinkstücke für eine Molenstrecke vollständig fertiggestellt waren, wurde mit den weiteren Rammarbeiten begonnen. Dazu wurden die bisher gerammten Pfähle verholmt und auf den Holmen ein Gleis verlegt, auf dem eine Doppelramme lief. Dieselbe schlug zunächst die beiden senkrechten Pfahlreihen für den Unterbau des Molenmauerwerks. Diese Pfähle mußten durch die 7,5 bis 8 m starken Buschkörper hindurchgerammt werden. Dadurch wurde die Arbeit verlangsamt, weitere Schwierigkeiten entstanden jedoch nicht, nicht einmal die Verwendung von eisernen Schuhen oder sonstiger Hilfsmittel wurde notwendig. Der Doppelramme, die zuerst die senkrechten Pfähle rammte, folgte eine zweite Doppelramme für die Schrägpfähle des Pfahlrostes und dieser endlich eine dritte für die beiden äußeren Schrägpfahlwände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molen-Pfahlreihen.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die letztere Ramme hatte Bären von 1800 kg Gewicht bei 1,7 m Fallhöhe und war ebenso wie die übrigen Rammen unmittelbar wirkend. Nach Beendigung dieser Rammarbeiten wurden noch die beiden mittleren Pfahlreihen mit ihren Köpfen auf dieselbe Höhe niedergeschlagen, wie all die übrigen Pfähle des Pfahlrostes, sie steckten also 2 m tiefer im Boden als diese und als im Entwurf vorgesehen war. Bei der Südostmole waren die Arbeiten bis zum August 1893 so weit fortgeschritten, daß in der Mitte dieses Monats mit dem Verholmen der Pfähle und demnächst mit dem Aufbringen des Rostbelages begonnen werden konnte. Bei der Nordwestmole geschah dieses erst im Anfang März des Jahres 1894. Das Verholmen zog sich sehr in die Länge, da es nur bei Niedrigwasser zur Zeit der Ebbe und auch dann nur bei günstigen Winden vorgenommen werden konnte; es gelang jedoch, an der Südostmole am Ende des März 1894 und bei der Nordwestmole Anfang Mai mit den Maurerarbeiten zu beginnen und dieselben in allen wesentlichen Teilen vor Eintritt des Winters 1894/95 zu vollenden. Während der Verholmungsarbeiten sollte auch der Zwischenraum zwischen den Sinkstücken und den Schrägpfahlwänden mit Senkfaschinen und Steinen ausgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses konnte jedoch nicht geschehen, weil beide Molen an der Hinterseite bis etwa zur Höhe + 19,0 vollständig verschlickt waren. Auch an der Vorderseite der Molen war mit Ausnahme einer kurzen Strecke am Westmolenkopf eine so starke Schlickablagerung eingetreten, daß selbst nach erfolgter Baggerung und trotz heftiger, durch die Schraubenflügel eines Dampfers erzeugter Wasserbewegung der zwischen der Pfahlwand und dem Sinkstück abgelagerte Schlick nicht herausfallen wollte. Es blieb nichts übrig, als den Schlick durch Verstürzen von Steinen nach Möglichkeit zu verdrängen und auf diese Steine die Senkfaschinen zu packen und kräftig zu belasten. Der für dieses Mauerwerk verwandte Mörtel bestand aus l Raumteil Zement, l Teil Traß, 2/3 Teilen Kalkbrei und 4 Teilen Sand. Er hat sich ganz besonders dort bewährt, wo das Mauerwerk in Tidearbeit hochgeführt und bald nach seiner Fertigstellung überflutet wurde. Ein Ausspülen der Fugen kam nicht sehr häufig vor und auch dann nur an der Oberfläche. Bei starkem Wellengang wurden allerdings nicht unbeträchtliche Mengen neu hergestellten Mauerwerks zerstört. Ein Abdecken desselben durch mit Steinen und Eisenbahnschienen beschwerte Persenninge hatte sich nicht bewährt, da die schweren Persenninge durch ihre unvermeidlichen Bewegungen den Zusammenhang der einzelnen Ziegelsteine lockerten. Bessere Erfolge wurden durch eine dichte Abdeckung des frischen Mauerwerks mit Ziegelsteinen erzielt, und zwar war diese Maßnahme dann besonders wirksam, wenn die Kraft der Wellenbewegung durch schwimmende, in der Nähe der Molen verankerte Fender ermäßigt wurde. Die vollständige Fertigstellung der Molen erfolgte im Frühjahr 1895. Bald danach zeigten sich in der nordwestlichen Mole drei feine Querrisse und in der südöstlichen ein Riß, die sämtlich nur im hafenseitigen Teil des Mauerquerschnittes sichtbar waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden diese Risse auf innere Spannungen des Mauerwerks infolge der Wärmeunterschiede während der Bauausführung zurückgeführt. Da die Risse allmählich an Breite zunahmen und überdies die Wahrnehmung gemacht wurde, daß sie sich bei Hochwasser schlossen, während sie bei Niedrigwasser größer wurden, so mußte ihr Entstehen der starken Aufschlickung zugeschrieben werden, die hinter den Molen im Schutze derselben stattgefunden hatte. Es war hier ein Watt entstanden, dessen Oberfläche allmählich bis auf + 20,5 angewachsen war. Eine genauere Untersuchung des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk ergab, daß sich die Querholme von den beiden nach dem Vorhafen zu gelegenen, senkrechten Pfählen an mehreren Stellen abgehoben hatten und, nur noch auf dem Schrägpfahl aufliegend, daselbst mehr oder weniger beschädigt waren. Hieraus mußte gefolgert werden, daß die Molen unter der Einwirkung des von der Schlickablagerung erzeugten, nach dem Vorhafen zu gerichteten, waagerechten Schubes in Bewegung geraten seien. Hierbei mußte der hafenseitige Schrägpfahl des Pfahlrostes unter dem Mauerwerk aus seiner geneigten Lage in eine mehr der Lotrechten sich nähernde Stellung gekommen sein und den Querholm von den senkrechten Pfählen abgehoben haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Weitere Beobachtungen der Molen bestätigten diese Anschauung und ergaben, daß die Molen sich unter der Einwirkung der wechselnden Wasserstände ständig in Bewegung befanden. Bei Ebbe neigten sich die Molen etwas über, bei Flut richteten sie sich wieder auf. Um diesem Übelstande abzuhelfen, wurde die unten dargestellte Verankerung eingelegt. Es wurden hinter der Südostmole 11, hinter der Nordwestmole 24 solche Verankerungen hergestellt, die hinter den Molenteilen, wo die Risse entstanden und die Bewegungen der Mole am lebhaftesten waren, 4 m, in den zwischen liegenden und anschließenden Strecken 8 m Entfernung von einander hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verankerung-Molen-Fülscher.jpg|thumb|center|800px|Verankerung der Molen (Quelle:J.Fülscher)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Verankerung bestand aus einem Bock, der aus zwei 13 m langen, senkrechten und zwei 15 m langen, mit der Neigung 2 :  l eingerammten, kiefernen Pfählen von 35 cm Durchmesser hergestellt wurde. Von dem Kopf dieser Böcke führte je ein 6 cm starker schmiedeeiserner, verzinkter Anker, der mit einem Spannschloß versehen war, nach einem Querholm des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk. Diese Verankerungen wurden im Winter 1895/96 hergestellt, und seitdem sind weitere Bewegungen der Molen nicht mehr beobachtet worden. Die Bewegungen hätten durch eine zweckentsprechende Anordnung von Schrägpfählen unter dem Pfahlrost der Molen verhindert werden können. Bei der Entwurfbearbeitung wurde in Hinblick auf die große Breite des Faschinenkörpers eine solche Maßnahme gegen eine seitliche Verschiebung nicht für nötig erachtet. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß unter ähnlichen Verhältnissen wie hier, wo durch den weichen Schlick, der sich in kurzer Zeit und bis zu großer Höhe hinter den Molen ablagerte, ein sehr starker einseitiger Druck gegen den Faschinenkörper ausgeübt wurde, eine Aussteifung durch Schrägpfähle, wie bei Pfahlrosten unter Ufermauern, sehr zu empfehlen war. &lt;br /&gt;
Vor dem Kopf der nordwestlichen Mole zeigten sich zuerst im Frühjahr 1895 Auskolkungen, die bei weiterer Zunahme eine Unterspülung des Faschinenkörpers und der Rostpfähle befürchten ließen. Es wurde deshalb die zur Sicherung des Molenfußes planmäßig hergestellte Steinschüttung an dieser Stelle soweit verstärkt, als nötig war, um eine weitere Annäherung der Tiefe an den Molenkopf zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Weitere Bilder vom Molenbau'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Molenarbeiten-2.jpg|Arbeiten am Molenkörper&lt;br /&gt;
Bild:Pfahlgründung u.Rammarbeiten.JPG|Pfahlgründung und Rammarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-vor 1993 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Fotos Paul Ausborm, Sammlung BS-Hamburg, WSA-Brunsbüttel, Doris Ambronn''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:An der Mole-18.6.1899.jpg|18.6.1899-Eine illustre Gesellschaft beobachtet einige interessante Schiffe&lt;br /&gt;
Bild:009-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:011-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:019-Molen1+2.jpg|Ansicht vom Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot; auf die Molen 1+2&lt;br /&gt;
Bild:366-Bagger Krüger.jpg|Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot;, 50er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-DA.jpg|Molenfeuer 1, 60er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:054-Alter Vorhafen Hochwasser.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre bei Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:014-Mole1.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre&lt;br /&gt;
Bild:O5 Januar 72 (169).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; Januar 1972 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 1.-3. 76 (24).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; März 1976 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (4).jpg|Touristenbusse Elbefähre (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (14).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:O3 7.3.10 (477).jpg|Einfahrt in die Alte Schleuse (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (62).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-WSA-02.jpg|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:O3 8.3.10 (328).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O3 11.3.10 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (452).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:2.2-175.JPG|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:7.1-050.JPG|Elblotsenhaus, [[Die Kali-Chemie in Brunsbüttel]], Kernkraftwerk und Elbehafen&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1c-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:15.5-27-70er.JPG|Molen 1 bis 3, 70er Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischen 1993 und 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein halbes Jahrhundert war es 1993 her, daß ein Schiff in die Mole 1 gefahren war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;In den ersten Jahren  nach der Instandsetzung wurden keine Schäden entdeckt. Erst 1991 stellten Mitarbeiter des WSA einen Riß im Molenkopf fest.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mitte Mai 1993 wurde es dann kritisch. Der Turm drohte in die Elbe zu fallen, da innerhalb einer Nacht die Risse um 16 Zentimeter und in der nächsten Nacht bereits um 45 Zentimeter gewachsen waren. Er konnte aber buchstäblich im letzten Moment mit Hilfe eines Krans gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15./16. Mai 1993 wurde er abgebaut und auf der Schleuseninsel zwischengelagert. Auf der Mole wurde ein Ersatzfeuer aufgestellt und die Reparatur des Kopfes begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 22.05.1995 wurde von der Fa. Voß aus Cuxhaven im Auftrag der Fa. Peters-Bau der Turm wieder aufgestellt, so daß das WSA-Brunsbüttel rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des NOK die Inbetriebnahme verkünden konnte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der freistehende Leuchtturm hatte bei der Sanierung eine separate Pfahl-Gründung bekommen, da dem WSA-Brunsbüttel die finanziellen Mittel für die Sanierung des Molenkopfes fehlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Fotos von der Sanierung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos von Egbert Koch und dem WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_008-E.Koch(1993).jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_007-E.koch-1993.jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:2.2-219-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:2.2-220-09.1993.JPG|WSA-Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:2.2-221-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel 2 1042.jpg|Das Ersatzfeuer&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_009-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0010-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0011-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0012-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_003-E.Koch.jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_005-E.Koch(1997).jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_006-E.Koch-10.97.jpg|1997-Der Ersatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 mußte dann der alte Turm erneut entfernt werden, damit der neue Molenkopf endgültig fertiggestellt werden konnte. So stand von Oktober bis Dezember 1997 wieder ein Ersatzfeuer, ein Stahlrohrgerüst mit grünem Rechteck, auf Mole 1. Beim Neubau der Mole und dem Molenkopf entstand zwischen der Molenkonstruktion und dem Turm eine Pufferzone, wodurch der Turm bei künftigen Havarien besser geschützt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitungsartikel 1993 – 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1993.05.25.jpg|BZ vom 25.05.1993&lt;br /&gt;
Bild:BR-Mole 1-1994.jpg|Brb-Rundschau 1994&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1995.03.10.jpg|BZ vom 10.03.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-24.05.1995.jpg|BZ vom 24.05.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1997.jpg|Brb-Rundschau 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-nach 1997 ==&lt;br /&gt;
''Fotos Egbert Koch, G.Liedke, Helga Jungklaus, Jochen Sass, Carla Baaß, Holger Koppelmann, B.Schramm, WSA-Brunsbüttel, [[Sammlung Uwe Möller]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:IMG_5-HK.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20031014_003.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20050831_021.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_502-B.Schramm.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_505-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_506-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_507-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole1+Kircheiss.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1b-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-CB.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-HJ.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Jochen Sass.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3a-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Kapitän Jürs-E.Koch.jpg|Foto aus dem Jahr 2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Zeichnungen der Mole 1 ==&lt;br /&gt;
Der Leuchtfeuerturm ist nicht nur ein Fotoobjekt, sondern auch ein beliebtes Motiv für Künstler aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Leuchturm Mole.jpg|[[Jens Rusch]] 1976&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Rusch-1979.jpg|[[Jens Rusch]] 1979&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Rusch-Bilderbogen.jpg|[[Jens Rusch]] Bilderbogen&lt;br /&gt;
Bild:Leuchtturm Mole 1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann-1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell 20x30&lt;br /&gt;
Bild:Skandia.JPG|[[Marinemaler Holger Koppelmann]],&amp;quot;Skandia&amp;quot; vor Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:001-12 (95)-WG.jpg|Garagentorbild (''Foto Wolfgang Girke'')&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Zeichnung [[Willi Horst Lippert]]&lt;br /&gt;
Bild:051-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Hafenleuchte bei Brunsbüttel.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_2.jpg|Christel Hudemann-Schwarz&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-3.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Georg Piehl.jpg|Georg Piehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten vor 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-0( Holzstich).jpg|Holzstich von [[Fritz Stoltenberg]]&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E018 Mole mit Fünfmaster Preußen.jpg|Mole 1 mit Fünfmaster „Preußen“&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E015 Meteor zur Regatta (1900).jpg|Kaiseryacht „Meteor“, Karte von [[Thomas Backens]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole2-31.jpg|Postkarten durften derzeit nur auf der Bildseite beschrieben werden&lt;br /&gt;
Bild:SL1-K004 Mole 1.jpg|Das Geschütz ist deutlich erkennbar&lt;br /&gt;
Bild:Nikolaus_in_Kanalmuendung-1907.jpg|Mole und Saugbagger „Nikolaus“ [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole-01.jpg|Einfahrt eines Frachters&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E005.jpg|Mole 1 mit Geschütz&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E036 Schiff, Zeppelin.jpg|Gleiches Bild-nur ohne Geschütz, dafür mit Luftschiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten nach 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:SS2-K036 'Imperator' Riesendampfer (1914).jpg|Riesendampfer „Imperator“-1914&lt;br /&gt;
Bild:SL3-E003 Versetzung bei Sturm.jpg|Lotsen-Versetzung&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E023 Mole mit Dampfer.jpg|Britischer Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E010 Mole, BUNTE KUH'.jpg|Die „Bunte Kuh“ an der Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E015 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E016 Mole 1 &amp;amp; 4.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E017 Mole 1 &amp;amp; 2.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E018 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Folgende Angaben zum britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; von Holger Koppelmann:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt den britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; der &lt;br /&gt;
Royal Mail Lines, 25689 BRT auf der Fahrt von der&lt;br /&gt;
Neuen Schleuse nach Hamburg. In der Zeit von 1957&lt;br /&gt;
bis 1959 war die &amp;quot;Andes&amp;quot; für Kreuzfahrten von Dover&lt;br /&gt;
in die Ostsee eingesetzt und passierte auf der Rück-&lt;br /&gt;
fahrt immer den NOK in Richtung Hamburg. Damals&lt;br /&gt;
noch mit dem schwarzen Rumpf. Der Dampfer war&lt;br /&gt;
damals immer das größte Schiff im Kanal. 1959 wurde&lt;br /&gt;
der Dampfer gründlich umgebaut und erhielt einen weißen&lt;br /&gt;
Außenbordanstrich. Auch in den sechziger Jahren &lt;br /&gt;
passierte die &amp;quot;Andes&amp;quot; regelmäßig den Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stempel und Briefmarke ==&lt;br /&gt;
[[Bild:S12 (1995-06-16) 6.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Anläßlich einer Briefmarkenschau im September 1965 wurde das alte Molenfeuer auf einem Sonderumschlag, zusammen mit einem einlaufenden Schiff abgebildet, herausgegeben durch die Jugendgruppe des Briefmarkensammlervereins Brunsbüttelkoog,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zur 100-Jahrfeier des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s veranstalteten die Jungphilatelisten Brunsbüttel am 16.6.1995 erneut eine Briefmarkenwerbeschau und es wurde dazu ein Postsonderstempel verwendet, welcher das Motiv des Sonderumschlages von 1965 wiederholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:S14 (2001-09-22) 1.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Jährlich werden im September die Brunsbütteler Kohl-Tage veranstaltet.&lt;br /&gt;
2001 wurde ein Sonderstempel verwendet und das Molenfeuer l als Stempelmotiv ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 2005 war es soweit: die nächsten zwei Motive der Sonderbriefmarkenserie „Leuchttürme&amp;quot; der Deutschen Post kamen an die Schalter. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das Molenfeuer 1 Brunsbüttel an der Einfahrt zur Alten Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals wurde als Motiv der Marke zu 45 cent ausgewählt, als Portostufe für Postkarten, in einer Auflage von 15 Mio.Stück. Für den Briefportowert von 55 cent (Auflage 16,5 Mio. Stück) wählte man Deutschlands wohl bekanntesten Turm Westerheversand aus. In Berlin und Bonn kamen Ersttagsstempel zum Einsatz, welche mit Leuchtturmdarstellungen illustriert waren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Ausgabetag 7.7.2005 wurden die Marken in Brunsbüttel gebührend gefeiert. Im dortigen Rathaus war ein Sonderpostamt eingerichtet worden und es wurde ein Postsonderstempel zu diesem Anlaß verwendet, der das Molenfeuer 1 zeigte. Durch die Post wurde auch ein spezieller Sonderumschlag ausgegeben, der als Motivzudruck ebenfalls das Molenfeuer 1 zeigte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Von der Stadt und dem Wasser- und Schiffahrtsamt Brunsbüttel gab es außerdem direkt an der Mole noch eine Feierstunde zur Übergabe der Brunsbüttel Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Briefmarke der Mole 1'''&lt;br /&gt;
''Quelle: Gert Fehling''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Leuchttürme-2005-01.jpg|Ersttagsbrief mit Ersttagsstempel 07.07.2005&lt;br /&gt;
Bild: Leuchttürme-2005-02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S15 (2005-07-07) 2.jpg|Karte mit Motiv und der Briefmarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Alte Zentrale und Schleusenkraftwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals]]&lt;br /&gt;
*[[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Leuchtturm Schulstrasse]]&lt;br /&gt;
*[[Mole 4 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Nord-Ostsee-Kanal,Briefe und Karten]]&lt;br /&gt;
*[[Medaillen von Kaiser und Kanal]]&lt;br /&gt;
*[[Hermann Vering-Erbauer der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Mole_1_Brunsb%C3%BCttel&amp;diff=40747</id>
		<title>Mole 1 Brunsbüttel</title>
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		<updated>2023-11-05T12:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Header Mole1.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mole1-Rusch-1979.jpg|right|350px]]Eine Mole dient als Wellenbrecher und als Hafenmauer, die auf der geschützten Innenseite auch als Anlegestelle für Boote und Schiffe ausgebaut sein kann. Sie ist oft Teil eines Hafens oder einer Kanaleinfahrt. Auf dem Molenkopf kann sich zusätzlich ein Leuchtturm (Leuchtfeuer) befinden. Man spricht dann von einem Molenfeuer. Dieses dient als Orientierungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt. '' (Wikipedia)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molen in Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Textquellen: WSA-Brunsbüttel, „Aus Leuchtfeuer 41“, Brunsbütteler Rundschau, Brunsbütteler Zeitung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brunsbütteler Seite des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s (früher auch [[Kaiser-Wilhelm-Kanal]] genannt) befinden sich vier Molen, deren Leuchtfeuer die Zufahrt zu den Vorhäfen bzw. Schleusen markieren, '''davon existieren zwei (Molen 1 + 2) bereits seit 1895'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lage der Molen-1.jpg|thumb|left|350px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lageplan Schleusen 1895-1.jpg|thumb|395px|Lage der Molen 1+2 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Molen 1 und 2 bilden seit 1895 die elbseitige Begrenzung der Zufahrt zu der Alten Schleuse des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s in Brunsbüttel. Die Molen 3 und 4 ([[Mole 4 Brunsbüttel]]) begrenzen seit 1914 die Zufahrt zur Neuen Schleuse. Auf jedem Molenkopf befindet sich als Ansteuerungspunkt und Navigationshilfe für die Schiffahrt ein Leuchtfeuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die heute unter Denkmalschutz stehenden, baugleichen Leuchtfeuer der Molen 1 und 2 sind trotz umfänglicher Sanierungsarbeiten in ihrer ursprünglichen Bauweise seit 1895 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Allerdings erhielten sie '''ca. 1914 eine zusätzliche Galerie in der Mitte'''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Während des 1. Weltkrieges befanden sich zu ihren Füßen Geschütze, die aber später wieder abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weiße Leuchtfeuerträger Mole 1 ruht mit seinem 8-eckigen Galerieturm auf einem Sockel aus Granitsteinmauerwerk. Die in schwarz gefaßten Galerien bestehen aus gußeisernen Kragarmen, die mit Hilfe von Winkelprofilen untereinander verbunden sind. Das kuppelartige, weiße Dach, gefertigt aus Kupferblech, ist mit einer reichverzierten Wetterfahne bestückt. Die noch betriebstüchtige Wetterfahne enthält das Erstellungsdatum von 1895.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turminnenraum beherbergt neben dem eigentlichen Leuchtfeuer weitere betriebstechnische Einrichtungen für Nebelfeuer, Objektanstrahlung der Mole, Kameras für die Beobachtung des Schiffsverkehrs und für die Lautsprechereinrichtung. Über eine gußeiserne Wendeltreppe mit Ornamenten des Jugendstils gelangt man zum Leuchtfeuer in der Turmspitze.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Eigentümer des Turmes ist die Bundesrepublik Deutschland, Wasser- und Schiffahrtsverwaltung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der Turm ist für Fußgänger über das Deck der Vorhafenkaje zu erreichen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Der Innenraum ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LF Mole-Optik.JPG|thumb|Gürtellinse und Glühlampen-Wechselvorrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gürtellinse.jpg|thumb|Gürtellinse]]&lt;br /&gt;
'''Die Optik des Molenfeuers''' besteht aus einer Gürtellinse mit Glühlampe und Wechseleinrichtung. Mittels grüner Vorsteckscheiben wird der Schiffahrt ein grüner Leitsektor als Festfeuer gezeigt. Dieser Leitsektor wird von weißen Begrenzungssektoren eingeschlossen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mit einer Brennweite der Optik von 185 mm (neu 250 mm) wird eine Lichtstärke von 1932 (neu 2500) Candela und die Nenntragweite von 10 / 6,66 sm erreicht. Die Energieversorgung erfolgt über Transformatoren aus dem Betriebsnetz mit 1 KV / 220V (neu 230 V).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Über das Betriebsnetz ist eine dieselbetriebene Notstromversorgung gewährleistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtfeuer von Mole 1 und 2 sind mit Fresnelschen Linsen-Apparaten V. Ordnung ausgestattet und von Beginn an elektrisch betrieben. Als Lichtquelle dienten seinerzeit  Glühlampen mit einer Lichtstärke von 36 NK (Normalkerze oder auch Hefner-Kerze, wobei eine Normalkerze etwa 1,2 Hefner-Kerzen entspricht).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Fresnel-Linsen (Gürtellinsen) werden vorwiegend in Leuchtfeuern wegen der großen Tragweite des Lichts benutzt. Sie sorgen dafür, daß das Licht nur in der Horizontalen abgestrahlt wird (siehe Grafik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leuchtfeuertechnische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intern.No. B 1444 Deutsches Lfv. Nr. 08775&lt;br /&gt;
* Position                           53°53‘19“N     9° 8‘38“O &lt;br /&gt;
* Kennung                          F.w/gn&lt;br /&gt;
* Feuerhöhe über MTHW / MW   -  13,5 m&lt;br /&gt;
* Tragweite                        10 / 6 sm&lt;br /&gt;
* Optik                               Gürtellinse&lt;br /&gt;
* Baujahr                            1894/1895&lt;br /&gt;
* Brennweite                      185 mm ( neu 250 mm)&lt;br /&gt;
* Höhe                                46 cm&lt;br /&gt;
* Lichtquelle                       Osram-Birne, 110 V/ 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtquelle ab 02/76         220 V / 100 W&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle l          1942,56 cd&lt;br /&gt;
* Lichtstärke Quelle 2         1932 cd (neu 2500 cd)&lt;br /&gt;
* Leuchtdichte  -  107,25 cd/cm²&lt;br /&gt;
* Leuchte  -  geschliffene Gürtellinse, Spannwinkel 184°, Diopter D 5, Kata-Diopter Ko 3 Ku 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Daten des Turms'''&lt;br /&gt;
* Weißer Turm mit weißem Dach und schwarzer Galerie&lt;br /&gt;
* Turm: Gußeisenkonstruktion&lt;br /&gt;
* Sockel: Granitsteinmauerwerk&lt;br /&gt;
* Höhe des Turms über Molendeck 13,4 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Quelle: WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau der Molen ==&lt;br /&gt;
''Textquelle: J.Fülscher „Der Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Entwurf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstliche Mole (Mole 1) verlief parallel zur Schleusenachse, sie hatte einschließließlch des 19 m langen Kopfes eine Länge von 131,44 m und war soweit in die Elbe hinein geführt, daß ihr Kopf mit der Tiefenlinie zusammenfiel, die 5 m unter dem Niedrigwasser der Elbe lag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Bei Aufstellung des Entwurfes für den Bau der Molen wurde zuerst eine Bauweise in Aussicht genommen, die bei den preußischen Ostseehäfen mehrfach zur Anwendung gekommen war und von Hagen in seinem Seeufer- und Hafenbau, dritter Band, § 57, sehr empfohlen wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zwischen zwei unter sich verankerten Pfahlwänden, die bis zur Höhe des mittleren Wasserstandes hinaufreichen, eine Steinschüttung und darüber eine aus Mauerwerk hergestellte Krone.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Gegen diese Bauweise erhoben sich aber bei den in Brunsbüttel vorliegenden Verhältnissen erhebliche Bedenken, die dazu geführt hatten, den ursprünglichen Plan dahin abzuändern, daß zwar die Pfahlwände und der obere Mauerkörper beibehalten wurden, sodaß der Bau sich äußerlich von dem ursprünglichen Entwurf nicht unterschied, daß aber erstlich zur Ausfüllung zwischen den Pfahlwänden nicht ausschließlich Steine, sondern Faschinensenkstücke und Steine, zum Teil auch Senkfaschinen vorgesehen wurden, ferner, daß der obere Mauerkörper auf einen Pfahlrost gestellt und dadurch von den Bewegungen des Füllmaterials zwischen den Pfahlwänden unabhängig gemacht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umschließung von Hafendämmen mit Pfahlwänden wurde damals ziemlich allgemein als eine sichere und in vielen Fällen auch als die zweckmäßigste und billigste Bauart angesehen. Dagegen gingen die Meinungen auseinander bezüglich der Frage, mit welchem Material der Raum zwischen den Pfahlwänden ausgefüllt werden soll. Nach diesseitigem Dafürhalten lag die Sache so, daß hierauf eine allgemeingültige Antwort nicht gegeben werden konnte, die Frage vielmehr für jeden einzelnen Fall besonders geprüft und entschieden werden mußte. Hierbei waren in der Regel die Lage des Dammes, die Höhe desselben und die Beschaffenheit des Baugrundes ausschlaggebend. Übermauerte Steinschüttungen zwischen Pfahlwänden waren nach dem vorher angeführten Kapitel in Hagens Seeufer- und Hafenbau zuerst in Stolpmünde, später auch in Swinemünde, Rügenwaldermünde und in Pillau ausgeführt worden. Die so hergestellten Hafendämme vor Stolpmünde stürzten - angeblich wegen der großen Übereilung des Baues und ungenügender Verankerung der Pfahlwände - während eines heftigen Sturmes teilweise ein, bei den späteren Bauten dagegen waren derartige Unfälle nicht vorgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen hielt es nach den Erfahrungen in Stolpmünde für ein unbedingtes Erfordernis, die fertige Schüttung einige Jahre hindurch liegen zu lassen, bevor mit der Übermauerung begonnen wird, damit einesteils der Wellenschlag bei starken Stürmen die einzelnen Steine so lange bewegt, bis sie eine feste Lage annehmen, vorzugsweise aber, damit die durch den Damm veranlaßten Änderungen in den Strömungen zur vollen Wirksamkeit kommen und neben dem Damm sich diejenigen Vertiefungen dauernd oder vorübergehend eingestellt haben, die ein tieferes Herabsinken der Steine in den Untergrund veranlassen könnten. Aber selbst, wenn diese Vorsicht nicht außer acht gelassen worden wäre, so waren doch die Verhältnisse bei Brunsbüttel in mehrfacher Beziehung so wesentlich andere, als bei den genannten Ostseehäfen, daß es immer noch sehr gewagt gewesen sein würde, eine Bauart, die sich dort als haltbar bewährt hatte, hierher zu übertragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Schon der Umstand, daß der Untergrund bei Brunsbüttel aus Kleiboden bestand, der eine wesentlich geringere Festigkeit hatte, als der sandige Meeresgrund vor den genannten Ostseehäfen, ließ eine lose Steinschüttung als Unterlage für einen Mauerkörper bedenklich erscheinen. Denn wenn man auch annehmen wollte, daß eine solche Steinschüttung sich nach und nach so tief in den Grund hineindrücken und so fest ablagern würde, daß keine weiteren Bewegungen zu erwarten wären, so würde doch diese Ablagerung eine sehr geraume Zeit erfordern und der Ruhezustand nur so lange dauern, als keine neuen Belastungen hinzuträten. Die Zunahme der Belastung durch das über der Schüttung herzustellende Mauerwerk würde jedenfalls neue und vielleicht sehr ungleichmäßige Bewegungen zur Folge haben, erhebliche Risse und Zerstörungen im Mauerwerk würden demnach unausbleiblich gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fernere Schwierigkeit sowohl für den Bau als auch für die Unterhaltung eines solchen Hafendammes würde bei Brunsbüttel daraus erwachsen, daß die Zwischenräume zwischen den geschütteten Steinen sich bei der großen Schlickhaltigkeit des Elbwassers in kürzester Zeit mit einer weichen Schlickmasse ausfüllen würden, die fast so glatt war wie Seife und die Wirkung haben würde, den ohnehin schon starken Druck der Steine auf die Pfahlwände noch zu erhöhen. Keinesfalls würde es für die Größe dieses Druckes ohne Bedeutung gewesen sein, ob die Zwischenräume mit reinem Meeressand, wie an den Ostseehäfen, oder mit weichem Schlick ausgefüllt sind. Um bei gleicher Höhe und Breite des Dammes auch den gleichen Grad von Sicherheit zu erzielen, würden also sowohl die Pfahlwände als auch deren Verankerungen bei Brunsbüttel entsprechend stärker angeordnet werden müssen, als bei den Ostseehäfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zunahme des Druckes gegen die Pfahlwände wachsen aber zugleich die Schwierigkeiten und Kosten einer Ausbesserung des Dammes für den Fall, daß das Pfahlwerk beschädigt wird. Und diese Schwierigkeiten waren, wie Hagen in seinem vorerwähnten Handbuche mitteilte, schon bei der Wiederherstellung der beschädigten Stolpmünder Dämme sehr erheblich gewesen. Zur Vermehrung der vorerwähnten Schwierigkeiten würde auch noch der Umstand beitragen, daß die Brunsbütteler Hafendämme höher waren, als an den Ostseehäfen. Die ersteren lagen mit der Oberkante der Pfahlwände  11 m über der Hafensohle, die Hafendämme bei Stolpmünde, bei Swinemünde und Rügenwaldermünde nur 6 bis 7 m, bei Pillau 9 bis 10 m.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Übermauerung war, abgesehen von den Brustmauern, bei Brunsbüttel reichlich 4 m hoch, in den vorgenannten Ostseehäfen 2 bis 3 m. Endlich war noch hervorzuheben, daß ein Zusammenrütteln der Steine durch das Gegenschlagen der Wellen, worauf Hagen ein besonderes Gewicht legte, bei Brunsbüttel völlig ausgeschlossen war. Hagen sagte, beim Gegenschlagen der Wellen wird die Schüttung so lange in Bewegung gesetzt, bis sie eine geschlossene Lage angenommen hat. Das mag für die Ostseeküste richtig gewesen sein, traf aber für Brunsbüttel nicht zu. Denn erstens war die Wellenbewegung in der Elbe bei Brunsbüttel nicht so stark, als an der offenen Ostsee, und zweitens bildeten sich bei Brunsbüttel größere Wellen nur bei den durch außerordentliche Stürme erzeugten Hochfluten, dann aber würde die nur bis auf  l m über das gewöhnliche Niedrigwasser hinaufgeführte Schüttung so tief unter der Wasseroberfläche liegen, daß sie von der Wellenbewegung gar nicht berührt würde. Es würde deshalb bei Brunsbüttel kaum jemals ein Stein, geschweige denn die ganze Schüttung durch den Wellenschlag in Bewegung gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den besten Beweis hierfür gaben die an dem Brunsbütteler Elbufer zahlreich vorhandenen Buhnen, die alle mit einer Lage lose zusammengelegter Steine abgedeckt und zum Teil ebensoweit, wie die in Rede stehenden Hafendämme, in das Strombett der Elbe hineingebaut waren. Von diesen Decksteinen wurde im Winter bei Eisgang oft ein Teil herunter geschoben, die Wellen aber gingen selbst bei den schwersten Stürmen in der Regel spurlos über sie hinweg. Demnach mußte angenommen werden, daß die zwischen Pfahlwänden geschütteten Steine bei Brunsbüttel in demselben losen Zusammenhang, den sie unmittelbar nach der Schüttung haben, so lange liegenbleiben würden, bis sie einmal durch ein anfahrendes oder gegentreibendes Schiff in Bewegung gesetzt werden. Selbst wenn dabei die Pfahlwand nicht beschädigt würde, so läge doch die Gefahr sehr nahe, daß die lose zusammenliegenden, zum Teil in weichem Schlick eingebetteten, im übrigen mit einer dünnen glatten Schlickhaut überzogenen Steine infolge der Erschütterung sich verschieben und in der Schüttung teilweise Senkungen eintreten würden. Ein Nachsinken des oberen Mauerwerks würde dann nicht lange ausbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ringdeich für Molen.jpg|thumb|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Schwierigkeiten und Gefahren würden umgangen, wenn, wie nach dem zur Ausführung gekommenen Entwurfe, die Steinschüttung durch eine Faschinenpackung ersetzt und die Übermauerung auf einen Pfahlrost gestellt wird. Der Faschinenkörper übt gegen die umschließenden Pfahlwände fast gar keinen Druck aus, es wurde also jede Gefahr für die Haltbarkeit der Pfähle und der Verankerungen damit beseitigt. Wurde die Pfahlwand einmal von außen derart beschädigt, daß einzelne Pfähle durch neue ersetzt werden mußten, so war diese Auswechslung ohne jede Schwierigkeit und mit geringen Kosten zu bewerkstelligen. Es war dabei weder ein Nachstürzen des Füllmaterials noch eine Beschädigung des oberen Mauerkörpers zu befürchten. Die Faschinenpackung hatte gegenüber der Steinschüttung noch den Vorzug, daß sie weit dichter war als diese und daher den Hafen gegen seitliche&lt;br /&gt;
Durchströmungen vollständiger abschloß und daß sie nach den Materialpreisen an der Unterelbe etwa um die Hälfte billiger wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als einen Mangel der Faschinenpackung pflegte man wohl anzuführen, daß sie einer allmählichen Zusammenpressung unterliegt und daher zur Erhaltung ihrer Höhe hin und wieder mit einer neuen Decklage versehen werden muß. Aber das war immer nur nach einer längeren Reihe von Jahren nötig und in der Regel weder schwierig noch kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei den Brunsbütteler Hafendämmen die Krone der Faschinenpackung überall zugänglich zu machen, war der Mauerwerkskörper im unteren Teil aus zwei in der Längsrichtung der Molen verlaufenden getrennten Mauern gebildet, deren 4 m breiter Zwischenraum durch ein Gewölbe überspannt wurde. Von den so hergestellten Hohlräumen aus konnte die Aufhöhung des Faschinenkörpers ohne sonderliche Schwierigkeiten bewerkstelligt werden. Zugänglich waren diese Hohlräume durch mehrere die Gewölbe durchdringende Einsteigeschächte, die in der Molenkrone mittels gitterförmiger Platten abgedeckt waren und zugleich dazu dienten, bei steigendem Wasser die Luft aus den Hohlräumen entweichen und bei fallendem Wasser wieder eintreten zu lassen. Die Pfähle der den Faschinenkörper umschließenden Pfahlreihen hatten in der Längsrichtung der Molen einen Abstand von 0,5 m von Mitte zu Mitte. In dem Pfahlrost, der das Mauerwerk trug, betrug der Abstand der in der Querrichtung durchgehenden Joche 1,25 m. Die Pfähle waren im übrigen so angeordnet, daß jeder mit höchstens 4,5 cbm Mauerwerk, also mit etwa 9 t belastet wurde. Die Verankerungen zwischen den beiden äußeren Pfahlwänden waren in Abständen von 5 zu 5 m eingelegt und schlossen sich den in ganzer Breite des Mauerwerks durchgehenden Querholmen des Pfahlrostes an. In betreff der Verankerung dieser Wände, soweit sie die Köpfe der Molen einschließen, ist aus der unteren Abbildung alles Nähere zu ersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grundriss-Mole1.jpg|thumb|center|800px|Grundriß und Oberansicht der Ostmole (Mole 1)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluß an die Ufermauern des Vorhafens wurden die Molen auf  kürzeren Strecken hinterfüllt, ihr Unterbau mußte hier derartig ausgebildet werden, daß er dem recht beträchtlichen Erddruck Widerstand leisten konnte. Aus der oberen ist zu ersehen, wie diese Aufgabe gelöst wurde. Bei der südöstlichen Mole war die dementsprechend ausgebildete Molenstrecke 28 m lang. Die Krone der Molen lag im Mittel + 23,5 und die Oberkante der 1,5 m starken Brüstungsmauer auf + 24,7, also 3,41 m über dem gewöhnlichen Hochwasser der Elbe und etwa 2,4 m über dem höchsten Elbewasserstand, bei dem das Einlaufen von Schiffen in den Vorhafen und die Schleusen noch als statthaft angenommen wurde. Die Ansichtsflächen der Molen wurden mit Basaltsäulen durchschnittlich 40 cm stark verblendet. Vor den Molen standen je 8 m voneinander entfernte, kräftige Streichpfähle, die mit den Gurthölzern der Schrägpfahlwände verbunden wurden, bis + 23,0 hinaufreichten und mit halbkugelförmigen, verzinkten, gußeisernen Kappen abgedeckt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bauausführung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-a.jpg|thumb|left|372px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau 10.3.1893-b.jpg|thumb|372px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostmole-Bagger-4.1893.jpg|thumb|350px]]&lt;br /&gt;
Mit der Ausführung der Molen wurde im April 1893 begonnen und zwar zunächst an der Südostmole (Mole 1). Nachdem die Sohle der Baugrube durch einen Naßbagger in 15 m Breite auf + 11,0 hergestellt worden war, wurden zunächst die beiden mittleren Jochpfähle des Pfahlrostes der Mauer durch zwei unmittelbar wirkende Dampframmen von 1400 kg Bärgewicht und 1,4 m Hub, die gemeinsam auf einem Prahm in der planmäßigen Entfernung von 4,30 m aufgestellt waren, gerammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfähle waren 2 m länger beschafft worden, als für den fertiggestellten Bau nötig gewesen wären, und ragten deshalb, da sie nur bis zur planmäßigen Tiefe niedergeschlagen waren, mit ihren Köpfen bis + 21,3, schnitten also mit dem gewöhnlichen Hochwasser ab. Sobald diese Pfähle gerammt waren, wurde auch mit dem Herstellen und Versenken der den größten Teil des Faschinenkörpers bildenden Sinkstücke begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die Sinkstücke waren zumeist 20 m lang, zwischen 8 und 9 m breit und 1,5 m hoch, sodaß zur Herstellung der vollen Höhe des Faschinenkörpers fünf Lagen Sinkstücke übereinander nötig waren. An den Molenköpfen wo die Breite des Faschinenkörpers bis zu 13 m beträgt, wurden auch die Sinkstücke entsprechend verbreitert. Angefertigt wurden die Sinkstücke auf einem an den schon gerammten beiden Pfahlreihen aufgehängten Gerüst. Dieses wurde für jedes einzelne Stück besonders hergestellt und zwar in der Weise, daß zur Ebbezeit, nachdem das Wasser bis auf ungefähr 1,5 m unter die Pfahlköpfe abgefallen war, sogenannte Schlitten zwischen die in der Längsrichtung der Molen um 1,25 m voneinander entfernten Jochpfähle geflößt und in genau gleicher Höhenlage an vier eisernen Klammern aufgehängt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Rammgerüst.jpg|Rammgerüst&lt;br /&gt;
Bild:Arbeiter-Sinkstück.jpg|Arbeiter stellen ein Sinkstück her&lt;br /&gt;
Bild:Herausziehen der Schlitten-17.7.1893a.jpg|17.7.1893-Herausziehen der Schlitten&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-17.7.1893.jpg|17.7.1893-Faschinen setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlitten bestanden aus je vier miteinander verbundenen, 20 cm hohen und 15 cm breiten Balken, deren Länge reichlich so groß war, wie die untere Breite der Sinkstücke. Die Klammern wurden im Hirnholz der gerammten Pfähle befestigt. Jede Trosse war mit der einen Klammer fest verbunden, während sie an der anderen einen leicht zu lösenden Knoten hatte. Auf dem so hergestellten Gerüst wurde zunächst der untere Rost des Sinkstückes angefertigt. Zu demselben wurden nicht, wie meist üblich, Faschinenwürste verwandt, sondern Eisenbänder, die aus zwei Drähten von je 3 ½  mm Durchmesser zusammengeflochten wurden. Statt der Luntleinen wurde 1 ½ mm starker, geglühter und verzinkter Draht gebraucht. Sobald der untere Rost fertig war, wurde mit dem Aufbringen der Faschinen begonnen. Diese Arbeit, sowie die Herstellung des oberen Rostes und das Verbinden der beiden Roste mußte derartig beschleunigt werden, daß das Sinkstück vor Eintritt des nächsten Hochwassers versenkt werden konnte, da es sonst die zwischen den Rammpfählen angebrachten Verbindungshölzer abgerissen hätte, bei größeren Hochfluten auch wohl über die Rammpfähle hinweggehoben und fortgetrieben wäre. Die Abbildung 158 läßt einen Einblick in den Verlauf der Arbeiten gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sinkstück-Mole1.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
Die schnelle Herstellung der Sinkstücke wurde dadurch begünstigt, daß die Schiffe mit dem erforderlichen Buschwerk und den Belastungssteinen dicht neben dem Sinkstück liegen konnten, sodaß alle Materialien unmittelbar zur Hand waren. Der obere Rost wurde genauso hergestellt wie der untere. Sobald das Sinkstück fertig gebunden war, wurde an dem äußeren Rande entlang eine Faschinenwurst befestigt, um das Herunterfallen der Beschwerungssteine zu verhüten, und nunmehr war das Stück für das Versenken bereit. Im allgemeinen nahmen die Arbeiten soviel Zeit in Anspruch, daß bereits wieder die Flut eingetreten war und das fertiggestellte Sinkstück zu schwimmen begann. Vor dem Aufbringen der Beschwerungssteine wurden sämtliche lösbaren Knoten der Trossen, in denen die Schlitten hingen, auf einmal gelöst und dann die Schlitten unter dem Sinkstück seitwärts herausgezogen. Dieses gelang stets ohne große Mühe, die Schlitten wurden zwischen die Pfahljoche geflößt, wo das nächste Sinkstück hergestellt werden sollte, und nunmehr mit dem Absenken des fertigen Stückes begonnen. In dieser Weise waren bei der Südost-Mole 35, bei der Nordwestmole 77 Sinkstücke hergestellt und versenkt worden. Der Inhalt der Sinkstücke betrug zusammen 32.000 cbm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molenbau.jpg|thumb|left|250px]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Sinkstücke für eine Molenstrecke vollständig fertiggestellt waren, wurde mit den weiteren Rammarbeiten begonnen. Dazu wurden die bisher gerammten Pfähle verholmt und auf den Holmen ein Gleis verlegt, auf dem eine Doppelramme lief. Dieselbe schlug zunächst die beiden senkrechten Pfahlreihen für den Unterbau des Molenmauerwerks. Diese Pfähle mußten durch die 7,5 bis 8 m starken Buschkörper hindurchgerammt werden. Dadurch wurde die Arbeit verlangsamt, weitere Schwierigkeiten entstanden jedoch nicht, nicht einmal die Verwendung von eisernen Schuhen oder sonstiger Hilfsmittel wurde notwendig. Der Doppelramme, die zuerst die senkrechten Pfähle rammte, folgte eine zweite Doppelramme für die Schrägpfähle des Pfahlrostes und dieser endlich eine dritte für die beiden äußeren Schrägpfahlwände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Molen-Pfahlreihen.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
Die letztere Ramme hatte Bären von 1800 kg Gewicht bei 1,7 m Fallhöhe und war ebenso wie die übrigen Rammen unmittelbar wirkend. Nach Beendigung dieser Rammarbeiten wurden noch die beiden mittleren Pfahlreihen mit ihren Köpfen auf dieselbe Höhe niedergeschlagen, wie all die übrigen Pfähle des Pfahlrostes, sie steckten also 2 m tiefer im Boden als diese und als im Entwurf vorgesehen war. Bei der Südostmole waren die Arbeiten bis zum August 1893 so weit fortgeschritten, daß in der Mitte dieses Monats mit dem Verholmen der Pfähle und demnächst mit dem Aufbringen des Rostbelages begonnen werden konnte. Bei der Nordwestmole geschah dieses erst im Anfang März des Jahres 1894. Das Verholmen zog sich sehr in die Länge, da es nur bei Niedrigwasser zur Zeit der Ebbe und auch dann nur bei günstigen Winden vorgenommen werden konnte; es gelang jedoch, an der Südostmole am Ende des März 1894 und bei der Nordwestmole Anfang Mai mit den Maurerarbeiten zu beginnen und dieselben in allen wesentlichen Teilen vor Eintritt des Winters 1894/95 zu vollenden. Während der Verholmungsarbeiten sollte auch der Zwischenraum zwischen den Sinkstücken und den Schrägpfahlwänden mit Senkfaschinen und Steinen ausgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses konnte jedoch nicht geschehen, weil beide Molen an der Hinterseite bis etwa zur Höhe + 19,0 vollständig verschlickt waren. Auch an der Vorderseite der Molen war mit Ausnahme einer kurzen Strecke am Westmolenkopf eine so starke Schlickablagerung eingetreten, daß selbst nach erfolgter Baggerung und trotz heftiger, durch die Schraubenflügel eines Dampfers erzeugter Wasserbewegung der zwischen der Pfahlwand und dem Sinkstück abgelagerte Schlick nicht herausfallen wollte. Es blieb nichts übrig, als den Schlick durch Verstürzen von Steinen nach Möglichkeit zu verdrängen und auf diese Steine die Senkfaschinen zu packen und kräftig zu belasten. Der für dieses Mauerwerk verwandte Mörtel bestand aus l Raumteil Zement, l Teil Traß, 2/3 Teilen Kalkbrei und 4 Teilen Sand. Er hat sich ganz besonders dort bewährt, wo das Mauerwerk in Tidearbeit hochgeführt und bald nach seiner Fertigstellung überflutet wurde. Ein Ausspülen der Fugen kam nicht sehr häufig vor und auch dann nur an der Oberfläche. Bei starkem Wellengang wurden allerdings nicht unbeträchtliche Mengen neu hergestellten Mauerwerks zerstört. Ein Abdecken desselben durch mit Steinen und Eisenbahnschienen beschwerte Persenninge hatte sich nicht bewährt, da die schweren Persenninge durch ihre unvermeidlichen Bewegungen den Zusammenhang der einzelnen Ziegelsteine lockerten. Bessere Erfolge wurden durch eine dichte Abdeckung des frischen Mauerwerks mit Ziegelsteinen erzielt, und zwar war diese Maßnahme dann besonders wirksam, wenn die Kraft der Wellenbewegung durch schwimmende, in der Nähe der Molen verankerte Fender ermäßigt wurde. Die vollständige Fertigstellung der Molen erfolgte im Frühjahr 1895. Bald danach zeigten sich in der nordwestlichen Mole drei feine Querrisse und in der südöstlichen ein Riß, die sämtlich nur im hafenseitigen Teil des Mauerquerschnittes sichtbar waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden diese Risse auf innere Spannungen des Mauerwerks infolge der Wärmeunterschiede während der Bauausführung zurückgeführt. Da die Risse allmählich an Breite zunahmen und überdies die Wahrnehmung gemacht wurde, daß sie sich bei Hochwasser schlossen, während sie bei Niedrigwasser größer wurden, so mußte ihr Entstehen der starken Aufschlickung zugeschrieben werden, die hinter den Molen im Schutze derselben stattgefunden hatte. Es war hier ein Watt entstanden, dessen Oberfläche allmählich bis auf + 20,5 angewachsen war. Eine genauere Untersuchung des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk ergab, daß sich die Querholme von den beiden nach dem Vorhafen zu gelegenen, senkrechten Pfählen an mehreren Stellen abgehoben hatten und, nur noch auf dem Schrägpfahl aufliegend, daselbst mehr oder weniger beschädigt waren. Hieraus mußte gefolgert werden, daß die Molen unter der Einwirkung des von der Schlickablagerung erzeugten, nach dem Vorhafen zu gerichteten, waagerechten Schubes in Bewegung geraten seien. Hierbei mußte der hafenseitige Schrägpfahl des Pfahlrostes unter dem Mauerwerk aus seiner geneigten Lage in eine mehr der Lotrechten sich nähernde Stellung gekommen sein und den Querholm von den senkrechten Pfählen abgehoben haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Weitere Beobachtungen der Molen bestätigten diese Anschauung und ergaben, daß die Molen sich unter der Einwirkung der wechselnden Wasserstände ständig in Bewegung befanden. Bei Ebbe neigten sich die Molen etwas über, bei Flut richteten sie sich wieder auf. Um diesem Übelstande abzuhelfen, wurde die unten dargestellte Verankerung eingelegt. Es wurden hinter der Südostmole 11, hinter der Nordwestmole 24 solche Verankerungen hergestellt, die hinter den Molenteilen, wo die Risse entstanden und die Bewegungen der Mole am lebhaftesten waren, 4 m, in den zwischen liegenden und anschließenden Strecken 8 m Entfernung von einander hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verankerung-Molen-Fülscher.jpg|thumb|center|800px|Verankerung der Molen (Quelle:J.Fülscher)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Verankerung bestand aus einem Bock, der aus zwei 13 m langen, senkrechten und zwei 15 m langen, mit der Neigung 2 :  l eingerammten, kiefernen Pfählen von 35 cm Durchmesser hergestellt wurde. Von dem Kopf dieser Böcke führte je ein 6 cm starker schmiedeeiserner, verzinkter Anker, der mit einem Spannschloß versehen war, nach einem Querholm des Pfahlrostes unter dem Molenmauerwerk. Diese Verankerungen wurden im Winter 1895/96 hergestellt, und seitdem sind weitere Bewegungen der Molen nicht mehr beobachtet worden. Die Bewegungen hätten durch eine zweckentsprechende Anordnung von Schrägpfählen unter dem Pfahlrost der Molen verhindert werden können. Bei der Entwurfbearbeitung wurde in Hinblick auf die große Breite des Faschinenkörpers eine solche Maßnahme gegen eine seitliche Verschiebung nicht für nötig erachtet. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß unter ähnlichen Verhältnissen wie hier, wo durch den weichen Schlick, der sich in kurzer Zeit und bis zu großer Höhe hinter den Molen ablagerte, ein sehr starker einseitiger Druck gegen den Faschinenkörper ausgeübt wurde, eine Aussteifung durch Schrägpfähle, wie bei Pfahlrosten unter Ufermauern, sehr zu empfehlen war. &lt;br /&gt;
Vor dem Kopf der nordwestlichen Mole zeigten sich zuerst im Frühjahr 1895 Auskolkungen, die bei weiterer Zunahme eine Unterspülung des Faschinenkörpers und der Rostpfähle befürchten ließen. Es wurde deshalb die zur Sicherung des Molenfußes planmäßig hergestellte Steinschüttung an dieser Stelle soweit verstärkt, als nötig war, um eine weitere Annäherung der Tiefe an den Molenkopf zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Weitere Bilder vom Molenbau'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Molenarbeiten-2.jpg|Arbeiten am Molenkörper&lt;br /&gt;
Bild:Pfahlgründung u.Rammarbeiten.JPG|Pfahlgründung und Rammarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-vor 1993 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Fotos Paul Ausborm, Sammlung BS-Hamburg, WSA-Brunsbüttel, Doris Ambronn''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:An der Mole-18.6.1899.jpg|18.6.1899-Eine illustre Gesellschaft beobachtet einige interessante Schiffe&lt;br /&gt;
Bild:009-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:011-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:019-Molen1+2.jpg|Ansicht vom Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot; auf die Molen 1+2&lt;br /&gt;
Bild:366-Bagger Krüger.jpg|Saugbagger &amp;quot;Wilhelm Krüger&amp;quot;, 50er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-DA.jpg|Molenfeuer 1, 60er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:054-Alter Vorhafen Hochwasser.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre bei Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:014-Mole1.jpg|Alter &amp;quot;Fahrstuhl-Anleger&amp;quot; der Cuxhavener Fähre&lt;br /&gt;
Bild:O5 Januar 72 (169).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; Januar 1972 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 1.-3. 76 (24).jpg|&amp;quot;Eiszeit&amp;quot; März 1976 (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (4).jpg|Touristenbusse Elbefähre (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (14).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:O3 7.3.10 (477).jpg|Einfahrt in die Alte Schleuse (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O1 r (62).jpg|Foto Paul Ausborm&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-WSA-02.jpg|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:O3 8.3.10 (328).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O3 11.3.10 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (452).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:O8 komplett 77 (467).jpg|Sturmflut (Foto Paul Ausborm)&lt;br /&gt;
Bild:2.2-175.JPG|Sturmflut&lt;br /&gt;
Bild:7.1-050.JPG|Elblotsenhaus, [[Die Kali-Chemie in Brunsbüttel]], Kernkraftwerk und Elbehafen&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1c-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:15.5-27-70er.JPG|Molen 1 bis 3, 70er Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischen 1993 und 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein halbes Jahrhundert war es 1993 her, daß ein Schiff in die Mole 1 gefahren war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;In den ersten Jahren  nach der Instandsetzung wurden keine Schäden entdeckt. Erst 1991 stellten Mitarbeiter des WSA einen Riß im Molenkopf fest.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Mitte Mai 1993 wurde es dann kritisch. Der Turm drohte in die Elbe zu fallen, da innerhalb einer Nacht die Risse um 16 Zentimeter und in der nächsten Nacht bereits um 45 Zentimeter gewachsen waren. Er konnte aber buchstäblich im letzten Moment mit Hilfe eines Krans gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15./16. Mai 1993 wurde er abgebaut und auf der Schleuseninsel zwischengelagert. Auf der Mole wurde ein Ersatzfeuer aufgestellt und die Reparatur des Kopfes begonnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 22.05.1995 wurde von der Fa. Voß aus Cuxhaven im Auftrag der Fa. Peters-Bau der Turm wieder aufgestellt, so daß das WSA-Brunsbüttel rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des NOK die Inbetriebnahme verkünden konnte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Der freistehende Leuchtturm hatte bei der Sanierung eine separate Pfahl-Gründung bekommen, da dem WSA-Brunsbüttel die finanziellen Mittel für die Sanierung des Molenkopfes fehlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Fotos von der Sanierung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''Fotos von Egbert Koch und dem WSA-Brunsbüttel''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_008-E.Koch(1993).jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_007-E.koch-1993.jpg|E.Koch&lt;br /&gt;
Bild:2.2-219-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:2.2-220-09.1993.JPG|WSA-Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:2.2-221-09.1993.JPG|Foto von 1993&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel 2 1042.jpg|Das Ersatzfeuer&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_009-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0010-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0011-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_0012-E.Koch.jpg|Sanierung des Granitsockels&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_003-E.Koch.jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_005-E.Koch(1997).jpg|1997-Der freistehende Turm&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_006-E.Koch-10.97.jpg|1997-Der Ersatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 mußte dann der alte Turm erneut entfernt werden, damit der neue Molenkopf endgültig fertiggestellt werden konnte. So stand von Oktober bis Dezember 1997 wieder ein Ersatzfeuer, ein Stahlrohrgerüst mit grünem Rechteck, auf Mole 1. Beim Neubau der Mole und dem Molenkopf entstand zwischen der Molenkonstruktion und dem Turm eine Pufferzone, wodurch der Turm bei künftigen Havarien besser geschützt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitungsartikel 1993 – 1997 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1993.05.25.jpg|BZ vom 25.05.1993&lt;br /&gt;
Bild:BR-Mole 1-1994.jpg|Brb-Rundschau 1994&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1995.03.10.jpg|BZ vom 10.03.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-24.05.1995.jpg|BZ vom 24.05.1995&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-1997.jpg|Brb-Rundschau 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos Mole 1-nach 1997 ==&lt;br /&gt;
''Fotos Egbert Koch, G.Liedke, Helga Jungklaus, Jochen Sass, Carla Baaß, Holger Koppelmann, B.Schramm, WSA-Brunsbüttel, [[Sammlung Uwe Möller]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:IMG_5-HK.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20031014_003.JPG&lt;br /&gt;
Bild:LF Mole 1_20050831_021.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_502-B.Schramm.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_505-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_506-G.Liedtke.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_507-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-E.Koch.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Mole1+Kircheiss.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1b-WSA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-CB.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-HJ.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Jochen Sass.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3a-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Molen1-3-UM.JPG&lt;br /&gt;
Bild:Kapitän Jürs-E.Koch.jpg|Foto aus dem Jahr 2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Zeichnungen der Mole 1 ==&lt;br /&gt;
Der Leuchtfeuerturm ist nicht nur ein Fotoobjekt, sondern auch ein beliebtes Motiv für Künstler aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Leuchturm Mole.jpg|[[Jens Rusch]] 1976&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Rusch-1979.jpg|[[Jens Rusch]] 1979&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Rusch-Bilderbogen.jpg|[[Jens Rusch]] Bilderbogen&lt;br /&gt;
Bild:Leuchtturm Mole 1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Koppelmann-1.jpg|[[Marinemaler Holger Koppelmann]] Aquarell 20x30&lt;br /&gt;
Bild:Skandia.JPG|[[Marinemaler Holger Koppelmann]],&amp;quot;Skandia&amp;quot; vor Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:001-12 (95)-WG.jpg|Garagentorbild (''Foto Wolfgang Girke'')&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Zeichnung [[Willi Horst Lippert]]&lt;br /&gt;
Bild:051-Mole1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Hafenleuchte bei Brunsbüttel.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1_2.jpg|Christel Hudemann-Schwarz&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-3.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Mole1-Georg Piehl.jpg|Georg Piehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten vor 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Mole 1-0( Holzstich).jpg|Holzstich von [[Fritz Stoltenberg]]&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E018 Mole mit Fünfmaster Preußen.jpg|Mole 1 mit Fünfmaster „Preußen“&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E015 Meteor zur Regatta (1900).jpg|Kaiseryacht „Meteor“, Karte von [[Thomas Backens]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole2-31.jpg|Postkarten durften derzeit nur auf der Bildseite beschrieben werden&lt;br /&gt;
Bild:SL1-K004 Mole 1.jpg|Das Geschütz ist deutlich erkennbar&lt;br /&gt;
Bild:Nikolaus_in_Kanalmuendung-1907.jpg|Mole und Saugbagger „Nikolaus“ [[Saugbagger in Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Mole-01.jpg|Einfahrt eines Frachters&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E005.jpg|Mole 1 mit Geschütz&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E036 Schiff, Zeppelin.jpg|Gleiches Bild-nur ohne Geschütz, dafür mit Luftschiff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postkarten nach 1914 ==&lt;br /&gt;
''Postkarten aus der Sammlung Uwe Borchers''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:SS2-K036 'Imperator' Riesendampfer (1914).jpg|Riesendampfer „Imperator“-1914&lt;br /&gt;
Bild:SL3-E003 Versetzung bei Sturm.jpg|Lotsen-Versetzung&lt;br /&gt;
Bild:SK2-E023 Mole mit Dampfer.jpg|Britischer Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E010 Mole, BUNTE KUH'.jpg|Die „Bunte Kuh“ an der Mole 1&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E015 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E016 Mole 1 &amp;amp; 4.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E017 Mole 1 &amp;amp; 2.jpg&lt;br /&gt;
Bild:SL1-E018 Mole 1.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Folgende Angaben zum britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; von Holger Koppelmann:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt den britischen Dampfer &amp;quot;Andes&amp;quot; der &lt;br /&gt;
Royal Mail Lines, 25689 BRT auf der Fahrt von der&lt;br /&gt;
Neuen Schleuse nach Hamburg. In der Zeit von 1957&lt;br /&gt;
bis 1959 war die &amp;quot;Andes&amp;quot; für Kreuzfahrten von Dover&lt;br /&gt;
in die Ostsee eingesetzt und passierte auf der Rück-&lt;br /&gt;
fahrt immer den NOK in Richtung Hamburg. Damals&lt;br /&gt;
noch mit dem schwarzen Rumpf. Der Dampfer war&lt;br /&gt;
damals immer das größte Schiff im Kanal. 1959 wurde&lt;br /&gt;
der Dampfer gründlich umgebaut und erhielt einen weißen&lt;br /&gt;
Außenbordanstrich. Auch in den sechziger Jahren &lt;br /&gt;
passierte die &amp;quot;Andes&amp;quot; regelmäßig den Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stempel und Briefmarke ==&lt;br /&gt;
[[Bild:S12 (1995-06-16) 6.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Anläßlich einer Briefmarkenschau im September 1965 wurde das alte Molenfeuer auf einem Sonderumschlag, zusammen mit einem einlaufenden Schiff abgebildet, herausgegeben durch die Jugendgruppe des Briefmarkensammlervereins Brunsbüttelkoog,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zur 100-Jahrfeier des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s veranstalteten die Jungphilatelisten Brunsbüttel am 16.6.1995 erneut eine Briefmarkenwerbeschau und es wurde dazu ein Postsonderstempel verwendet, welcher das Motiv des Sonderumschlages von 1965 wiederholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:S14 (2001-09-22) 1.jpg|thumb|Gert Fehling]]&lt;br /&gt;
Jährlich werden im September die Brunsbütteler Kohl-Tage veranstaltet.&lt;br /&gt;
2001 wurde ein Sonderstempel verwendet und das Molenfeuer l als Stempelmotiv ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 2005 war es soweit: die nächsten zwei Motive der Sonderbriefmarkenserie „Leuchttürme&amp;quot; der Deutschen Post kamen an die Schalter. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das Molenfeuer 1 Brunsbüttel an der Einfahrt zur Alten Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals wurde als Motiv der Marke zu 45 cent ausgewählt, als Portostufe für Postkarten, in einer Auflage von 15 Mio.Stück. Für den Briefportowert von 55 cent (Auflage 16,5 Mio. Stück) wählte man Deutschlands wohl bekanntesten Turm Westerheversand aus. In Berlin und Bonn kamen Ersttagsstempel zum Einsatz, welche mit Leuchtturmdarstellungen illustriert waren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Ausgabetag 7.7.2005 wurden die Marken in Brunsbüttel gebührend gefeiert. Im dortigen Rathaus war ein Sonderpostamt eingerichtet worden und es wurde ein Postsonderstempel zu diesem Anlaß verwendet, der das Molenfeuer 1 zeigte. Durch die Post wurde auch ein spezieller Sonderumschlag ausgegeben, der als Motivzudruck ebenfalls das Molenfeuer 1 zeigte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Von der Stadt und dem Wasser- und Schiffahrtsamt Brunsbüttel gab es außerdem direkt an der Mole noch eine Feierstunde zur Übergabe der Brunsbüttel Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Briefmarke der Mole 1'''&lt;br /&gt;
''Quelle: Gert Fehling''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Leuchttürme-2005-01.jpg|Ersttagsbrief mit Ersttagsstempel 07.07.2005&lt;br /&gt;
Bild: Leuchttürme-2005-02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S15 (2005-07-07) 2.jpg|Karte mit Motiv und der Briefmarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Bau der Neuen Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Alte Zentrale und Schleusenkraftwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals]]&lt;br /&gt;
*[[Der Pegelturm der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Weißer Leuchtturm Soesmenhusen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Fähranlagen Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Leuchtturm Schulstrasse]]&lt;br /&gt;
*[[Mole 4 Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Nord-Ostsee-Kanal,Briefe und Karten]]&lt;br /&gt;
*[[Medaillen von Kaiser und Kanal]]&lt;br /&gt;
*[[Hermann Vering-Erbauer der Alten Schleuse Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kaiserhalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39970</id>
		<title>Willi H. Lippert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39970"/>
		<updated>2023-10-03T15:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Vernissage am 01.10.2023 im Heimatmuseum Brunsbüttel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Quellen: Kunstbüttel, [[Stadtarchiv Brunsbüttel]], https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/, Heinz Lewerenz, Uwe Borchers, Manfred Janke,Ute Pohl, Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese Seite wurde von Helge Bösenberg und Jens Rusch auf Dithmarschen-Wiki erstellt und von Uwe Möller auf Brunsbuettel-Wiki übertragen und erweitert. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlername W.H. Lippert&lt;br /&gt;
Geburtsname Willi Horst Otto Lippert (Spitzname „Horsa“)&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung deutscher Kunstmaler, Bildhauer, Grafiker, Numismatiker und Heraldiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:W.H.Lippert.jpg|thumb|200px|W.H.Lippert 1950er]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Selbstbildnis Lippert.jpg|thumb|200px|Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen Familie Lippert.jpg|thumb|200px|Wappen Familie Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geboren 12. November 1898 in Rathenow&lt;br /&gt;
* Ostern 1905 eingeschult, Notabitur&lt;br /&gt;
* 1915 Eintritt in die Kaiserliche Marine, Ausbildung zum Funker&lt;br /&gt;
* 1918 Studium an der Kunstakademie Berlin bei Professor Arthur Kampf. Daneben belegte er noch die Fächer Psychologie und Musik. Im Leichenkeller mußte er den Medizinstudenten beim Sezieren zusehen, um die Anatomie für seine bildhauerische Ausbildung zu erlernen. Schüler von Professor Lederer an der Kunstakademie in Dresden. Das Geld fürs Studium verdiente er mit der Gestaltung von Notgeld für fast alle schlesischen und pommerschen Städte. &lt;br /&gt;
* 1920 entstehen erste Federzeichnungen.&lt;br /&gt;
* Bis 1922 Notgeldentwürfe für 10 weitere Städte&lt;br /&gt;
* 1922 Nach dem Studium baute sich Lippert ein eigenes Atelier aus Holz. Hier lebte und arbeitete er. Die im impressionistischen Stil gemalten Bilder brachten ihm von Berliner Kunstkritikern ein sehr hohes Lob ein. Schaffung mehrerer Portraits in Temperamalerei, „Horsa“ lernt seine spätere Frau kennen&lt;br /&gt;
* 1924 eigenes Atelier auf väterlichem Grundstück&lt;br /&gt;
* 1924 - 1932 aktive Schaffenszeit, viele Malereien und auch auch Bildhauerarbeiten. Heute sind noch zwei Skulpturen bekannt, ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, der auf dem Friedhof von Melsungen steht.&lt;br /&gt;
* Die Nazi-Zeit kündigte sich an, Lippert fand Zugang zum antinazistischen Kreis „Der Mittelpunkt“ (später „Gruppe 32“)&lt;br /&gt;
* 24.12.1932 heiraten „Horsa“ und „Bärle“&lt;br /&gt;
* 1933 wurde Lippert in das Konzentrationslager Oranienburg gebracht, wo er „Lagergeld“ entwarf. Nach kurzer Zeit wurde er nach Intervention seiner Frau wieder entlassen, angebliche Verwechslung&lt;br /&gt;
* 1933 weitere Portraits, Bilder von Bauten und Landschaften in verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
* 1936 Fertigstellung seines Ateliers nach eigenen Entwürfen&lt;br /&gt;
* 1939 Geburt eines Sohnes&lt;br /&gt;
* 1940 Einberufung zum Militär, zunächst nach Quickborn bei Burg/Dithmarschen, später zur Batterie Friedrichshof bei Hopen&lt;br /&gt;
* 1945 Im Januar wurde er zur Batterie Mühlenstraßen verlegt, hier erlebt er das Kriegsende&lt;br /&gt;
* 1946 „[[Brunsbüttelkoog]]“ wird seine neue Heimat&lt;br /&gt;
* Er gestaltete u.a. Casino-Räume für die englische Besatzungsmacht&lt;br /&gt;
* Schaffung zahlreicher Buchillustrationen, z.B. für „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ (von Wilhelm Johnsen)&lt;br /&gt;
* Als Heraldiker schuf er etwa 240 Wappen für Städte und Familien. Die Wappen von Dithmarschen, Heide, Burg und St.Michaelisdonn stammen ebenfalls von ihm.&lt;br /&gt;
* 1947 Mitbegründer der [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]  (mit [[John Jacobsen]])&lt;br /&gt;
* 1948 – Schaffung der Urkunde der Stadtwerdung für das damalige Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
* 1951 Schaffung des neuen Brunsbüttel(koog)er Wappens&lt;br /&gt;
* 1956 besuchte er noch einmal Rathenow&lt;br /&gt;
* 1963 W.H.Lippert gibt seinen Posten als stellvertretender Vorsitzender der VHS ab, er erhielt die Ehrenmitgliedschaft&lt;br /&gt;
* 1981, am 13. November stirbt Will H. Lippert 83-jährig in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:J.Jacobsen_und_W.H.Lippert-KM.jpg|[[John Jacobsen]], W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:Pastor_Heinrich,Willi_Horst_Lippert.jpg|Der Brunsbütteler Pastor Heinrich mit W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:W.H.Lippert,Pastor_Heinrich,Ernst_Schoof,Hans_Kaminski.jpg|W.H.Lippert,Pastor Heinrich,Ernst Schoof,Hans Kaminski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll kein Künstler werden, meinte Vater Lippert, doch dann ging Willi Horst Lippert, gerade 20jährig aus dem 1. Weltkrieg zurückgekommen, 1918 nach Berlin und begann dort ein Studium an der Kunstakademie unter Professor Kampf und von Lederer (https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Kampf).  Das Studium finanzierte er selbst, zum Teil mit der grafischen Gestaltung von Notgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert, der seit seiner Wandervogelzeit nur noch Horsa genannt wurde, studierte nebenher noch Psychologie und Musik. In seinem Geburtsort Rathenow, etwa 70 km von Berlin, baute Lippert sich später auf einem großen Grundstück mit vielen Bäumen ein Atelier. &lt;br /&gt;
WHL (Lippert's Stecherzeichen auf Holz- und Linolschnitten) lernte 1922 seine spätere Ehefrau kennen; sie heirateten jedoch erst 1932. Für Bilder und Bronze-Plastiken stand ihm Herta „Bärle“ Lippert häufig Modell: Das Geld können wir uns sparen! Eine Unmenge von Zeichnungen, Linol- und Holzschnitten, Aquarell- und Ölbildern entstanden. Weiter war Lippert ein hervorragender Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzentrationslager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler kam ins Konzentrationslager Oranienburg, wurde jedoch nach zwei Wochen wieder frei gelassen. Die &amp;quot;KZ-Schutzhaft&amp;quot; wurde später als Versehen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das große Gipsmodell &amp;quot;Jugend/Mitte/Alter&amp;quot; wurde 1933, drei Tage vor dem Bronzeguß von Jung-Nazis zerstört. In den Kasernen von Rathenow fertigte Lippert große Wandgemälde an. Es gab so viel Arbeit, dass er andere Maler mit anstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbüttelkoog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges kam Lippert mit dem Militär nach [[Brunsbüttelkoog]]. In seiner Freizeit zeichnete er viel und organisierte Musikveranstaltungen. Nachdem das Atelierhaus in Rathenow unbewohnbar geworden war, verließ Herta Lippert mit einem notdürftig repariertem Kinderwagen, ein paar persönlichen Sachen und einigen aufgerollten Ölbildern, ihren sechsjährigen Sohn an der Hand, die Heimat und zog in Richtung Westen zu ihrem Mann nach Brunsbüttelkoog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Lehrer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brunsbüttelkoog]] hatte viele Flüchtlinge, die Arbeit knapp. Horst Lippert gab, vorerst ohne feste Anstellung, Zeichenunterricht an der [[Realschule Brunsbüttel]]. Schiffsbilder tauschte er gegen Lebensmittel. Mit [[John Jacobsen]] gründete er die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] und gab dort auch Vorträge. Als Heraldiker erarbeitete er über 240 Familien- und Städtewappen; so auch das Wappen der Stadt [[Brunsbüttel]] (zu der Zeit noch [[Brunsbüttelkoog]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl einiger Arbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dithmarscher Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi H. Lippert hat für den Kreis Dithmarschen und mehrere Dithmarscher Orte Wappen entworfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 01.01.1970 entstand Norderstedt aus der Zusammenlegung der Dörfer Friedrichsgabe, Garstedt, Harksheide und Glashütte. Auch hierfür entwarf Lippert das Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Entwurf_Brunsbuettel-400x542.jpg|Entwurf für Wappen Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_Brunsbüttel.jpg|Das heutige Wappen Brunsbüttels&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Dithmarschen-258x300.jpg|Dithmarscher Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Heide-278x300.jpg|Heider Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Burg-276x300.jpg|Burger Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Sankt_Michaelisdonn-277x300.jpg|Wappen St.Michaelisdonn&lt;br /&gt;
Datei:Norderstedt_Wappen.jpg|Wappen Norderstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Originale in Privatbesitz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_von_Hamburg.JPG|Wappen von Hamburg, 1946 von Lippert gemalt - Konvoyschiff für Handelsschiffe, bestückt mit 66 Kanonen, Original im Besitz von [[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Lippert Haberland.jpg|Im Privatbesitz von Torsten Haberland&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-König-1A.jpg|Im Privatbesitz von Kirsten König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichnungen für Brunsbüttel und Brunsbüttelkoog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen für das Buch „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen&lt;br /&gt;
und John Jacobsens „Brunsbüttelkoog – Junge Stadt im alten Deichring“ hat Lippert gefertigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel-1600.jpg|Kirchspiel Brunsbüttel um 1600&lt;br /&gt;
Bild:Der_Deichbruch-Lippert.jpg|Deichbruch 1717 ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#Weihnachtsflut_1717_-_Die_Braake_entstand_vor_300_Jahren]])&lt;br /&gt;
Bild:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|Vergebliche Braakeabdämmung 1718&lt;br /&gt;
Bild:Überschwemmte_Marsch-Lippert.jpg|Überschwemmte Marsch&lt;br /&gt;
Bild:Beerdigung Telsche Meinert Brunsbüttel-1769.jpg|Beerdigung Telsche Meinert 1769 und weitere 49 Zeichnungen&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Einigkeit v.Brunsbüttel.jpg|Walfang ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#1817_.E2.80.93_Vor_200_Jahren:_Beginn_des_Walfangs_in_Brunsb.C3.BCttel]])&lt;br /&gt;
Bild:Alter_Hafen-vor1900-Lippert.jpg|Alter Hafen um 1900&lt;br /&gt;
Bild:Stempelentwurf.jpg|Stempelentwurf für die neue Stadt [[Brunsbüttelkoog]] 1949&lt;br /&gt;
Bild:Stempel-VHS-alt.jpg|Stempelentwurf für die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] 1947&lt;br /&gt;
Bild:SON-E005_Übergabe_der_Stadturkunde_1949.jpg|Urkunde Schleusenstadt Brunsbüttelkoog 1949&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Tor zur großen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus dem Skizzenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Bild:Buschhaus-1.jpg|Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-mit-Segelbooten-2.jpg|Buschhaus mit Segelboot&lt;br /&gt;
Bild:Deichbau-an-der-Braake.jpg|Braaake, Schließungsversuch&lt;br /&gt;
Bild:Ebsen-Werft-GAhlf.jpg|Ebsenwerft,Bild mit Farbvorgaben&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Fischkutter mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Fleth-mit-Brücke.jpg|Fleth mit Brücke&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-1.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
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Bild:Kate-Soesmenhusen 306x220mm.jpg|Kate Soesmenhusen&lt;br /&gt;
Bild:Kiel-Kanal-Kohlenlager.jpg|Kiel-Kanal-Kohlenlager (KiKaKo)&lt;br /&gt;
Bild:Kopfweiden 170x246mm.jpg|Kopfweiden&lt;br /&gt;
Bild:Neufelder-Hafen 246x170mm.jpg|Neufelder Hafen&lt;br /&gt;
Bild:Windflüchter 338x244mm.jpg|&amp;quot;Windflüchter&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
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Bild:Alter-Hafen-Blickrichtung-Deich.jpg|Alter Hafen, Blickrichtung Deich&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Alter Hafen mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Bellmer-Fleth Jakobusfriedhof.jpg|Bellmer Fleth, Jakobusfriedhof&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-2.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
Bild:Hausdächer-hinter-dem-Deich 221x297mm.jpg|Haus hinterm Deich&lt;br /&gt;
Bild:Haus-in-Brunsbüttel 170x246mm.jpg|Haus in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:Haus-Markt-16.jpg|Haus am Markt&lt;br /&gt;
Bild:Jacobuskirche-Westgiebel 200x292mm.jpg|Jakobuskirche, Westgiebel&lt;br /&gt;
Bild:Jakobuskirche-Südost-Ansicht.jpg|Jakouskirche&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter 221x297mm.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werbezeichnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Lippert Brunsbüttel.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Weihnachts-Fähre.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:Johannes Kruse-HL.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Kruse-Werbung-MJ.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitung, Akten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1956.03.06-Lippert.jpg|Brunsbüttelkooger Zeitung 1956&lt;br /&gt;
Bild:1957.09.20-Lippert.jpg|Heimatabend VHS 1957&lt;br /&gt;
Bild:1968.11.12-Lippert-70.jpg|Lippert zum 70. Geburtstag, 1968&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Sterbeurkunde.jpg|Sterbeurkunde Lippert 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ16.11.1981_Traueranzeige.jpg|Traueranzeige 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ17.11.1981_Traueranzeige_VHS.jpg|Traueranzeige VHS, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ19.11.1981_Nachruf Stadt.jpg|Traueranzeige Stadt, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ23.11.1981_Zum Gedenken.jpg|Artikel von J.Jacobsen 1981&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grab Lippert.jpg|thumb|center|500px|Grab Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernissage am 01.10.2023 im Heimatmuseum Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lippert Enkel und Urenkel-Jutta Plambeck.jpg|thumb|550px|left|Enkel und Urenkel Lipperts mit Jens Rusch, Foto Plambeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 125. Geburtstag von Willi H. Lippert eröffnete der Verein für Brunsbütteler Geschichte (https://www.verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/) zusammen mit der [[Volkshochschule_Brunsbüttel_e.V.]] am 01.10.2023 eine Ausstellung im Heimatmuseum Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Enkel und Urenkel des verstorbenen Künstlers hatten den Weg vom Saarland nach Brunsbüttel nicht gescheut, um an der Vernissage teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Laudator war der Brunsbütteler Künstler und Galerist Jens Rusch, der u.a. auch von eigenen Erlebnissen mit dem verstorbenen Künstler facettenreich zu erzählen wußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Heft der &amp;quot;Kleinen Brunsbütteler Spuren&amp;quot; (Nr. 24) hat als Themenschwerpunkt den Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebenslauf und Arbeiten von Willi H.Lippert unter'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_H._Lippert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Laudatio ==&lt;br /&gt;
'''„Everybody dies famous in a small town“'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amerikanischen Umgangssprache gibt es ein Zitat, das ich gern auf das Schaffen und das Leben von Willi Horst Lippert in unserer Schleusenstadt angewendet hätte:&lt;br /&gt;
„Everybody dies famous in a small town“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider trifft dieses „Jeder stirbt als berühmter Mensch in einer kleinen Stadt“ auf „Horsa“, wie ihn Freunde gern nannten, nicht so richtig zu.  Als wir sein Schaffen für das Brunsbüttel-Wiki aufarbeiteten und um Bilder und Fakten in den sozialen Medien baten, stellte sich heraus, dass er lediglich nur noch einer handvoll seiner Schüler in Erinnerung war. Und diese werden zusehends weniger. Das ist der Lauf der Dinge.&lt;br /&gt;
Keine Straße trägt hier seinen Namen, kein Gebäude erinnert an sein Schaffen für diese Stadt. Als es um die Namensgebung für das Elbeforum ging, handelte ich mir Protest und Unmut ein, als ich seinen Namen vorschlug. Dabei war er einer der beiden Gründer der heutigen VHS. Aber das scheint bedeutungslos. Lange Zeit war er auch einer meistbeschäftigten Dozenten der Volkshochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dietrich Austermann Bürgermeister dieser Stadt war, erhielt ich den Auftrag, zu überprüfen, ob und wie man dieses (ich zitiere) fürchterliche „Blut- und Bodengemälde“ eines W.H. Lippert im Ratssaal übermalen könne. Selbstverständlich lehnte ich empört ab und drohte mit einer öffentlichen Anklage, wenn diese geplante Verunglimpfung durch einen anderen Künstler ausgeführt werden sollte.&lt;br /&gt;
Dadurch ist dieses Relikt glücklicherweise erhalten geblieben. Anderen Regionalthemen, wie etwa dem großen Deichbau-Gemälde in der Neulandhalle erging es weit übler. Zunächst schlug man eine Durchreiche durch den gemalten Schimmel und überstrich später auch den Rest des zerstörten Gemäldes von Adolf von Horsten. &lt;br /&gt;
Richtige Wertschätzung war es aber auch hier in Brunsbüttel nicht, die das Wandgemälde im Ratssaal rettete. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob sich dieser Vorgang nicht bei der geplanten Umstrukturierung unseres Ratshauses wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb ist eine kleine Ausstellung wie diese so wichtig, die meiner Meinung nach aber in die Stadtgalerie gehören würde, um mehr Bürger dieser Stadt über das wichtige Nachkriegsschaffen&lt;br /&gt;
eines großartigen Künstlers zu informieren, den die Nachkriegswirren eher zufällig in unsere Schleusenstadt verschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert eine Blut-und Boden-Gesinnung zu unterstellen, zeigt auf alarmierende Weise wie leichtfertig heute die Auseinandersetzung mit regionalen Traditionen fehlinterpretiert werden kann.&lt;br /&gt;
WH Lippert gehörte 1932 dem antinazistischen Kreis „Die Mitte“ an, aus dem später die Gruppe 32 wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Maßnahmen auf der Grundlage der, bereits einen Tag nach dem Reichstagsbrand erlassenen „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, wurden noch im März Sozialdemokraten und Kommunisten aus Ämtern und Funktionen gewaltsam entfernt und in Haft genommen. Mit der zweiten Verhaftungswelle wurde auch Willi Lippert laut Einlieferungsliste der Ortspolizei am 27. 06. 1933 verhaftet, um ihn in das Konzentrationslager Oranienburg zu sperren. Dort musste er, als man sein Talent erkannte, sogenanntes „Lagergeld“ entwerfen. Erst die anhaltende Intervention seiner Ehefrau, die er liebevoll „Bärle“ nannte, führte zu einer Entlassung. Man deklarierte den Vorgang lakonisch als „Verwechslung“. Heute weiss man, dass solche „Verwechslungen“ wenige Jahre später zu einer Entscheidung über Leben und Tod führen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein großes Gipsmodell „Jugend, Mitte,Alter „ wurde drei Tage vor dem geplanten Bronzeguss von der Hitlerjugend zerstört.&lt;br /&gt;
Ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, ist noch auf dem Friedhof von Melsungen zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einberufung zur Kriegsmarine 1940, sein Sohn Jörg war noch kein Jahr alt, endete seine künstlerische Tätigkeit in Rathenow. Er erlebte das Ende des zweite Weltkrieges in der großen Flak-Batterie in Mühlenstraßen. Seine Frau Bärle, die in Rathenow geblieben war, entschloss sich 1946 mit dem Sohn zu ihrem Mann in die damalige englische Besatzungszone nach Brunsbüttel zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die englische Besatzungsmacht gestaltete er 1946 Casinoräume und er sah wohl Möglichkeiten, hier seine kleine Familie ernähren zu können. Eine Rückkehr in seine Geburtstadt Rathenow hätte ihm diese Perspektive sicherlich nicht mehr geboten. Sechs Jahre lang arbeitete er ohne feste Anstellung an der Boje-Mittelschule und Grundschulen als Zeichenlehrer auf Honorarbasis, wurde Mitbegründer der Volkshochschule Brunsbüttelkoog und ihr meistbeschäftigter Dozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er richtete sich in Brunsbüttelkoog ein Atelier ein, schuf Holzschnitte und zeichnungen und begann das umfangreiche Werk „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen zu illustrieren. Durch dieses großartige Buch erlangten seine Fähigkeiten und Neigungen einen höheren Bekanntheitsgrad und wenn sich heute jemand an sein Werk erinnert, werden überwiegend genau diese Illustrationen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert war auch ein Philosoph und hatte starke literarische Neigungen. Sich als Freigeist und ganz und gar nicht devoter Künstler den Unterhalt für seine Familie zu erarbeiten, war für ihn alles andere, als einfach. Die Stadt verweigerte ihm eine Festanstellung und von öffentlichen Aufträgen war er weitgehend abgeschnitten. Um solche Aufträge zu erlangen, musste man sich auf ein etabliertes Geklüngel mit Architekten, Ingenieuren und Auftraggeber einlassen, sonst blieb man vor der Tür neuer Gebäude und Einrichtungen der sogenannten “öffentlichen Hand“.  Aber immerhin durfte er ja den Ratssaal mit seinen Gemälden ausstatten. Eine der wenigen honorierten Arbeit, die uns erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem weiteren, sehr spezialisierten künstlerischen Formenkreis ist er als herausragender Heraldiker auch heute noch bekannt. Er schuf nicht nur das heutige Stadtwappen der Stadt Brunsbüttel, sondern rund 240 weitere Wappen für Städte und Gemeinden. Auch offizielle Urkunden und Illustrationen zeigen sein Handschrift, die häufig an seine ausdrucksstarken Holzschnitte erinnern.&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich an einen Besuch und sehe ihn heute noch zeichnend, fast erblindet mit einer großen Lupe, die Nase fast auf dem Papier. Anschließend wurden diese Zeichnungen von seiner lieben Frau Hertha, die er „Bärle“ nannte, nach seinen Angaben aquarelliert und coloriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer, fast kurioser Vorgang verbindet meine Erinnerungen mit WH Lippert, den ich als junger Künstler wegen seiner handwerklichen Fähigkeiten sehr bewunderte:&lt;br /&gt;
Bevor ich im damaligen „Haus der Jugend“ als Achtzehnjähriger meine ersten Siebdrucke und Materialbilder ausstellen durfte, verlangte man ein sogenanntes „Gutachten“. Wir haben über dieses kuriose Vorgehen gemeinsam gelacht und er stellte dieses lächerliche Schreiben ohne zu zögern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 starb WH Lippert 83jährig in Brunsbüttel und sein Nachlass zerstreute sich in alle Winde. Nur wenige Weitsichtige bemühten sich, kleinere Konvolute zusammenzuhalten. Ein schönes Beispiel ist die Sammlung von Günter Ahlf, in der sich Wertschätzung und Fachwissen widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt hat sich in den 40 Jahren seit seinem Tod dramatisch verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Ebay der größte und gnadenloseste Nachlassverwalter geworden. Die wahre Bedeutung von Kunstwerken aus einem künstlerischen Nachlass muss sich den Flohmarktkriterien beugen, die sich an Schnäppchenjägerei und naiven Auktionsritualen orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwer geworden, Werke von Lippert in eine wertschätzende Obhut in diese Stadt zurück zu holen. Deshalb kann es nicht hoch genug gelobt werden, dass sich wenigstens Klaus Schlichting und Uwe Möller darum bemühen, ein virtuelles Archiv im neuen Brunsbüttel-Wiki zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsachgemäße Lagerung von Lippert-Werken, die auf Böden und in Kellern oft von den Kindern und Enkeln überhaupt nicht mehr richtig eingeordnet oder gar erkannt werden, führen zu Verfall und Verlust. Lippert hat überwiegend auf Papier und Karton gearbeitet. Trockenheit und Schimmel sind die Todfeinde solcher Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest eine sachgemäße Einlagerung im klimatisierten Archiv der Stadtgalerie wäre ein erster Schritt in die vernünftigste aller Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche dieser kleinen Ausstellung die gebührende Wertschätzung und viele Besucher , insbesondere durch geführte Schulklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten Lipperts könnten dazu beitragen, eine Zeit besser zu verstehen, die trotz großer Not von unseren Vätern und Müttern bewältigt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben gerade mit, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass sich Einiges davon wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch am 1. Oktober 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appendix: Der Geburtsname Lipperts soll nach einer Information von Klaus Schlichting Willi Otto gewesen sein. Wie es zu der Umbenennung kam, kann ich leider nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]&lt;br /&gt;
*[[John Jacobsen]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel Nord]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
*[[Realschule Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39969</id>
		<title>Willi H. Lippert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39969"/>
		<updated>2023-10-03T15:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Quellen: Kunstbüttel, [[Stadtarchiv Brunsbüttel]], https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/, Heinz Lewerenz, Uwe Borchers, Manfred Janke,Ute Pohl, Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese Seite wurde von Helge Bösenberg und Jens Rusch auf Dithmarschen-Wiki erstellt und von Uwe Möller auf Brunsbuettel-Wiki übertragen und erweitert. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlername W.H. Lippert&lt;br /&gt;
Geburtsname Willi Horst Otto Lippert (Spitzname „Horsa“)&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung deutscher Kunstmaler, Bildhauer, Grafiker, Numismatiker und Heraldiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:W.H.Lippert.jpg|thumb|200px|W.H.Lippert 1950er]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Selbstbildnis Lippert.jpg|thumb|200px|Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen Familie Lippert.jpg|thumb|200px|Wappen Familie Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geboren 12. November 1898 in Rathenow&lt;br /&gt;
* Ostern 1905 eingeschult, Notabitur&lt;br /&gt;
* 1915 Eintritt in die Kaiserliche Marine, Ausbildung zum Funker&lt;br /&gt;
* 1918 Studium an der Kunstakademie Berlin bei Professor Arthur Kampf. Daneben belegte er noch die Fächer Psychologie und Musik. Im Leichenkeller mußte er den Medizinstudenten beim Sezieren zusehen, um die Anatomie für seine bildhauerische Ausbildung zu erlernen. Schüler von Professor Lederer an der Kunstakademie in Dresden. Das Geld fürs Studium verdiente er mit der Gestaltung von Notgeld für fast alle schlesischen und pommerschen Städte. &lt;br /&gt;
* 1920 entstehen erste Federzeichnungen.&lt;br /&gt;
* Bis 1922 Notgeldentwürfe für 10 weitere Städte&lt;br /&gt;
* 1922 Nach dem Studium baute sich Lippert ein eigenes Atelier aus Holz. Hier lebte und arbeitete er. Die im impressionistischen Stil gemalten Bilder brachten ihm von Berliner Kunstkritikern ein sehr hohes Lob ein. Schaffung mehrerer Portraits in Temperamalerei, „Horsa“ lernt seine spätere Frau kennen&lt;br /&gt;
* 1924 eigenes Atelier auf väterlichem Grundstück&lt;br /&gt;
* 1924 - 1932 aktive Schaffenszeit, viele Malereien und auch auch Bildhauerarbeiten. Heute sind noch zwei Skulpturen bekannt, ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, der auf dem Friedhof von Melsungen steht.&lt;br /&gt;
* Die Nazi-Zeit kündigte sich an, Lippert fand Zugang zum antinazistischen Kreis „Der Mittelpunkt“ (später „Gruppe 32“)&lt;br /&gt;
* 24.12.1932 heiraten „Horsa“ und „Bärle“&lt;br /&gt;
* 1933 wurde Lippert in das Konzentrationslager Oranienburg gebracht, wo er „Lagergeld“ entwarf. Nach kurzer Zeit wurde er nach Intervention seiner Frau wieder entlassen, angebliche Verwechslung&lt;br /&gt;
* 1933 weitere Portraits, Bilder von Bauten und Landschaften in verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
* 1936 Fertigstellung seines Ateliers nach eigenen Entwürfen&lt;br /&gt;
* 1939 Geburt eines Sohnes&lt;br /&gt;
* 1940 Einberufung zum Militär, zunächst nach Quickborn bei Burg/Dithmarschen, später zur Batterie Friedrichshof bei Hopen&lt;br /&gt;
* 1945 Im Januar wurde er zur Batterie Mühlenstraßen verlegt, hier erlebt er das Kriegsende&lt;br /&gt;
* 1946 „[[Brunsbüttelkoog]]“ wird seine neue Heimat&lt;br /&gt;
* Er gestaltete u.a. Casino-Räume für die englische Besatzungsmacht&lt;br /&gt;
* Schaffung zahlreicher Buchillustrationen, z.B. für „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ (von Wilhelm Johnsen)&lt;br /&gt;
* Als Heraldiker schuf er etwa 240 Wappen für Städte und Familien. Die Wappen von Dithmarschen, Heide, Burg und St.Michaelisdonn stammen ebenfalls von ihm.&lt;br /&gt;
* 1947 Mitbegründer der [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]  (mit [[John Jacobsen]])&lt;br /&gt;
* 1948 – Schaffung der Urkunde der Stadtwerdung für das damalige Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
* 1951 Schaffung des neuen Brunsbüttel(koog)er Wappens&lt;br /&gt;
* 1956 besuchte er noch einmal Rathenow&lt;br /&gt;
* 1963 W.H.Lippert gibt seinen Posten als stellvertretender Vorsitzender der VHS ab, er erhielt die Ehrenmitgliedschaft&lt;br /&gt;
* 1981, am 13. November stirbt Will H. Lippert 83-jährig in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:J.Jacobsen_und_W.H.Lippert-KM.jpg|[[John Jacobsen]], W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:Pastor_Heinrich,Willi_Horst_Lippert.jpg|Der Brunsbütteler Pastor Heinrich mit W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:W.H.Lippert,Pastor_Heinrich,Ernst_Schoof,Hans_Kaminski.jpg|W.H.Lippert,Pastor Heinrich,Ernst Schoof,Hans Kaminski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll kein Künstler werden, meinte Vater Lippert, doch dann ging Willi Horst Lippert, gerade 20jährig aus dem 1. Weltkrieg zurückgekommen, 1918 nach Berlin und begann dort ein Studium an der Kunstakademie unter Professor Kampf und von Lederer (https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Kampf).  Das Studium finanzierte er selbst, zum Teil mit der grafischen Gestaltung von Notgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert, der seit seiner Wandervogelzeit nur noch Horsa genannt wurde, studierte nebenher noch Psychologie und Musik. In seinem Geburtsort Rathenow, etwa 70 km von Berlin, baute Lippert sich später auf einem großen Grundstück mit vielen Bäumen ein Atelier. &lt;br /&gt;
WHL (Lippert's Stecherzeichen auf Holz- und Linolschnitten) lernte 1922 seine spätere Ehefrau kennen; sie heirateten jedoch erst 1932. Für Bilder und Bronze-Plastiken stand ihm Herta „Bärle“ Lippert häufig Modell: Das Geld können wir uns sparen! Eine Unmenge von Zeichnungen, Linol- und Holzschnitten, Aquarell- und Ölbildern entstanden. Weiter war Lippert ein hervorragender Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzentrationslager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler kam ins Konzentrationslager Oranienburg, wurde jedoch nach zwei Wochen wieder frei gelassen. Die &amp;quot;KZ-Schutzhaft&amp;quot; wurde später als Versehen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das große Gipsmodell &amp;quot;Jugend/Mitte/Alter&amp;quot; wurde 1933, drei Tage vor dem Bronzeguß von Jung-Nazis zerstört. In den Kasernen von Rathenow fertigte Lippert große Wandgemälde an. Es gab so viel Arbeit, dass er andere Maler mit anstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbüttelkoog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges kam Lippert mit dem Militär nach [[Brunsbüttelkoog]]. In seiner Freizeit zeichnete er viel und organisierte Musikveranstaltungen. Nachdem das Atelierhaus in Rathenow unbewohnbar geworden war, verließ Herta Lippert mit einem notdürftig repariertem Kinderwagen, ein paar persönlichen Sachen und einigen aufgerollten Ölbildern, ihren sechsjährigen Sohn an der Hand, die Heimat und zog in Richtung Westen zu ihrem Mann nach Brunsbüttelkoog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Lehrer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brunsbüttelkoog]] hatte viele Flüchtlinge, die Arbeit knapp. Horst Lippert gab, vorerst ohne feste Anstellung, Zeichenunterricht an der [[Realschule Brunsbüttel]]. Schiffsbilder tauschte er gegen Lebensmittel. Mit [[John Jacobsen]] gründete er die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] und gab dort auch Vorträge. Als Heraldiker erarbeitete er über 240 Familien- und Städtewappen; so auch das Wappen der Stadt [[Brunsbüttel]] (zu der Zeit noch [[Brunsbüttelkoog]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl einiger Arbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dithmarscher Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi H. Lippert hat für den Kreis Dithmarschen und mehrere Dithmarscher Orte Wappen entworfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 01.01.1970 entstand Norderstedt aus der Zusammenlegung der Dörfer Friedrichsgabe, Garstedt, Harksheide und Glashütte. Auch hierfür entwarf Lippert das Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Entwurf_Brunsbuettel-400x542.jpg|Entwurf für Wappen Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_Brunsbüttel.jpg|Das heutige Wappen Brunsbüttels&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Dithmarschen-258x300.jpg|Dithmarscher Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Heide-278x300.jpg|Heider Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Burg-276x300.jpg|Burger Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Sankt_Michaelisdonn-277x300.jpg|Wappen St.Michaelisdonn&lt;br /&gt;
Datei:Norderstedt_Wappen.jpg|Wappen Norderstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Originale in Privatbesitz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_von_Hamburg.JPG|Wappen von Hamburg, 1946 von Lippert gemalt - Konvoyschiff für Handelsschiffe, bestückt mit 66 Kanonen, Original im Besitz von [[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Lippert Haberland.jpg|Im Privatbesitz von Torsten Haberland&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-König-1A.jpg|Im Privatbesitz von Kirsten König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichnungen für Brunsbüttel und Brunsbüttelkoog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen für das Buch „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen&lt;br /&gt;
und John Jacobsens „Brunsbüttelkoog – Junge Stadt im alten Deichring“ hat Lippert gefertigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel-1600.jpg|Kirchspiel Brunsbüttel um 1600&lt;br /&gt;
Bild:Der_Deichbruch-Lippert.jpg|Deichbruch 1717 ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#Weihnachtsflut_1717_-_Die_Braake_entstand_vor_300_Jahren]])&lt;br /&gt;
Bild:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|Vergebliche Braakeabdämmung 1718&lt;br /&gt;
Bild:Überschwemmte_Marsch-Lippert.jpg|Überschwemmte Marsch&lt;br /&gt;
Bild:Beerdigung Telsche Meinert Brunsbüttel-1769.jpg|Beerdigung Telsche Meinert 1769 und weitere 49 Zeichnungen&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Einigkeit v.Brunsbüttel.jpg|Walfang ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#1817_.E2.80.93_Vor_200_Jahren:_Beginn_des_Walfangs_in_Brunsb.C3.BCttel]])&lt;br /&gt;
Bild:Alter_Hafen-vor1900-Lippert.jpg|Alter Hafen um 1900&lt;br /&gt;
Bild:Stempelentwurf.jpg|Stempelentwurf für die neue Stadt [[Brunsbüttelkoog]] 1949&lt;br /&gt;
Bild:Stempel-VHS-alt.jpg|Stempelentwurf für die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] 1947&lt;br /&gt;
Bild:SON-E005_Übergabe_der_Stadturkunde_1949.jpg|Urkunde Schleusenstadt Brunsbüttelkoog 1949&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Tor zur großen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus dem Skizzenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-1.jpg|Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-mit-Segelbooten-2.jpg|Buschhaus mit Segelboot&lt;br /&gt;
Bild:Deichbau-an-der-Braake.jpg|Braaake, Schließungsversuch&lt;br /&gt;
Bild:Ebsen-Werft-GAhlf.jpg|Ebsenwerft,Bild mit Farbvorgaben&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Fischkutter mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Fleth-mit-Brücke.jpg|Fleth mit Brücke&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-1.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kate-Soesmenhusen 306x220mm.jpg|Kate Soesmenhusen&lt;br /&gt;
Bild:Kiel-Kanal-Kohlenlager.jpg|Kiel-Kanal-Kohlenlager (KiKaKo)&lt;br /&gt;
Bild:Kopfweiden 170x246mm.jpg|Kopfweiden&lt;br /&gt;
Bild:Neufelder-Hafen 246x170mm.jpg|Neufelder Hafen&lt;br /&gt;
Bild:Windflüchter 338x244mm.jpg|&amp;quot;Windflüchter&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-Blickrichtung-Deich.jpg|Alter Hafen, Blickrichtung Deich&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Alter Hafen mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Bellmer-Fleth Jakobusfriedhof.jpg|Bellmer Fleth, Jakobusfriedhof&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-2.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
Bild:Hausdächer-hinter-dem-Deich 221x297mm.jpg|Haus hinterm Deich&lt;br /&gt;
Bild:Haus-in-Brunsbüttel 170x246mm.jpg|Haus in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:Haus-Markt-16.jpg|Haus am Markt&lt;br /&gt;
Bild:Jacobuskirche-Westgiebel 200x292mm.jpg|Jakobuskirche, Westgiebel&lt;br /&gt;
Bild:Jakobuskirche-Südost-Ansicht.jpg|Jakouskirche&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter 221x297mm.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werbezeichnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Lippert Brunsbüttel.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Weihnachts-Fähre.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:Johannes Kruse-HL.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Kruse-Werbung-MJ.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitung, Akten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1956.03.06-Lippert.jpg|Brunsbüttelkooger Zeitung 1956&lt;br /&gt;
Bild:1957.09.20-Lippert.jpg|Heimatabend VHS 1957&lt;br /&gt;
Bild:1968.11.12-Lippert-70.jpg|Lippert zum 70. Geburtstag, 1968&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Sterbeurkunde.jpg|Sterbeurkunde Lippert 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ16.11.1981_Traueranzeige.jpg|Traueranzeige 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ17.11.1981_Traueranzeige_VHS.jpg|Traueranzeige VHS, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ19.11.1981_Nachruf Stadt.jpg|Traueranzeige Stadt, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ23.11.1981_Zum Gedenken.jpg|Artikel von J.Jacobsen 1981&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grab Lippert.jpg|thumb|center|500px|Grab Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernissage am 01.10.2023 im Heimatmuseum Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lippert Enkel und Urenkel-Jutta Plambeck.jpg|thumb|450px|left|Enkel und Urenkel Lipperts mit Jens Rusch, Foto Plambeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 125. Geburtstag von Willi H. Lippert eröffnete der Verein für Brunsbütteler Geschichte (https://www.verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/) zusammen mit der [[Volkshochschule_Brunsbüttel_e.V.]] am 01.10.2023 eine Ausstellung im Heimatmuseum Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Enkel und Urenkel des verstorbenen Künstlers hatten den Weg vom Saarland nach Brunsbüttel nicht gescheut, um an der Vernissage teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Laudator war der Brunsbütteler Künstler und Galerist Jens Rusch, der u.a. auch von eigenen Erlebnissen mit dem verstorbenen Künstler facettenreich zu erzählen wußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Heft der &amp;quot;Kleinen Brunsbütteler Spuren&amp;quot; (Nr. 24) hat als Themenschwerpunkt den Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebenslauf und Arbeiten von Willi H.Lippert unter'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_H._Lippert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/&lt;br /&gt;
== Die Laudatio ==&lt;br /&gt;
'''„Everybody dies famous in a small town“'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amerikanischen Umgangssprache gibt es ein Zitat, das ich gern auf das Schaffen und das Leben von Willi Horst Lippert in unserer Schleusenstadt angewendet hätte:&lt;br /&gt;
„Everybody dies famous in a small town“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider trifft dieses „Jeder stirbt als berühmter Mensch in einer kleinen Stadt“ auf „Horsa“, wie ihn Freunde gern nannten, nicht so richtig zu.  Als wir sein Schaffen für das Brunsbüttel-Wiki aufarbeiteten und um Bilder und Fakten in den sozialen Medien baten, stellte sich heraus, dass er lediglich nur noch einer handvoll seiner Schüler in Erinnerung war. Und diese werden zusehends weniger. Das ist der Lauf der Dinge.&lt;br /&gt;
Keine Straße trägt hier seinen Namen, kein Gebäude erinnert an sein Schaffen für diese Stadt. Als es um die Namensgebung für das Elbeforum ging, handelte ich mir Protest und Unmut ein, als ich seinen Namen vorschlug. Dabei war er einer der beiden Gründer der heutigen VHS. Aber das scheint bedeutungslos. Lange Zeit war er auch einer meistbeschäftigten Dozenten der Volkshochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dietrich Austermann Bürgermeister dieser Stadt war, erhielt ich den Auftrag, zu überprüfen, ob und wie man dieses (ich zitiere) fürchterliche „Blut- und Bodengemälde“ eines W.H. Lippert im Ratssaal übermalen könne. Selbstverständlich lehnte ich empört ab und drohte mit einer öffentlichen Anklage, wenn diese geplante Verunglimpfung durch einen anderen Künstler ausgeführt werden sollte.&lt;br /&gt;
Dadurch ist dieses Relikt glücklicherweise erhalten geblieben. Anderen Regionalthemen, wie etwa dem großen Deichbau-Gemälde in der Neulandhalle erging es weit übler. Zunächst schlug man eine Durchreiche durch den gemalten Schimmel und überstrich später auch den Rest des zerstörten Gemäldes von Adolf von Horsten. &lt;br /&gt;
Richtige Wertschätzung war es aber auch hier in Brunsbüttel nicht, die das Wandgemälde im Ratssaal rettete. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob sich dieser Vorgang nicht bei der geplanten Umstrukturierung unseres Ratshauses wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb ist eine kleine Ausstellung wie diese so wichtig, die meiner Meinung nach aber in die Stadtgalerie gehören würde, um mehr Bürger dieser Stadt über das wichtige Nachkriegsschaffen&lt;br /&gt;
eines großartigen Künstlers zu informieren, den die Nachkriegswirren eher zufällig in unsere Schleusenstadt verschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert eine Blut-und Boden-Gesinnung zu unterstellen, zeigt auf alarmierende Weise wie leichtfertig heute die Auseinandersetzung mit regionalen Traditionen fehlinterpretiert werden kann.&lt;br /&gt;
WH Lippert gehörte 1932 dem antinazistischen Kreis „Die Mitte“ an, aus dem später die Gruppe 32 wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Maßnahmen auf der Grundlage der, bereits einen Tag nach dem Reichstagsbrand erlassenen „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, wurden noch im März Sozialdemokraten und Kommunisten aus Ämtern und Funktionen gewaltsam entfernt und in Haft genommen. Mit der zweiten Verhaftungswelle wurde auch Willi Lippert laut Einlieferungsliste der Ortspolizei am 27. 06. 1933 verhaftet, um ihn in das Konzentrationslager Oranienburg zu sperren. Dort musste er, als man sein Talent erkannte, sogenanntes „Lagergeld“ entwerfen. Erst die anhaltende Intervention seiner Ehefrau, die er liebevoll „Bärle“ nannte, führte zu einer Entlassung. Man deklarierte den Vorgang lakonisch als „Verwechslung“. Heute weiss man, dass solche „Verwechslungen“ wenige Jahre später zu einer Entscheidung über Leben und Tod führen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein großes Gipsmodell „Jugend, Mitte,Alter „ wurde drei Tage vor dem geplanten Bronzeguss von der Hitlerjugend zerstört.&lt;br /&gt;
Ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, ist noch auf dem Friedhof von Melsungen zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einberufung zur Kriegsmarine 1940, sein Sohn Jörg war noch kein Jahr alt, endete seine künstlerische Tätigkeit in Rathenow. Er erlebte das Ende des zweite Weltkrieges in der großen Flak-Batterie in Mühlenstraßen. Seine Frau Bärle, die in Rathenow geblieben war, entschloss sich 1946 mit dem Sohn zu ihrem Mann in die damalige englische Besatzungszone nach Brunsbüttel zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die englische Besatzungsmacht gestaltete er 1946 Casinoräume und er sah wohl Möglichkeiten, hier seine kleine Familie ernähren zu können. Eine Rückkehr in seine Geburtstadt Rathenow hätte ihm diese Perspektive sicherlich nicht mehr geboten. Sechs Jahre lang arbeitete er ohne feste Anstellung an der Boje-Mittelschule und Grundschulen als Zeichenlehrer auf Honorarbasis, wurde Mitbegründer der Volkshochschule Brunsbüttelkoog und ihr meistbeschäftigter Dozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er richtete sich in Brunsbüttelkoog ein Atelier ein, schuf Holzschnitte und zeichnungen und begann das umfangreiche Werk „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen zu illustrieren. Durch dieses großartige Buch erlangten seine Fähigkeiten und Neigungen einen höheren Bekanntheitsgrad und wenn sich heute jemand an sein Werk erinnert, werden überwiegend genau diese Illustrationen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert war auch ein Philosoph und hatte starke literarische Neigungen. Sich als Freigeist und ganz und gar nicht devoter Künstler den Unterhalt für seine Familie zu erarbeiten, war für ihn alles andere, als einfach. Die Stadt verweigerte ihm eine Festanstellung und von öffentlichen Aufträgen war er weitgehend abgeschnitten. Um solche Aufträge zu erlangen, musste man sich auf ein etabliertes Geklüngel mit Architekten, Ingenieuren und Auftraggeber einlassen, sonst blieb man vor der Tür neuer Gebäude und Einrichtungen der sogenannten “öffentlichen Hand“.  Aber immerhin durfte er ja den Ratssaal mit seinen Gemälden ausstatten. Eine der wenigen honorierten Arbeit, die uns erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem weiteren, sehr spezialisierten künstlerischen Formenkreis ist er als herausragender Heraldiker auch heute noch bekannt. Er schuf nicht nur das heutige Stadtwappen der Stadt Brunsbüttel, sondern rund 240 weitere Wappen für Städte und Gemeinden. Auch offizielle Urkunden und Illustrationen zeigen sein Handschrift, die häufig an seine ausdrucksstarken Holzschnitte erinnern.&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich an einen Besuch und sehe ihn heute noch zeichnend, fast erblindet mit einer großen Lupe, die Nase fast auf dem Papier. Anschließend wurden diese Zeichnungen von seiner lieben Frau Hertha, die er „Bärle“ nannte, nach seinen Angaben aquarelliert und coloriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer, fast kurioser Vorgang verbindet meine Erinnerungen mit WH Lippert, den ich als junger Künstler wegen seiner handwerklichen Fähigkeiten sehr bewunderte:&lt;br /&gt;
Bevor ich im damaligen „Haus der Jugend“ als Achtzehnjähriger meine ersten Siebdrucke und Materialbilder ausstellen durfte, verlangte man ein sogenanntes „Gutachten“. Wir haben über dieses kuriose Vorgehen gemeinsam gelacht und er stellte dieses lächerliche Schreiben ohne zu zögern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 starb WH Lippert 83jährig in Brunsbüttel und sein Nachlass zerstreute sich in alle Winde. Nur wenige Weitsichtige bemühten sich, kleinere Konvolute zusammenzuhalten. Ein schönes Beispiel ist die Sammlung von Günter Ahlf, in der sich Wertschätzung und Fachwissen widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt hat sich in den 40 Jahren seit seinem Tod dramatisch verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Ebay der größte und gnadenloseste Nachlassverwalter geworden. Die wahre Bedeutung von Kunstwerken aus einem künstlerischen Nachlass muss sich den Flohmarktkriterien beugen, die sich an Schnäppchenjägerei und naiven Auktionsritualen orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwer geworden, Werke von Lippert in eine wertschätzende Obhut in diese Stadt zurück zu holen. Deshalb kann es nicht hoch genug gelobt werden, dass sich wenigstens Klaus Schlichting und Uwe Möller darum bemühen, ein virtuelles Archiv im neuen Brunsbüttel-Wiki zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsachgemäße Lagerung von Lippert-Werken, die auf Böden und in Kellern oft von den Kindern und Enkeln überhaupt nicht mehr richtig eingeordnet oder gar erkannt werden, führen zu Verfall und Verlust. Lippert hat überwiegend auf Papier und Karton gearbeitet. Trockenheit und Schimmel sind die Todfeinde solcher Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest eine sachgemäße Einlagerung im klimatisierten Archiv der Stadtgalerie wäre ein erster Schritt in die vernünftigste aller Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche dieser kleinen Ausstellung die gebührende Wertschätzung und viele Besucher , insbesondere durch geführte Schulklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten Lipperts könnten dazu beitragen, eine Zeit besser zu verstehen, die trotz großer Not von unseren Vätern und Müttern bewältigt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben gerade mit, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass sich Einiges davon wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch am 1. Oktober 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appendix: Der Geburtsname Lipperts soll nach einer Information von Klaus Schlichting Willi Otto gewesen sein. Wie es zu der Umbenennung kam, kann ich leider nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]&lt;br /&gt;
*[[John Jacobsen]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel Nord]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
*[[Realschule Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39968</id>
		<title>Willi H. Lippert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39968"/>
		<updated>2023-10-03T15:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Die Laudatio */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Quellen: Kunstbüttel, [[Stadtarchiv Brunsbüttel]], https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/, Heinz Lewerenz, Uwe Borchers, Manfred Janke,Ute Pohl, Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese Seite wurde von Helge Bösenberg und Jens Rusch auf Dithmarschen-Wiki erstellt und von Uwe Möller auf Brunsbuettel-Wiki übertragen und erweitert. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlername W.H. Lippert&lt;br /&gt;
Geburtsname Willi Horst Otto Lippert (Spitzname „Horsa“)&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung deutscher Kunstmaler, Bildhauer, Grafiker, Numismatiker und Heraldiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:W.H.Lippert.jpg|thumb|200px|W.H.Lippert 1950er]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Selbstbildnis Lippert.jpg|thumb|200px|Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen Familie Lippert.jpg|thumb|200px|Wappen Familie Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geboren 12. November 1898 in Rathenow&lt;br /&gt;
* Ostern 1905 eingeschult, Notabitur&lt;br /&gt;
* 1915 Eintritt in die Kaiserliche Marine, Ausbildung zum Funker&lt;br /&gt;
* 1918 Studium an der Kunstakademie Berlin bei Professor Arthur Kampf. Daneben belegte er noch die Fächer Psychologie und Musik. Im Leichenkeller mußte er den Medizinstudenten beim Sezieren zusehen, um die Anatomie für seine bildhauerische Ausbildung zu erlernen. Schüler von Professor Lederer an der Kunstakademie in Dresden. Das Geld fürs Studium verdiente er mit der Gestaltung von Notgeld für fast alle schlesischen und pommerschen Städte. &lt;br /&gt;
* 1920 entstehen erste Federzeichnungen.&lt;br /&gt;
* Bis 1922 Notgeldentwürfe für 10 weitere Städte&lt;br /&gt;
* 1922 Nach dem Studium baute sich Lippert ein eigenes Atelier aus Holz. Hier lebte und arbeitete er. Die im impressionistischen Stil gemalten Bilder brachten ihm von Berliner Kunstkritikern ein sehr hohes Lob ein. Schaffung mehrerer Portraits in Temperamalerei, „Horsa“ lernt seine spätere Frau kennen&lt;br /&gt;
* 1924 eigenes Atelier auf väterlichem Grundstück&lt;br /&gt;
* 1924 - 1932 aktive Schaffenszeit, viele Malereien und auch auch Bildhauerarbeiten. Heute sind noch zwei Skulpturen bekannt, ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, der auf dem Friedhof von Melsungen steht.&lt;br /&gt;
* Die Nazi-Zeit kündigte sich an, Lippert fand Zugang zum antinazistischen Kreis „Der Mittelpunkt“ (später „Gruppe 32“)&lt;br /&gt;
* 24.12.1932 heiraten „Horsa“ und „Bärle“&lt;br /&gt;
* 1933 wurde Lippert in das Konzentrationslager Oranienburg gebracht, wo er „Lagergeld“ entwarf. Nach kurzer Zeit wurde er nach Intervention seiner Frau wieder entlassen, angebliche Verwechslung&lt;br /&gt;
* 1933 weitere Portraits, Bilder von Bauten und Landschaften in verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
* 1936 Fertigstellung seines Ateliers nach eigenen Entwürfen&lt;br /&gt;
* 1939 Geburt eines Sohnes&lt;br /&gt;
* 1940 Einberufung zum Militär, zunächst nach Quickborn bei Burg/Dithmarschen, später zur Batterie Friedrichshof bei Hopen&lt;br /&gt;
* 1945 Im Januar wurde er zur Batterie Mühlenstraßen verlegt, hier erlebt er das Kriegsende&lt;br /&gt;
* 1946 „[[Brunsbüttelkoog]]“ wird seine neue Heimat&lt;br /&gt;
* Er gestaltete u.a. Casino-Räume für die englische Besatzungsmacht&lt;br /&gt;
* Schaffung zahlreicher Buchillustrationen, z.B. für „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ (von Wilhelm Johnsen)&lt;br /&gt;
* Als Heraldiker schuf er etwa 240 Wappen für Städte und Familien. Die Wappen von Dithmarschen, Heide, Burg und St.Michaelisdonn stammen ebenfalls von ihm.&lt;br /&gt;
* 1947 Mitbegründer der [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]  (mit [[John Jacobsen]])&lt;br /&gt;
* 1948 – Schaffung der Urkunde der Stadtwerdung für das damalige Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
* 1951 Schaffung des neuen Brunsbüttel(koog)er Wappens&lt;br /&gt;
* 1956 besuchte er noch einmal Rathenow&lt;br /&gt;
* 1963 W.H.Lippert gibt seinen Posten als stellvertretender Vorsitzender der VHS ab, er erhielt die Ehrenmitgliedschaft&lt;br /&gt;
* 1981, am 13. November stirbt Will H. Lippert 83-jährig in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:J.Jacobsen_und_W.H.Lippert-KM.jpg|[[John Jacobsen]], W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:Pastor_Heinrich,Willi_Horst_Lippert.jpg|Der Brunsbütteler Pastor Heinrich mit W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:W.H.Lippert,Pastor_Heinrich,Ernst_Schoof,Hans_Kaminski.jpg|W.H.Lippert,Pastor Heinrich,Ernst Schoof,Hans Kaminski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll kein Künstler werden, meinte Vater Lippert, doch dann ging Willi Horst Lippert, gerade 20jährig aus dem 1. Weltkrieg zurückgekommen, 1918 nach Berlin und begann dort ein Studium an der Kunstakademie unter Professor Kampf und von Lederer (https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Kampf).  Das Studium finanzierte er selbst, zum Teil mit der grafischen Gestaltung von Notgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert, der seit seiner Wandervogelzeit nur noch Horsa genannt wurde, studierte nebenher noch Psychologie und Musik. In seinem Geburtsort Rathenow, etwa 70 km von Berlin, baute Lippert sich später auf einem großen Grundstück mit vielen Bäumen ein Atelier. &lt;br /&gt;
WHL (Lippert's Stecherzeichen auf Holz- und Linolschnitten) lernte 1922 seine spätere Ehefrau kennen; sie heirateten jedoch erst 1932. Für Bilder und Bronze-Plastiken stand ihm Herta „Bärle“ Lippert häufig Modell: Das Geld können wir uns sparen! Eine Unmenge von Zeichnungen, Linol- und Holzschnitten, Aquarell- und Ölbildern entstanden. Weiter war Lippert ein hervorragender Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzentrationslager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler kam ins Konzentrationslager Oranienburg, wurde jedoch nach zwei Wochen wieder frei gelassen. Die &amp;quot;KZ-Schutzhaft&amp;quot; wurde später als Versehen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das große Gipsmodell &amp;quot;Jugend/Mitte/Alter&amp;quot; wurde 1933, drei Tage vor dem Bronzeguß von Jung-Nazis zerstört. In den Kasernen von Rathenow fertigte Lippert große Wandgemälde an. Es gab so viel Arbeit, dass er andere Maler mit anstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbüttelkoog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges kam Lippert mit dem Militär nach [[Brunsbüttelkoog]]. In seiner Freizeit zeichnete er viel und organisierte Musikveranstaltungen. Nachdem das Atelierhaus in Rathenow unbewohnbar geworden war, verließ Herta Lippert mit einem notdürftig repariertem Kinderwagen, ein paar persönlichen Sachen und einigen aufgerollten Ölbildern, ihren sechsjährigen Sohn an der Hand, die Heimat und zog in Richtung Westen zu ihrem Mann nach Brunsbüttelkoog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Lehrer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brunsbüttelkoog]] hatte viele Flüchtlinge, die Arbeit knapp. Horst Lippert gab, vorerst ohne feste Anstellung, Zeichenunterricht an der [[Realschule Brunsbüttel]]. Schiffsbilder tauschte er gegen Lebensmittel. Mit [[John Jacobsen]] gründete er die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] und gab dort auch Vorträge. Als Heraldiker erarbeitete er über 240 Familien- und Städtewappen; so auch das Wappen der Stadt [[Brunsbüttel]] (zu der Zeit noch [[Brunsbüttelkoog]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl einiger Arbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dithmarscher Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi H. Lippert hat für den Kreis Dithmarschen und mehrere Dithmarscher Orte Wappen entworfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 01.01.1970 entstand Norderstedt aus der Zusammenlegung der Dörfer Friedrichsgabe, Garstedt, Harksheide und Glashütte. Auch hierfür entwarf Lippert das Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Entwurf_Brunsbuettel-400x542.jpg|Entwurf für Wappen Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_Brunsbüttel.jpg|Das heutige Wappen Brunsbüttels&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Dithmarschen-258x300.jpg|Dithmarscher Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Heide-278x300.jpg|Heider Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Burg-276x300.jpg|Burger Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Sankt_Michaelisdonn-277x300.jpg|Wappen St.Michaelisdonn&lt;br /&gt;
Datei:Norderstedt_Wappen.jpg|Wappen Norderstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Originale in Privatbesitz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_von_Hamburg.JPG|Wappen von Hamburg, 1946 von Lippert gemalt - Konvoyschiff für Handelsschiffe, bestückt mit 66 Kanonen, Original im Besitz von [[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Lippert Haberland.jpg|Im Privatbesitz von Torsten Haberland&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-König-1A.jpg|Im Privatbesitz von Kirsten König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichnungen für Brunsbüttel und Brunsbüttelkoog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen für das Buch „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen&lt;br /&gt;
und John Jacobsens „Brunsbüttelkoog – Junge Stadt im alten Deichring“ hat Lippert gefertigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel-1600.jpg|Kirchspiel Brunsbüttel um 1600&lt;br /&gt;
Bild:Der_Deichbruch-Lippert.jpg|Deichbruch 1717 ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#Weihnachtsflut_1717_-_Die_Braake_entstand_vor_300_Jahren]])&lt;br /&gt;
Bild:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|Vergebliche Braakeabdämmung 1718&lt;br /&gt;
Bild:Überschwemmte_Marsch-Lippert.jpg|Überschwemmte Marsch&lt;br /&gt;
Bild:Beerdigung Telsche Meinert Brunsbüttel-1769.jpg|Beerdigung Telsche Meinert 1769 und weitere 49 Zeichnungen&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Einigkeit v.Brunsbüttel.jpg|Walfang ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#1817_.E2.80.93_Vor_200_Jahren:_Beginn_des_Walfangs_in_Brunsb.C3.BCttel]])&lt;br /&gt;
Bild:Alter_Hafen-vor1900-Lippert.jpg|Alter Hafen um 1900&lt;br /&gt;
Bild:Stempelentwurf.jpg|Stempelentwurf für die neue Stadt [[Brunsbüttelkoog]] 1949&lt;br /&gt;
Bild:Stempel-VHS-alt.jpg|Stempelentwurf für die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] 1947&lt;br /&gt;
Bild:SON-E005_Übergabe_der_Stadturkunde_1949.jpg|Urkunde Schleusenstadt Brunsbüttelkoog 1949&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Tor zur großen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus dem Skizzenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-1.jpg|Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-mit-Segelbooten-2.jpg|Buschhaus mit Segelboot&lt;br /&gt;
Bild:Deichbau-an-der-Braake.jpg|Braaake, Schließungsversuch&lt;br /&gt;
Bild:Ebsen-Werft-GAhlf.jpg|Ebsenwerft,Bild mit Farbvorgaben&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Fischkutter mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Fleth-mit-Brücke.jpg|Fleth mit Brücke&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-1.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kate-Soesmenhusen 306x220mm.jpg|Kate Soesmenhusen&lt;br /&gt;
Bild:Kiel-Kanal-Kohlenlager.jpg|Kiel-Kanal-Kohlenlager (KiKaKo)&lt;br /&gt;
Bild:Kopfweiden 170x246mm.jpg|Kopfweiden&lt;br /&gt;
Bild:Neufelder-Hafen 246x170mm.jpg|Neufelder Hafen&lt;br /&gt;
Bild:Windflüchter 338x244mm.jpg|&amp;quot;Windflüchter&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-Blickrichtung-Deich.jpg|Alter Hafen, Blickrichtung Deich&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Alter Hafen mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Bellmer-Fleth Jakobusfriedhof.jpg|Bellmer Fleth, Jakobusfriedhof&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-2.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
Bild:Hausdächer-hinter-dem-Deich 221x297mm.jpg|Haus hinterm Deich&lt;br /&gt;
Bild:Haus-in-Brunsbüttel 170x246mm.jpg|Haus in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:Haus-Markt-16.jpg|Haus am Markt&lt;br /&gt;
Bild:Jacobuskirche-Westgiebel 200x292mm.jpg|Jakobuskirche, Westgiebel&lt;br /&gt;
Bild:Jakobuskirche-Südost-Ansicht.jpg|Jakouskirche&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter 221x297mm.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werbezeichnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Lippert Brunsbüttel.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Weihnachts-Fähre.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:Johannes Kruse-HL.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Kruse-Werbung-MJ.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitung, Akten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1956.03.06-Lippert.jpg|Brunsbüttelkooger Zeitung 1956&lt;br /&gt;
Bild:1957.09.20-Lippert.jpg|Heimatabend VHS 1957&lt;br /&gt;
Bild:1968.11.12-Lippert-70.jpg|Lippert zum 70. Geburtstag, 1968&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Sterbeurkunde.jpg|Sterbeurkunde Lippert 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ16.11.1981_Traueranzeige.jpg|Traueranzeige 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ17.11.1981_Traueranzeige_VHS.jpg|Traueranzeige VHS, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ19.11.1981_Nachruf Stadt.jpg|Traueranzeige Stadt, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ23.11.1981_Zum Gedenken.jpg|Artikel von J.Jacobsen 1981&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grab Lippert.jpg|thumb|center|500px|Grab Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lippert Enkel und Urenkel-Jutta Plambeck.jpg|thumb|300px|Enkel und Urenkel Lipperts mit Jens Rusch, Foto Plambeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernissage am 01.10.2023 im Heimatmuseum Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 125. Geburtstag von Willi H. Lippert eröffnete der Verein für Brunsbütteler Geschichte (https://www.verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/) zusammen mit der [[Volkshochschule_Brunsbüttel_e.V.]] am 01.10.2023 eine Ausstellung im Heimatmuseum Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Enkel und Urenkel des verstorbenen Künstlers hatten den Weg vom Saarland nach Brunsbüttel nicht gescheut, um an der Vernissage teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Laudator war der Brunsbütteler Künstler und Galerist Jens Rusch, der u.a. auch von eigenen Erlebnissen mit dem verstorbenen Künstler facettenreich zu erzählen wußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Heft der &amp;quot;Kleinen Brunsbütteler Spuren&amp;quot; (Nr. 24) hat als Themenschwerpunkt den Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebenslauf und Arbeiten von Willi H.Lippert unter'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_H._Lippert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/&lt;br /&gt;
== Die Laudatio ==&lt;br /&gt;
'''„Everybody dies famous in a small town“'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amerikanischen Umgangssprache gibt es ein Zitat, das ich gern auf das Schaffen und das Leben von Willi Horst Lippert in unserer Schleusenstadt angewendet hätte:&lt;br /&gt;
„Everybody dies famous in a small town“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider trifft dieses „Jeder stirbt als berühmter Mensch in einer kleinen Stadt“ auf „Horsa“, wie ihn Freunde gern nannten, nicht so richtig zu.  Als wir sein Schaffen für das Brunsbüttel-Wiki aufarbeiteten und um Bilder und Fakten in den sozialen Medien baten, stellte sich heraus, dass er lediglich nur noch einer handvoll seiner Schüler in Erinnerung war. Und diese werden zusehends weniger. Das ist der Lauf der Dinge.&lt;br /&gt;
Keine Straße trägt hier seinen Namen, kein Gebäude erinnert an sein Schaffen für diese Stadt. Als es um die Namensgebung für das Elbeforum ging, handelte ich mir Protest und Unmut ein, als ich seinen Namen vorschlug. Dabei war er einer der beiden Gründer der heutigen VHS. Aber das scheint bedeutungslos. Lange Zeit war er auch einer meistbeschäftigten Dozenten der Volkshochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dietrich Austermann Bürgermeister dieser Stadt war, erhielt ich den Auftrag, zu überprüfen, ob und wie man dieses (ich zitiere) fürchterliche „Blut- und Bodengemälde“ eines W.H. Lippert im Ratssaal übermalen könne. Selbstverständlich lehnte ich empört ab und drohte mit einer öffentlichen Anklage, wenn diese geplante Verunglimpfung durch einen anderen Künstler ausgeführt werden sollte.&lt;br /&gt;
Dadurch ist dieses Relikt glücklicherweise erhalten geblieben. Anderen Regionalthemen, wie etwa dem großen Deichbau-Gemälde in der Neulandhalle erging es weit übler. Zunächst schlug man eine Durchreiche durch den gemalten Schimmel und überstrich später auch den Rest des zerstörten Gemäldes von Adolf von Horsten. &lt;br /&gt;
Richtige Wertschätzung war es aber auch hier in Brunsbüttel nicht, die das Wandgemälde im Ratssaal rettete. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob sich dieser Vorgang nicht bei der geplanten Umstrukturierung unseres Ratshauses wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb ist eine kleine Ausstellung wie diese so wichtig, die meiner Meinung nach aber in die Stadtgalerie gehören würde, um mehr Bürger dieser Stadt über das wichtige Nachkriegsschaffen&lt;br /&gt;
eines großartigen Künstlers zu informieren, den die Nachkriegswirren eher zufällig in unsere Schleusenstadt verschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert eine Blut-und Boden-Gesinnung zu unterstellen, zeigt auf alarmierende Weise wie leichtfertig heute die Auseinandersetzung mit regionalen Traditionen fehlinterpretiert werden kann.&lt;br /&gt;
WH Lippert gehörte 1932 dem antinazistischen Kreis „Die Mitte“ an, aus dem später die Gruppe 32 wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Maßnahmen auf der Grundlage der, bereits einen Tag nach dem Reichstagsbrand erlassenen „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, wurden noch im März Sozialdemokraten und Kommunisten aus Ämtern und Funktionen gewaltsam entfernt und in Haft genommen. Mit der zweiten Verhaftungswelle wurde auch Willi Lippert laut Einlieferungsliste der Ortspolizei am 27. 06. 1933 verhaftet, um ihn in das Konzentrationslager Oranienburg zu sperren. Dort musste er, als man sein Talent erkannte, sogenanntes „Lagergeld“ entwerfen. Erst die anhaltende Intervention seiner Ehefrau, die er liebevoll „Bärle“ nannte, führte zu einer Entlassung. Man deklarierte den Vorgang lakonisch als „Verwechslung“. Heute weiss man, dass solche „Verwechslungen“ wenige Jahre später zu einer Entscheidung über Leben und Tod führen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein großes Gipsmodell „Jugend, Mitte,Alter „ wurde drei Tage vor dem geplanten Bronzeguss von der Hitlerjugend zerstört.&lt;br /&gt;
Ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, ist noch auf dem Friedhof von Melsungen zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einberufung zur Kriegsmarine 1940, sein Sohn Jörg war noch kein Jahr alt, endete seine künstlerische Tätigkeit in Rathenow. Er erlebte das Ende des zweite Weltkrieges in der großen Flak-Batterie in Mühlenstraßen. Seine Frau Bärle, die in Rathenow geblieben war, entschloss sich 1946 mit dem Sohn zu ihrem Mann in die damalige englische Besatzungszone nach Brunsbüttel zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die englische Besatzungsmacht gestaltete er 1946 Casinoräume und er sah wohl Möglichkeiten, hier seine kleine Familie ernähren zu können. Eine Rückkehr in seine Geburtstadt Rathenow hätte ihm diese Perspektive sicherlich nicht mehr geboten. Sechs Jahre lang arbeitete er ohne feste Anstellung an der Boje-Mittelschule und Grundschulen als Zeichenlehrer auf Honorarbasis, wurde Mitbegründer der Volkshochschule Brunsbüttelkoog und ihr meistbeschäftigter Dozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er richtete sich in Brunsbüttelkoog ein Atelier ein, schuf Holzschnitte und zeichnungen und begann das umfangreiche Werk „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen zu illustrieren. Durch dieses großartige Buch erlangten seine Fähigkeiten und Neigungen einen höheren Bekanntheitsgrad und wenn sich heute jemand an sein Werk erinnert, werden überwiegend genau diese Illustrationen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert war auch ein Philosoph und hatte starke literarische Neigungen. Sich als Freigeist und ganz und gar nicht devoter Künstler den Unterhalt für seine Familie zu erarbeiten, war für ihn alles andere, als einfach. Die Stadt verweigerte ihm eine Festanstellung und von öffentlichen Aufträgen war er weitgehend abgeschnitten. Um solche Aufträge zu erlangen, musste man sich auf ein etabliertes Geklüngel mit Architekten, Ingenieuren und Auftraggeber einlassen, sonst blieb man vor der Tür neuer Gebäude und Einrichtungen der sogenannten “öffentlichen Hand“.  Aber immerhin durfte er ja den Ratssaal mit seinen Gemälden ausstatten. Eine der wenigen honorierten Arbeit, die uns erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem weiteren, sehr spezialisierten künstlerischen Formenkreis ist er als herausragender Heraldiker auch heute noch bekannt. Er schuf nicht nur das heutige Stadtwappen der Stadt Brunsbüttel, sondern rund 240 weitere Wappen für Städte und Gemeinden. Auch offizielle Urkunden und Illustrationen zeigen sein Handschrift, die häufig an seine ausdrucksstarken Holzschnitte erinnern.&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich an einen Besuch und sehe ihn heute noch zeichnend, fast erblindet mit einer großen Lupe, die Nase fast auf dem Papier. Anschließend wurden diese Zeichnungen von seiner lieben Frau Hertha, die er „Bärle“ nannte, nach seinen Angaben aquarelliert und coloriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer, fast kurioser Vorgang verbindet meine Erinnerungen mit WH Lippert, den ich als junger Künstler wegen seiner handwerklichen Fähigkeiten sehr bewunderte:&lt;br /&gt;
Bevor ich im damaligen „Haus der Jugend“ als Achtzehnjähriger meine ersten Siebdrucke und Materialbilder ausstellen durfte, verlangte man ein sogenanntes „Gutachten“. Wir haben über dieses kuriose Vorgehen gemeinsam gelacht und er stellte dieses lächerliche Schreiben ohne zu zögern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 starb WH Lippert 83jährig in Brunsbüttel und sein Nachlass zerstreute sich in alle Winde. Nur wenige Weitsichtige bemühten sich, kleinere Konvolute zusammenzuhalten. Ein schönes Beispiel ist die Sammlung von Günter Ahlf, in der sich Wertschätzung und Fachwissen widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt hat sich in den 40 Jahren seit seinem Tod dramatisch verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Ebay der größte und gnadenloseste Nachlassverwalter geworden. Die wahre Bedeutung von Kunstwerken aus einem künstlerischen Nachlass muss sich den Flohmarktkriterien beugen, die sich an Schnäppchenjägerei und naiven Auktionsritualen orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwer geworden, Werke von Lippert in eine wertschätzende Obhut in diese Stadt zurück zu holen. Deshalb kann es nicht hoch genug gelobt werden, dass sich wenigstens Klaus Schlichting und Uwe Möller darum bemühen, ein virtuelles Archiv im neuen Brunsbüttel-Wiki zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsachgemäße Lagerung von Lippert-Werken, die auf Böden und in Kellern oft von den Kindern und Enkeln überhaupt nicht mehr richtig eingeordnet oder gar erkannt werden, führen zu Verfall und Verlust. Lippert hat überwiegend auf Papier und Karton gearbeitet. Trockenheit und Schimmel sind die Todfeinde solcher Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest eine sachgemäße Einlagerung im klimatisierten Archiv der Stadtgalerie wäre ein erster Schritt in die vernünftigste aller Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche dieser kleinen Ausstellung die gebührende Wertschätzung und viele Besucher , insbesondere durch geführte Schulklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten Lipperts könnten dazu beitragen, eine Zeit besser zu verstehen, die trotz großer Not von unseren Vätern und Müttern bewältigt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben gerade mit, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass sich Einiges davon wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch am 1. Oktober 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appendix: Der Geburtsname Lipperts soll nach einer Information von Klaus Schlichting Willi Otto gewesen sein. Wie es zu der Umbenennung kam, kann ich leider nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]&lt;br /&gt;
*[[John Jacobsen]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel Nord]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
*[[Realschule Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39967</id>
		<title>Willi H. Lippert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39967"/>
		<updated>2023-10-03T15:45:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Die Laudatio */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Quellen: Kunstbüttel, [[Stadtarchiv Brunsbüttel]], https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/, Heinz Lewerenz, Uwe Borchers, Manfred Janke,Ute Pohl, Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese Seite wurde von Helge Bösenberg und Jens Rusch auf Dithmarschen-Wiki erstellt und von Uwe Möller auf Brunsbuettel-Wiki übertragen und erweitert. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlername W.H. Lippert&lt;br /&gt;
Geburtsname Willi Horst Otto Lippert (Spitzname „Horsa“)&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung deutscher Kunstmaler, Bildhauer, Grafiker, Numismatiker und Heraldiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:W.H.Lippert.jpg|thumb|200px|W.H.Lippert 1950er]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Selbstbildnis Lippert.jpg|thumb|200px|Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen Familie Lippert.jpg|thumb|200px|Wappen Familie Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geboren 12. November 1898 in Rathenow&lt;br /&gt;
* Ostern 1905 eingeschult, Notabitur&lt;br /&gt;
* 1915 Eintritt in die Kaiserliche Marine, Ausbildung zum Funker&lt;br /&gt;
* 1918 Studium an der Kunstakademie Berlin bei Professor Arthur Kampf. Daneben belegte er noch die Fächer Psychologie und Musik. Im Leichenkeller mußte er den Medizinstudenten beim Sezieren zusehen, um die Anatomie für seine bildhauerische Ausbildung zu erlernen. Schüler von Professor Lederer an der Kunstakademie in Dresden. Das Geld fürs Studium verdiente er mit der Gestaltung von Notgeld für fast alle schlesischen und pommerschen Städte. &lt;br /&gt;
* 1920 entstehen erste Federzeichnungen.&lt;br /&gt;
* Bis 1922 Notgeldentwürfe für 10 weitere Städte&lt;br /&gt;
* 1922 Nach dem Studium baute sich Lippert ein eigenes Atelier aus Holz. Hier lebte und arbeitete er. Die im impressionistischen Stil gemalten Bilder brachten ihm von Berliner Kunstkritikern ein sehr hohes Lob ein. Schaffung mehrerer Portraits in Temperamalerei, „Horsa“ lernt seine spätere Frau kennen&lt;br /&gt;
* 1924 eigenes Atelier auf väterlichem Grundstück&lt;br /&gt;
* 1924 - 1932 aktive Schaffenszeit, viele Malereien und auch auch Bildhauerarbeiten. Heute sind noch zwei Skulpturen bekannt, ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, der auf dem Friedhof von Melsungen steht.&lt;br /&gt;
* Die Nazi-Zeit kündigte sich an, Lippert fand Zugang zum antinazistischen Kreis „Der Mittelpunkt“ (später „Gruppe 32“)&lt;br /&gt;
* 24.12.1932 heiraten „Horsa“ und „Bärle“&lt;br /&gt;
* 1933 wurde Lippert in das Konzentrationslager Oranienburg gebracht, wo er „Lagergeld“ entwarf. Nach kurzer Zeit wurde er nach Intervention seiner Frau wieder entlassen, angebliche Verwechslung&lt;br /&gt;
* 1933 weitere Portraits, Bilder von Bauten und Landschaften in verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
* 1936 Fertigstellung seines Ateliers nach eigenen Entwürfen&lt;br /&gt;
* 1939 Geburt eines Sohnes&lt;br /&gt;
* 1940 Einberufung zum Militär, zunächst nach Quickborn bei Burg/Dithmarschen, später zur Batterie Friedrichshof bei Hopen&lt;br /&gt;
* 1945 Im Januar wurde er zur Batterie Mühlenstraßen verlegt, hier erlebt er das Kriegsende&lt;br /&gt;
* 1946 „[[Brunsbüttelkoog]]“ wird seine neue Heimat&lt;br /&gt;
* Er gestaltete u.a. Casino-Räume für die englische Besatzungsmacht&lt;br /&gt;
* Schaffung zahlreicher Buchillustrationen, z.B. für „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ (von Wilhelm Johnsen)&lt;br /&gt;
* Als Heraldiker schuf er etwa 240 Wappen für Städte und Familien. Die Wappen von Dithmarschen, Heide, Burg und St.Michaelisdonn stammen ebenfalls von ihm.&lt;br /&gt;
* 1947 Mitbegründer der [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]  (mit [[John Jacobsen]])&lt;br /&gt;
* 1948 – Schaffung der Urkunde der Stadtwerdung für das damalige Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
* 1951 Schaffung des neuen Brunsbüttel(koog)er Wappens&lt;br /&gt;
* 1956 besuchte er noch einmal Rathenow&lt;br /&gt;
* 1963 W.H.Lippert gibt seinen Posten als stellvertretender Vorsitzender der VHS ab, er erhielt die Ehrenmitgliedschaft&lt;br /&gt;
* 1981, am 13. November stirbt Will H. Lippert 83-jährig in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:J.Jacobsen_und_W.H.Lippert-KM.jpg|[[John Jacobsen]], W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:Pastor_Heinrich,Willi_Horst_Lippert.jpg|Der Brunsbütteler Pastor Heinrich mit W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:W.H.Lippert,Pastor_Heinrich,Ernst_Schoof,Hans_Kaminski.jpg|W.H.Lippert,Pastor Heinrich,Ernst Schoof,Hans Kaminski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll kein Künstler werden, meinte Vater Lippert, doch dann ging Willi Horst Lippert, gerade 20jährig aus dem 1. Weltkrieg zurückgekommen, 1918 nach Berlin und begann dort ein Studium an der Kunstakademie unter Professor Kampf und von Lederer (https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Kampf).  Das Studium finanzierte er selbst, zum Teil mit der grafischen Gestaltung von Notgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert, der seit seiner Wandervogelzeit nur noch Horsa genannt wurde, studierte nebenher noch Psychologie und Musik. In seinem Geburtsort Rathenow, etwa 70 km von Berlin, baute Lippert sich später auf einem großen Grundstück mit vielen Bäumen ein Atelier. &lt;br /&gt;
WHL (Lippert's Stecherzeichen auf Holz- und Linolschnitten) lernte 1922 seine spätere Ehefrau kennen; sie heirateten jedoch erst 1932. Für Bilder und Bronze-Plastiken stand ihm Herta „Bärle“ Lippert häufig Modell: Das Geld können wir uns sparen! Eine Unmenge von Zeichnungen, Linol- und Holzschnitten, Aquarell- und Ölbildern entstanden. Weiter war Lippert ein hervorragender Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzentrationslager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler kam ins Konzentrationslager Oranienburg, wurde jedoch nach zwei Wochen wieder frei gelassen. Die &amp;quot;KZ-Schutzhaft&amp;quot; wurde später als Versehen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das große Gipsmodell &amp;quot;Jugend/Mitte/Alter&amp;quot; wurde 1933, drei Tage vor dem Bronzeguß von Jung-Nazis zerstört. In den Kasernen von Rathenow fertigte Lippert große Wandgemälde an. Es gab so viel Arbeit, dass er andere Maler mit anstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbüttelkoog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges kam Lippert mit dem Militär nach [[Brunsbüttelkoog]]. In seiner Freizeit zeichnete er viel und organisierte Musikveranstaltungen. Nachdem das Atelierhaus in Rathenow unbewohnbar geworden war, verließ Herta Lippert mit einem notdürftig repariertem Kinderwagen, ein paar persönlichen Sachen und einigen aufgerollten Ölbildern, ihren sechsjährigen Sohn an der Hand, die Heimat und zog in Richtung Westen zu ihrem Mann nach Brunsbüttelkoog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Lehrer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brunsbüttelkoog]] hatte viele Flüchtlinge, die Arbeit knapp. Horst Lippert gab, vorerst ohne feste Anstellung, Zeichenunterricht an der [[Realschule Brunsbüttel]]. Schiffsbilder tauschte er gegen Lebensmittel. Mit [[John Jacobsen]] gründete er die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] und gab dort auch Vorträge. Als Heraldiker erarbeitete er über 240 Familien- und Städtewappen; so auch das Wappen der Stadt [[Brunsbüttel]] (zu der Zeit noch [[Brunsbüttelkoog]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl einiger Arbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dithmarscher Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi H. Lippert hat für den Kreis Dithmarschen und mehrere Dithmarscher Orte Wappen entworfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 01.01.1970 entstand Norderstedt aus der Zusammenlegung der Dörfer Friedrichsgabe, Garstedt, Harksheide und Glashütte. Auch hierfür entwarf Lippert das Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Entwurf_Brunsbuettel-400x542.jpg|Entwurf für Wappen Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_Brunsbüttel.jpg|Das heutige Wappen Brunsbüttels&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Dithmarschen-258x300.jpg|Dithmarscher Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Heide-278x300.jpg|Heider Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Burg-276x300.jpg|Burger Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Sankt_Michaelisdonn-277x300.jpg|Wappen St.Michaelisdonn&lt;br /&gt;
Datei:Norderstedt_Wappen.jpg|Wappen Norderstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Originale in Privatbesitz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_von_Hamburg.JPG|Wappen von Hamburg, 1946 von Lippert gemalt - Konvoyschiff für Handelsschiffe, bestückt mit 66 Kanonen, Original im Besitz von [[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Lippert Haberland.jpg|Im Privatbesitz von Torsten Haberland&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-König-1A.jpg|Im Privatbesitz von Kirsten König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichnungen für Brunsbüttel und Brunsbüttelkoog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen für das Buch „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen&lt;br /&gt;
und John Jacobsens „Brunsbüttelkoog – Junge Stadt im alten Deichring“ hat Lippert gefertigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel-1600.jpg|Kirchspiel Brunsbüttel um 1600&lt;br /&gt;
Bild:Der_Deichbruch-Lippert.jpg|Deichbruch 1717 ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#Weihnachtsflut_1717_-_Die_Braake_entstand_vor_300_Jahren]])&lt;br /&gt;
Bild:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|Vergebliche Braakeabdämmung 1718&lt;br /&gt;
Bild:Überschwemmte_Marsch-Lippert.jpg|Überschwemmte Marsch&lt;br /&gt;
Bild:Beerdigung Telsche Meinert Brunsbüttel-1769.jpg|Beerdigung Telsche Meinert 1769 und weitere 49 Zeichnungen&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Einigkeit v.Brunsbüttel.jpg|Walfang ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#1817_.E2.80.93_Vor_200_Jahren:_Beginn_des_Walfangs_in_Brunsb.C3.BCttel]])&lt;br /&gt;
Bild:Alter_Hafen-vor1900-Lippert.jpg|Alter Hafen um 1900&lt;br /&gt;
Bild:Stempelentwurf.jpg|Stempelentwurf für die neue Stadt [[Brunsbüttelkoog]] 1949&lt;br /&gt;
Bild:Stempel-VHS-alt.jpg|Stempelentwurf für die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] 1947&lt;br /&gt;
Bild:SON-E005_Übergabe_der_Stadturkunde_1949.jpg|Urkunde Schleusenstadt Brunsbüttelkoog 1949&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Tor zur großen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus dem Skizzenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-1.jpg|Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-mit-Segelbooten-2.jpg|Buschhaus mit Segelboot&lt;br /&gt;
Bild:Deichbau-an-der-Braake.jpg|Braaake, Schließungsversuch&lt;br /&gt;
Bild:Ebsen-Werft-GAhlf.jpg|Ebsenwerft,Bild mit Farbvorgaben&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Fischkutter mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Fleth-mit-Brücke.jpg|Fleth mit Brücke&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-1.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kate-Soesmenhusen 306x220mm.jpg|Kate Soesmenhusen&lt;br /&gt;
Bild:Kiel-Kanal-Kohlenlager.jpg|Kiel-Kanal-Kohlenlager (KiKaKo)&lt;br /&gt;
Bild:Kopfweiden 170x246mm.jpg|Kopfweiden&lt;br /&gt;
Bild:Neufelder-Hafen 246x170mm.jpg|Neufelder Hafen&lt;br /&gt;
Bild:Windflüchter 338x244mm.jpg|&amp;quot;Windflüchter&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-Blickrichtung-Deich.jpg|Alter Hafen, Blickrichtung Deich&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Alter Hafen mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Bellmer-Fleth Jakobusfriedhof.jpg|Bellmer Fleth, Jakobusfriedhof&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-2.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
Bild:Hausdächer-hinter-dem-Deich 221x297mm.jpg|Haus hinterm Deich&lt;br /&gt;
Bild:Haus-in-Brunsbüttel 170x246mm.jpg|Haus in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:Haus-Markt-16.jpg|Haus am Markt&lt;br /&gt;
Bild:Jacobuskirche-Westgiebel 200x292mm.jpg|Jakobuskirche, Westgiebel&lt;br /&gt;
Bild:Jakobuskirche-Südost-Ansicht.jpg|Jakouskirche&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter 221x297mm.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werbezeichnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Lippert Brunsbüttel.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Weihnachts-Fähre.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:Johannes Kruse-HL.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Kruse-Werbung-MJ.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitung, Akten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1956.03.06-Lippert.jpg|Brunsbüttelkooger Zeitung 1956&lt;br /&gt;
Bild:1957.09.20-Lippert.jpg|Heimatabend VHS 1957&lt;br /&gt;
Bild:1968.11.12-Lippert-70.jpg|Lippert zum 70. Geburtstag, 1968&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Sterbeurkunde.jpg|Sterbeurkunde Lippert 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ16.11.1981_Traueranzeige.jpg|Traueranzeige 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ17.11.1981_Traueranzeige_VHS.jpg|Traueranzeige VHS, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ19.11.1981_Nachruf Stadt.jpg|Traueranzeige Stadt, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ23.11.1981_Zum Gedenken.jpg|Artikel von J.Jacobsen 1981&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grab Lippert.jpg|thumb|center|500px|Grab Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lippert Enkel und Urenkel-Jutta Plambeck.jpg|thumb|300px|Enkel und Urenkel Lipperts mit Jens Rusch, Foto Plambeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernissage am 01.10.2023 im Heimatmuseum Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 125. Geburtstag von Willi H. Lippert eröffnete der Verein für Brunsbütteler Geschichte (https://www.verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/) zusammen mit der [[Volkshochschule_Brunsbüttel_e.V.]] am 01.10.2023 eine Ausstellung im Heimatmuseum Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Enkel und Urenkel des verstorbenen Künstlers hatten den Weg vom Saarland nach Brunsbüttel nicht gescheut, um an der Vernissage teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Laudator war der Brunsbütteler Künstler und Galerist Jens Rusch, der u.a. auch von eigenen Erlebnissen mit dem verstorbenen Künstler facettenreich zu erzählen wußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Heft der &amp;quot;Kleinen Brunsbütteler Spuren&amp;quot; (Nr. 24) hat als Themenschwerpunkt den Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebenslauf und Arbeiten von Willi H.Lippert unter'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_H._Lippert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/&lt;br /&gt;
== Die Laudatio ==&lt;br /&gt;
 '''„Everybody dies famous in a small town“'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amerikanischen Umgangssprache gibt es ein Zitat, das ich gern auf das Schaffen und das Leben von Willi Horst Lippert in unserer Schleusenstadt angewendet hätte:&lt;br /&gt;
„Everybody dies famous in a small town“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider trifft dieses „Jeder stirbt als berühmter Mensch in einer kleinen Stadt“ auf „Horsa“, wie ihn Freunde gern nannten, nicht so richtig zu.  Als wir sein Schaffen für das Brunsbüttel-Wiki aufarbeiteten und um Bilder und Fakten in den sozialen Medien baten, stellte sich heraus, dass er lediglich nur noch einer handvoll seiner Schüler in Erinnerung war. Und diese werden zusehends weniger. Das ist der Lauf der Dinge.&lt;br /&gt;
Keine Straße trägt hier seinen Namen, kein Gebäude erinnert an sein Schaffen für diese Stadt. Als es um die Namensgebung für das Elbeforum ging, handelte ich mir Protest und Unmut ein, als ich seinen Namen vorschlug. Dabei war er einer der beiden Gründer der heutigen VHS. Aber das scheint bedeutungslos. Lange Zeit war er auch einer meistbeschäftigten Dozenten der Volkshochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dietrich Austermann Bürgermeister dieser Stadt war, erhielt ich den Auftrag, zu überprüfen, ob und wie man dieses (ich zitiere) fürchterliche „Blut- und Bodengemälde“ eines W.H. Lippert im Ratssaal übermalen könne. Selbstverständlich lehnte ich empört ab und drohte mit einer öffentlichen Anklage, wenn diese geplante Verunglimpfung durch einen anderen Künstler ausgeführt werden sollte.&lt;br /&gt;
Dadurch ist dieses Relikt glücklicherweise erhalten geblieben. Anderen Regionalthemen, wie etwa dem großen Deichbau-Gemälde in der Neulandhalle erging es weit übler. Zunächst schlug man eine Durchreiche durch den gemalten Schimmel und überstrich später auch den Rest des zerstörten Gemäldes von Adolf von Horsten. &lt;br /&gt;
Richtige Wertschätzung war es aber auch hier in Brunsbüttel nicht, die das Wandgemälde im Ratssaal rettete. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob sich dieser Vorgang nicht bei der geplanten Umstrukturierung unseres Ratshauses wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb ist eine kleine Ausstellung wie diese so wichtig, die meiner Meinung nach aber in die Stadtgalerie gehören würde, um mehr Bürger dieser Stadt über das wichtige Nachkriegsschaffen&lt;br /&gt;
eines großartigen Künstlers zu informieren, den die Nachkriegswirren eher zufällig in unsere Schleusenstadt verschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert eine Blut-und Boden-Gesinnung zu unterstellen, zeigt auf alarmierende Weise wie leichtfertig heute die Auseinandersetzung mit regionalen Traditionen fehlinterpretiert werden kann.&lt;br /&gt;
WH Lippert gehörte 1932 dem antinazistischen Kreis „Die Mitte“ an, aus dem später die Gruppe 32 wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Maßnahmen auf der Grundlage der, bereits einen Tag nach dem Reichstagsbrand erlassenen „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, wurden noch im März Sozialdemokraten und Kommunisten aus Ämtern und Funktionen gewaltsam entfernt und in Haft genommen. Mit der zweiten Verhaftungswelle wurde auch Willi Lippert laut Einlieferungsliste der Ortspolizei am 27. 06. 1933 verhaftet, um ihn in das Konzentrationslager Oranienburg zu sperren. Dort musste er, als man sein Talent erkannte, sogenanntes „Lagergeld“ entwerfen. Erst die anhaltende Intervention seiner Ehefrau, die er liebevoll „Bärle“ nannte, führte zu einer Entlassung. Man deklarierte den Vorgang lakonisch als „Verwechslung“. Heute weiss man, dass solche „Verwechslungen“ wenige Jahre später zu einer Entscheidung über Leben und Tod führen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein großes Gipsmodell „Jugend, Mitte,Alter „ wurde drei Tage vor dem geplanten Bronzeguss von der Hitlerjugend zerstört.&lt;br /&gt;
Ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, ist noch auf dem Friedhof von Melsungen zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einberufung zur Kriegsmarine 1940, sein Sohn Jörg war noch kein Jahr alt, endete seine künstlerische Tätigkeit in Rathenow. Er erlebte das Ende des zweite Weltkrieges in der großen Flak-Batterie in Mühlenstraßen. Seine Frau Bärle, die in Rathenow geblieben war, entschloss sich 1946 mit dem Sohn zu ihrem Mann in die damalige englische Besatzungszone nach Brunsbüttel zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die englische Besatzungsmacht gestaltete er 1946 Casinoräume und er sah wohl Möglichkeiten, hier seine kleine Familie ernähren zu können. Eine Rückkehr in seine Geburtstadt Rathenow hätte ihm diese Perspektive sicherlich nicht mehr geboten. Sechs Jahre lang arbeitete er ohne feste Anstellung an der Boje-Mittelschule und Grundschulen als Zeichenlehrer auf Honorarbasis, wurde Mitbegründer der Volkshochschule Brunsbüttelkoog und ihr meistbeschäftigter Dozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er richtete sich in Brunsbüttelkoog ein Atelier ein, schuf Holzschnitte und zeichnungen und begann das umfangreiche Werk „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen zu illustrieren. Durch dieses großartige Buch erlangten seine Fähigkeiten und Neigungen einen höheren Bekanntheitsgrad und wenn sich heute jemand an sein Werk erinnert, werden überwiegend genau diese Illustrationen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert war auch ein Philosoph und hatte starke literarische Neigungen. Sich als Freigeist und ganz und gar nicht devoter Künstler den Unterhalt für seine Familie zu erarbeiten, war für ihn alles andere, als einfach. Die Stadt verweigerte ihm eine Festanstellung und von öffentlichen Aufträgen war er weitgehend abgeschnitten. Um solche Aufträge zu erlangen, musste man sich auf ein etabliertes Geklüngel mit Architekten, Ingenieuren und Auftraggeber einlassen, sonst blieb man vor der Tür neuer Gebäude und Einrichtungen der sogenannten “öffentlichen Hand“.  Aber immerhin durfte er ja den Ratssaal mit seinen Gemälden ausstatten. Eine der wenigen honorierten Arbeit, die uns erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem weiteren, sehr spezialisierten künstlerischen Formenkreis ist er als herausragender Heraldiker auch heute noch bekannt. Er schuf nicht nur das heutige Stadtwappen der Stadt Brunsbüttel, sondern rund 240 weitere Wappen für Städte und Gemeinden. Auch offizielle Urkunden und Illustrationen zeigen sein Handschrift, die häufig an seine ausdrucksstarken Holzschnitte erinnern.&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich an einen Besuch und sehe ihn heute noch zeichnend, fast erblindet mit einer großen Lupe, die Nase fast auf dem Papier. Anschließend wurden diese Zeichnungen von seiner lieben Frau Hertha, die er „Bärle“ nannte, nach seinen Angaben aquarelliert und coloriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer, fast kurioser Vorgang verbindet meine Erinnerungen mit WH Lippert, den ich als junger Künstler wegen seiner handwerklichen Fähigkeiten sehr bewunderte:&lt;br /&gt;
Bevor ich im damaligen „Haus der Jugend“ als Achtzehnjähriger meine ersten Siebdrucke und Materialbilder ausstellen durfte, verlangte man ein sogenanntes „Gutachten“. Wir haben über dieses kuriose Vorgehen gemeinsam gelacht und er stellte dieses lächerliche Schreiben ohne zu zögern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 starb WH Lippert 83jährig in Brunsbüttel und sein Nachlass zerstreute sich in alle Winde. Nur wenige Weitsichtige bemühten sich, kleinere Konvolute zusammenzuhalten. Ein schönes Beispiel ist die Sammlung von Günter Ahlf, in der sich Wertschätzung und Fachwissen widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt hat sich in den 40 Jahren seit seinem Tod dramatisch verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Ebay der größte und gnadenloseste Nachlassverwalter geworden. Die wahre Bedeutung von Kunstwerken aus einem künstlerischen Nachlass muss sich den Flohmarktkriterien beugen, die sich an Schnäppchenjägerei und naiven Auktionsritualen orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwer geworden, Werke von Lippert in eine wertschätzende Obhut in diese Stadt zurück zu holen. Deshalb kann es nicht hoch genug gelobt werden, dass sich wenigstens Klaus Schlichting und Uwe Möller darum bemühen, ein virtuelles Archiv im neuen Brunsbüttel-Wiki zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsachgemäße Lagerung von Lippert-Werken, die auf Böden und in Kellern oft von den Kindern und Enkeln überhaupt nicht mehr richtig eingeordnet oder gar erkannt werden, führen zu Verfall und Verlust. Lippert hat überwiegend auf Papier und Karton gearbeitet. Trockenheit und Schimmel sind die Todfeinde solcher Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest eine sachgemäße Einlagerung im klimatisierten Archiv der Stadtgalerie wäre ein erster Schritt in die vernünftigste aller Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche dieser kleinen Ausstellung die gebührende Wertschätzung und viele Besucher , insbesondere durch geführte Schulklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten Lipperts könnten dazu beitragen, eine Zeit besser zu verstehen, die trotz großer Not von unseren Vätern und Müttern bewältigt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben gerade mit, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass sich Einiges davon wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch am 1. Oktober 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appendix: Der Geburtsname Lipperts soll nach einer Information von Klaus Schlichting Willi Otto gewesen sein. Wie es zu der Umbenennung kam, kann ich leider nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]&lt;br /&gt;
*[[John Jacobsen]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel Nord]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
*[[Realschule Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39966</id>
		<title>Willi H. Lippert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Willi_H._Lippert&amp;diff=39966"/>
		<updated>2023-10-03T15:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Vernissage am 01.10.2023 im Heimatmuseum Brunsbüttel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Quellen: Kunstbüttel, [[Stadtarchiv Brunsbüttel]], https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/, Heinz Lewerenz, Uwe Borchers, Manfred Janke,Ute Pohl, Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese Seite wurde von Helge Bösenberg und Jens Rusch auf Dithmarschen-Wiki erstellt und von Uwe Möller auf Brunsbuettel-Wiki übertragen und erweitert. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlername W.H. Lippert&lt;br /&gt;
Geburtsname Willi Horst Otto Lippert (Spitzname „Horsa“)&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung deutscher Kunstmaler, Bildhauer, Grafiker, Numismatiker und Heraldiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:W.H.Lippert.jpg|thumb|200px|W.H.Lippert 1950er]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Selbstbildnis Lippert.jpg|thumb|200px|Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen Familie Lippert.jpg|thumb|200px|Wappen Familie Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geboren 12. November 1898 in Rathenow&lt;br /&gt;
* Ostern 1905 eingeschult, Notabitur&lt;br /&gt;
* 1915 Eintritt in die Kaiserliche Marine, Ausbildung zum Funker&lt;br /&gt;
* 1918 Studium an der Kunstakademie Berlin bei Professor Arthur Kampf. Daneben belegte er noch die Fächer Psychologie und Musik. Im Leichenkeller mußte er den Medizinstudenten beim Sezieren zusehen, um die Anatomie für seine bildhauerische Ausbildung zu erlernen. Schüler von Professor Lederer an der Kunstakademie in Dresden. Das Geld fürs Studium verdiente er mit der Gestaltung von Notgeld für fast alle schlesischen und pommerschen Städte. &lt;br /&gt;
* 1920 entstehen erste Federzeichnungen.&lt;br /&gt;
* Bis 1922 Notgeldentwürfe für 10 weitere Städte&lt;br /&gt;
* 1922 Nach dem Studium baute sich Lippert ein eigenes Atelier aus Holz. Hier lebte und arbeitete er. Die im impressionistischen Stil gemalten Bilder brachten ihm von Berliner Kunstkritikern ein sehr hohes Lob ein. Schaffung mehrerer Portraits in Temperamalerei, „Horsa“ lernt seine spätere Frau kennen&lt;br /&gt;
* 1924 eigenes Atelier auf väterlichem Grundstück&lt;br /&gt;
* 1924 - 1932 aktive Schaffenszeit, viele Malereien und auch auch Bildhauerarbeiten. Heute sind noch zwei Skulpturen bekannt, ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, der auf dem Friedhof von Melsungen steht.&lt;br /&gt;
* Die Nazi-Zeit kündigte sich an, Lippert fand Zugang zum antinazistischen Kreis „Der Mittelpunkt“ (später „Gruppe 32“)&lt;br /&gt;
* 24.12.1932 heiraten „Horsa“ und „Bärle“&lt;br /&gt;
* 1933 wurde Lippert in das Konzentrationslager Oranienburg gebracht, wo er „Lagergeld“ entwarf. Nach kurzer Zeit wurde er nach Intervention seiner Frau wieder entlassen, angebliche Verwechslung&lt;br /&gt;
* 1933 weitere Portraits, Bilder von Bauten und Landschaften in verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
* 1936 Fertigstellung seines Ateliers nach eigenen Entwürfen&lt;br /&gt;
* 1939 Geburt eines Sohnes&lt;br /&gt;
* 1940 Einberufung zum Militär, zunächst nach Quickborn bei Burg/Dithmarschen, später zur Batterie Friedrichshof bei Hopen&lt;br /&gt;
* 1945 Im Januar wurde er zur Batterie Mühlenstraßen verlegt, hier erlebt er das Kriegsende&lt;br /&gt;
* 1946 „[[Brunsbüttelkoog]]“ wird seine neue Heimat&lt;br /&gt;
* Er gestaltete u.a. Casino-Räume für die englische Besatzungsmacht&lt;br /&gt;
* Schaffung zahlreicher Buchillustrationen, z.B. für „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ (von Wilhelm Johnsen)&lt;br /&gt;
* Als Heraldiker schuf er etwa 240 Wappen für Städte und Familien. Die Wappen von Dithmarschen, Heide, Burg und St.Michaelisdonn stammen ebenfalls von ihm.&lt;br /&gt;
* 1947 Mitbegründer der [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]  (mit [[John Jacobsen]])&lt;br /&gt;
* 1948 – Schaffung der Urkunde der Stadtwerdung für das damalige Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
* 1951 Schaffung des neuen Brunsbüttel(koog)er Wappens&lt;br /&gt;
* 1956 besuchte er noch einmal Rathenow&lt;br /&gt;
* 1963 W.H.Lippert gibt seinen Posten als stellvertretender Vorsitzender der VHS ab, er erhielt die Ehrenmitgliedschaft&lt;br /&gt;
* 1981, am 13. November stirbt Will H. Lippert 83-jährig in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:J.Jacobsen_und_W.H.Lippert-KM.jpg|[[John Jacobsen]], W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:Pastor_Heinrich,Willi_Horst_Lippert.jpg|Der Brunsbütteler Pastor Heinrich mit W.H.Lippert&lt;br /&gt;
Bild:W.H.Lippert,Pastor_Heinrich,Ernst_Schoof,Hans_Kaminski.jpg|W.H.Lippert,Pastor Heinrich,Ernst Schoof,Hans Kaminski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll kein Künstler werden, meinte Vater Lippert, doch dann ging Willi Horst Lippert, gerade 20jährig aus dem 1. Weltkrieg zurückgekommen, 1918 nach Berlin und begann dort ein Studium an der Kunstakademie unter Professor Kampf und von Lederer (https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Kampf).  Das Studium finanzierte er selbst, zum Teil mit der grafischen Gestaltung von Notgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert, der seit seiner Wandervogelzeit nur noch Horsa genannt wurde, studierte nebenher noch Psychologie und Musik. In seinem Geburtsort Rathenow, etwa 70 km von Berlin, baute Lippert sich später auf einem großen Grundstück mit vielen Bäumen ein Atelier. &lt;br /&gt;
WHL (Lippert's Stecherzeichen auf Holz- und Linolschnitten) lernte 1922 seine spätere Ehefrau kennen; sie heirateten jedoch erst 1932. Für Bilder und Bronze-Plastiken stand ihm Herta „Bärle“ Lippert häufig Modell: Das Geld können wir uns sparen! Eine Unmenge von Zeichnungen, Linol- und Holzschnitten, Aquarell- und Ölbildern entstanden. Weiter war Lippert ein hervorragender Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzentrationslager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler kam ins Konzentrationslager Oranienburg, wurde jedoch nach zwei Wochen wieder frei gelassen. Die &amp;quot;KZ-Schutzhaft&amp;quot; wurde später als Versehen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Das große Gipsmodell &amp;quot;Jugend/Mitte/Alter&amp;quot; wurde 1933, drei Tage vor dem Bronzeguß von Jung-Nazis zerstört. In den Kasernen von Rathenow fertigte Lippert große Wandgemälde an. Es gab so viel Arbeit, dass er andere Maler mit anstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunsbüttelkoog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges kam Lippert mit dem Militär nach [[Brunsbüttelkoog]]. In seiner Freizeit zeichnete er viel und organisierte Musikveranstaltungen. Nachdem das Atelierhaus in Rathenow unbewohnbar geworden war, verließ Herta Lippert mit einem notdürftig repariertem Kinderwagen, ein paar persönlichen Sachen und einigen aufgerollten Ölbildern, ihren sechsjährigen Sohn an der Hand, die Heimat und zog in Richtung Westen zu ihrem Mann nach Brunsbüttelkoog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Lehrer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brunsbüttelkoog]] hatte viele Flüchtlinge, die Arbeit knapp. Horst Lippert gab, vorerst ohne feste Anstellung, Zeichenunterricht an der [[Realschule Brunsbüttel]]. Schiffsbilder tauschte er gegen Lebensmittel. Mit [[John Jacobsen]] gründete er die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] und gab dort auch Vorträge. Als Heraldiker erarbeitete er über 240 Familien- und Städtewappen; so auch das Wappen der Stadt [[Brunsbüttel]] (zu der Zeit noch [[Brunsbüttelkoog]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl einiger Arbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dithmarscher Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi H. Lippert hat für den Kreis Dithmarschen und mehrere Dithmarscher Orte Wappen entworfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Am 01.01.1970 entstand Norderstedt aus der Zusammenlegung der Dörfer Friedrichsgabe, Garstedt, Harksheide und Glashütte. Auch hierfür entwarf Lippert das Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Entwurf_Brunsbuettel-400x542.jpg|Entwurf für Wappen Brunsbüttelkoog&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_Brunsbüttel.jpg|Das heutige Wappen Brunsbüttels&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Dithmarschen-258x300.jpg|Dithmarscher Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Heide-278x300.jpg|Heider Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Burg-276x300.jpg|Burger Wappen&lt;br /&gt;
Bild:Kommunalwappen_Sankt_Michaelisdonn-277x300.jpg|Wappen St.Michaelisdonn&lt;br /&gt;
Datei:Norderstedt_Wappen.jpg|Wappen Norderstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Originale in Privatbesitz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_von_Hamburg.JPG|Wappen von Hamburg, 1946 von Lippert gemalt - Konvoyschiff für Handelsschiffe, bestückt mit 66 Kanonen, Original im Besitz von [[Marinemaler Holger Koppelmann]]&lt;br /&gt;
Bild:Lippert Haberland.jpg|Im Privatbesitz von Torsten Haberland&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-König-1A.jpg|Im Privatbesitz von Kirsten König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichnungen für Brunsbüttel und Brunsbüttelkoog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen für das Buch „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen&lt;br /&gt;
und John Jacobsens „Brunsbüttelkoog – Junge Stadt im alten Deichring“ hat Lippert gefertigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;233&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Brunsbüttel-1600.jpg|Kirchspiel Brunsbüttel um 1600&lt;br /&gt;
Bild:Der_Deichbruch-Lippert.jpg|Deichbruch 1717 ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#Weihnachtsflut_1717_-_Die_Braake_entstand_vor_300_Jahren]])&lt;br /&gt;
Bild:Braakeabdämmung-Lippert.jpg|Vergebliche Braakeabdämmung 1718&lt;br /&gt;
Bild:Überschwemmte_Marsch-Lippert.jpg|Überschwemmte Marsch&lt;br /&gt;
Bild:Beerdigung Telsche Meinert Brunsbüttel-1769.jpg|Beerdigung Telsche Meinert 1769 und weitere 49 Zeichnungen&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Einigkeit v.Brunsbüttel.jpg|Walfang ([[Das_Jubiläumsjahr_2017_in_Brunsbüttel#1817_.E2.80.93_Vor_200_Jahren:_Beginn_des_Walfangs_in_Brunsb.C3.BCttel]])&lt;br /&gt;
Bild:Alter_Hafen-vor1900-Lippert.jpg|Alter Hafen um 1900&lt;br /&gt;
Bild:Stempelentwurf.jpg|Stempelentwurf für die neue Stadt [[Brunsbüttelkoog]] 1949&lt;br /&gt;
Bild:Stempel-VHS-alt.jpg|Stempelentwurf für die [[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]] 1947&lt;br /&gt;
Bild:SON-E005_Übergabe_der_Stadturkunde_1949.jpg|Urkunde Schleusenstadt Brunsbüttelkoog 1949&lt;br /&gt;
Bild:Lippert_Brunsbüttel.jpg|Tor zur großen Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus dem Skizzenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-1.jpg|Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Buschhaus-mit-Segelbooten-2.jpg|Buschhaus mit Segelboot&lt;br /&gt;
Bild:Deichbau-an-der-Braake.jpg|Braaake, Schließungsversuch&lt;br /&gt;
Bild:Ebsen-Werft-GAhlf.jpg|Ebsenwerft,Bild mit Farbvorgaben&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Fischkutter mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Fleth-mit-Brücke.jpg|Fleth mit Brücke&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-1.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Kate-Soesmenhusen 306x220mm.jpg|Kate Soesmenhusen&lt;br /&gt;
Bild:Kiel-Kanal-Kohlenlager.jpg|Kiel-Kanal-Kohlenlager (KiKaKo)&lt;br /&gt;
Bild:Kopfweiden 170x246mm.jpg|Kopfweiden&lt;br /&gt;
Bild:Neufelder-Hafen 246x170mm.jpg|Neufelder Hafen&lt;br /&gt;
Bild:Windflüchter 338x244mm.jpg|&amp;quot;Windflüchter&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-Blickrichtung-Deich.jpg|Alter Hafen, Blickrichtung Deich&lt;br /&gt;
Bild:Alter-Hafen-mit-Buschhaus 245x342.jpg|Alter Hafen mit Buschhaus&lt;br /&gt;
Bild:Bellmer-Fleth Jakobusfriedhof.jpg|Bellmer Fleth, Jakobusfriedhof&lt;br /&gt;
Bild:Hallig-2.jpg|Hallig&lt;br /&gt;
Bild:Hausdächer-hinter-dem-Deich 221x297mm.jpg|Haus hinterm Deich&lt;br /&gt;
Bild:Haus-in-Brunsbüttel 170x246mm.jpg|Haus in Brunsbüttel&lt;br /&gt;
Bild:Haus-Markt-16.jpg|Haus am Markt&lt;br /&gt;
Bild:Jacobuskirche-Westgiebel 200x292mm.jpg|Jakobuskirche, Westgiebel&lt;br /&gt;
Bild:Jakobuskirche-Südost-Ansicht.jpg|Jakouskirche&lt;br /&gt;
Bild:Fischkutter 221x297mm.jpg|Fischkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werbezeichnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;237&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Lippert Brunsbüttel.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:1955.11.29-Weihnachts-Fähre.jpg|Werbung für Brunsbüttelkooger Weihnacht 1955&lt;br /&gt;
Bild:Johannes Kruse-HL.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:Kruse-Werbung-MJ.jpg|[[Bauunternehmen_Kruse_Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitung, Akten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:1956.03.06-Lippert.jpg|Brunsbüttelkooger Zeitung 1956&lt;br /&gt;
Bild:1957.09.20-Lippert.jpg|Heimatabend VHS 1957&lt;br /&gt;
Bild:1968.11.12-Lippert-70.jpg|Lippert zum 70. Geburtstag, 1968&lt;br /&gt;
Bild:Lippert-Sterbeurkunde.jpg|Sterbeurkunde Lippert 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ16.11.1981_Traueranzeige.jpg|Traueranzeige 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ17.11.1981_Traueranzeige_VHS.jpg|Traueranzeige VHS, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ19.11.1981_Nachruf Stadt.jpg|Traueranzeige Stadt, 1981&lt;br /&gt;
Bild:BZ23.11.1981_Zum Gedenken.jpg|Artikel von J.Jacobsen 1981&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grab Lippert.jpg|thumb|center|500px|Grab Lippert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lippert Enkel und Urenkel-Jutta Plambeck.jpg|thumb|300px|Enkel und Urenkel Lipperts mit Jens Rusch, Foto Plambeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernissage am 01.10.2023 im Heimatmuseum Brunsbüttel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 125. Geburtstag von Willi H. Lippert eröffnete der Verein für Brunsbütteler Geschichte (https://www.verein-fuer-brunsbuetteler-geschichte.de/) zusammen mit der [[Volkshochschule_Brunsbüttel_e.V.]] am 01.10.2023 eine Ausstellung im Heimatmuseum Brunsbüttel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Enkel und Urenkel des verstorbenen Künstlers hatten den Weg vom Saarland nach Brunsbüttel nicht gescheut, um an der Vernissage teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Laudator war der Brunsbütteler Künstler und Galerist Jens Rusch, der u.a. auch von eigenen Erlebnissen mit dem verstorbenen Künstler facettenreich zu erzählen wußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Heft der &amp;quot;Kleinen Brunsbütteler Spuren&amp;quot; (Nr. 24) hat als Themenschwerpunkt den Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebenslauf und Arbeiten von Willi H.Lippert unter'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_H._Lippert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://familienwappen-ortswappen.de/der-kunst-wegen-nach-brunsbuettel/&lt;br /&gt;
== Die Laudatio ==&lt;br /&gt;
W.H. Lippert   „Everybody dies famous in a small town“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amerikanischen Umgangssprache gibt es ein Zitat, das ich gern auf das Schaffen und das Leben von Willi Horst Lippert in unserer Schleusenstadt angewendet hätte:&lt;br /&gt;
„Everybody dies famous in a small town“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider trifft dieses „Jeder stirbt als berühmter Mensch in einer kleinen Stadt“ auf „Horsa“, wie ihn Freunde gern nannten, nicht so richtig zu.  Als wir sein Schaffen für das Brunsbüttel-Wiki aufarbeiteten und um Bilder und Fakten in den sozialen Medien baten, stellte sich heraus, dass er lediglich nur noch einer handvoll seiner Schüler in Erinnerung war. Und diese werden zusehends weniger. Das ist der Lauf der Dinge.&lt;br /&gt;
Keine Straße trägt hier seinen Namen, kein Gebäude erinnert an sein Schaffen für diese Stadt. Als es um die Namensgebung für das Elbeforum ging, handelte ich mir Protest und Unmut ein, als ich seinen Namen vorschlug. Dabei war er einer der beiden Gründer der heutigen VHS. Aber das scheint bedeutungslos. Lange Zeit war er auch einer meistbeschäftigten Dozenten der Volkshochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dietrich Austermann Bürgermeister dieser Stadt war, erhielt ich den Auftrag, zu überprüfen, ob und wie man dieses (ich zitiere) fürchterliche „Blut- und Bodengemälde“ eines W.H. Lippert im Ratssaal übermalen könne. Selbstverständlich lehnte ich empört ab und drohte mit einer öffentlichen Anklage, wenn diese geplante Verunglimpfung durch einen anderen Künstler ausgeführt werden sollte.&lt;br /&gt;
Dadurch ist dieses Relikt glücklicherweise erhalten geblieben. Anderen Regionalthemen, wie etwa dem großen Deichbau-Gemälde in der Neulandhalle erging es weit übler. Zunächst schlug man eine Durchreiche durch den gemalten Schimmel und überstrich später auch den Rest des zerstörten Gemäldes von Adolf von Horsten. &lt;br /&gt;
Richtige Wertschätzung war es aber auch hier in Brunsbüttel nicht, die das Wandgemälde im Ratssaal rettete. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob sich dieser Vorgang nicht bei der geplanten Umstrukturierung unseres Ratshauses wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb ist eine kleine Ausstellung wie diese so wichtig, die meiner Meinung nach aber in die Stadtgalerie gehören würde, um mehr Bürger dieser Stadt über das wichtige Nachkriegsschaffen&lt;br /&gt;
eines großartigen Künstlers zu informieren, den die Nachkriegswirren eher zufällig in unsere Schleusenstadt verschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert eine Blut-und Boden-Gesinnung zu unterstellen, zeigt auf alarmierende Weise wie leichtfertig heute die Auseinandersetzung mit regionalen Traditionen fehlinterpretiert werden kann.&lt;br /&gt;
WH Lippert gehörte 1932 dem antinazistischen Kreis „Die Mitte“ an, aus dem später die Gruppe 32 wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Maßnahmen auf der Grundlage der, bereits einen Tag nach dem Reichstagsbrand erlassenen „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, wurden noch im März Sozialdemokraten und Kommunisten aus Ämtern und Funktionen gewaltsam entfernt und in Haft genommen. Mit der zweiten Verhaftungswelle wurde auch Willi Lippert laut Einlieferungsliste der Ortspolizei am 27. 06. 1933 verhaftet, um ihn in das Konzentrationslager Oranienburg zu sperren. Dort musste er, als man sein Talent erkannte, sogenanntes „Lagergeld“ entwerfen. Erst die anhaltende Intervention seiner Ehefrau, die er liebevoll „Bärle“ nannte, führte zu einer Entlassung. Man deklarierte den Vorgang lakonisch als „Verwechslung“. Heute weiss man, dass solche „Verwechslungen“ wenige Jahre später zu einer Entscheidung über Leben und Tod führen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein großes Gipsmodell „Jugend, Mitte,Alter „ wurde drei Tage vor dem geplanten Bronzeguss von der Hitlerjugend zerstört.&lt;br /&gt;
Ein halb-lebensgroßer, weiblicher Akt steht mit Einschußlöchern in Bauch und Oberschenkel vor dem Krankenhaus in Rathenow und „der ruhende Pilgerer“, ist noch auf dem Friedhof von Melsungen zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einberufung zur Kriegsmarine 1940, sein Sohn Jörg war noch kein Jahr alt, endete seine künstlerische Tätigkeit in Rathenow. Er erlebte das Ende des zweite Weltkrieges in der großen Flak-Batterie in Mühlenstraßen. Seine Frau Bärle, die in Rathenow geblieben war, entschloss sich 1946 mit dem Sohn zu ihrem Mann in die damalige englische Besatzungszone nach Brunsbüttel zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die englische Besatzungsmacht gestaltete er 1946 Casinoräume und er sah wohl Möglichkeiten, hier seine kleine Familie ernähren zu können. Eine Rückkehr in seine Geburtstadt Rathenow hätte ihm diese Perspektive sicherlich nicht mehr geboten. Sechs Jahre lang arbeitete er ohne feste Anstellung an der Boje-Mittelschule und Grundschulen als Zeichenlehrer auf Honorarbasis, wurde Mitbegründer der Volkshochschule Brunsbüttelkoog und ihr meistbeschäftigter Dozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er richtete sich in Brunsbüttelkoog ein Atelier ein, schuf Holzschnitte und zeichnungen und begann das umfangreiche Werk „Bauern, Handwerker, Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen zu illustrieren. Durch dieses großartige Buch erlangten seine Fähigkeiten und Neigungen einen höheren Bekanntheitsgrad und wenn sich heute jemand an sein Werk erinnert, werden überwiegend genau diese Illustrationen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippert war auch ein Philosoph und hatte starke literarische Neigungen. Sich als Freigeist und ganz und gar nicht devoter Künstler den Unterhalt für seine Familie zu erarbeiten, war für ihn alles andere, als einfach. Die Stadt verweigerte ihm eine Festanstellung und von öffentlichen Aufträgen war er weitgehend abgeschnitten. Um solche Aufträge zu erlangen, musste man sich auf ein etabliertes Geklüngel mit Architekten, Ingenieuren und Auftraggeber einlassen, sonst blieb man vor der Tür neuer Gebäude und Einrichtungen der sogenannten “öffentlichen Hand“.  Aber immerhin durfte er ja den Ratssaal mit seinen Gemälden ausstatten. Eine der wenigen honorierten Arbeit, die uns erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem weiteren, sehr spezialisierten künstlerischen Formenkreis ist er als herausragender Heraldiker auch heute noch bekannt. Er schuf nicht nur das heutige Stadtwappen der Stadt Brunsbüttel, sondern rund 240 weitere Wappen für Städte und Gemeinden. Auch offizielle Urkunden und Illustrationen zeigen sein Handschrift, die häufig an seine ausdrucksstarken Holzschnitte erinnern.&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich an einen Besuch und sehe ihn heute noch zeichnend, fast erblindet mit einer großen Lupe, die Nase fast auf dem Papier. Anschließend wurden diese Zeichnungen von seiner lieben Frau Hertha, die er „Bärle“ nannte, nach seinen Angaben aquarelliert und coloriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer, fast kurioser Vorgang verbindet meine Erinnerungen mit WH Lippert, den ich als junger Künstler wegen seiner handwerklichen Fähigkeiten sehr bewunderte:&lt;br /&gt;
Bevor ich im damaligen „Haus der Jugend“ als Achtzehnjähriger meine ersten Siebdrucke und Materialbilder ausstellen durfte, verlangte man ein sogenanntes „Gutachten“. Wir haben über dieses kuriose Vorgehen gemeinsam gelacht und er stellte dieses lächerliche Schreiben ohne zu zögern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 starb WH Lippert 83jährig in Brunsbüttel und sein Nachlass zerstreute sich in alle Winde. Nur wenige Weitsichtige bemühten sich, kleinere Konvolute zusammenzuhalten. Ein schönes Beispiel ist die Sammlung von Günter Ahlf, in der sich Wertschätzung und Fachwissen widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt hat sich in den 40 Jahren seit seinem Tod dramatisch verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Ebay der größte und gnadenloseste Nachlassverwalter geworden. Die wahre Bedeutung von Kunstwerken aus einem künstlerischen Nachlass muss sich den Flohmarktkriterien beugen, die sich an Schnäppchenjägerei und naiven Auktionsritualen orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwer geworden, Werke von Lippert in eine wertschätzende Obhut in diese Stadt zurück zu holen. Deshalb kann es nicht hoch genug gelobt werden, dass sich wenigstens Klaus Schlichting und Uwe Möller darum bemühen, ein virtuelles Archiv im neuen Brunsbüttel-Wiki zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsachgemäße Lagerung von Lippert-Werken, die auf Böden und in Kellern oft von den Kindern und Enkeln überhaupt nicht mehr richtig eingeordnet oder gar erkannt werden, führen zu Verfall und Verlust. Lippert hat überwiegend auf Papier und Karton gearbeitet. Trockenheit und Schimmel sind die Todfeinde solcher Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest eine sachgemäße Einlagerung im klimatisierten Archiv der Stadtgalerie wäre ein erster Schritt in die vernünftigste aller Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche dieser kleinen Ausstellung die gebührende Wertschätzung und viele Besucher , insbesondere durch geführte Schulklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten Lipperts könnten dazu beitragen, eine Zeit besser zu verstehen, die trotz großer Not von unseren Vätern und Müttern bewältigt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben gerade mit, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass sich Einiges davon wiederholen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch am 1. Oktober 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appendix: Der Geburtsname Lipperts soll nach einer Information von Klaus Schlichting Willi Otto gewesen sein. Wie es zu der Umbenennung kam, kann ich leider nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sammlung Uwe Möller]]&lt;br /&gt;
*[[Volkshochschule Brunsbüttel e.V.]]&lt;br /&gt;
*[[John Jacobsen]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel Nord]]&lt;br /&gt;
*[[Volksschule Brunsbüttel-Süd]]&lt;br /&gt;
*[[Realschule Brunsbüttel]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelhafen]]&lt;br /&gt;
*[[Brunsbüttelkoog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brunsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Krebsberatungszentrum_Westk%C3%BCste&amp;diff=39788</id>
		<title>Krebsberatungszentrum Westküste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Krebsberatungszentrum_Westk%C3%BCste&amp;diff=39788"/>
		<updated>2023-09-02T06:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Stammzellentypisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Image.jpg|700px|zentriert|Logo Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
== Leitung ==&lt;br /&gt;
[[Petra Köster]] ist die Leiterin des Krebsinformationszentrums Westküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adresse: Koogstraße 41-43, 25541 Brunsbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefon: 04852 8378070&lt;br /&gt;
[[Datei:Bz.jpg|999px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung durch die Wattolümpiade ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Image (1).jpg|mini|left|Finanzierung durch die Wattolümpiade&lt;br /&gt;
Datei:Image (3).jpg|mini|links|Finanzierung durch die Wattolümpiade und Spenden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Schmutziger Sport für eine saubere Sache ==&lt;br /&gt;
Seit 2004 trägt der Wattolümpiade-Verein mit seiner unkonventionellen Benefizveranstaltung dazu bei, Strukturen für Krebsbetroffene in der Region nachhaltig zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 440.000 Spenden-Euros wurden mit der Wattolümpiade in den vergangenen 16 Jahren für den guten Zweck generiert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So finanziert der Verein seit 2005 unter anderem zwei Beratungsstellen für Krebspatienten und deren Angehörige in Brunsbüttel und Heide. Nachdem in den vergangenen Jahren die Einrichtung eines Palliativzimmers am Brunsbütteler Westküstenklinikum auf der Agenda stand und zwei großangelegte Typisierungs-Aktion mehr als 850 potenzielle Lebensretter hervorbrachte, wurde die Einrichtung von Angehörigenzimmern am Heider Westküstenklinikum sowie die Ausstattung eines Zimmers für onkologische Behandlungen am Klinikum Brunsbüttel vom Wattolümpiade-Verein finanziell unterstützt, außerdem die Kinderhospizarbeit des Hospizvereins Dithmarschen. Schwerpunkt im Jahr 2015 war die Einrichtung des Krebsberatungszentrums Westküste. Eine große Resonanz erfahren auch die vom Wattolümpiade-Verein organisierten Brunsbütteler Krebsinformationstage, die 2020 zum inzwischen zwölften Mal stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept ist so simpel wie effektiv: Alle Organisatoren und Helfer engagieren sich ehrenamtlich – alle Kosten, die ansonsten entstehen, werden in voller Höhe von Sponsoren getragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheckuebergabe2.jpg|999px|center|Scheckuebergabe2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammzellentypisierung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Zweite Stammzellentypisierung.jpg|Schirmherrin: Doro&lt;br /&gt;
Bild:Image (7).jpg|Starke Unterstützer: Kai Wingenfelder, Sänger von Fury in the Slaughterhouse und Holger Hübner, Gründer von Wacken Open Air.&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krebsinformationstage ==&lt;br /&gt;
Du engagierst Dich seit 2004 in allerhöchstem Maße für die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft und für Betroffene im ganzen Land. Ich erlebe Dich in unserem Arbeitsalltag als einen in höchsten Maße engagierten ehrenamtlichen Helfer der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, der die Versorgungsstrukturen für Krebsbetroffene im ganzen Land in den letzten Jahren maßgeblich mit gestaltet und gefördert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir an der Westküste die ambulante Krebsberatung für Familien mit Krebs stetig weiter ausbauen und anbieten dürfen, haben wir zu großen Teilen Dir und Deinen Freunden und Förderern der Wattolümpiade zu verdanken. Du setzt Dich beispiellos für Krebsbetroffene und ihre optimale Versorgung ein und Du warst stets durch Deine eigene Betroffenheit ein Sprachrohr und ein Botschafter für die Bedürfnisse von Patienten und Angehörige. Es ist eine große Freude und Inspiration mit Dir zusammen arbeiten zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Papke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maltherapie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Maltherapie.jpg|mini|left|alternativtext=mltherapie|Maltherapie]]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angehörigenzimmer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Mitstreiter und ich betrachten uns als Mittler zwischen Krebs-Betroffenen und den Onkologen der umliegenden Kliniken. Als Selbst-Betroffene erkennen wir Mankobereiche und Ergänzungsmöglichkeiten oft besser als die Onkologen der Kliniken, jedenfalls aus der Sicht der Betroffenen. Im Laufe der Jahre hat sich der Dialog mit den Kliniken und den Fachärzten vor Ort ganz hervorragend entwickelt. Das geht sogar soweit, dass man mich zum Ehrenmitglied des Onkologischen Arbeitskreises ernannt hat. Besser könnten die Signale gegenseitiger Akzeptanz gar nicht sein. Besonders freue ich mich auch über die Aufgeschlossenheit gegenüber meiner ganzheitlichen Vorstellung von Komplementär-Medizin.&lt;br /&gt;
Bei der Einrichtung unserer Angehörigenzimmer geht es mir persönlich um die Sichtweise auf einen Teilaspekt palliativer Versorgung: Die Sterbebegleitung durch Freunde und Familienangehörige für austherapierte KrebspatientInnen. Der palliative Aufgabenbereich wird von den Kliniken naturgemäß anders formuliert und das ist auch gut so.&lt;br /&gt;
Meine liebe Frau Susanne und ich lernten während unserer 17 Lebensjahre in Spanien eine besonders tolerante Version von Betreuung kennen: Auf den Fluren und Balkonen, auch im garten der Klinik in Villajoyosa waren Familienangehörige am Grillen und Kochen, um ihren Lieben etwas gewohnteres als Krankenhauskost zu bereiten. Wer weiß denn besser, als eine Mutter, was die Kinder wieder auf die Beine bringt? Deshalb haben unsere Angehörigenzimmer auch eigene Einbauküchen.&lt;br /&gt;
Noch wichtiger ist jedoch die tatsächliche Nähe.&lt;br /&gt;
Im Laufe eines Lebens entfernen sich Kinder berufsbedingt häufig von ihrem Geburtsort, arbeiten und wohnen irgendwo in der weiten Welt. Wenn dann aber die Eltern ans Ende ihres Lebens gelangt sind, kehren sie zurück, um diese auf dem letzten Weg zu begleiten. Das gilt ganz besonders, wenn Menschen, die man liebt viel zu früh durch Krebs oder eine andere schwere Erkrankung aus dem Leben gerissen werden. Dann wird alles Andere nebensächlich und es geht um Nähe, um Liebe und Unterstützung.&lt;br /&gt;
Dem entsprechen die Kliniken so weit es möglich ist. es werden zusätzliche Betten ins Sterbezimmer gestellt, oder wenn ein Nachbarzimmer frei sein sollte, stellt man auch das großzügig zur Verfügung. Oft ist das sogar ein offizieller Aspekt palliativer Fürsorge. Aber das Sterben kann länger dauern, als man es erwartet hätte. Und dann kann diese Begleitung zur Strapaze für Angehörige werden.&lt;br /&gt;
Hier versuchen wir, ein wenig Linderung durch eine kleine räumliche Distanz zu schaffen, damit Begleitpersonen selbst wieder Kraft sammeln können. So können sie ihren Lieben stabiler und kraftvoller zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
Deshalb richten wir diese Angehörigenzimmer ein.&lt;br /&gt;
Falls jemand unsere Arbeit unterstützen möchte:&lt;br /&gt;
https://www.wattoluempiade.de/spenden/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Venenfinder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WKK Brunsbüttel ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Venenfinder.jpg|Venenfinder&lt;br /&gt;
Bild:Venenfinder 2.jpg&lt;br /&gt;
Bild:45276516 10211837544124524 3587317343165874176 n.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Venenfinder können auch verborgene Blutgefäße sichtbar gemacht werden. Das erleichtert das Legen von Infusionen, die Blutabnahme und leistet einen Beitrag zur Patientensicherheit. Die Initiative &amp;quot;Stark gegen Krebs&amp;quot; hat unserem Krankenhaus in Brunsbüttel eines dieser 4200 Euro teuren Geräte geschenkt. Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Thomsen und Geschäftsführer Dr. Martin Blümke waren begeistert und probierten das Gerät gleich mal aus.&lt;br /&gt;
=== WKK Heide ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2.11. 2022 WKK Heide kleiner.jpg|999px|zentriert|alternativtext=Überrreichung und Vorführung im WKK Heide|WKK Heide Nov. 2022]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Venen Tattoo.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Venen www.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Kai Gerdes www.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tablet-Spenden ==&lt;br /&gt;
Die Schilderung durch einen Frankfurter Freund war für mich der Auslöser für diese Spendenaktion:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich stehe vor der Klinik, aber ich kann nicht hinein. Ich weiss, dass hinter diesem Fenster die Frau stirbt, die mich in diese Welt brachte. Sie hat mich beschützt, begleitet, jederzeit verstanden. Ohne jegliche Einschränkung. Sie war meine Löwenmutter.&lt;br /&gt;
Und jetzt kann ich mich nicht bei ihr dafür bedanken, indem ich sie aus diesem Leben begleite.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Natürlich weiss ich, dass ein virtueller Dialog kein Ersatz für eine letzte Umarmung sein kann. Aber er kann eine Linderung bedeuten.&lt;br /&gt;
Es war, als hätte ich mir zu meinem Geburtstag selbst ein Geschenk gemacht. Ich bedanke mich bei Allen, die durch ihre Spenden dazu beigetragen haben von ganzem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
Am Ende konnte Jens Rusch über die Firma Expert in Brunsbüttel 50 Tablet-PC anschaffen und über den Hospiz- und Palliativverband an Palliativ-Einrichtungen an der gesamten Westküste verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das WKK bekam elf Tablets! (Foto)!&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Shz.jpg&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Tabletspenden.jpg|left|mini|Tabletspenden|Am Ende konnte Jens Rusch über die Firma Expert in Brunsbüttel 50 Tablet-PC anschaffen und über den Hospiz- und Palliativverband an Palliativ-Einrichtungen an der gesamten Westküste verteilen. Das WKK bekam elf Tablets!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela Reh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Mai 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 50 Tablets gegen die Einsamkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 50 fabrikneuen Tablets hat sich Oliver Kumbartzky gestern auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht – als Bote einer außergewöhnlichen Spendenaktion, die Künstler Jens Rusch Mitte April angeschoben hatte.&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 70. Geburtstages, den er vor zwei Wochen feierte, bat der Brunsbütteler Künstler Freunde, Weggefährten und Facebook-Follower um eine Spende. Ziel: Mit dem Erlös Tablets für Patienten auf den Coronastationen sowie auf der Palliativstation des Westküstenklinikums anzuschaffen, die keinen oder nur sehr eingeschränkten Kontakt zu ihren Angehörigen halten können (wir berichteten). Bereits nach wenigen Tagen war das ursprünglich angepeilte Ziel von 2500 Euro überschritten. Deshalb sollte nun neben dem WKK auch der Landeshospizverband vom Tabletspendensegen der Rusch-Freunde profitieren. „Vielleicht schaffen wir ja die 5000-Euro-Marke“, hoffte der inzwischen 70-Jährige kurz vor seinem Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte anders kommen: Am Ende standen mehr als 12 000 Euro auf der Spendenuhr – auch Dank einer Spende von 5000 Euro, die ein Ehepaar aus dem südlichen Dithmarschen, das in unserer Zeitung von Ruschs Aktion gelesen hatte, für diesen guten Zweck verwendet sehen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Brunsbütteler Elektronik-Händler Expert unterstützte die Aktion, am Mittwoch schließlich nahm Rusch 50 Tablets in Empfang, die Kumbartzky gestern vor der Landtagssitzung nach Kiel brachte, wo sie von Professor Dr. Roland Repp, dem Vorsitzenden des Hospiz- und Palliativverbands Schleswig-Holstein, in Empfang genommen wurden. Der Verband sorgt nun für die zielgenaue weitere Verteilung in Dithmarschen, aber auch in weiteren Kreisen an der Westküste. So bekommt die Palliativstation im Brunsbütteler Klinikum vier der Geräte, fünf Geräte gehen an die Station im Heider WKK. Zwei zusätzliche Geräte, die Expert zur Verfügung stellte, gehen an die Geriatrie im Brunsbütteler Klinikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst werden die Tablets jedoch mit einer besonderen Software ausgestattet, die ganz simpel Videochats ermöglicht, wie Rusch erklärt: „Sie schalten sich ein, sobald sie bewegt werden, und ab, wenn man sie wieder ablegt. Sofort und ohne jegliche Vorkenntnisse wird dann der Kontakt zu Familienangehörigen oder Hospiz-Betreuern hergestellt.“ IT-Studenten der Uni-Kiel helfen per Team-Viewer auch den Angehörigen bei der Handhabung zuhause. „So sind auch Familien-Konferenzen möglich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rusch dankt, auch im Namen des Wattolümpiadevereins, über den die Aktion lief, für die zahlreichen großen und kleinen Spenden, die das Tablet-Projekt letztlich zu so großem Erfolg führten. „Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte man mir nicht machen können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laudatio ==&lt;br /&gt;
Laudatio&lt;br /&gt;
von [[Michael Behrendt]] anlässlich der Bürgerpreisverleihung an die Initiative „[[Stark gegen Krebs]]“ am 7. Januar 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Anfang Dezember von Kuno gefragt wurde, ob ich heute die Laudatio für den Bürgerpreis halten könnte, da habe ich einen Moment lang gezögert. Nicht, weil ich mich nicht gern reden hör, sondern weil heute Menschen ausgezeichnet werden sollen, die mir zu einem großen Teil besonders nahe stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nämlich Wegbegleiter. Menschen, die – anders als ich – das Thema Krebs nicht als etwas Abstraktes begreifen, sondern sich derart intensiv damit auseinandersetzen, dass ich davor nur den Hut ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Geheimnis, dass heute die Menschen, die hinter dem Krebsberatungszentrum Westküste stehen und zum Teil seit zehn Jahren hinter der Initiative „Stark gegen Krebs“, mit dem Bürgerpreis der CDU Brunsbüttel ausgezeichnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch kein Geheimnis, dass sowohl hinter dem KBZ, als auch hinter der Initiative „Stark gegen Krebs“ zwei Institutionen stehen, für die auch ich – wenn auch indirekt – verantwortlich zeichne. Denn beide fußen auf der [[Wattolümpiade]], jenes Event, von dem ein hochdotierter Stadtmarketingexperte einst befand, dieser „Jux“ tauge allenfalls dazu, ein – ich zitiere im Originalton – „Einfamilienhaus zu versenken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 14 Jahre später wissen wir nicht mehr viel von diesem „Experten“ von einst. Von der Wattolümpiade dagegen wissen wir, dass sie seit 2004 mehr als 330.000 Euro für segensreiche Zwecke eingebracht hat, und dazu einen fast noch bedeutsameren Erfolg: das Thema Krebs aus der Tabuzone geholt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ist bekanntermaßen ja schon 2012 von der CDU mit dem Bürgerpreis an den Wattolümpiade-Verein gewürdigt worden. Wir haben uns damals sehr über diese Auszeichnung gefreut und tun dies auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eines aber noch mal zu verdeutlichen: Die Wattolümpiade sorgt für die finanziellen Rahmenbedingungen. Doch „Krebshilfe“ – wie es manchmal verkürzt als Sammelbegriff genannt wird – lässt sich per se nicht kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Krebsbetroffenen im Kampf gegen die Krankheit zur Seite zu stehen, braucht es Menschen. Menschen, die neben Fachwissen, Engagement, Empathie vor allem eines mitbringen müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraft. Kraft sich Dingen, Situationen, Emotionen zu stellen, die den meisten von uns Angst einflößen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dingen, Situationen, Emotionen, denen sich die meisten von uns nicht stellen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie schmerzen. Einen mitnehmen. Traurig machen. Den Schlaf rauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden jene Menschen geehrt, die diese Kraft haben – und sich unter dem Dach der Krebsberatungszentrums Westküste, unter dem Dach der Initiative &amp;quot;Stark gegen Krebs&amp;quot; direkt und unmittelbar für Krebsbetroffene einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sie gleich kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Führung des Wattikans haben wir eine klare Aufgabenverteilung: Oli kümmert sich um den Sport, Dirk und ich um alles Organisatorische rund um die Wattolümpiade – und Jens um das Thema Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich war es Jens, der 2004 die Idee hatte, mit dem „Quatsch im Matsch“ Sinnvolles für Krebsbetroffene zu tun. Er hatte gerade den Höllenritt seiner eigenen Krebserkrankung hinter sich gebracht und wusste genau, woran es Krebsbetroffenen hier in der Region mangelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon mehrmals das Wort „Krebsbetroffene“ benutzt. Vielleicht muss ich dies noch mal näher erläutern: Betroffen sind ja nicht nur die, die Krebs diagnostiziert bekommen, sondern auch die Menschen im Umfeld der Krebserkrankten. Partner, Familie, Angehörige, Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese hatte man vor 15 Jahren noch nicht wirklich auf dem Schirm, was Beratungs- und Informationsangebote in der Region angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Jens damit eine Mission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erlös der ersten Wattolümpiade wurde im Jahr 2005 die erste Krebsberatungsstelle am Brunsbütteler Westküstenklinikum aus der Taufe gehoben. Schon im Jahr darauf folgte die zweite Beratungsstelle, am Klinikum Heide. Beide organisatorisch geführt von der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, die fortan mit den Erlösen der Wattolümpiaden bedacht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geburtshelfer der Initiative „Stark gegen Krebs“, unter der der Wattolümpiade-Verein heute sämtliche Aktivitäten für Krebsbetroffene bündelt, avancierte just in dieser Zeit bezeichnenderweise das Finanzamt Itzehoe. Dort fand man nämlich die Wattolümpiade als Benefizevent für Krebsbetroffene klasse, gab uns aber den Wink, dass es mit dem Spendengeldern-Einsammeln für eine andere gemeinnützige Organisation – hier die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft – allein nicht getan sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ihr wollt was für die ,öffentliche Gesundheitspflege’ tun? Dann macht mal. Am besten direkt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entstanden die Brunsbütteler Krebsinformationstage, denen sich Jens fortan federführend widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was er damals nicht ahnte: Dass er und seine Frau Suse zu einer Art offizieller Anlaufstelle für Krebsbetroffene werden sollte. Immer öfter standen wildfremde Leute in der Galerietür oder hingen am Telefon, die Rat suchten – oder die einfach ihren Kummer von der Seele reden wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre die Aufgabenverteilung im Wattikan damals eine andere gewesen, das Kapitel „Stark gegen Krebs“ wäre heute längst Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Suse und Jens zeigten Nehmerqualitäten – und wurden dafür 2015 mit einer neuerlichen positiven Wendung belohnt. Seinerzeit hatten die Eigentümer des Brunsbütteler Ärztezentrums dem Wattolümpiade-Verein angeboten, eigene Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geschenk des Himmels, denn so wurde wenig später ein Traum Wirklichkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Inbetriebnahme des Krebsberatungszentrums Westküste im Juni 2015 konnte nicht nur das Beratungsangebot deutlich ausgeweitet werden – Brunsbüttel bekam einen offiziellen Anlaufpunkt für Krebsbetroffene mitten im Herzen der Stadt und gleichzeitig ein Zentrum, in dem Angebote wie Selbsthilfegruppen und Workshops gebündelt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suse hatte – Jens sieht das manchmal anders – schon immer gute Ideen. Ihre bislang beste war es zweifelsohne, Petra Köster dafür zu begeistern, die Leitung dieses neuen Zentrums zu übernehmen. Dass sich das Krebsberatungszentrum seitdem derart positiv entwickelt hat und inzwischen ein unverzichtbarer Teil der Gesundheitslandschaft in der Region ist, ist vor allem Petras Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja viele Menschen, die von sich sagen, ihr Beruf wäre Berufung. In diesem Fall ist es offenkundig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra gelang ist nicht nur, die erweiterten Beratungsangebote und Sprechstunden zu etablieren, sondern sie motivierte weitere Menschen, sich im KBZ zu engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zum Beispiel Nadine Peters und Olaf Wehrsig mit ihrer Hinterbliebenengruppe „Café Zeitenwende“, Anja Flindt, die Petra in der Selbsthilfegruppe &amp;quot;Leben mit Krebs&amp;quot; zur Seite steht, oder auch die „Heißen Nadeln“ um Elke Frost und Heidi Denker, die hier Herzkissen nähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat sich auch Jens nicht herausgezogen. Er organisiert gemeinsam mit Petra die Krebsinformationstage, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfinden, und bietet zudem auch regelmäßige Aktionen wie die Maltherapie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suse hat derweil mit ihrer Angehörigengruppe eine Heimat im KBZ gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es noch Menschen wie Hans-Erich Sievers, der als Mädchen für alles segensreich im Hintergrund wirkt, werkelt und hausmeistert und immer zur Stelle ist, wenn Hilfe gefragt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder meinen Präsidenten Dirk, der das Bindeglied des Wattolümpiadevereins zum KBZ ist und immer hineinhorcht, wo es Bedarfe an der Krebsfront gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht zu vergessen das Apotheker-Paar Nicole und Sebastian Schön. Den beiden gehören die Räumlichkeiten – und ihnen ist es eine echte Herzensangelegenheit, das KBZ und all die vielen Aktionen unter der Flagge von „Stark gegen Krebs“ nach Kräften zu unterstützen. Ohne sie wäre vieles nicht denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich zum Abschluss meiner Ausführungen denn noch einen Wunsch äußern darf, dann jenen, dass es hoffentlich noch viele Jahre lang Menschen wie die eben genannten geben möge, die Zeit und Energie finden, um Menschen im Kampf gegen den Krebs zu begleiten, ihnen Mut zu machen und Kraft zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geehrten meinen Respekt – den Bürgerpreis 2018 habt Ihr Euch redlich verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Behrendt&lt;br /&gt;
[[Kategorie:STARK gegen KREBS]]&lt;br /&gt;
== Umbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tierarztpraxis.jpg|600px|zentriert|alternativtext=Tieraztpraxis / Umbau|Tieraztpraxis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;500&amp;quot; heights=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Oggi 1.jpg|Oggi&lt;br /&gt;
Bild:Oggi 2.jpg &lt;br /&gt;
Bild:Jürgen Schümann.jpg|Jürgen Schümann&lt;br /&gt;
Bild:OggisKollege.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Wrigge.jpg|Wrigge&lt;br /&gt;
Bild:DeGloser.jpg|De Gloser&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
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Bild:&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Netzwerk_Patientenkompetenz&amp;diff=39783</id>
		<title>Netzwerk Patientenkompetenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Netzwerk_Patientenkompetenz&amp;diff=39783"/>
		<updated>2023-08-25T18:38:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Beteiligte Organisationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Du hast die beängstigende Diagnose &amp;quot;Krebs&amp;quot; erhalten und benötigst nun lebenswichtige Informationen? Wo erhalte ich die entscheidende Zweitdiagnose, wo werde ich zielführend behandelt, wer hilft mir wenn ich in eine wirtschaftliche Schräglage geraten sollte, wo ist man auf dem neuesten Stand der Krebsforschung, wo stehen die Geräte, die auf dem neuesten Stand der Technik sind  ..... ? Fragen über Fragen. Diese und viele mehr bemühen wir uns zu beantworten und trennen dabei die Spreu vom Weizen. Dieses Netzwerk haben Krebsbetroffene entwickelt und arbeiten täglich an dessen Ausbau. Dabei gibt es nur ein einziges Ziel: Krebsbetroffenen das Überleben und das Leben mit dieser fatalen Krankheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Backdrop August 2023.jpg|center|999px|Backdrop]]&lt;br /&gt;
== Lokale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Sowohl das [[Krebsberatungszentrum Westküste]], wie auch die Charity-Veranstaltungen [[Wattolümpiade]] und [[Wattstock]] sind in Brunsbüttel entstanden. Zahlreiche Initiatoren und Aktivisten, die diesen stattlich gewachsenen Hilfsapparat am Leben halten, leben in dieser Stadt. Auch die Westküstenklinik Brunsbüttel ist Bestandteil unseres Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weshalb dieses neue Netzwerk ? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch. Einigen Kliniken droht die Schließung. Der Druck einer wirtschaftlichen Verantwortlichkeit führt dazu, die Interessen von Patienten kontinuierlich in den Hintergrund. zu drängen.&lt;br /&gt;
Eine neue Form von Patienten-Souveränität könnte zu einem Instrument für die eigene Gesundheit, ja für das eigene Überleben werden. Dieses gilt ganz für besonders lebensbedrohende Krankheiten, wie Krebs. Aber natürlich auch für andere Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser im Aufbau befindliches &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; stellt einen kraftvollen Zusammenschluss bestehender NGO´s dar, also bereits bestehender gemeinnütziger Vereinigungen und Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie auch unsere Seite [[Krebs Front]] in diesem Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitspapier==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitspapier stellt sich im Moment so dar:&lt;br /&gt;
Unsere Präsentation im Pavillon &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; auf dem Wacken Open Air 2023 dient unseren diversen bereits bestehenden Kontakten zur festeren Verknüpfung und Erweiterung. Bereits in der Vorbereitungszeit hat sich unser Schmelztiegel weiter gefüllt. Die Notwendigkeit einer solchen Initiative scheint evident und plausibel. Sie ist anscheinend leicht zu vermitteln. &lt;br /&gt;
Für eine konstruktive Weiterentwicklung werden wir Instrumente schaffen müssen, für die uns im Moment noch Mitstreiter:innen und Mittel fehlen. Aber wir haben auch bereits erfahrene Mitsreiter:Innen in unseren Reihen, die wissen, wie tragfähige Hierarchien geschaffen werden können. Aber leider sind diese auch durch eine Anhäufung von belastenden Ehrenämter nicht mehr besonders strapazierfähig.&lt;br /&gt;
Sollten wir für dieses Netzwerk kein Dach in einer der bestehenden Vereinigungen finden, wird die Gründung eines eingetragenen Vereines unausweichlich sein. Ich stelle mir vor, dass diese Gründung dann während unserer Krebsinformationstage im Herbst 2024 stattfinden könnte.&lt;br /&gt;
Zur Funktionsfähigkeit eines organischen, aktiven Netzwerkes gehört für mich primär ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Intranet Intranet]. Mediawiki hält dafür ein kostenloses Tool bereit, wie man am Beispiel dieser Seiten erkennen kann. Hiermit können alle angeschlossenen Vereinigungen ihren eigenen Kompetenzbereich pflegen und aktualisieren. Die internen Verknüpfungsmöglichkeiten entsprechen in idealer Weise dem Kerngedanken eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
Möglicherweise werden Hosting und technische Betreuung Kosten verursachen. Hierfür müssen wir eine gemeinsame Lösung finden.&lt;br /&gt;
Einer der großen Vorteile eines solch kraftvollen Netzwerkes wird die Bestallung herausragender Referent:Innen sein, die uns an die Frontlinie der wichtigsten Forschungsbereiche stellt. Die Kompetenz und die Kraft einer solchen Institution verschafft auch in anderen Bereichen Gehör.&lt;br /&gt;
Für mich gilt es also nun erst einmal, die genannten Strukturen zu festigen. Die Aufgabe, Supporter und Sponsoren zu finden würde ich gern auf sehr viele Schultern verteilt sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch&lt;br /&gt;
28. 07. 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Organisationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WO.jpg|[http://www.wattoluempia.de www.wattoluempia.de]&lt;br /&gt;
Bild:Lebensblicke-Logo.jpg|https://www.lebensblicke.de/&lt;br /&gt;
Bild:SH KG.jpg|https://www.krebsgesellschaft-sh.de/&lt;br /&gt;
Bild:WKK.jpg|https://www.westkuestenklinikum.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebsberatungszentrum.jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
Bild:Hospiz Meldorf.jpg|https://www.hospizverein-dithmarschen.de/&lt;br /&gt;
Bild:HPVVSH.jpg |https://www.hpvsh.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebs Campus.png|[https://instagram.com/krebs_campus Instagram Krebs Campus]&lt;br /&gt;
Bild:STgK.jpg|[http://www.starkgegenkrebs.de www.starkgegenkrebs.de]&lt;br /&gt;
Bild:Onkologischer Arbeitskreis.png&lt;br /&gt;
Bild:Stoma-Welt.jpg |https://www.stoma-welt.de/&lt;br /&gt;
Bild:WOAneu.jpg|[http://www.wacken.com www.wacken.com]&lt;br /&gt;
Bild:DKMS.jpg|https://www.dkms.de/ &lt;br /&gt;
Bild:BMS.jpg|https://stiftung-io.org/&lt;br /&gt;
Bild:Komplementär.jpg|[https://www.jiaogulan-rusch.com/erfahrungsberichte/ www.jiaogulan-rusch.com/]&lt;br /&gt;
Bild:Fußballfans gegen Krebs.jpg|[http://www.fussballfans-gegen-krebs.de/ Fussballfans gegen Kreba]&lt;br /&gt;
Bild:Metality.jpeg|[https://www.facebook.com/Metality.Foundation/ Metality Foundation]&lt;br /&gt;
Bild:Metal heilt.jpg|[https://metal-heilt.1887-merchandise.de/ Metal heilt !]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WACKEN - das perfekte Paralleluniversum: Was die Gesellschaft von Metalheads lernen kann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der sehr treffende Titel des [https://shop.hirnkost.de/produkt/wacken-das-perfekte-paralleluniversum/ Buches] von Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser.&lt;br /&gt;
„''Das Herz ist bei den Metalheads am rechten Fleck. Alles, was sie tun, ist mit viel Liebe, Seele und Herz verbunden.''“ Doro Pesch&lt;br /&gt;
„Metalheads sind wild, chaotisch, dauerbetrunken, gewalttätig und dem Teufel verfallen.“ So das Image der Metaller in der Gesellschaft. Aber ist das wirklich so?&lt;br /&gt;
„Nein“, sagen die eingefleischten Metalheads Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser und zeigen in diesem Buch genau das Gegenteil auf. Sie beleuchten den sozialen Aspekt der Metalszene. Wie sehr Toleranz, Hilfsbereitschaft, Empathie und Inklusion in der Metalszene verankert sind, wird in Gesprächen mit Musiker*innen, Veranstaltern, Einsatzkräften, Metalheads und Nicht-Metalheads ergründet.&lt;br /&gt;
Viele Metalfans und Musiker*innen engagieren sich in sozialen Projekten und versuchen auch durch ihr eigenes Verhalten dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.&lt;br /&gt;
Und einmal jährlich treffen sie sich zu Zehntausenden am Rande eines kleinen norddeutschen Dorfs, wo seit 1990 das Mekka der weltweiten Metal-Kultur entstanden ist. Wo könnte man also besser herausfinden, wie die Metalheads ticken und was die Gesellschaft von ihnen lernen kann, als beim legendären Wacken Open Air.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nimmt es auch nicht wunder, daß das '''Netzwerk Patientenkompetenz''' genau in diesem Umfeld entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine jährlichen Ausstellungsbeteiligungen an der W:O*Art der Wacken Foundation begriff [[Jens Rusch]] sehr schnell, daß der Begriff &amp;quot;Networking&amp;quot; hier keine leere Worthülse darstellt. Wer über strategischen Spürsinn verfügt und wie ein Schachspieler immer einige Züge vorausdenkt, weiss ganz genau, wie nachhaltig Kontakte und Verknüpfungen völlig neue Kraftfelder schaffen können. Insbesondere dann, wenn Organisationen oder Personen eigentlich recht ähnliche Ziele haben. Die Stärkung des Überlebenswillens von Krebsbetroffenen ist ein solches Ziel. Dazu gehört eine patientenorientierte Informationsstrategie genau so, wie die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Errungenschaften auf dem verzweigten Gebiet der Krebsforschung. Die Ergebnisse dieser Kooperationen führen beispielsweise zu den jährlichen '''Krebsinformationstagen''' im Dialog mit den ''Westküstenkliniken'' und der ''Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft''. Das '''Krebsberatungszentrum Westküste''' in Brunsbüttel ist zum Epi-Zentrum für ein mit seismographischem Spürsinn verknüpften Netzwerk geworden. Die überaus effektive Drehscheibe für die hierfür unverzichtbaren Dialoge und Kontakte aber ist das [http://www.wacken.com Wacken Open Air] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unser Pavillon.jpg|999px|center|Pavillon]]&lt;br /&gt;
== Album unserer Aktivitäten auf dem WOA 2023 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uriah Heep.png|999px|zentriert|Foto: Frauke Schultz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Foto der weltbekannten Gruppe &amp;quot;Uriah Heep&amp;quot; zeigt am Besten, auf welche Weise unsere Aktivitäten wahrgenommen und goutiert werden. Mit den grünen Armbändern mit der Aufschrift &amp;quot;STARK gegen KREBS&amp;quot; drücken auf den nachstehenden Fotos viele Menschen ihre Solidarität mit Krebsbetroffenen aus. Viele von Ihnen haben zuvor gespendet und als Dankeschön dafür ein solches Bändchen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WOA 2023.png&lt;br /&gt;
Bild:WOA1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA2.jpg&lt;br /&gt;
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Bild:WOA10.jpg&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
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Bild:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel.jpg|555px|zentriert|thumb|Weitere Informationen über unsere Aktion [[Krebs Front]]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Netzwerk_Patientenkompetenz&amp;diff=39782</id>
		<title>Netzwerk Patientenkompetenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Netzwerk_Patientenkompetenz&amp;diff=39782"/>
		<updated>2023-08-25T18:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Beteiligte Organisationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Du hast die beängstigende Diagnose &amp;quot;Krebs&amp;quot; erhalten und benötigst nun lebenswichtige Informationen? Wo erhalte ich die entscheidende Zweitdiagnose, wo werde ich zielführend behandelt, wer hilft mir wenn ich in eine wirtschaftliche Schräglage geraten sollte, wo ist man auf dem neuesten Stand der Krebsforschung, wo stehen die Geräte, die auf dem neuesten Stand der Technik sind  ..... ? Fragen über Fragen. Diese und viele mehr bemühen wir uns zu beantworten und trennen dabei die Spreu vom Weizen. Dieses Netzwerk haben Krebsbetroffene entwickelt und arbeiten täglich an dessen Ausbau. Dabei gibt es nur ein einziges Ziel: Krebsbetroffenen das Überleben und das Leben mit dieser fatalen Krankheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Backdrop August 2023.jpg|center|999px|Backdrop]]&lt;br /&gt;
== Lokale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Sowohl das [[Krebsberatungszentrum Westküste]], wie auch die Charity-Veranstaltungen [[Wattolümpiade]] und [[Wattstock]] sind in Brunsbüttel entstanden. Zahlreiche Initiatoren und Aktivisten, die diesen stattlich gewachsenen Hilfsapparat am Leben halten, leben in dieser Stadt. Auch die Westküstenklinik Brunsbüttel ist Bestandteil unseres Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weshalb dieses neue Netzwerk ? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch. Einigen Kliniken droht die Schließung. Der Druck einer wirtschaftlichen Verantwortlichkeit führt dazu, die Interessen von Patienten kontinuierlich in den Hintergrund. zu drängen.&lt;br /&gt;
Eine neue Form von Patienten-Souveränität könnte zu einem Instrument für die eigene Gesundheit, ja für das eigene Überleben werden. Dieses gilt ganz für besonders lebensbedrohende Krankheiten, wie Krebs. Aber natürlich auch für andere Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser im Aufbau befindliches &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; stellt einen kraftvollen Zusammenschluss bestehender NGO´s dar, also bereits bestehender gemeinnütziger Vereinigungen und Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie auch unsere Seite [[Krebs Front]] in diesem Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitspapier==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitspapier stellt sich im Moment so dar:&lt;br /&gt;
Unsere Präsentation im Pavillon &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; auf dem Wacken Open Air 2023 dient unseren diversen bereits bestehenden Kontakten zur festeren Verknüpfung und Erweiterung. Bereits in der Vorbereitungszeit hat sich unser Schmelztiegel weiter gefüllt. Die Notwendigkeit einer solchen Initiative scheint evident und plausibel. Sie ist anscheinend leicht zu vermitteln. &lt;br /&gt;
Für eine konstruktive Weiterentwicklung werden wir Instrumente schaffen müssen, für die uns im Moment noch Mitstreiter:innen und Mittel fehlen. Aber wir haben auch bereits erfahrene Mitsreiter:Innen in unseren Reihen, die wissen, wie tragfähige Hierarchien geschaffen werden können. Aber leider sind diese auch durch eine Anhäufung von belastenden Ehrenämter nicht mehr besonders strapazierfähig.&lt;br /&gt;
Sollten wir für dieses Netzwerk kein Dach in einer der bestehenden Vereinigungen finden, wird die Gründung eines eingetragenen Vereines unausweichlich sein. Ich stelle mir vor, dass diese Gründung dann während unserer Krebsinformationstage im Herbst 2024 stattfinden könnte.&lt;br /&gt;
Zur Funktionsfähigkeit eines organischen, aktiven Netzwerkes gehört für mich primär ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Intranet Intranet]. Mediawiki hält dafür ein kostenloses Tool bereit, wie man am Beispiel dieser Seiten erkennen kann. Hiermit können alle angeschlossenen Vereinigungen ihren eigenen Kompetenzbereich pflegen und aktualisieren. Die internen Verknüpfungsmöglichkeiten entsprechen in idealer Weise dem Kerngedanken eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
Möglicherweise werden Hosting und technische Betreuung Kosten verursachen. Hierfür müssen wir eine gemeinsame Lösung finden.&lt;br /&gt;
Einer der großen Vorteile eines solch kraftvollen Netzwerkes wird die Bestallung herausragender Referent:Innen sein, die uns an die Frontlinie der wichtigsten Forschungsbereiche stellt. Die Kompetenz und die Kraft einer solchen Institution verschafft auch in anderen Bereichen Gehör.&lt;br /&gt;
Für mich gilt es also nun erst einmal, die genannten Strukturen zu festigen. Die Aufgabe, Supporter und Sponsoren zu finden würde ich gern auf sehr viele Schultern verteilt sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch&lt;br /&gt;
28. 07. 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Organisationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WO.jpg|[http://www.wattoluempia.de www.wattoluempia.de]&lt;br /&gt;
Bild:Lebensblicke-Logo.jpg|https://www.lebensblicke.de/&lt;br /&gt;
Bild:SH KG.jpg|https://www.krebsgesellschaft-sh.de/&lt;br /&gt;
Bild:WKK.jpg|https://www.westkuestenklinikum.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebsberatungszentrum.jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
Bild:Hospiz Meldorf.jpg|https://www.hospizverein-dithmarschen.de/&lt;br /&gt;
Bild:HPVVSH.jpg |https://www.hpvsh.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebs Campus.png&lt;br /&gt;
Bild:STgK.jpg|[http://www.starkgegenkrebs.de www.starkgegenkrebs.de]&lt;br /&gt;
Bild:Onkologischer Arbeitskreis.png&lt;br /&gt;
Bild:Stoma-Welt.jpg |https://www.stoma-welt.de/&lt;br /&gt;
Bild:WOAneu.jpg|[http://www.wacken.com www.wacken.com]&lt;br /&gt;
Bild:DKMS.jpg|https://www.dkms.de/ &lt;br /&gt;
Bild:BMS.jpg|https://stiftung-io.org/&lt;br /&gt;
Bild:Komplementär.jpg|[https://www.jiaogulan-rusch.com/erfahrungsberichte/ www.jiaogulan-rusch.com/]&lt;br /&gt;
Bild:Fußballfans gegen Krebs.jpg|[http://www.fussballfans-gegen-krebs.de/ Fussballfans gegen Kreba]&lt;br /&gt;
Bild:Metality.jpeg|[https://www.facebook.com/Metality.Foundation/ Metality Foundation]&lt;br /&gt;
Bild:Metal heilt.jpg|[https://metal-heilt.1887-merchandise.de/ Metal heilt !]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WACKEN - das perfekte Paralleluniversum: Was die Gesellschaft von Metalheads lernen kann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der sehr treffende Titel des [https://shop.hirnkost.de/produkt/wacken-das-perfekte-paralleluniversum/ Buches] von Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser.&lt;br /&gt;
„''Das Herz ist bei den Metalheads am rechten Fleck. Alles, was sie tun, ist mit viel Liebe, Seele und Herz verbunden.''“ Doro Pesch&lt;br /&gt;
„Metalheads sind wild, chaotisch, dauerbetrunken, gewalttätig und dem Teufel verfallen.“ So das Image der Metaller in der Gesellschaft. Aber ist das wirklich so?&lt;br /&gt;
„Nein“, sagen die eingefleischten Metalheads Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser und zeigen in diesem Buch genau das Gegenteil auf. Sie beleuchten den sozialen Aspekt der Metalszene. Wie sehr Toleranz, Hilfsbereitschaft, Empathie und Inklusion in der Metalszene verankert sind, wird in Gesprächen mit Musiker*innen, Veranstaltern, Einsatzkräften, Metalheads und Nicht-Metalheads ergründet.&lt;br /&gt;
Viele Metalfans und Musiker*innen engagieren sich in sozialen Projekten und versuchen auch durch ihr eigenes Verhalten dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.&lt;br /&gt;
Und einmal jährlich treffen sie sich zu Zehntausenden am Rande eines kleinen norddeutschen Dorfs, wo seit 1990 das Mekka der weltweiten Metal-Kultur entstanden ist. Wo könnte man also besser herausfinden, wie die Metalheads ticken und was die Gesellschaft von ihnen lernen kann, als beim legendären Wacken Open Air.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nimmt es auch nicht wunder, daß das '''Netzwerk Patientenkompetenz''' genau in diesem Umfeld entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine jährlichen Ausstellungsbeteiligungen an der W:O*Art der Wacken Foundation begriff [[Jens Rusch]] sehr schnell, daß der Begriff &amp;quot;Networking&amp;quot; hier keine leere Worthülse darstellt. Wer über strategischen Spürsinn verfügt und wie ein Schachspieler immer einige Züge vorausdenkt, weiss ganz genau, wie nachhaltig Kontakte und Verknüpfungen völlig neue Kraftfelder schaffen können. Insbesondere dann, wenn Organisationen oder Personen eigentlich recht ähnliche Ziele haben. Die Stärkung des Überlebenswillens von Krebsbetroffenen ist ein solches Ziel. Dazu gehört eine patientenorientierte Informationsstrategie genau so, wie die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Errungenschaften auf dem verzweigten Gebiet der Krebsforschung. Die Ergebnisse dieser Kooperationen führen beispielsweise zu den jährlichen '''Krebsinformationstagen''' im Dialog mit den ''Westküstenkliniken'' und der ''Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft''. Das '''Krebsberatungszentrum Westküste''' in Brunsbüttel ist zum Epi-Zentrum für ein mit seismographischem Spürsinn verknüpften Netzwerk geworden. Die überaus effektive Drehscheibe für die hierfür unverzichtbaren Dialoge und Kontakte aber ist das [http://www.wacken.com Wacken Open Air] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unser Pavillon.jpg|999px|center|Pavillon]]&lt;br /&gt;
== Album unserer Aktivitäten auf dem WOA 2023 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uriah Heep.png|999px|zentriert|Foto: Frauke Schultz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Foto der weltbekannten Gruppe &amp;quot;Uriah Heep&amp;quot; zeigt am Besten, auf welche Weise unsere Aktivitäten wahrgenommen und goutiert werden. Mit den grünen Armbändern mit der Aufschrift &amp;quot;STARK gegen KREBS&amp;quot; drücken auf den nachstehenden Fotos viele Menschen ihre Solidarität mit Krebsbetroffenen aus. Viele von Ihnen haben zuvor gespendet und als Dankeschön dafür ein solches Bändchen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WOA 2023.png&lt;br /&gt;
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Bild:WOA5.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA6.jpg&lt;br /&gt;
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Bild:WOA9.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA10.jpg&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel.jpg|555px|zentriert|thumb|Weitere Informationen über unsere Aktion [[Krebs Front]]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:Krebs_Campus.png&amp;diff=39781</id>
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		<updated>2023-08-25T18:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: Mit Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mit Genehmigung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
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		<title>Netzwerk Patientenkompetenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Netzwerk_Patientenkompetenz&amp;diff=39738"/>
		<updated>2023-08-20T14:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Beteiligte Organisationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Du hast die beängstigende Diagnose &amp;quot;Krebs&amp;quot; erhalten und benötigst nun lebenswichtige Informationen? Wo erhalte ich die entscheidende Zweitdiagnose, wo werde ich zielführend behandelt, wer hilft mir wenn ich in eine wirtschaftliche Schräglage geraten sollte, wo ist man auf dem neuesten Stand der Krebsforschung, wo stehen die Geräte, die auf dem neuesten Stand der Technik sind  ..... ? Fragen über Fragen. Diese und viele mehr bemühen wir uns zu beantworten und trennen dabei die Spreu vom Weizen. Dieses Netzwerk haben Krebsbetroffene entwickelt und arbeiten täglich an dessen Ausbau. Dabei gibt es nur ein einziges Ziel: Krebsbetroffenen das Überleben und das Leben mit dieser fatalen Krankheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Backdrop August 2023.jpg|center|999px|Backdrop]]&lt;br /&gt;
== Lokale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Sowohl das [[Krebsberatungszentrum Westküste]], wie auch die Charity-Veranstaltungen [[Wattolümpiade]] und [[Wattstock]] sind in Brunsbüttel entstanden. Zahlreiche Initiatoren und Aktivisten, die diesen stattlich gewachsenen Hilfsapparat am Leben halten, leben in dieser Stadt. Auch die Westküstenklinik Brunsbüttel ist Bestandteil unseres Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weshalb dieses neue Netzwerk ? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch. Einigen Kliniken droht die Schließung. Der Druck einer wirtschaftlichen Verantwortlichkeit führt dazu, die Interessen von Patienten kontinuierlich in den Hintergrund. zu drängen.&lt;br /&gt;
Eine neue Form von Patienten-Souveränität könnte zu einem Instrument für die eigene Gesundheit, ja für das eigene Überleben werden. Dieses gilt ganz für besonders lebensbedrohende Krankheiten, wie Krebs. Aber natürlich auch für andere Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser im Aufbau befindliches &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; stellt einen kraftvollen Zusammenschluss bestehender NGO´s dar, also bereits bestehender gemeinnütziger Vereinigungen und Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie auch unsere Seite [[Krebs Front]] in diesem Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitspapier==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitspapier stellt sich im Moment so dar:&lt;br /&gt;
Unsere Präsentation im Pavillon &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; auf dem Wacken Open Air 2023 dient unseren diversen bereits bestehenden Kontakten zur festeren Verknüpfung und Erweiterung. Bereits in der Vorbereitungszeit hat sich unser Schmelztiegel weiter gefüllt. Die Notwendigkeit einer solchen Initiative scheint evident und plausibel. Sie ist anscheinend leicht zu vermitteln. &lt;br /&gt;
Für eine konstruktive Weiterentwicklung werden wir Instrumente schaffen müssen, für die uns im Moment noch Mitstreiter:innen und Mittel fehlen. Aber wir haben auch bereits erfahrene Mitsreiter:Innen in unseren Reihen, die wissen, wie tragfähige Hierarchien geschaffen werden können. Aber leider sind diese auch durch eine Anhäufung von belastenden Ehrenämter nicht mehr besonders strapazierfähig.&lt;br /&gt;
Sollten wir für dieses Netzwerk kein Dach in einer der bestehenden Vereinigungen finden, wird die Gründung eines eingetragenen Vereines unausweichlich sein. Ich stelle mir vor, dass diese Gründung dann während unserer Krebsinformationstage im Herbst 2024 stattfinden könnte.&lt;br /&gt;
Zur Funktionsfähigkeit eines organischen, aktiven Netzwerkes gehört für mich primär ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Intranet Intranet]. Mediawiki hält dafür ein kostenloses Tool bereit, wie man am Beispiel dieser Seiten erkennen kann. Hiermit können alle angeschlossenen Vereinigungen ihren eigenen Kompetenzbereich pflegen und aktualisieren. Die internen Verknüpfungsmöglichkeiten entsprechen in idealer Weise dem Kerngedanken eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
Möglicherweise werden Hosting und technische Betreuung Kosten verursachen. Hierfür müssen wir eine gemeinsame Lösung finden.&lt;br /&gt;
Einer der großen Vorteile eines solch kraftvollen Netzwerkes wird die Bestallung herausragender Referent:Innen sein, die uns an die Frontlinie der wichtigsten Forschungsbereiche stellt. Die Kompetenz und die Kraft einer solchen Institution verschafft auch in anderen Bereichen Gehör.&lt;br /&gt;
Für mich gilt es also nun erst einmal, die genannten Strukturen zu festigen. Die Aufgabe, Supporter und Sponsoren zu finden würde ich gern auf sehr viele Schultern verteilt sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch&lt;br /&gt;
28. 07. 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Organisationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WO.jpg|[http://www.wattoluempia.de www.wattoluempia.de]&lt;br /&gt;
Bild:Lebensblicke-Logo.jpg|https://www.lebensblicke.de/&lt;br /&gt;
Bild:SH KG.jpg|https://www.krebsgesellschaft-sh.de/&lt;br /&gt;
Bild:WKK.jpg|https://www.westkuestenklinikum.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebsberatungszentrum.jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
Bild:Hospiz Meldorf.jpg|https://www.hospizverein-dithmarschen.de/&lt;br /&gt;
Bild:HPVVSH.jpg |https://www.hpvsh.de/&lt;br /&gt;
Bild:STgK.jpg|[http://www.starkgegenkrebs.de www.starkgegenkrebs.de]&lt;br /&gt;
Bild:Onkologischer Arbeitskreis.png&lt;br /&gt;
Bild:Stoma-Welt.jpg |https://www.stoma-welt.de/&lt;br /&gt;
Bild:WOAneu.jpg|[http://www.wacken.com www.wacken.com]&lt;br /&gt;
Bild:DKMS.jpg|https://www.dkms.de/ &lt;br /&gt;
Bild:BMS.jpg|https://stiftung-io.org/&lt;br /&gt;
Bild:Komplementär.jpg|[https://www.jiaogulan-rusch.com/erfahrungsberichte/ www.jiaogulan-rusch.com/]&lt;br /&gt;
Bild:Fußballfans gegen Krebs.jpg|[http://www.fussballfans-gegen-krebs.de/ Fussballfans gegen Kreba]&lt;br /&gt;
Bild:Metality.jpeg|[https://www.facebook.com/Metality.Foundation/ Metality Foundation]&lt;br /&gt;
Bild:Metal heilt.jpg|[https://metal-heilt.1887-merchandise.de/ Metal heilt !]&lt;br /&gt;
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== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WACKEN - das perfekte Paralleluniversum: Was die Gesellschaft von Metalheads lernen kann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der sehr treffende Titel des [https://shop.hirnkost.de/produkt/wacken-das-perfekte-paralleluniversum/ Buches] von Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser.&lt;br /&gt;
„''Das Herz ist bei den Metalheads am rechten Fleck. Alles, was sie tun, ist mit viel Liebe, Seele und Herz verbunden.''“ Doro Pesch&lt;br /&gt;
„Metalheads sind wild, chaotisch, dauerbetrunken, gewalttätig und dem Teufel verfallen.“ So das Image der Metaller in der Gesellschaft. Aber ist das wirklich so?&lt;br /&gt;
„Nein“, sagen die eingefleischten Metalheads Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser und zeigen in diesem Buch genau das Gegenteil auf. Sie beleuchten den sozialen Aspekt der Metalszene. Wie sehr Toleranz, Hilfsbereitschaft, Empathie und Inklusion in der Metalszene verankert sind, wird in Gesprächen mit Musiker*innen, Veranstaltern, Einsatzkräften, Metalheads und Nicht-Metalheads ergründet.&lt;br /&gt;
Viele Metalfans und Musiker*innen engagieren sich in sozialen Projekten und versuchen auch durch ihr eigenes Verhalten dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.&lt;br /&gt;
Und einmal jährlich treffen sie sich zu Zehntausenden am Rande eines kleinen norddeutschen Dorfs, wo seit 1990 das Mekka der weltweiten Metal-Kultur entstanden ist. Wo könnte man also besser herausfinden, wie die Metalheads ticken und was die Gesellschaft von ihnen lernen kann, als beim legendären Wacken Open Air.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nimmt es auch nicht wunder, daß das '''Netzwerk Patientenkompetenz''' genau in diesem Umfeld entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine jährlichen Ausstellungsbeteiligungen an der W:O*Art der Wacken Foundation begriff [[Jens Rusch]] sehr schnell, daß der Begriff &amp;quot;Networking&amp;quot; hier keine leere Worthülse darstellt. Wer über strategischen Spürsinn verfügt und wie ein Schachspieler immer einige Züge vorausdenkt, weiss ganz genau, wie nachhaltig Kontakte und Verknüpfungen völlig neue Kraftfelder schaffen können. Insbesondere dann, wenn Organisationen oder Personen eigentlich recht ähnliche Ziele haben. Die Stärkung des Überlebenswillens von Krebsbetroffenen ist ein solches Ziel. Dazu gehört eine patientenorientierte Informationsstrategie genau so, wie die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Errungenschaften auf dem verzweigten Gebiet der Krebsforschung. Die Ergebnisse dieser Kooperationen führen beispielsweise zu den jährlichen '''Krebsinformationstagen''' im Dialog mit den ''Westküstenkliniken'' und der ''Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft''. Das '''Krebsberatungszentrum Westküste''' in Brunsbüttel ist zum Epi-Zentrum für ein mit seismographischem Spürsinn verknüpften Netzwerk geworden. Die überaus effektive Drehscheibe für die hierfür unverzichtbaren Dialoge und Kontakte aber ist das [http://www.wacken.com Wacken Open Air] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unser Pavillon.jpg|999px|center|Pavillon]]&lt;br /&gt;
== Album unserer Aktivitäten auf dem WOA 2023 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uriah Heep.png|999px|zentriert|Foto: Frauke Schultz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Foto der weltbekannten Gruppe &amp;quot;Uriah Heep&amp;quot; zeigt am Besten, auf welche Weise unsere Aktivitäten wahrgenommen und goutiert werden. Mit den grünen Armbändern mit der Aufschrift &amp;quot;STARK gegen KREBS&amp;quot; drücken auf den nachstehenden Fotos viele Menschen ihre Solidarität mit Krebsbetroffenen aus. Viele von Ihnen haben zuvor gespendet und als Dankeschön dafür ein solches Bändchen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WOA 2023.png&lt;br /&gt;
Bild:WOA1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA2.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA3.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA4.jpg&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel.jpg|555px|zentriert|thumb|Weitere Informationen über unsere Aktion [[Krebs Front]]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
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		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:Hospiz_Meldorf.jpg&amp;diff=39737</id>
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		<updated>2023-08-20T14:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Netzwerk_Patientenkompetenz&amp;diff=39736</id>
		<title>Netzwerk Patientenkompetenz</title>
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		<updated>2023-08-20T08:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Du hast die beängstigende Diagnose &amp;quot;Krebs&amp;quot; erhalten und benötigst nun lebenswichtige Informationen? Wo erhalte ich die entscheidende Zweitdiagnose, wo werde ich zielführend behandelt, wer hilft mir wenn ich in eine wirtschaftliche Schräglage geraten sollte, wo ist man auf dem neuesten Stand der Krebsforschung, wo stehen die Geräte, die auf dem neuesten Stand der Technik sind  ..... ? Fragen über Fragen. Diese und viele mehr bemühen wir uns zu beantworten und trennen dabei die Spreu vom Weizen. Dieses Netzwerk haben Krebsbetroffene entwickelt und arbeiten täglich an dessen Ausbau. Dabei gibt es nur ein einziges Ziel: Krebsbetroffenen das Überleben und das Leben mit dieser fatalen Krankheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Backdrop August 2023.jpg|center|999px|Backdrop]]&lt;br /&gt;
== Lokale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Sowohl das [[Krebsberatungszentrum Westküste]], wie auch die Charity-Veranstaltungen [[Wattolümpiade]] und [[Wattstock]] sind in Brunsbüttel entstanden. Zahlreiche Initiatoren und Aktivisten, die diesen stattlich gewachsenen Hilfsapparat am Leben halten, leben in dieser Stadt. Auch die Westküstenklinik Brunsbüttel ist Bestandteil unseres Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weshalb dieses neue Netzwerk ? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch. Einigen Kliniken droht die Schließung. Der Druck einer wirtschaftlichen Verantwortlichkeit führt dazu, die Interessen von Patienten kontinuierlich in den Hintergrund. zu drängen.&lt;br /&gt;
Eine neue Form von Patienten-Souveränität könnte zu einem Instrument für die eigene Gesundheit, ja für das eigene Überleben werden. Dieses gilt ganz für besonders lebensbedrohende Krankheiten, wie Krebs. Aber natürlich auch für andere Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser im Aufbau befindliches &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; stellt einen kraftvollen Zusammenschluss bestehender NGO´s dar, also bereits bestehender gemeinnütziger Vereinigungen und Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie auch unsere Seite [[Krebs Front]] in diesem Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitspapier==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitspapier stellt sich im Moment so dar:&lt;br /&gt;
Unsere Präsentation im Pavillon &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; auf dem Wacken Open Air 2023 dient unseren diversen bereits bestehenden Kontakten zur festeren Verknüpfung und Erweiterung. Bereits in der Vorbereitungszeit hat sich unser Schmelztiegel weiter gefüllt. Die Notwendigkeit einer solchen Initiative scheint evident und plausibel. Sie ist anscheinend leicht zu vermitteln. &lt;br /&gt;
Für eine konstruktive Weiterentwicklung werden wir Instrumente schaffen müssen, für die uns im Moment noch Mitstreiter:innen und Mittel fehlen. Aber wir haben auch bereits erfahrene Mitsreiter:Innen in unseren Reihen, die wissen, wie tragfähige Hierarchien geschaffen werden können. Aber leider sind diese auch durch eine Anhäufung von belastenden Ehrenämter nicht mehr besonders strapazierfähig.&lt;br /&gt;
Sollten wir für dieses Netzwerk kein Dach in einer der bestehenden Vereinigungen finden, wird die Gründung eines eingetragenen Vereines unausweichlich sein. Ich stelle mir vor, dass diese Gründung dann während unserer Krebsinformationstage im Herbst 2024 stattfinden könnte.&lt;br /&gt;
Zur Funktionsfähigkeit eines organischen, aktiven Netzwerkes gehört für mich primär ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Intranet Intranet]. Mediawiki hält dafür ein kostenloses Tool bereit, wie man am Beispiel dieser Seiten erkennen kann. Hiermit können alle angeschlossenen Vereinigungen ihren eigenen Kompetenzbereich pflegen und aktualisieren. Die internen Verknüpfungsmöglichkeiten entsprechen in idealer Weise dem Kerngedanken eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
Möglicherweise werden Hosting und technische Betreuung Kosten verursachen. Hierfür müssen wir eine gemeinsame Lösung finden.&lt;br /&gt;
Einer der großen Vorteile eines solch kraftvollen Netzwerkes wird die Bestallung herausragender Referent:Innen sein, die uns an die Frontlinie der wichtigsten Forschungsbereiche stellt. Die Kompetenz und die Kraft einer solchen Institution verschafft auch in anderen Bereichen Gehör.&lt;br /&gt;
Für mich gilt es also nun erst einmal, die genannten Strukturen zu festigen. Die Aufgabe, Supporter und Sponsoren zu finden würde ich gern auf sehr viele Schultern verteilt sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch&lt;br /&gt;
28. 07. 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Organisationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WO.jpg|[http://www.wattoluempia.de www.wattoluempia.de]&lt;br /&gt;
Bild:Lebensblicke-Logo.jpg|https://www.lebensblicke.de/&lt;br /&gt;
Bild:SH KG.jpg|https://www.krebsgesellschaft-sh.de/&lt;br /&gt;
Bild:WKK.jpg|https://www.westkuestenklinikum.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebsberatungszentrum.jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
Bild:HPVVSH.jpg |https://www.hpvsh.de/&lt;br /&gt;
Bild:STgK.jpg|[http://www.starkgegenkrebs.de www.starkgegenkrebs.de]&lt;br /&gt;
Bild:Onkologischer Arbeitskreis.png&lt;br /&gt;
Bild:Stoma-Welt.jpg |https://www.stoma-welt.de/&lt;br /&gt;
Bild:WOAneu.jpg|[http://www.wacken.com www.wacken.com]&lt;br /&gt;
Bild:DKMS.jpg|https://www.dkms.de/ &lt;br /&gt;
Bild:BMS.jpg|https://stiftung-io.org/&lt;br /&gt;
Bild:Komplementär.jpg|[https://www.jiaogulan-rusch.com/erfahrungsberichte/ www.jiaogulan-rusch.com/]&lt;br /&gt;
Bild:Fußballfans gegen Krebs.jpg|[http://www.fussballfans-gegen-krebs.de/ Fussballfans gegen Kreba]&lt;br /&gt;
Bild:Metality.jpeg|[https://www.facebook.com/Metality.Foundation/ Metality Foundation]&lt;br /&gt;
Bild:Metal heilt.jpg|[https://metal-heilt.1887-merchandise.de/ Metal heilt !]&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WACKEN - das perfekte Paralleluniversum: Was die Gesellschaft von Metalheads lernen kann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der sehr treffende Titel des [https://shop.hirnkost.de/produkt/wacken-das-perfekte-paralleluniversum/ Buches] von Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser.&lt;br /&gt;
„''Das Herz ist bei den Metalheads am rechten Fleck. Alles, was sie tun, ist mit viel Liebe, Seele und Herz verbunden.''“ Doro Pesch&lt;br /&gt;
„Metalheads sind wild, chaotisch, dauerbetrunken, gewalttätig und dem Teufel verfallen.“ So das Image der Metaller in der Gesellschaft. Aber ist das wirklich so?&lt;br /&gt;
„Nein“, sagen die eingefleischten Metalheads Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser und zeigen in diesem Buch genau das Gegenteil auf. Sie beleuchten den sozialen Aspekt der Metalszene. Wie sehr Toleranz, Hilfsbereitschaft, Empathie und Inklusion in der Metalszene verankert sind, wird in Gesprächen mit Musiker*innen, Veranstaltern, Einsatzkräften, Metalheads und Nicht-Metalheads ergründet.&lt;br /&gt;
Viele Metalfans und Musiker*innen engagieren sich in sozialen Projekten und versuchen auch durch ihr eigenes Verhalten dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.&lt;br /&gt;
Und einmal jährlich treffen sie sich zu Zehntausenden am Rande eines kleinen norddeutschen Dorfs, wo seit 1990 das Mekka der weltweiten Metal-Kultur entstanden ist. Wo könnte man also besser herausfinden, wie die Metalheads ticken und was die Gesellschaft von ihnen lernen kann, als beim legendären Wacken Open Air.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nimmt es auch nicht wunder, daß das '''Netzwerk Patientenkompetenz''' genau in diesem Umfeld entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine jährlichen Ausstellungsbeteiligungen an der W:O*Art der Wacken Foundation begriff [[Jens Rusch]] sehr schnell, daß der Begriff &amp;quot;Networking&amp;quot; hier keine leere Worthülse darstellt. Wer über strategischen Spürsinn verfügt und wie ein Schachspieler immer einige Züge vorausdenkt, weiss ganz genau, wie nachhaltig Kontakte und Verknüpfungen völlig neue Kraftfelder schaffen können. Insbesondere dann, wenn Organisationen oder Personen eigentlich recht ähnliche Ziele haben. Die Stärkung des Überlebenswillens von Krebsbetroffenen ist ein solches Ziel. Dazu gehört eine patientenorientierte Informationsstrategie genau so, wie die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Errungenschaften auf dem verzweigten Gebiet der Krebsforschung. Die Ergebnisse dieser Kooperationen führen beispielsweise zu den jährlichen '''Krebsinformationstagen''' im Dialog mit den ''Westküstenkliniken'' und der ''Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft''. Das '''Krebsberatungszentrum Westküste''' in Brunsbüttel ist zum Epi-Zentrum für ein mit seismographischem Spürsinn verknüpften Netzwerk geworden. Die überaus effektive Drehscheibe für die hierfür unverzichtbaren Dialoge und Kontakte aber ist das [http://www.wacken.com Wacken Open Air] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unser Pavillon.jpg|999px|center|Pavillon]]&lt;br /&gt;
== Album unserer Aktivitäten auf dem WOA 2023 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uriah Heep.png|999px|zentriert|Foto: Frauke Schultz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Foto der weltbekannten Gruppe &amp;quot;Uriah Heep&amp;quot; zeigt am Besten, auf welche Weise unsere Aktivitäten wahrgenommen und goutiert werden. Mit den grünen Armbändern mit der Aufschrift &amp;quot;STARK gegen KREBS&amp;quot; drücken auf den nachstehenden Fotos viele Menschen ihre Solidarität mit Krebsbetroffenen aus. Viele von Ihnen haben zuvor gespendet und als Dankeschön dafür ein solches Bändchen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WOA 2023.png&lt;br /&gt;
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Bild:WOA5.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA6.jpg&lt;br /&gt;
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Bild:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel.jpg|555px|zentriert|thumb|Weitere Informationen über unsere Aktion [[Krebs Front]]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
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		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:Backdrop_August_2023.jpg&amp;diff=39735</id>
		<title>Datei:Backdrop August 2023.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<title>Netzwerk Patientenkompetenz</title>
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		<updated>2023-08-20T06:05:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Beteiligte Organisationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Du hast die beängstigende Diagnose &amp;quot;Krebs&amp;quot; erhalten und benötigst nun lebenswichtige Informationen? Wo erhalte ich die entscheidende Zweitdiagnose, wo werde ich zielführend behandelt, wer hilft mir wenn ich in eine wirtschaftliche Schräglage geraten sollte, wo ist man auf dem neuesten Stand der Krebsforschung, wo stehen die Geräte, die auf dem neuesten Stand der Technik sind  ..... ? Fragen über Fragen. Diese und viele mehr bemühen wir uns zu beantworten und trennen dabei die Spreu vom Weizen. Dieses Netzwerk haben Krebsbetroffene entwickelt und arbeiten täglich an dessen Ausbau. Dabei gibt es nur ein einziges Ziel: Krebsbetroffenen das Überleben und das Leben mit dieser fatalen Krankheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Backdrop mit Stoma-Welt.jpg|center|999px|Backdrop]]&lt;br /&gt;
== Lokale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Sowohl das [[Krebsberatungszentrum Westküste]], wie auch die Charity-Veranstaltungen [[Wattolümpiade]] und [[Wattstock]] sind in Brunsbüttel entstanden. Zahlreiche Initiatoren und Aktivisten, die diesen stattlich gewachsenen Hilfsapparat am Leben halten, leben in dieser Stadt. Auch die Westküstenklinik Brunsbüttel ist Bestandteil unseres Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weshalb dieses neue Netzwerk ? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch. Einigen Kliniken droht die Schließung. Der Druck einer wirtschaftlichen Verantwortlichkeit führt dazu, die Interessen von Patienten kontinuierlich in den Hintergrund. zu drängen.&lt;br /&gt;
Eine neue Form von Patienten-Souveränität könnte zu einem Instrument für die eigene Gesundheit, ja für das eigene Überleben werden. Dieses gilt ganz für besonders lebensbedrohende Krankheiten, wie Krebs. Aber natürlich auch für andere Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser im Aufbau befindliches &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; stellt einen kraftvollen Zusammenschluss bestehender NGO´s dar, also bereits bestehender gemeinnütziger Vereinigungen und Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie auch unsere Seite [[Krebs Front]] in diesem Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitspapier==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitspapier stellt sich im Moment so dar:&lt;br /&gt;
Unsere Präsentation im Pavillon &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; auf dem Wacken Open Air 2023 dient unseren diversen bereits bestehenden Kontakten zur festeren Verknüpfung und Erweiterung. Bereits in der Vorbereitungszeit hat sich unser Schmelztiegel weiter gefüllt. Die Notwendigkeit einer solchen Initiative scheint evident und plausibel. Sie ist anscheinend leicht zu vermitteln. &lt;br /&gt;
Für eine konstruktive Weiterentwicklung werden wir Instrumente schaffen müssen, für die uns im Moment noch Mitstreiter:innen und Mittel fehlen. Aber wir haben auch bereits erfahrene Mitsreiter:Innen in unseren Reihen, die wissen, wie tragfähige Hierarchien geschaffen werden können. Aber leider sind diese auch durch eine Anhäufung von belastenden Ehrenämter nicht mehr besonders strapazierfähig.&lt;br /&gt;
Sollten wir für dieses Netzwerk kein Dach in einer der bestehenden Vereinigungen finden, wird die Gründung eines eingetragenen Vereines unausweichlich sein. Ich stelle mir vor, dass diese Gründung dann während unserer Krebsinformationstage im Herbst 2024 stattfinden könnte.&lt;br /&gt;
Zur Funktionsfähigkeit eines organischen, aktiven Netzwerkes gehört für mich primär ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Intranet Intranet]. Mediawiki hält dafür ein kostenloses Tool bereit, wie man am Beispiel dieser Seiten erkennen kann. Hiermit können alle angeschlossenen Vereinigungen ihren eigenen Kompetenzbereich pflegen und aktualisieren. Die internen Verknüpfungsmöglichkeiten entsprechen in idealer Weise dem Kerngedanken eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
Möglicherweise werden Hosting und technische Betreuung Kosten verursachen. Hierfür müssen wir eine gemeinsame Lösung finden.&lt;br /&gt;
Einer der großen Vorteile eines solch kraftvollen Netzwerkes wird die Bestallung herausragender Referent:Innen sein, die uns an die Frontlinie der wichtigsten Forschungsbereiche stellt. Die Kompetenz und die Kraft einer solchen Institution verschafft auch in anderen Bereichen Gehör.&lt;br /&gt;
Für mich gilt es also nun erst einmal, die genannten Strukturen zu festigen. Die Aufgabe, Supporter und Sponsoren zu finden würde ich gern auf sehr viele Schultern verteilt sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch&lt;br /&gt;
28. 07. 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Organisationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WO.jpg|[http://www.wattoluempia.de www.wattoluempia.de]&lt;br /&gt;
Bild:Lebensblicke-Logo.jpg|https://www.lebensblicke.de/&lt;br /&gt;
Bild:SH KG.jpg|https://www.krebsgesellschaft-sh.de/&lt;br /&gt;
Bild:WKK.jpg|https://www.westkuestenklinikum.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebsberatungszentrum.jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
Bild:HPVVSH.jpg |https://www.hpvsh.de/&lt;br /&gt;
Bild:STgK.jpg|[http://www.starkgegenkrebs.de www.starkgegenkrebs.de]&lt;br /&gt;
Bild:Onkologischer Arbeitskreis.png&lt;br /&gt;
Bild:Stoma-Welt.jpg |https://www.stoma-welt.de/&lt;br /&gt;
Bild:WOAneu.jpg|[http://www.wacken.com www.wacken.com]&lt;br /&gt;
Bild:DKMS.jpg|https://www.dkms.de/ &lt;br /&gt;
Bild:BMS.jpg|https://stiftung-io.org/&lt;br /&gt;
Bild:Komplementär.jpg|[https://www.jiaogulan-rusch.com/erfahrungsberichte/ www.jiaogulan-rusch.com/]&lt;br /&gt;
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Bild:Metal heilt.jpg|[https://metal-heilt.1887-merchandise.de/ Metal heilt !]&lt;br /&gt;
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== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WACKEN - das perfekte Paralleluniversum: Was die Gesellschaft von Metalheads lernen kann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der sehr treffende Titel des [https://shop.hirnkost.de/produkt/wacken-das-perfekte-paralleluniversum/ Buches] von Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser.&lt;br /&gt;
„''Das Herz ist bei den Metalheads am rechten Fleck. Alles, was sie tun, ist mit viel Liebe, Seele und Herz verbunden.''“ Doro Pesch&lt;br /&gt;
„Metalheads sind wild, chaotisch, dauerbetrunken, gewalttätig und dem Teufel verfallen.“ So das Image der Metaller in der Gesellschaft. Aber ist das wirklich so?&lt;br /&gt;
„Nein“, sagen die eingefleischten Metalheads Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser und zeigen in diesem Buch genau das Gegenteil auf. Sie beleuchten den sozialen Aspekt der Metalszene. Wie sehr Toleranz, Hilfsbereitschaft, Empathie und Inklusion in der Metalszene verankert sind, wird in Gesprächen mit Musiker*innen, Veranstaltern, Einsatzkräften, Metalheads und Nicht-Metalheads ergründet.&lt;br /&gt;
Viele Metalfans und Musiker*innen engagieren sich in sozialen Projekten und versuchen auch durch ihr eigenes Verhalten dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.&lt;br /&gt;
Und einmal jährlich treffen sie sich zu Zehntausenden am Rande eines kleinen norddeutschen Dorfs, wo seit 1990 das Mekka der weltweiten Metal-Kultur entstanden ist. Wo könnte man also besser herausfinden, wie die Metalheads ticken und was die Gesellschaft von ihnen lernen kann, als beim legendären Wacken Open Air.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nimmt es auch nicht wunder, daß das '''Netzwerk Patientenkompetenz''' genau in diesem Umfeld entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine jährlichen Ausstellungsbeteiligungen an der W:O*Art der Wacken Foundation begriff [[Jens Rusch]] sehr schnell, daß der Begriff &amp;quot;Networking&amp;quot; hier keine leere Worthülse darstellt. Wer über strategischen Spürsinn verfügt und wie ein Schachspieler immer einige Züge vorausdenkt, weiss ganz genau, wie nachhaltig Kontakte und Verknüpfungen völlig neue Kraftfelder schaffen können. Insbesondere dann, wenn Organisationen oder Personen eigentlich recht ähnliche Ziele haben. Die Stärkung des Überlebenswillens von Krebsbetroffenen ist ein solches Ziel. Dazu gehört eine patientenorientierte Informationsstrategie genau so, wie die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Errungenschaften auf dem verzweigten Gebiet der Krebsforschung. Die Ergebnisse dieser Kooperationen führen beispielsweise zu den jährlichen '''Krebsinformationstagen''' im Dialog mit den ''Westküstenkliniken'' und der ''Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft''. Das '''Krebsberatungszentrum Westküste''' in Brunsbüttel ist zum Epi-Zentrum für ein mit seismographischem Spürsinn verknüpften Netzwerk geworden. Die überaus effektive Drehscheibe für die hierfür unverzichtbaren Dialoge und Kontakte aber ist das [http://www.wacken.com Wacken Open Air] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unser Pavillon.jpg|999px|center|Pavillon]]&lt;br /&gt;
== Album unserer Aktivitäten auf dem WOA 2023 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uriah Heep.png|999px|zentriert|Foto: Frauke Schultz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Foto der weltbekannten Gruppe &amp;quot;Uriah Heep&amp;quot; zeigt am Besten, auf welche Weise unsere Aktivitäten wahrgenommen und goutiert werden. Mit den grünen Armbändern mit der Aufschrift &amp;quot;STARK gegen KREBS&amp;quot; drücken auf den nachstehenden Fotos viele Menschen ihre Solidarität mit Krebsbetroffenen aus. Viele von Ihnen haben zuvor gespendet und als Dankeschön dafür ein solches Bändchen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WOA 2023.png&lt;br /&gt;
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Bild:WOA2.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA3.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA4.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA5.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA6.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA8.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA9.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA10.jpg&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
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Bild:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel.jpg|555px|zentriert|thumb|Weitere Informationen über unsere Aktion [[Krebs Front]]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Datei:WOAneu.jpg&amp;diff=39733</id>
		<title>Datei:WOAneu.jpg</title>
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		<updated>2023-08-20T06:04:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://brunsbuettel-wiki.de/index.php?title=Netzwerk_Patientenkompetenz&amp;diff=39732</id>
		<title>Netzwerk Patientenkompetenz</title>
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		<updated>2023-08-20T06:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: /* Beteiligte Organisationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Du hast die beängstigende Diagnose &amp;quot;Krebs&amp;quot; erhalten und benötigst nun lebenswichtige Informationen? Wo erhalte ich die entscheidende Zweitdiagnose, wo werde ich zielführend behandelt, wer hilft mir wenn ich in eine wirtschaftliche Schräglage geraten sollte, wo ist man auf dem neuesten Stand der Krebsforschung, wo stehen die Geräte, die auf dem neuesten Stand der Technik sind  ..... ? Fragen über Fragen. Diese und viele mehr bemühen wir uns zu beantworten und trennen dabei die Spreu vom Weizen. Dieses Netzwerk haben Krebsbetroffene entwickelt und arbeiten täglich an dessen Ausbau. Dabei gibt es nur ein einziges Ziel: Krebsbetroffenen das Überleben und das Leben mit dieser fatalen Krankheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Backdrop mit Stoma-Welt.jpg|center|999px|Backdrop]]&lt;br /&gt;
== Lokale Aspekte ==&lt;br /&gt;
Sowohl das [[Krebsberatungszentrum Westküste]], wie auch die Charity-Veranstaltungen [[Wattolümpiade]] und [[Wattstock]] sind in Brunsbüttel entstanden. Zahlreiche Initiatoren und Aktivisten, die diesen stattlich gewachsenen Hilfsapparat am Leben halten, leben in dieser Stadt. Auch die Westküstenklinik Brunsbüttel ist Bestandteil unseres Netzwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weshalb dieses neue Netzwerk ? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch. Einigen Kliniken droht die Schließung. Der Druck einer wirtschaftlichen Verantwortlichkeit führt dazu, die Interessen von Patienten kontinuierlich in den Hintergrund. zu drängen.&lt;br /&gt;
Eine neue Form von Patienten-Souveränität könnte zu einem Instrument für die eigene Gesundheit, ja für das eigene Überleben werden. Dieses gilt ganz für besonders lebensbedrohende Krankheiten, wie Krebs. Aber natürlich auch für andere Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser im Aufbau befindliches &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; stellt einen kraftvollen Zusammenschluss bestehender NGO´s dar, also bereits bestehender gemeinnütziger Vereinigungen und Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie auch unsere Seite [[Krebs Front]] in diesem Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitspapier==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitspapier stellt sich im Moment so dar:&lt;br /&gt;
Unsere Präsentation im Pavillon &amp;quot;Netzwerk für Patientenkompetenz&amp;quot; auf dem Wacken Open Air 2023 dient unseren diversen bereits bestehenden Kontakten zur festeren Verknüpfung und Erweiterung. Bereits in der Vorbereitungszeit hat sich unser Schmelztiegel weiter gefüllt. Die Notwendigkeit einer solchen Initiative scheint evident und plausibel. Sie ist anscheinend leicht zu vermitteln. &lt;br /&gt;
Für eine konstruktive Weiterentwicklung werden wir Instrumente schaffen müssen, für die uns im Moment noch Mitstreiter:innen und Mittel fehlen. Aber wir haben auch bereits erfahrene Mitsreiter:Innen in unseren Reihen, die wissen, wie tragfähige Hierarchien geschaffen werden können. Aber leider sind diese auch durch eine Anhäufung von belastenden Ehrenämter nicht mehr besonders strapazierfähig.&lt;br /&gt;
Sollten wir für dieses Netzwerk kein Dach in einer der bestehenden Vereinigungen finden, wird die Gründung eines eingetragenen Vereines unausweichlich sein. Ich stelle mir vor, dass diese Gründung dann während unserer Krebsinformationstage im Herbst 2024 stattfinden könnte.&lt;br /&gt;
Zur Funktionsfähigkeit eines organischen, aktiven Netzwerkes gehört für mich primär ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Intranet Intranet]. Mediawiki hält dafür ein kostenloses Tool bereit, wie man am Beispiel dieser Seiten erkennen kann. Hiermit können alle angeschlossenen Vereinigungen ihren eigenen Kompetenzbereich pflegen und aktualisieren. Die internen Verknüpfungsmöglichkeiten entsprechen in idealer Weise dem Kerngedanken eines Netzwerkes.&lt;br /&gt;
Möglicherweise werden Hosting und technische Betreuung Kosten verursachen. Hierfür müssen wir eine gemeinsame Lösung finden.&lt;br /&gt;
Einer der großen Vorteile eines solch kraftvollen Netzwerkes wird die Bestallung herausragender Referent:Innen sein, die uns an die Frontlinie der wichtigsten Forschungsbereiche stellt. Die Kompetenz und die Kraft einer solchen Institution verschafft auch in anderen Bereichen Gehör.&lt;br /&gt;
Für mich gilt es also nun erst einmal, die genannten Strukturen zu festigen. Die Aufgabe, Supporter und Sponsoren zu finden würde ich gern auf sehr viele Schultern verteilt sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Rusch&lt;br /&gt;
28. 07. 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Organisationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WO.jpg|[http://www.wattoluempia.de www.wattoluempia.de]&lt;br /&gt;
Bild:Lebensblicke-Logo.jpg|https://www.lebensblicke.de/&lt;br /&gt;
Bild:SH KG.jpg|https://www.krebsgesellschaft-sh.de/&lt;br /&gt;
Bild:WKK.jpg|https://www.westkuestenklinikum.de/&lt;br /&gt;
Bild:Krebsberatungszentrum.jpg|[[Krebsberatungszentrum Westküste]]&lt;br /&gt;
Bild:HPVVSH.jpg |https://www.hpvsh.de/&lt;br /&gt;
Bild:STgK.jpg|[http://www.starkgegenkrebs.de www.starkgegenkrebs.de]&lt;br /&gt;
Bild:Onkologischer Arbeitskreis.png&lt;br /&gt;
Bild:Stoma-Welt.jpg |https://www.stoma-welt.de/&lt;br /&gt;
Bild:WOA.jpg|[http://www.wacken.com www.wacken.com]&lt;br /&gt;
Bild:DKMS.jpg|https://www.dkms.de/ &lt;br /&gt;
Bild:BMS.jpg|https://stiftung-io.org/&lt;br /&gt;
Bild:Komplementär.jpg|[https://www.jiaogulan-rusch.com/erfahrungsberichte/ www.jiaogulan-rusch.com/]&lt;br /&gt;
Bild:Fußballfans gegen Krebs.jpg|[http://www.fussballfans-gegen-krebs.de/ Fussballfans gegen Kreba]&lt;br /&gt;
Bild:Metality.jpeg|[https://www.facebook.com/Metality.Foundation/ Metality Foundation]&lt;br /&gt;
Bild:Metal heilt.jpg|[https://metal-heilt.1887-merchandise.de/ Metal heilt !]&lt;br /&gt;
Bild:WOA.jpg&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==WACKEN - das perfekte Paralleluniversum: Was die Gesellschaft von Metalheads lernen kann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der sehr treffende Titel des [https://shop.hirnkost.de/produkt/wacken-das-perfekte-paralleluniversum/ Buches] von Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser.&lt;br /&gt;
„''Das Herz ist bei den Metalheads am rechten Fleck. Alles, was sie tun, ist mit viel Liebe, Seele und Herz verbunden.''“ Doro Pesch&lt;br /&gt;
„Metalheads sind wild, chaotisch, dauerbetrunken, gewalttätig und dem Teufel verfallen.“ So das Image der Metaller in der Gesellschaft. Aber ist das wirklich so?&lt;br /&gt;
„Nein“, sagen die eingefleischten Metalheads Dr. Lydia Polwin-Plass und Dr. Michael Gläser und zeigen in diesem Buch genau das Gegenteil auf. Sie beleuchten den sozialen Aspekt der Metalszene. Wie sehr Toleranz, Hilfsbereitschaft, Empathie und Inklusion in der Metalszene verankert sind, wird in Gesprächen mit Musiker*innen, Veranstaltern, Einsatzkräften, Metalheads und Nicht-Metalheads ergründet.&lt;br /&gt;
Viele Metalfans und Musiker*innen engagieren sich in sozialen Projekten und versuchen auch durch ihr eigenes Verhalten dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.&lt;br /&gt;
Und einmal jährlich treffen sie sich zu Zehntausenden am Rande eines kleinen norddeutschen Dorfs, wo seit 1990 das Mekka der weltweiten Metal-Kultur entstanden ist. Wo könnte man also besser herausfinden, wie die Metalheads ticken und was die Gesellschaft von ihnen lernen kann, als beim legendären Wacken Open Air.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so nimmt es auch nicht wunder, daß das '''Netzwerk Patientenkompetenz''' genau in diesem Umfeld entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine jährlichen Ausstellungsbeteiligungen an der W:O*Art der Wacken Foundation begriff [[Jens Rusch]] sehr schnell, daß der Begriff &amp;quot;Networking&amp;quot; hier keine leere Worthülse darstellt. Wer über strategischen Spürsinn verfügt und wie ein Schachspieler immer einige Züge vorausdenkt, weiss ganz genau, wie nachhaltig Kontakte und Verknüpfungen völlig neue Kraftfelder schaffen können. Insbesondere dann, wenn Organisationen oder Personen eigentlich recht ähnliche Ziele haben. Die Stärkung des Überlebenswillens von Krebsbetroffenen ist ein solches Ziel. Dazu gehört eine patientenorientierte Informationsstrategie genau so, wie die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Errungenschaften auf dem verzweigten Gebiet der Krebsforschung. Die Ergebnisse dieser Kooperationen führen beispielsweise zu den jährlichen '''Krebsinformationstagen''' im Dialog mit den ''Westküstenkliniken'' und der ''Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft''. Das '''Krebsberatungszentrum Westküste''' in Brunsbüttel ist zum Epi-Zentrum für ein mit seismographischem Spürsinn verknüpften Netzwerk geworden. Die überaus effektive Drehscheibe für die hierfür unverzichtbaren Dialoge und Kontakte aber ist das [http://www.wacken.com Wacken Open Air] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unser Pavillon.jpg|999px|center|Pavillon]]&lt;br /&gt;
== Album unserer Aktivitäten auf dem WOA 2023 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uriah Heep.png|999px|zentriert|Foto: Frauke Schultz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Foto der weltbekannten Gruppe &amp;quot;Uriah Heep&amp;quot; zeigt am Besten, auf welche Weise unsere Aktivitäten wahrgenommen und goutiert werden. Mit den grünen Armbändern mit der Aufschrift &amp;quot;STARK gegen KREBS&amp;quot; drücken auf den nachstehenden Fotos viele Menschen ihre Solidarität mit Krebsbetroffenen aus. Viele von Ihnen haben zuvor gespendet und als Dankeschön dafür ein solches Bändchen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WOA 2023.png&lt;br /&gt;
Bild:WOA1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:WOA2.jpg&lt;br /&gt;
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Bild:WOA4.jpg&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel.jpg|555px|zentriert|thumb|Weitere Informationen über unsere Aktion [[Krebs Front]]]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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		<updated>2023-08-20T06:02:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jens Rusch: Jens Rusch lud eine neue Version von Datei:WOA.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jens Rusch</name></author>
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